Schuljahr 2020/2021

Sieg beim Abfallwettbewerb

Mit einiger Verspätung aufgrund von COVID und mittels Videobotschaft der Klimaschutzministerin Leonore Gewessler erreichte uns im Mai 2021 die frohe Kunde: Beim Wettbewerb „Abfallvermeidung macht Schule“ wurde das von Frau Prof. Schuster eingereichte Projekt des BGD zum Siegerprojekt auserkoren!

 

In der Hierarchie der Abfallwirtschaft steht die Abfallvermeidung an oberster Stelle. Abfälle vermeiden bedeutet Energie und Rohstoffe zu sparen sowie einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.  Aus diesem Grund schrieb das Bundesministerium den Schulwettbewerb "Abfallvermeidung macht Schule!" aus.“ Quelle https://www.bmk.gv.at/themen/klima_umwelt/abfall/abfallvermeidung/wettbewerb.html

 

Wie an anderer Stelle bereits berichtet http://bgdornbirn.at/modul-sozialkompetenz.html   http://bgdornbirn.at/tl_files/bgdornbirn/Fachgruppen/Modul_SOKO/2019_2020/Masken%20naehen/Zeitungsartikel%20vol.pdf  nähten im vergangenen Schuljahr die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ während der distance learning Phase über 230 bunte Nasen-Mund-Schutzmasken für alle SchülerInnen der VS Markt, um nach dem Lock-down die Rückkehr an die Schule zu verschönern und gleichzeitig den Abfall durch Einwegmasken zu reduzieren.

 

Die Kombination aus Vermeidung von Müll, sozialem Engagement und Vorbildcharakter zur Nachahmung überzeugte die Jury und verlieh den ersten Preis für dieses Umwelt- & Sozialprojekt.

 

E-klar

Workshopreihe zur nachhaltigen Mobilität & Elektromobilität

 

Wir, die Klasse 5br, hatten die Möglichkeit, innerhalb vier Physik Stunden, bei dem Workshop E-klar, mitzumachen. In diesem Workshop lernten wir viele neue und interessante Dinge über die nachhaltige Mobilität und die Elektromobilität.

Die zwei E-klar Vertreter Saskia und David führten uns mit ihrem Wissen und Ihrer Begeisterung in die Welt der Mobilität ein.

 

Als Erstes klärten wir die Frage: „Was bedeutet Mobilität überhaupt?“
Mobilität bedeutet, wie sich Tiere und Menschen von A nach B bewegen.

Durch eine Abstimmung in der Klasse, erkannte man auch schnell, dass es im Alltag bei jedem unterschiedliche Mobilitätsarten gibt.

 

Nachdem wir über die verschiedenen Fortbewegungsmittel gesprochen haben, bekam jeder Teilnehmer ein Heftchen. Dieses beinhaltete einerseits viele wissenswerte Informationen und andererseits auch ein Quiz, welches wir mit großem Interesse spielten. Eine Frage war zum Beispiel: „Wie viel Prozent der Wege in Vorarlberg werden von Kindern und Jugendlichen aktiv zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt?“ 47% lautete darauf die Antwort.

 

Anschließend wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, in welchen wir dann jeweils drei verschiedene Themen behandelten: Lärmmessung, Gehzeug und Abgasfalle. Bei der Lärmmessung fanden wir durch Messegräte heraus, wie unterschiedlich laut die Geräusche von Fahrzeugen sind. Die Gruppe ,,Gehzeug‘‘ ermittelte durch ein Holzgestell, wie viel Platz Fahrzeuge wirklich einnehmen. In der dritten Gruppe bauten sie mit einem Karton, Alufolie und Vaseline eine sogenannte Abgasfalle, diese stellten sie an verschiedenen Straßen auf und maßen den Verschmutzungsgrad.  

  

Durch unsere verschiedenen Schulwege und Transportmittel fanden wir heraus, dass jeder unterschiedlich viel Zeit braucht, um in die Schule zu kommen.

  

Zudem durften wir mit einem ,,Ökotrainer-Fahrrad‘‘ experimentieren, wie wir mit Muskelkraft Strom erzeugen können. Eine kWh (Kilowattstunde) elektrische Energie kostet ca. 17 Cent. Um eine kWh zu erzeugen, müsste man 4h in die Pedale treten. Reich wird man somit mit dem ,,Ökotrainer-Fahrrad‘‘ nicht.  ;-)

 

Als nächstes durften wir schätzen, wie weit man mit der Energie einer kWh mit verschiedensten Verkehrsmitteln kommt. Zu Fuß wären es zum Beispiel 100 km, mit der S-Bahn hingegen nur 8 km, was immer noch weiter ist, als wie mit dem E-Auto.

 

Durch diesen Workshop haben wir gelernt, dass man auf unterschiedliche Aspekte betreffend der Mobilität achten muss. Diese sind Platzverbrauch, Lärm, Abgase, Geschwindigkeit, Energieverbrauch pro Person, Komfort und Gesundheit.

 

Zum Schluss haben wir die unterschiedlichen Mobilitätsarten mit drei Farben bewertet. Das Ergebnis dabei war, dass jede seine Vor – und Nachteile hat. Wir haben erkannt, dass Fußgänger und Radfahrer vor allem für die Umwelt am besten sind. Diesbezüglich hingegen haben das Moped und das Auto nicht so gut abgeschnitten.

 

Uns hat der Workshop E-klar sehr gut gefallen, wir haben viel Wichtiges gelernt und würden ihn auf jeden Fall weiter empfehlen.

 

Wie gehe ich heute aus dem Haus? Überlege weise!

 

Franziska Mießgang und Marie-Sophie Arnold (5br)

Vorarlberg radelt

Der diesjährige Schoolbiker beginnt am 20. März und endet am 18.Juni 2021. 

 

Augen auf beim Schuleinkauf

Als Umweltzeichenschule empfehlen wir, auch beim Einkauf von Schulartikeln, auf hochwertige und umweltfreundliche Produkte zu setzen. Viele Tipps und eine Liste von Produkten, die mit dem staatlichen Umweltzeichen und weiteren Gütesiegeln ausgezeichnet wurden, finden sie auf:

 

https://www.schuleinkauf.at/