Projekte 2015/2016

Schallpegelmessung

Im Rahmen des Physik-Unterrichts führten die Schülerinnen und Schüler der 4c Klasse mit Frau Prof. Evelyn Mitterbacher Schallpegelmessungen in unterschiedlichen Klassen und Räumen des Schulgebäudes durch.

 

Zunächst beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler im Physik-Unterricht mit dem Thema Lärm in der Schule und reflektierten in Gruppengesprächen folgende Fragen:
Wie groß ist die Lärmbelastung während des Unterrichts, während den kleinen und großen Pausen und während der Mittagspause?
Stört der Schullärm die SchülerInnen, die LehrerInnen?
Wie könnte die Lärmbelastung in der Schule reduziert werden?

 

Des Weiteren wurde im Unterricht der Begriff Schallpegel besprochen. Das menschliche Ohr ist nicht für alle Tonhöhen gleich empfindlich. Um die Messungen von Schall unserem Gehör anzupassen, wurden verschiedene Filter entwickelt. Diese Filter korrigieren die Messwerte in einem gewissen Frequenzbereich, um damit der Empfindlichkeit des Ohrs besser gerecht zu werden. Das A-Filter schwächt beispielsweise Bässe und Höhen ab. Durch den Einsatz eines solchen Filters stimmt der angegebene Messwert eher mit unseren Empfindungen überein und kann relativ einfach gemessen werden. Mit Hilfe einer Dezibel-Tabelle war es den SchülerInnen vorab möglich, sich mit der Größenordnung von Dezibel-Werten zurecht zu finden und eine Übersicht über die Grenzwerte für anstrengende geistige Tätigkeiten zusammen zu stellen .

 

Die Messungen führten die Schülerinnen und Schüler mit der Mobile-App «Schallanalysator Spaichinger Schallpegelmesser M 1.8» durch, die einige SchülerInnen auf ihre Smartphones herunterluden. Mit diesen Geräten untersuchten sie systematisch alle Räumlichkeiten der Schule und protokollierten den gemessenen Schallpegel in dBA, aber auch das Datum, die Uhrzeit, den Ort und die Rahmenbedingung auf dem Protokollblatt. Wieder zurück im eigenen Klassenzimmer wurden die Ergebnisse besprochen und Interpretationen gefunden.

 

Das Ergebnis dieser Untersuchung war für die Schülerinnen und Schüler sehr erfreulich. Der Grenzwert von 85 dBA, ab dem eine Gesundheitsgefährdung bei längerer Einwirkdauer beginnt, wurde nicht überschritten. In den Pausen wurde als höchster Wert der Untersuchung 77 dBA gemessen. Die Interpretation der SchüleInnen zu dieser Messung war die Hallwirkung und der Umstand, dass die SchülerInnen die Klasse wechselten. Während des Unterrichts wurden Messwerte zwischen 55 und 75 dBA protokolliert. Diese Ergebnisse ergaben sich durch den jeweils unterschiedlichen Unterrichtsstil, bspw. Frontalunterricht oder Gruppenarbeit. Da zur Zeit der Messungen gegenüber der Schule eine Großbaustelle war, interessierte es die SchülerInnen auch hierzu Messungen durchzuführen. Der Schallpegel im ruhigen Klassenraum betrug 51 dBA, wurde das Fenster geöffnet, ergab die Messung 59 dBA.

 

Zum Abschluss gestalteten die SchülerInnen ihr neu erworbenes Wissen auf Plakaten, die sie in der Umweltwoche in Juni 2016 in der inatura vorstellen durften.

 

Wandertag

Am Mittwoch (6.7.2016) in der letzten Schulwoche fand traditionell der Wandertag statt. Nach anfänglich wechselhaftem Wetter mit grauen Regenwolken setzte sich die Sonne schließlich doch noch durch, sodass einige Klassen als Ziel den Bodensee wählten. So auch die 3d, die -  vorbildlich im Sinne der Umweltzeichenschule - mit dem Fahrrad durch das Ried ins Strandbad Hard radelte, wo die SchülerInnen neben Fußball & Volleyball eine Abkühlung im Schwimmbad bzw. im See genossen.

AQUILA Verkehrssicherheitspreis

Am 16. 6. 2016 prämierte das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) und der Österreichische Gemeindebund das vorbildliche Engagement des Bundesgymnasiums Dornbirn auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit und der nachhaltigen Mobilität mit dem „Aquila“ Award. Dieser Preis zeichnet besondere Ideen und Projekte in sieben Kategorien aus, die zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit auf Österreichs Straßen beitragen. Im Rahmen einer Festveranstaltung in Wien wurde die Einreichung des BGD in der Kategorie „Neue Mittelschule und höhere Schulen“ zum Sieger erklärt. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury waren die zahlreichen Aktionen an unserer Schule, die nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern auch das nachhaltige Mobilitätsverhalten der SchülerInnen & Lehrkräfte unterstützen. Neben der alle zwei Jahre stattfindenden Zweiradüberprüfung durch ÖAMTC und Polizei an der Schule, der Teilnahme an der Mobilitätswoche & dem Schoolbiker, sowie der Durchführung von Mobilitäts-Workshops wurden auch die kreativen Ansätze wie z.B. das Verpacken eines Autos am autofreien Tag im September, die Plakate, sowie die süße Überraschung für RadlerInnen gewürdigt.

 

Ein herzliches „Dankeschön“ an alle, die sich für die Förderung der Verkehrssicherheit, bzw. nachhaltige Mobilität  in irgendeiner Form einsetzen!

 

Weiterführende Informationen / Presseaussendung / Fotos:

 

Presseaussendung Österreichischer Verkehrssicherheitspreis „Aquila 2016“ verliehen

Link: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160617_OTS0004/oesterreichischer-verkehrssicherheitspreis-aquila-2016-verliehen-bild 

 

Fotos Link: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7854

 

Presseaussendung als pdf

 

Zweiradkontrolle

Zur Förderung der Verkehrssicherheit wurde am 14. Juni 2016 die alle zwei Jahre stattfindende Zweiradkontrolle am BGD durchgeführt. Frau Bickel vom ÖAMTC, sowie Vertreter der Dornbirner Polizei überprüften alle Fahrräder, bzw. Mofas und Kleinmotorräder auf ihre Verkehrstüchtigkeit hin und zeigten gegebenenfalls Mängel auf.  Selbstverständlich gab es keine Strafen, sondern nur freundliche Hinweise mit dem Ziel der Erhöhung der Verkehrssicherheit.  Herzlichen Dank den externen Fachleuten, sowie dem engagierten Schülerteam der 6ar! Sie haben diese Aktion im Rahmen des Projektmanagement-Unterrichts gemeinsam organisiert und umgesetzt.

Umweltwoche 2016

Von 30. Mai bis 2. Juni 2016 fanden die Schulwerpunkttage der Vorarlberger Umweltwoche 2016, organisiert von Ingrid Benedikt, statt. Das BGD nutzte die Möglichkeit, folgende Projekte, die während des Schuljahres entstanden sind, einem großen Publikum in der inatura zu präsentieren:

 

  • Glas statt Plastik, 1b und 1f mit Frau Prof. Renate Rigger
  • Wald und Ökosystem, 2b mit Frau Prof. Renate Rigger und mit Frau Prof. Ulrike Matiz
  • Luftsprung, 2b mit Frau Prof. Ulrike Matiz
  • Mein Auto hat Urlaub, 2b, 6c und ein Teil der 2a mit Frau Prof. Renate Rigger, Frau Prof. Manuela Dönz und Frau Prof. Ulrike Matiz
  • Trash Trek, Freifachgruppe Robotics mit Frau Prof. Schuster und Frau Prof.E. Mitterbacher
  • Flurreinigung, Modul Soko mit Frau Prof. Erika Schuster
  • Schallpegelmessung, 4c mit Frau Prof. E. Mitterbacher

 

„Wächst Seife auf Bäumen?“

Ein Bericht von Gemeindereporter Laurence Feider, am 6. Juni 2016 17:45

Quelle: http://www.vol.at/dornbirn/waechst-seife-auf-baeumen/4745318

In der inatura stellten die Dornbirner Schulen ihre Projekte zur Umweltwoche 2016 vor.

Von selbst gemachter Zahnpasta über grüne Kosmetik bis zu Anti-Plastik-Kinderbüchern – die Beiträge der Dornbirner Schülern zur diesjährigen Umweltwoche waren so bunt wie nie zuvor. Passend zum Motto der Vorarlberger Umweltwoche 2016 „Kleine Schätze, große Schätze“.

 Zum siebten Mal

Vorstellen durften die Schüler ihre Projekte wie in den vergangenen Jahren bei den Schulaktionstagen in der inatura Dornbirn. Diese fanden heuer zum siebten Mal statt! Über 70 Schulklassen aus Volks- und Mittelschulen, der Schule für Hör- und Sprachbildung, dem Sonderpädagogischen Zentrum, den beiden Gymnasien und der HTL hatten die letzten Wochen und Monate genutzt um zu wahren Experten in Sachen Umwelt zu werden. Beschäftigt hatten sie sich mit Projekten draußen in der Natur genauso wie in und um ihren Lebensraum Schule.

Bunte Vielfalt

Neben einem Schwerpunkt zum Thema „Kosmetik“ hatten sich die Kinder und Jugendlichen mit Wegen zur Bewältigung unseres Abfalls, mit Lärmbelästigung im Alltag, einer ausgewogenen Ernährung und mit den Themen Luft und Wasser auseinandergesetzt. Besonders originell waren die zahlreichen Upcycling-Projekte, die zeigen, wie viel Wertvolles im augenscheinlichen Abfall steckt. Eröffnet wurde der viertägige Präsentationsreigen mit einem eigens komponierten Lied „Wir sind Kinder dieser Welt“ und zum Abschluss berichteten PTS-Schüler, wie sie mit Hilfe eines Urmachers die Turmuhr des Rathauses wieder zum Laufen gebracht haben.

Mit Ernst dabei

„Ich bin berührt, wie viele Beiträge bei der Umweltwoche eingereicht wurden und mit welcher Begeisterung die Schulklassen ihre Projekte in der inatura den anderen Schulklassen vorgestellt haben. Die Präsentationen waren originell, witzig und zum Teil sehr aufwendig. Auf jeden Fall konnte man die Ernsthaftigkeit spüren, mit der sich die Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen mit den verschiedensten Themen auseinandergesetzt haben. Was mich besonders freut, ist, dass wieder alle Schultypen vertreten waren“, resümierte eine sehr glückliche Ingrid Benedikt, die nur ein paar Tage später für ihr Engagement in Sachen Umweltwoche ausgezeichnet wurde.

Kichererbsen und Co

Am 1.6.2016 stand die große Pause ganz im Zeichen der Hülsenfrüchte. Anlass gab das diesjährige internationale Jahr der Hülsenfrüchte. Im Vorfeld wurde bereits von der UNESCO –Gruppe und dem UZ-Team fleißig geplant und so bereiteten die 7ar –Schüler der UNESCO- Gruppe mit Fr. Prof. Nindl Chili con carne, die Spanischgruppe 6b/c mit Fr. Prof. Schmölz Hummus zu. Letzterer und einen Roten Linsenaufstrich (Fr. Prof. Mitterbacher) wurde von der 2a Klasse mit Fr. Prof. Zambanini und Fr. Prof. Matiz auf Bio-Roggenbrote aufgetragen und zu kleinen Kostproben zurecht geschnitten und während der Jausenzeit im Schulgebäude verteilt. Das Chili con carne, Kichererbsen mit Tomate und Weiße Bohnen mit Curry und Kokosmilch (beides von Fr. Prof. Schuster) konnten in weichen Tortilliafladen, Crackern oder auf Tortilliachips bei einem der vier Tische in den verschiedenen Stockwerden gekostet werden.

 

Den Schülerinnen und Schülern wurde ein kleiner Ausschnitt der vielfältigen Verwendung von Hülsenfrüchten gezeigt. Nicht nur die Verwendung ist vielfältig, sondern auch die Hülsenfrüchte selbst. Von den rund 18.000 Arten sind derzeit im Schulgebäude 22 verschiedene zu sehen.

 

Vier von ihnen wurden zu einem Hülsenfrüchte Quiz zusammengestellt. Aus allen richtigen Antworten wurden 3 Gewinner ermittelt, die sich über einen Gutschein von „Mister Eis“ freuen dürfen. Herzlichen Glückwunsch!

 

Weitere Bilder finden Sie in der Galerie ...

Inatura-Projekt: Wald

Ein halbes Jahr hat sich die 2b-Klasse mit dem Thema Wald beschäftigt. Der Wald wurde sowohl aus biologischer als auch aus künstlerischer Sicht beleuchtet. Am 2. Juni 2016 wurde dieses Projekt in der Inatura im Rahmen der alljährlichen Umweltwoche vorgestellt und somit beendet.

 

2b ist Gewinner des Luftsprung-Award 2015/16

Nicht nur die zwei Riesenseifenblasen-Sets ist der Gewinn, den die 2b durch ihre Teilnahme am Schulwettbewerb Luftsprung erhielt. Denn den Spaß und die Freude Riesenseifenblasen zu produzieren war „riesengroß“. Auch dieses Jahr wurden wieder über 10 000 Luftsprungpässe bei der unabhängigen Plattform für eine gesunde Luft in Innenräumen bestellt. Es waren zwei Aufgaben zu erfüllen. Zum einen mussten die Schülerinnen und Schüler eine Woche lang ihr Lüftungsverhalten in der Schule und zu Hause dokumentieren, zum anderen erarbeiteten sie in Gruppen eine umweltfreundliche Verpackung für Luft. Die vielfältigen Beiträge der 2b wurden neben denen von neun weiteren Schulen gekürt.

 

nachzulesen auf der Seite http://www.meineraumluft.at/raumluft/schule---bro/schulaward-luftsprung.html

Was mach’ ich mit dem Bio-Abfall?

Nachfolgender Bericht erschien am 23. Mai 2016 in den Medien:

 

Quelle: http://www.vol.at/was-mach-ich-mit-dem-bio-abfall/4731008
VOL.AT   Jetzt im Fokus 4   Was mach’ ich mit dem Bio-Abfall?  23. Mai 2016 13:52

Schüler am BG Dornbirn haben das Thema Müll an ihrer Schule unter die Lupe genommen.

Müllvermeidung. Das Thema Müll und dessen Entsorgung ist in Vorarlberg seit der Causa Häusle wieder in aller Munde. Schüler am BG Dornbirn haben sich seit September 2015 dem vermeidbaren Müll im Zuge ihrer Bewerbung für den Roboterwettbewerb First Lego League (FLL) genähert und neue Ideen zur Abfallvermeidung eingebracht. Die First Lego League ist ein internationales Bildungsprogramm, das Kindern und Jugendlichen von zehn bis 16 Jahren Zugang zu Wissenschaft und Technologie ermöglichen soll. So haben die Gymnasiasten erhoben, dass alleine in ihrer Schulkantine pro Woche 46 Kilogramm Lebensmittelabfälle anfallen. Hinzu kommen 25 Kilogramm durch nicht gegessene Jause und ähnliche Abfälle der Schüler.

 

 

Am Dornbirner Gymnasium wurden dieses Jahr bereits einige der vorgeschlagenen Maßnahmen in den Alltag übernommen: So wurden Plakate im Schulrestaurant beim Salatbüffet mit der Aufschrift „Nimm bitte nur so viel, wie du auch wirklich aufessen kannst“ angebracht, damit die Schüler bewusster am Buffet schöpfen. Die Bestellung von Speisen nach Bedarf konnte durch die Res­taurantleiterin optimiert werden. Ein Ergebnis: Der Biomüll konnte im Schulrestaurant stark reduziert werden und besteht nun hauptsächlich aus unvermeidbaren Bio-Abfällen, wie z.B. Knochen von Hühnchen etc. Das FLL-Team hat damit den „Newcomer Award“ als bestes neues Team beim FLL-Wettbewerb an der HTL Bregenz im Herbst 2015 erhalten.

Nachhaltigkeit

Ein Kühlschrank für gekochte Speisen nach Restaurantschluss stellt Essen für Flüchtlinge zu Verfügung. Diese Idee befindet sich derzeit noch in der Pilotphase. Die Schülerinnen Aurelia, Hannah und Martha betreuen im Modulfach „Sozialkompetenz“ dieses Projekt. Die Idee wurde bereits mit dem Viktualia Award ausgezeichnet.

 

Umweltzeichen Projekt im Bereich „Verkehr“ & Mobilität

Mobilitätsworkshops für nachhaltige Mobilität

Zwei Klassen, nämlich die 3e (M-B) und 2a (DOC) nahmen am Mobilitäts-Workshop MOMO II, der für die 5. – 8 Schulstufe ausgelegt ist, im März 2016 teil.

 

Diese Initiative geht auf eine gemeinsame Aktion der katholischen & evangelischen Umweltbeauftragten Österreichs zurück, wobei im Rahmen der Kampagne „Autofasten“ Workshops zum Thema nachhaltige Mobilität durch FachreferentInnen angeboten werden.

 

Es kam jeweils ein Mobilitätsexperte an die Schule und gestaltete mit der Klasse altersgerechte interaktive workshops. 

http://www.autofasten.at/site/portal/schule

 

Schulwege - autofrei gestalten

Autofasten am Schulweg - Schulweg ohne „Elterntaxi“


Eltern können einen wesentlichen Beitrag zur Entspannung der Verkehrssituation vor Schulen leisten, wenn sie ihr „Elterntaxi“ daheim stehen lassen. Sie tun dabei sich, ihren Kindern und der Umwelt etwas Gutes und die Kinder werden sicher mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Scooter zur Schule gelangen (eventuell mit Begleitung). Autofasten ist eine gute Möglichkeit, in der Fastenzeit das Mobilitätsverhalten zu überdenken und Alternativen auszuprobieren. Darüber hinaus gibt es tolle Preise zu gewinnen.

 

MOMO II thematisiert die Ideen eines fairen und rücksichtsvollen Umgangs miteinander und mit der Umwelt im Bereich der Mobilität. Die Kinder und Jugendlichen spüren ihrer eigenen Fortbewegung nach und entdecken Einflüsse auf die Lebensqualität.

 

Gemeinsam wurden Werbeplakate für den umweltfreundlichen Verkehr gestaltet. Dabei wurde den SchülerInnen sehr viel kreative Freiheit gelasen, ohne dabei das Klimaschutzziel aus den Augen zu verlieren.

 Kontakt: Felix.rohner@lbsbv2.snv.at, Tel. 0676 832 403219

 

 

 

Viktualia Award

Im Rahmen der Initiative „Lebensmittel sind kostbar!“ zeichnete Bundesminister Andrä Rupprechter gemeinsam mit Staatssekretärin Sonja Steßl Vorzeige-Projekte gegen Lebensmittelverschwendung mit dem „VIKTUALIA Award“ aus. Die europaweit einzigartige Auszeichnung holt Best practice-Beispiele vor den Vorhang und schafft so Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln.

 

Das Bundesgymnasium Dornbirn wurde mit dem Projekt „Save & share“  von der Jury unter den zahleichen Einreichungen zu den vier besten Schulprojekten nominiert und am 18. 4. 2016 in Wien zum Siegerprojekt gekürt.

 

SchülerInnen des First Lego League Teams befassten sich seit Juni 2015 mit dem Thema „Trash trek“ und stellten den Biomüll, der an unserer Schule anfällt, in den Mittelpunkt ihres Forschungsprojektes. Sie erhoben unter anderem Mengen und Quellen und verfolgten den Kreislauf, den der Biomüll durchläuft. Im Anschluss daran entwickelten sie Ideen, wie man diese Menge reduzieren könnte. Eine davon resultierte im Projekt „Save & share“: Essen aus dem Schulrestaurant, das nach Betriebsschluss übrig ist, wird in Behälter gefüllt und in einem Kühlschrank außerhalb der Küche aufbewahrt, wo es am späteren Nachmittag abgeholt und ins Flüchtlingsheim gebracht wird. Drei SchülerInnen der Oberstufe haben im Fach Sozialkompetenz die Aufgabe übernommen, die Behälter mit Datum & Inhalt zu beschriften, den Kühlschrank regelmäßig zu kontrollieren, sowie diesen sauber zu halten.  Auf diese Weise kann vermieden werden, dass hochwertige Speisen im Müll landen. 

 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen, die am Projekt beteiligt waren bzw. noch immer sind und auf diese Weise einen Beitrag zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung leisten.

 

Quelle & Link zu Fotos: https://www.bmlfuw.gv.at/fotoservice/pressekonferenzen-veranstaltungen-Fototermine/2016/viktualia_award/BMLFUW-0206.html

 

Video Beiträge https://www.bmlfuw.gv.at/service/video.html

Schüler für weniger Müll (ORF "heute konkret", 28.4.2016)

Flurreinigung

Die traditionelle Landschafts- und Uferreinigung, die seit vielen Jahren von ehrenamtlichen HelferInnen durchgeführt wird, fand heuer stadtweit am 2. April in Dornbirn statt.

 

Früh morgens um 8 Uhr am Samstag den 2. 4. 2016 trafen sich die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ beim BGD ein, um sich an der Dornbirner Landschaftsreinigung zu beteiligen.  Das weitläufige Gebiet umfasste die beiden Ach-Ufer von der Eisenbahnbrücke im Schoren bis zur Furt. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei auch von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) aus dem Haus Karim im Oberdorf.  Die Jugendlichen sammelten zahlreiche Säcke voller Müll. Neben Flaschen, Dosen und Plastikabfällen fanden sie sich darunter auch verrostete Räder, Pfannen, Teppichstücke, etc.  

 

Ein herzlichen Dankeschön den engagierten Jugendlichen, die sich in den Dienst einer guten Sache gestellt und so ihren Beitrag für eine saubere Umwelt geleistet haben!

Computer für die Caritas

Als Umweltzeichenschule versucht das BGD den Grundsatz „reduce, reuse & recycle“ in den verschiedensten Bereichen umzusetzen. Dazu zählt auch die IT Ausstattung, die laufend erneuert wird, um unseren SchülerInnen moderne Geräte auf dem letzten Stand der Technik für den Unterricht bereitzustellen. Im Zuge der Aktualisierung wurden neue Computer angeschafft und einige gebrauchte Geräte dem Haus „Said“, das die Caritas für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Bregenz betreibt, zur Verfügung gestellt. Prof. Hartmann, seines Zeichens IT Experte der Schule konfigurierte diese Computer neu und stellte sicher, dass sie für den beabsichtigten Einsatz voll funktionsfähig sind. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für seinen Einsatz! Frau Matt konnte am 12. 1. 2016 die PCs in Empfang nehmen und freute sich sichtlich über die Desktop Computer.

Keine Plastikflaschen mehr!

Wir haben im Werkunterricht am Projekt "Glas- statt Plastikflaschen" gearbeitet. Plastikflaschen erzeugen viel Müll und tragen zur Verschmutzung der Umwelt und der Meere bei. Glasflaschen dagegen sind umweltfreundlich und können lange verwendet werden.

 

Durch den Neoprenüberzug halten die Glasflaschen warme Getränke warm und kalte länger kühl.

 

Im Werkunterricht haben wir auf die Flaschenüberzüge, unter der Leitung von Frau Prof. Rigger,  unterschiedliche Motive appliziert. So haben wir jetzt alle nicht nur individuell gestaltete Flaschen, sondern damit auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet.

Irina, Johanna, Rosa - 1b, 1f

 

 

Handy Wundertüte Sammelaktion

Auch heuer beteiligten sich wieder zahlreiche SchülerInnen & LehrerInnen an der Handy Sammelaktion, die vom Jugendrotkreuz in Zusammenarbeit mit Licht ins Dunkel,  young caritas, Hitradio Ö3 und der Post jährlich vor Weihnachten durchgeführt wird. Insgesamt wurden 146 alte Handys abgegeben, wobei die mit Abstand stärkste Klasse, die 1d unter der Leitung von KV Frau Prof. Zambanini, mit 69 Stück den Löwenanteil beisteuerte. Für alle SchülerInnen der Siegerklasse gab es als Belohnung für ihren Einsatz  am 10.Dezember 2015  in der großen Pause leckere Muffins.

 

Allen, die zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen haben,

ein herzliches „DANKESCHÖN“ vom Österreichischen Jugendrotkreuz

 

 

 

Umweltgeschichte und Schitourismus

Am Freitag, dem 2. Oktober 2015, nahm die 6ar und 7b des BG Dornbirn am Workshop der Umwelthistorikerin und Österreichs Wissenschaftlerin des Jahres 2014, Univ.-Prof. Ing. Dr. Verena Winiwarter, Alpe-Adria Universität Klagenfurt, teil.

 

In einem einstündigen Vortrag, in dem die Universitätsprofessorin ihr Fach anhand des Beispiels der umweltgeschichtlichen Ereignisse in den Niederlanden der letzten Jahrhunderte vorstellte, wurde Klarheit um den Begriff "Umweltgeschichte“ geschaffen. Des Weiteren erzählte uns Frau Professor Winiwarter von der Umweltgeschichte der Rheinregulierung im "Ländle" und erläuterte uns anhand einer Risikospirale, was diese zur Folge hatte.

 

Anschließend referierte Mag. Robert Groß über das Thema seiner Dissertation, Skitourismus im Montafon. Er visualisierte die Entwicklung des Skigebiets im Laufe der Zeit. 

 

Mit dieser Überleitung bekamen die Schülerinnen und Schüler die Instruktionen zu ihrer Aufgabe. In Gruppen widmeten sie sich den Sektoren Wirtschaft, Motivation zum Skisport, Beschleunigung des Skifahrens, Konflikt mit der Natur und Pistenpräparierung und Sportrecht. Anhand des im Vorhinein ausgeteilten Skriptums wurden die vorgegebenen Fragen beantwortet und der mögliche Beitrag eines jeden Sektors zur Risikospirale des Skitourismus erarbeitet. Immer zwei Vertreter der Gruppe präsentierten ihre Ergebnisse, während Frau Professor Winiwarter auf einem Flipchart die wichtigsten Aussagen festhielt. Schlussendlich wurde dann die Risikospirale des Skitourismus in Vorarlberg gemeinsam erstellt.

 

Die TeilnehmerInnen dieses informativen und interessanten Workshops bedanken sich herzlich bei Frau Univ. Prof. Ing. Dr. Winiwarter für ihr Kommen.

 

Katharina Amann, 6ar

You only live once

Alles begann damit, dass unser Deutschlehrer, Herr Prof. Ströhle, uns Ende Juli auf einen Klassenwettbewerb über das Thema Rauchen aufmerksam machte. Er erklärte uns, was zu tun war und ließ uns im Internet über die Aktion ein wenig recherchieren. Auch in den nächsten Deutschstunden befanden wir uns im Computerraum, um uns näher mit dem Raucherproblem der Jugendlichen zu befassen. Auf der Webseite http://yolo.at/ konnten wir einige Unterlagen durchstöbern. Anschließend mussten wir ein siebenminütiges Quiz meistern. Dies haben wir-trotz des Zeitdrucks-einigermaßen gut hinbekommen. Um mehr Punkte zu erreichen, konnte unsere Klasse in den Ferien einige Zusatzaufgaben erledigen. Schlussendlich erzielten wir, die jetzige 4a den 40. Platz, und weil wir unter den ersten 300 Teilnehmern waren, bekamen wir einen von vielen Goodie-Bags, welche Sonnenbrillen, Bleistifte, Eventbänder, Freecards und Sticker beinhalteten. Zum Schluss machten wir noch ein Foto mit den coolen Sonnenbrillen.

 

Franziska, Clara und Pia

 

Foto: Aitor Zubeldia

Mobilitätswoche 2015

Mein Auto hat Urlaub…

lautete ein Motto der Mobilitätswoche, die am 22. September 2015 zu Ende ging. Unter der Leitung von Frau Prof. Rigger verpackten die SchülerInnen der 2b ihr Auto, das in der Mitte des Schulparkplatzes stand. Es wurde mit einer hübschen Masche samt Geschenkband versehen und mit Plakaten, sowie schlafenden Augen symbolisch auf Urlaub geschickt.

Fruchtige Überraschung

Auf all jene, die mit dem Fahrrad am 22. September zur Schule fuhren wartete eine fruchtige Überraschung in Form von Fruchtspießen und Fruchtschalen in der großen Pause. Unter der Leitung von Frau Prof. Dönz und Prof. Matiz schnitten die SchülerInnen der 2b und 6c Äpfel, Birnen, Zwetschken, Bananen, Trauben und Melonen in mundgerechte Stücke, die auf Spieße gesteckt wurden. Neben VertreterInnen des Umweltzeichen-Teams wirkten auch UNESCO Mitglieder mit. Ermöglicht wurde diese gesunde Aktion durch die finanzielle Unterstützung des Comenius Projektes für nachhaltiges Handeln.

 

 

Süße Früchtchen für Fahrradler

Ein Bericht von Laurence Feider (vom 28. September 2015, http://www.vol.at/dornbirn/suesse-fruechtchen-fuer-fahrradler/4468381)

 

Das BG Dornbirn beteiligte sich an der Europäischen Mobilitätswoche

Dornbirn. „Endlich Urlaub“ hieß es vergangene Woche auf einem Plakat beim BG Dornbirn. Gemeint waren aber nicht die Schüler – die sollten ja nach neun Wochen Sommerferien ausgeruht sein – sondern die Autos. Anlässlich des „Autofreien Tages“ im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche hatte man sich am Bundesgymnasium etwas Besonderes einfallen lassen. Jeder, der an diesem Tag mit dem Fahrrad zur Schule kam, wurde mit einer fruchtigen Überraschung belohnt. In der großen Pause gab es für alle Radler einen leckeren Fruchtspieß. Organisiert wurde die Aktion von der Umweltzeichen-, der Comenius- und der Unesco-Gruppe des BGD.

 

Urlaub für das Auto

Als weiteres Zeichen für umweltfreundliche Mobilität ließ Professorin Renate Rigger ihr Auto von der 2b Klasse verpacken und den ganzen Tag auf dem Parkplatz vor der Schule stehen. Das Auto wurde mit einer hübschen Masche samt Geschenkband versehen und mit Plakaten, sowie schlafenden Augen symbolisch auf Urlaub geschickt.

 

     

GREEN DAYS 2015

Projektfahrt nach Wien zur Teilnahme an den GREEN DAYS 2015: MÜLLionen möglichkeiten!

Die Green Days sind eine jährlich stattfindende mehrtägige Veranstaltung der Umweltplattform Jump www.jugendumwelt.at ,  bei der junge Menschen ab 16 Jahren mit der österreichischen Umwelt- und Nachhaltigkeitsszene in Kontakt kommen können. Zusätzlich zu Infos über ehren- oder hauptamtliches Engagement sowie Ausbildungswege im Umweltbereich, Green Jobs und Studienangebote gibt es jedes Jahr einen anderen Schwerpunkt: Abfall, Dreck, Garbage, Kram, Mist, Müll, Plunder, Ramsch, Schrott, Schund, Schmutz, Trash, Waste... Darf’s ein bisserl weniger sein? Um die MÜLLionen Möglichkeiten, wie du selbst zu einer Welt mit weniger Mist beitragen kannst, ging es bei den Green Days 2015!

 

Im Zuge der Lehrveranstaltung „Naturwissenschaften in der Praxis" der siebten Klassen, nahm die 7 ar Klasse unter Begleitung von Maga Stefanie Mäser und Mag. Stefan Birkel von Mittwoch 23. September  bis Freitag 25. September 2015 an der diesjährigen Veranstaltung teil. Neben einer Vielzahl von Workshops und Orientierungsräumen konnten sich die Schüler und Schülerinnen auch bei Exkursionen einen Einblick in bereits umgesetzte Projekte machen: urban gardening, Verleih-Service, der Abfall frei Supermarkt und eine Vielzahl von anderen Projekten konnten dabei besichtigt werden.

 

Die Veranstaltung fand an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien Hüttendorf statt, im Hostel Wien Hütteldorf fanden die ca. 250 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus ganz Österreich im Schlafplatz.

 

 

Autofreier Tag

Seit dem Jahr 2000 organisiert das Klimabündnis im Auftrag des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft die Mobilitätswoche, die mit dem „Autofreien Tag“ am 22. September abschließt. Dieser Gedanke, einen Tag pro Jahr generell auf den Gebrauch des Autos zu verzichten wird bereits von vielen Staaten der EU unterstützt.

 

Das diesjährige Motto „wähle–wechsle–kombiniere“ ermutigt dazu, über die Vielzahl der zur Verfügung stehenden Verkehrsmittel nachzudenken. Der Grundgedanke dabei: „Indem wir uns bewusst für umweltfreundliche Verkehrsmittel entscheiden und diese intelligent kombinieren, können wir nicht nur Geld sparen, sondern auch unsere Gesundheit fördern und das Klima schonen“, so Bundesminister Andrä Rupprechter.

 

Am BGD wartet am 22. September für alle, die an diesem Tag mit dem Rad zur Schule fahren, eine fruchtige Überraschung!

 

Umweltzeichen Schulartikel

Damit unsere Schulkinder mit gesunden und umweltverträglichen Schulartikeln arbeiten, hat das Lebensministerium eine formative Broschüre über cleveres Einkaufen für die Schule zusammengestellt.

 

„Clever einkaufen bedeutet, die Umwelt und die Ressourcen zu schonen und wichtige Anforderungen für die Gesundheit und die Sicherheit der SchülerInnen erfüllt zu bekommen. Für die Schule sollten daher nur sorgfältig ausgewählte, umweltfreundliche Produkte zum Schreiben, Rechnen, Zeichnen, Malen und Kleben verwendet werden.

 

Umweltfreundliche Schulmaterialien im Schulalltag zu verwenden, fördert auch schon bei den Jüngsten Umweltbewusstsein und umweltorientiertes Handeln. Nach dem Motto »Kleine Schritte werden größer« hat früh gefestigtes umweltbewusstes Handeln gute Chancen, mit den Kindern mit zu wachsen“.

 

Als Umweltzeichenschule ist es uns ein Anliegen, besonders zum Schulanfang wieder darauf hinzuweisen: Helfen Sie bitte mit, und achten Sie beim Einkauf von Schulsachen auf das Umweltzeichen – für unsere Umwelt und die Gesundheit unserer Kinder.

 

Nähere Informationen unter www.schuleinkauf.at  bzw. http://www.schuleinkauf.at/userfiles/file/Broschuere_Clever_einkaufen_2009_lowres.pdf