Projektwettbewerb 2018/2019 „Energiespeicherung“

ausgeschriben vom Regionalen Netzwerk Naturwissenschaften Vorarlberg und dem Arbeitskreis Schule Energie von Illwerke/VKW

 

               

 

Die Speicherung von Energie ist schon seit Jahrhunderten ein Thema, das die Menschheit bewegt. Man denke nur an die großen Wasserspeicher, um Maschinen und Turbinen zu betreiben.  Auch chemische Speicher für elektrische Energie (Batterien, Akkumulatoren) sind von großer Bedeutung. Unsere Pflanzen speichern Sonnenenergie in Form von Stärke. Tiere legen einen Energiespeicher in guten Zeiten meistens in Form von Fett an.

 

Im Projektwettbewerb ging es darum, dass sich die SchülerInnen kreativ, innovativ und vielfältig mit dem Thema Energiespeicher und Energiespeicherung auseinandersetzen.

 

Die Schülerinnen und Schüler der 3e Klasse haben sich im Physikunterricht mit folgenden Fragen beschäftigt:

1      Wie lade ich ein Handy richtig?

2      Umfrage – was denken die Leute zum Thema Energiespeicherung?

3      Wasserstoff – der Energiespeicher von morgen?

 

 

1      Wie lade ich ein Handy richtig?

Schon fast jede Schülerin und jeder Schüler besitzt ein Smartphone, das mehr oder weniger häufig geladen werden muss – doch wie soll der Akku geladen werden, damit er möglichst lange funktionstüchtig ist?

 

  • Die Schülerinnen und Schüler recherchierten im Internet zu diesem Thema und stellten ihre Ergebnisse auf Plakaten und Flyern dar.
  • Vier Schülerinnen schrieben zu diesem Thema einen kurzen Sketch.

 

2      Umfrage – was denken die Leute zum Thema Energiespeicherung?

In Kleingruppen überlegten sich die SchülerInnen Fragen, die sie Passanten stellten. Es folgt ein Auszug der Fragen:

  • Wie laden Sie ihr Handy auf?
  • Lassen sie ihr Handy über Nacht angesteckt?
  • Mit wie vielen % laden Sie ihr Handy auf?
  • Was für Batterien verwenden Sie bei Elektrogeräten?
  • Finden Sie Energiespeicherung wichtig?
  • Wie speichern Sie Energie?
  • Bis zu wieviel % laden sie ihr Handy auf?
  • Besitzen Sie eine Solaranlage?
  • Interessieren Sie sich für die Umwelt?
  • Waren Sie bis jetzt auf einer Demo für die Umwelt?
  • Haben Sie schon mal bewusst Müll liegen gelassen?
  • Machen Sie sich sorgen um die Umwelt?
  • Finden Sie, dass man mehr Müllkübel aufstellen sollte?
  • Haben Sie sich schon mal bei einer Flurreinigung beteiligt?

Die Antworten werteten die SchülerInnen am PC aus und gestalteten Diagramme.

  • Für die Abschlussveranstaltung bereiteten die SchülerInnen einen Sketch mit diesem Inhalt vor.

3 Wasserstoff – der Energiespeicher von morgen?

Drei Schüler beschäftigten sich mit der Elektrolyse. Diese war der Ausgangspunkt ihrer Überlegungen. Der „DC-Elektrolyzer“, welcher mit der elektrischen Energie von Wasserkraftwerken gespeist wird, füllt die Tanks mit Wasserstoff. Dieser Wasserstoffspeicher dient als Energiespeicher für die Mobilität und für die Bereitstellung von Strom und Wärme für Haushalte.

  • Bei einem Demonstrationsversuch bei der Abschlussveranstaltung zeigen die Schüler das Prinzip der Elektrolyse.

 

Drastic Plastic – PET Parade

Am Freitag, den 14.06.2019, ging die Klasse 1e auf die Straße. Genauer gesagt zum Dornbirner Marktplatz auf die PET-Parade.

 

Als Plastik erfunden wurde, sah es die Menschheit als tolle Erfindung an. Nun merken aber immer mehr Menschen, was der massive Verbrauch von Plastik auch alles anrichten kann. Durch die Verschmutzung unserer Umwelt mit Plastik werden in Zukunft immer mehr Tierarten bedroht und können irgendwann aussterben. Aber auch der Mensch ist davon betroffen, da zum Beispiel Fische in den verschmutzten Meeren Plastik fressen und wir diese Fische dann auf den Teller bekommen können. Wenn wir Menschen so weitermachen wie jetzt, wird unsere Welt durch immer mehr Plastik bedroht. Dagegen aber kann jeder Einzelne etwas unternehmen. Wir sollten zum Beispiel Stoffsäcke anstatt Plastiktüten beim Einkaufen verwenden. An Schulen und in Firmen sollte man Getränke nur noch in Glasflaschen verkaufen, oder selbst eine Trinkflasche von zu Hause mitbringen. Mit unserem PET-Man wollten wir zeigen, dass es Plastikflaschen im Überfluss gibt. Wir fänden es toll, wenn sich alle Menschen besser um unsere Umwelt kümmern würden.

 

Amy Rottmar

Die richtige Mülltrennung

Im Schuljahr 2018/19 beschäftigten wir uns im BIO-Wahlpflichtfach mit dem Thema Plastik und haben beschlossen, etwas gegen den vielen Müll zu unternehmen.

 

Wenn in unserer Schule der Müll nicht richtig getrennt wird, landet daraufhin alles im Restmüll und muss teuer entsorgt werden und das, obwohl Mülltrennen so einfach wäre. Damit so etwas in Zukunft hoffentlich nicht mehr passiert, haben wir, die Wahlpflichtfachgruppe Bio + von Herrn Professor Blank, uns aufgemacht, die Unterstufenklassen über dieses wichtige Thema aufzuklären. In einigen Stunden haben wir gemeinsam eine Präsentation vorbereitet, die danach in jeder einzelnen Unterstufenklasse vorgestellt wurde. Diese forderte die Schüler unteranderem dazu auf, Lösungen für einfach vermeidbaren Zusatzmüll zu finden, zum Beispiel die Benutzung eines Stoffbeutels anstelle einer Plastiktüte. Am Ende konnten die Schüler ihr neues Wissen bei einem Wettmüllsortieren sofort unter Beweis stellen.

 

Einen weiteren Ansporn, die Mülltrennung an unserer Schule zu verbessern, lieferte ein Wettbewerb, bei dem die Klassen unangekündigt auf die Richtigkeit ihres Mülltrennens in den Klassenmülleimern kontrolliert wurden. Die Gewinnerklasse bekam natürlich zur Belohnung einen Preis.

 

Wir hoffen, dass wir mit unserer Aktion die Mülltrennung an unserer Schule verbessern konnten und bedanken uns bei den jeweiligen Lehrern, die uns ihre Stunden zu Verfügung gestellt haben.

 

Viktoria Forster 6c

Umweltwoche 2019

Das BG Dornbirn ist auch heuer mit zahlreichen Projekten bei der Vorarlberger Umweltwoche 2019 aktiv dabei:

„Gänsehaut pur und das jeden Tag!“

Von Gemeindereporter Laurence Feider 10.06.2019 17:17

 

Zum zehnten Mal fanden in der inatura die Schulaktionstage im Rahmen der Umweltwoche statt.

Dornbirn. Die Modenschau der HTL war nur einer von vielen Gänsehautmomenten bei den diesjährigen Schulaktionstagen in der inatura Dornbirn. Mit viel Anmut präsentierten die Modeschülerinnen ihre Kreationen aus Zeitungspapier und alten Dias. Die kunstvollen Kleider waren das beste Beispiel dafür, wie Abfallmaterialien mittels Upcycling zu neuem Leben erwachen. Auch Frau Heimpl, alias Elke Riedmann, die als Moderatorin durch die Schülerpräsentationen führte, zeigte sich heuer von ihrer modischen Seite. Immer wieder wechselte sie ihr Outfit und machte dabei Werbung für Kleiderbörsen und Tauschpartys.

 

80 Klassen mit dabei

Die Schulaktionstage im Rahmen der Vorarlberger Umweltwoche fanden heuer bereits zum zehnten Mal statt. Dabei werden jedes Jahr eine Woche lang die Umweltprojekte der Dornbirner Schüler vor den Vorhang geholt. Insgesamt haben über 80 Klassen aus Volks- und Mittelschulen, der Allgemeinen Sonderschule, dem LZH, der PTS, dem BGD, dem BORG Schoren und der HTL einzelne Aktionen oder Ganzjahresprojekte durchgeführt. Nach dem Motto: „Kleine Schätze, große Schätze“ haben sich die Klassen mit großem Einsatz, Spaß, Freude und Begeisterung mit den verschiedensten Themen beschäftigt. Erstmals war auch die OJAD mit ihren Upcycling-Projekten und der „kleinsten Disco Dornbirns“ mit dabei.

 

Voneinander lernen

Neben den klassischen Naturthemen waren heuer Recycling und Upcycling sowie die Gestaltung von Kunstprojekten große Schwerpunkte. Beispiele: Beteiligung bei Landschaftsreinigungen, Schulgärten oder „Mi Kischto Gärtle“, Lernen in der Natur, Bilder und Figuren aus Altmaterialien, Kissen aus alten Jeans, Taschen aus alten Planen und Seifenkisten, um nur einige zu nennen. Für Organisatorin und Initiatorin Ingrid Benedikt war es „Gänsehaut pur und das jeden Tag!“. Was sie vor allem begeisterte, war, mit welcher Ernsthaftigkeit sich die Kinder und Jugendlichen für den Umweltschutz und eine nachhaltige Lebensweise einsetzen. „Alle haben einander zugehört und nicht nur einmal mussten die Ehrengäste gestehen, dass sie etwas von den vortragenden Schülerinnen und Schülern gelernt haben. Genauso wird es gehen: Wir nehmen einander ernst, unterstützen uns und lernen voneinander. DANKE für zehn Jahre Schulaktionstage!“

 

Erfolgreiches MINT-Team bei den Schoolgames 2019

Am 22. Mai 2019 fanden in Linz in der Raiffeisenlandes Oberösterreich die diesjährigen Schoolgames statt. Die etwa 300 daran teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich kämpften um die begehrten Titel „Business- und MINT Master 2019“. Die Gewinner wurde nicht nur mit einem begehrten Pokal, sondern auch mit Samsung Mobiltelefonen, Sparguthaben oder VIP Packages für Fußball-Bundesligaspiele belohnt.

 

Das BG Dornbirn war neben den beiden Business-Teams auch mit einem klassenübergreifenden MINT-Team, bestehend aus Golubovic Leonardo (4c), Keskic Hanna (4f), Gmeiner Lukas, Hanspeter Julian, Wehinger Jakob (alle drei aus der 5ar) und Matiz Rosa-Marie (5br), bestens vertreten. Denn voller Stolz hat das Team den Pokal für den zweiten Platz samt Preisen entgegengenommen und auch Lukas Gmeiner freute sich sichtlich über seinen zweiten Platz in der Einzelwertung.

 

Herzliche Gratulation! – Großartige Leistung! – Wir freuen uns mit euch!

Besuch des Open Lab in der JKU Linz – „Cola – chemisch verkostet“

Die Teilnahme an den Schoolgames in Linz ermöglichten es den drei teilnehmenden Teams einen Workshop im Open Lab der Johannes-Keppler-Universität in Linz zu besuchen.

 

Um 14.00 Uhr fing der Workshop „Cola – chemisch verkostet“ mit einer kurzen Einführung eines Tutors an, wobei er darin die Untersuchungsfragen und die Methoden mittels einer PPP präsentierte. Anschließend wurden neun Zweierteams gebildet, wobei sie von vier Tutoren bei ihrer Aufgabe betreut wurden. Die Aufgabe bestand darin, am Ende der Versuchsreihen mittels Vergleiches der gewonnenen Daten Rückschlüsse zu ziehen, um welche Art von Cola es sich bei ihrer nichtgekennzeichneten Probe handelte. Als Referenz dienten den Teams fünf namentlich bekannte Cola Produkte und eine Orangenlimonade. In den darauf folgenden Stunden waren die Teams mit verschiedenen Versuchen beschäftigt, um Ergebnisse und Erkenntnisse zu gewinnen: Entfärben von Cola mittels Aktivkohle, Bestimmung des Zuckergehalts mittels Refraktometer, pH-Wert-Bestimmung mittels Teststreifen und pH-Meter, Untersuchungen auf die Farbstoffe Zuckerkulör und Carotin mittels unterschiedlicher Lösungsmittel wie Wasser, Ethylacetat und Öl, auf das Vorhandensein von Süßstoff (Aspartam) mittels Ninhydrin Reagenz (Probe verfärbt sich dunkelviolett), Koffeingehalt mittels UV-VIS-Photometer, Phosphat-Ionen, die nach Reaktion mit Ammoniummolydat in salpetersaurer Lösung zu einem gelben Niederschlag reagieren, der wiederum zu Molybdänblau bei Zugabe von Vitamin C reagiert.

 

Die Teams schrieben ihre Messergebnisse in eine dafür vorgesehene Tabelle, mit deren Hilfe sie zur Schlussfolgerung gelangten.

 

Im Anschluss präsentierten die Teams ihre Erkenntnisse der gesamten Gruppe, wobei von den Tutoren Zwischenfragen zum Verständnis und zur Methode gestellt wurden.

 

Abschließend wurde die Blindverkostung von vier Cola-Sorten aufgelöst, die manche Person erstaunen lies.

 

Vielen Dank an das Open Lab der JKU Linz für den lehrreichen, interessanten Nachmittag und die gute Betreuung der Teams!

JugendEnergieAkademie Zertifikatsverleihung

Am Mittwochnachmittag, den 10. April 2019 fand im Montfortsaal im Landhaus in Bregenz die Abschlussveranstaltung der „Jugend-Energie-Akademie“ statt.  Insgesamt acht SchülerInnen unserer Schule konnten das Zertifikat von Landesrat Christian Gantner und Landesrat Johannes Rauch entgegennehmen.  Es sind dies: Niklas Bentele, Lennart Dominguez,  Esther Marte, Cassandra Matiz, Manuel Mayer, Adrian Richl, Jonas Turza und Konstantin Zerlaut.

 

Herzliche Gratulation und danke an alle TeilnehmerInnen, die sich mit dem Thema Energie und Nachhaltigkeit in den vergangenen Monaten auf ganz unterschiedliche Weise auseinandergesetzt haben!

 

 

Pressebericht:

Quelle: https://www.vol.at/vorarlberg-jugendliche-energie-expertinnen-ausgezeichnet/6164384

Vorarlberg: Jugendliche Energie-ExpertInnen ausgezeichnet

10.04.2019 17:09 (Akt. 10.04.2019 17:09)

 

Wo und wie wird in Vorarlberg Energie gewonnen? Wie verwandelt man Kuhfladen in Strom? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der 4. Jugend Energie Akademie, die heute (Mittwoch) im Landhaus ihren Abschluss fand.

Die Landesräte Johannes Rauch und Christian Gantner überreichten Zertifikate: „Die Jugendlichen haben sich umfassend über Energieautonomie und Klimaschutz in Vorarlberg informiert.“

An insgesamt fünf Workshops – von November 2018 bis heute (Mittwoch) im Landhaus hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, Menschen aus der Energie- und Umweltszene zu treffen und Orte zu besuchen, an die man sonst nicht so einfach hinkommt. Sie konnten dabei erfahren, was im Land für den Klimaschutz getan wird und was hinter der „Energieautonomie Vorarlberg“ steckt.

26 Jugendliche nahmen teil

Mehr als 26 Jugendliche (18 Lehrlinge und acht SchülerInnen) nahmen daran teil. Eine Klasse der HAK Bregenz hat zudem einzelne Workshops belegt. Auf dem Programm standen Besichtigungen der illwerke vkw in Bregenz, des Biomasseheizwerks Ilg und der Schaltzentrale des Landbus Unterland in Dornbirn sowie des Wasserkraftwerks Illspitz in Feldkirch. Fachvorträge im Landhaus rundeten das Programm ab.

„Es ist wichtig, dass sich unsere Jugend mit dem Themen Klimaschutz und Energieautonomie auseinandersetzt“, betonten die Landesräte Rauch und Gantner. „Die Klimakrise erfordert gemeinsames, globales Handeln. Aber auch kleine Länder wie Vorarlberg können einen wichtigen Beitrag leisten: Beispielsweise mit unserem einstimmigen Landtagsbeschluss für die Energieautonomie. Unser heutiges Handeln ist entscheidend für unsere Zukunft“, stellte Landesrat Rauch fest. Auch Landesrat Gantner gratulierte den Jugendlichen: „Vorarlberg ist weiter engagiert auf Kurs Energieautonomie unterwegs und verzeichnet dabei u.a. durch die Initiative MissionZeroV sowie das vielfältige Engagement der e5-Gemeinden spürbare Erfolge, die wir aber nur generationenübergreifend erreichen können.“

Jugend Energie Akademie

Zielgruppe sind interessierte Jugendliche ab 14 Jahren. Die Jugend Energie Akademie ist eine Initiative der Vorarlberger Raiffeisenbanken und dem Energieinstitut Vorarlberg. Heuer fand bereits die 4. Jugend Energie Akademie statt. Insgesamt 84 Jugendliche haben bisher teilgenommen.

Gelbe Pfeile

Leider werden noch immer viele Abfälle an Straßen, Wegen und in der Natur achtlos weggeworfen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Dornbirn und dem Umweltverband machten unsere SchülerInnen das Problem jetzt sichtbarer: mit fast 100 großen gelben Pfeilen markierten sie Abfälle entlang der Dornbirner Ach.  Insgesamt 26 SchülerInnen aus der ersten bis zur fünften Klasse beteiligten sich am 27. März 2019 an dieser Umweltaktion. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Frau Prof. Matiz und Prof. Schuster, welche diese Kooperation im Vorfeld geplant hatten.  Ziel ist vor allem die Bewusstseinsbildung hinsichtlich derLittering-Problematik und ein Appell  an die Eigenverantwortung der Menschen.

 

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für ihr Engagement!

 

Quelle für Logo https://www.umweltv.at/littering/gelbe-pfeile/

Ökologie am Illspitz

Im Rahmen der JugendEnergieAkademie besuchten die SchülerInnen am 13. März 2019 die  Stadtwerke Feldkirch und beschäftigten sich mit dem Thema der umweltfreundlichen Energieerzeugung am Beispiel des Flusskraftwerks Illspitz. Das Kraftwerk befindet sich unterirdisch, sodass man die Turbinen im Keller besichtigen konnte.   Neben den technischen Details wurden insbesondere die ökologischen Begleitmaßnahmen, welche die Auswirkungen des Kraftwerks auf die Natur möglichst geringe halten sollen, ausführlich erklärt.

 

So erfuhren die Jugendlichen viel Wissenswertes über die Hilfestellungen für Fische, die in Form von Auf- und Abstiegshilfen rund um die Turbinen geschaffen wurden.

 

Mitten im Naherholungsgebiet Illspitz bauten die SchülerInnen der HTL Rankweil als Schulprojekt über den Nebenarm der Ill eine überdachte Holzbrücke in Fachwerksbauweise, die ein Schmuckstück darstellt und sich gut in die Umgebung einfügt.

 

Flachwasserzonen wurden zudem neu geschaffen, um Amphibien, Lurchen, etc. eine möglichst artgerechte Umgebung zu bieten. 

 

Gestärkt durch eine Jause ging es dann wieder mit dem Bus und der Bahn zurück nach Dornbirn. 

 

Herzlichen Dank an die Stadtwerke Feldkirch und das Energieinstitut für die Organisation dieser Exkursion!

 

Umweltzeichen Tagung

Am Donnerstag, den 7. März 2019 fand am Bundesgymnasium Dornbirn das jährliche Treffen aller Umweltzeichen-Schulen Vorarlbergs statt.

 

Der Einladung von Stefan Birkel folgten zahlreiche VertreterInnen der unterschiedlichen Umweltzeichen Schulen im Ländle, sowie auch Beauftragte des VKI aus Wien.  Das Ganztagesprogramm umfasste am Vormittag ein Update der neuen Umweltzeichen-Richtlinie, sowie eine Einführung in die neue Prüfsoftware. Natürlich durfte ein interaktiver Schulrundgang nicht fehlen, und im Schulrestaurant konnten sich die Gäste von der hohen Qualität der Mittagsverpflegung selbst ein Bild machen.

 

Den Nachmittag beschloss der Besuch der Ausstellung „Wir essen die Welt“ in der inatura.

Energiefahrrad

Am 6. März 2019 hatten einige SchülerInnen der Ganztagesklasse im Rahmen des MIX-Nachmittagsprogramms die Gelegenheit, mit eigener Muskelkraft Strom zu erzeugen. Michael Vögel vom ASE – dem Arbeitskreis Schule & Energie besuchte das BGD und brachte sein Energiefahrrad mit.

 

Ein Energiefahrrad nützt die menschliche Arbeitskraft zur Erzeugung von Energie. Kinetische Energie, die durch das Treten der Pedale entsteht, wird mittels Generator in elektrischen Strom umgewandelt. Damit können verschiedene Geräte betrieben werden.

 

Nach einer kurzen allgemeinen Einführung in das Thema „Strom“, konnten die SchülerInnen selbst kräftig in die Pedale treten. Zuerst spürten sie den Unterschied des Stromverbrauchs einer normalen Glühbirne im Vergleich zu einer LED bzw. Energiesparlampe. Danach versuchten sie, einen Haarföhn zum Blasen zu bringen. Am schwierigsten gestaltete sich die Aufgabe, Wasser in einem Teekocher zu erhitzen, denn trotz vollstem Einsatz,  kochte das Wasser nicht, sondern wurde nur warm.  Mittels Energiefahrrad konnte somit ein Gefühl für den Strombedarf von Geräten erzeugt werden.

 

Herzlichen Dank an Michael Vögel für seinen Besuch und die lehrreichen Erfahrungen!

JEA – Mobilität

Beim dritten Modul der JugendEnergieAkademie ging es am 23. 1. 2019 um das Thema Mobilität.  Martin Reis vom Energieinstitut spannte den Bogen von den Anfängen der Mobilität bis heute.  Die Auswirkungen der Mobilität auf die Umwelt wurden ebenso beleuchtet wie erforderliche Maßnahmen für die Zukunft.

 

In der Landbus Zentrale am Bahnhof Dornbirn erfuhren die SchülerInnen im zweiten Teil des Moduls  vom Geschäftsführer Michael Stabodin  interessante Fakten rund um den öffentlichen Personenverkehr im Unterland. Insbesondere wurde die Problematik des Fahrplanes eingehend erörtert und warum es so schwierig ist, für jeden individuell eine gute Lösung zu finden, da sich der  Verkehrsverbund an der Mehrheit der Passagiere orientiert und leider nicht auf Einzelfälle eingehen kann.  Die teilnehmenden Jugendlichen hatten viele Fragen zur Abstimmung von Bus & Bahn, Busrouten, Busgrößen,  usw., sodass eine angeregte Diskussion entstand.  Am Ende gab es eine Umfrage bei den SchülerInnen hinsichtlich ihrer Wünsche und Anregungen für den Busverkehr, die den interessanten Nachmittag abschloss.  

 

Herzlichen Dank an die Vortragenden für die lehrreichen Ausführungen!

Energiewerkstatt

SchülerInnen der Ganztagesklasse nahmen an zwei Nachmittagen, am 9. & 16. Jänner 2019, im Rahmen des MIX Faches an der „Energiewerkstatt“ teil. Carmen Jungmayer vom Energieinstitut führte dabei die Jugendlichen in die Themen Energie und Klimaschutz ein.

 

Mit Experimenten, Spielen und einem Quiz wurde im ersten Modul der Stromverbrauch behandelt und im zweiten Modul der CO2 Ausstoß. Anhand verschiedener Aufgaben konnten die SchülerInnen ihr vorhandenes Wissen unter Beweis stellen, bzw. ihre Einschätzungen konkret überprüfen. Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt am Ende des ersten Moduls ein Strommessgerät, mit dem sie zu Hause den Stromverbrauch verschiedener Elektrogeräte messen konnten - so wie sie es bei der Energiewerkstatt in der Schule gelernt hatten. Beim darauffolgenden Termin verglichen sie eifrig ihre Daten und waren über die unterschiedlichen Ergebnisse erstaunt.  

 

Anhand der Effizienzklassen, die auf den Etiketten von Elektrogeräten oder auch Glühbirnen sichtbar sind, konnten die SchülerInnen die Unterschiede im Stromverbrauch erkennen und wissen nun, worauf sie beim Kauf achten sollten.

 

Bei der Erreichung der Ziele der Energieautonomie Vorarlberg fällt der nachkommenden Generation eine wichtige Rolle zu. SchülerInnen können, wenn sie über Energiethemen informiert sind, als Multiplikatoren in ihrem Umfeld wirken und so viele Menschen beeinflussen.



Aus diesem Grund hat das Energieinstitut Vorarlberg die „Energiewerkstatt Schule“ entwickelt, bei der Jugendliche mit spannenden Versuchen und altersgerechten Informationen für das Zukunftsthema Energie sensibilisiert werden.  

 

Herzlichen Dank an Carmen Jungmayer für die interessanten workshops!

Exkursion zum „Landwirt des Jahres“

Im Rahmen der JugendEnergieAkademie besuchten interessierte Jugendliche am 12. Dezember 2018  das Bio-Heizwerk Ilg im Hartlerdorf.

 

Nach einem Quiz zum Thema Elektrizität und erneuerbare Energien, das die SchülerInnen des BGD gewannen, wurden die vielfältigen Aktivitäten des Dornbirner Energiebauern, der mittlerweile sieben Heizwerke betreibt und über 300 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgt, vorgestellt, bevor es zur Betriebsführung ging.

 

Der Energiewirt produziert 20 Millionen kWh Wärme aus Holz und zwei Millionen kWh Wärme aus Biogas. Daneben speist er noch Ökostrom ins Netz. 200.000 kWh kommen aus der Photovoltaik, 1,6 Millionen kWh aus Biogas und zwei Millionen kWh aus der Verstromung von Holzgas. Damit spart er sechs Millionen kg CO2 im Jahr ein und speichert zudem noch 850.000 kg CO2 pro Jahr.

 

Herzlichen Dank an das Energieinstitut für die Organisation der Exkursion und an die Familie Ilg für die Betriebsführung!

E-mobility mit Segway & Co

Das Projekt „JugendEnergieAkademie“ kombiniert cleveres Wissen und spannende Einblicke hinter die Kulissen. Im Laufe der fünfmonatigen Akademie besuchen die Jugendlichen einmal im Monat verschiedene Orte, an denen sie sonst nicht so einfach gelangen könnten.

 

Beim ersten Workshop waren die SchülerInnen am 7. November 2018 bei „Illwerke vkw“, wo Spezialisten zeigten, wie mit Wasser Strom erzeugt werden kann und saubere Mobilität funktioniert. Die Jugendlichen konnten dabei selbst in den modernsten Elektrofahrzeugen Platz nehmen und auf Segways, e-Scooters und Elektrobikes herumkurven.

 

Nähere Informationen unter https://www.energieinstitut.at/wp-content/uploads/2018/06/Folder_Werde-Energieexperte-2018.pdf  bzw. bei Frau Prof. Schuster

 

Drastic Plastic

Am 24. Oktober 2018 besuchten Jugendbotschafterinnen unter der Leitung von Frau Kantner unsere Schule, um sich über die Umstellung auf Glasflaschen im Getränkeautomat zu informieren und ein Video darüber zu drehen. Plastikabfall findet man nicht nur am Land und im Meer, sondern neuerdings auch in Form von Mikroplastikspuren in unserem Essen. Höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen!

 

Unter der Devise: „Wenn nicht wir, wer dann? Wenn nicht jetzt, wann dann?„ haben sich die Jugendbotschafterinnen der UN Kinderrechte zum Ziel  gesetzt, in Vorarlbergs Schulen flächendeckend die Plastikflaschen aus den Getränkeautomaten zu verbannen und diese durch Pfand-Glasflaschen zu ersetzen,  um so einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

 

25 Jugendliche im Alter von 15-20 Jahren setzen sich mit Kinderrechtethemen und den „sustainable development goals“ (kurz SDGs) der Vereinten Nationen auseinander. Sie planen und setzen lokale, aber auch internationale Projekte - zum Beispiel in Äthiopien -  um.

 

Als Umweltzeichenschule hat das BG Dornbirn bereits vor einigen Jahren die Plastikflaschen durch Glas-Pfandflaschen in den Kaltgetränkeautomaten der Schule ersetzt, sowie Pappbecher für Heißgetränke anstelle der Plastikbecher eingeführt. Diese Vorbildwirkung möchten die Jugendbotschafterinnen nun auch in andere Schulen tragen und die Verantwortlichen davon überzeugen, diesen Weg ebenfalls zu gehen. Die „Aktion kritischer Schüler“ hat ebenfalls ihr Interesse bekundet, die Kampagne „drastic plastic“ mitzutragen. Nach der letzten Einreichung beim Schülerparlament im Frühsommer über eine bekannte Schulsprecherin wurde der Antrag angenommen und ist bei allen Parteien vorgestellt worden.

 

Wir wünschen den JugendbotschafterInnen viel Erfolg bei ihrer Initiative und unterstützen sie gerne bei diesem Vorhaben.

 

Filmclip:

https://www.youtube.com/watch?v=hljCxR4mQqw&list=PLlHXSvAwRA-BuwwjXnsucibG-tV3T9J_q&index=52&t=0s

Offener Kühlschrank

Am 3. 10. 2018 wurde der Kühlschrank, den die MSOKO Gruppe für ihr „save and share“  Sozialprojekt im Schuljahr 2016/17 vom „EureProjekte“-Jugendprogramm des Bundeskanzleramtes  finanziert bekommen hatte, einem neuen Einsatzgebiet zugeführt. Dieser Kühlschrank hat nun seinen Standort in der benachbarten Stadtbibliothek in Dornbirn gefunden.

 

Nachdem an unserer Schule im Schulrestaurant so gut wie keine Lebensmittelabfälle mehr anfallen, wurde der Kühlschrank nicht mehr für diesen Zweck benötigt. Ingrid Benedikt, die Initiatorin des ersten öffentlichen Kühlschranks in Dornbirn eröffnete diesen feierlich in Anwesenheit zahlreicher Interessenten in der Stadtbibliothek. Dieses Pilotprojekt wird bis zur Eröffnung der neuen Stadtbibliothek getestet und bei erfolgreicher Einführung zu einer permanenten Einrichtung werden.  Als Umweltzeichen-Schule unterstützen wir gerne diese Initiative und wünschen viel Erfolg bei der Aktion „Lebensmittel sind wertvoll“!

 

Weiterführende Informationen: www.offener-kuehlschrank.at

Vorarlberg heute: https://tvthek.orf.at/profile/Vorarlberg-heute/70024/Vorarlberg-heute/13990931

Ländle TV: https://www.vol.at/laendle-tv-der-tag-vom-03-10-2018/5947739

Radio Proton: https://cba.fro.at/384602

Pressebericht Neue Zeitung 

 

Quelle der Grafik: www.offener-kuehlschrank.at

Autofreier Tag

Jedes Jahr am 22. September wird in ganz Europa dazu aufgerufen, das Auto stehen zu lassen und auf alternative Fortbewegungsmittel umzusteigen.

 

Ziel dieser europäischen Initiative ist es, die BürgerInnen für umweltfreundliche Mobilität zu sensibilisieren, Aufmerksamkeit für Verkehrsprobleme zu schaffen und umweltverträgliche Lösungen zu suchen.

 

 

Quelle https://www.mobilitaetswoche.at/

 

Auf dem Schulparkplatz des BGD wurde zu diesem Anlass das von Frau Professor Punz bereitgestellte Auto am Samstag von kreativen SchülerInnen dekoriert. Sie malten zudem Posters & Plakate, die am Zaun angebracht wurden, um die Öffentlichkeit zu informieren.

 

Ein „Dankeschön“ an Christine Punz und die fleißigen SchülerInnen!