Jugend Energie Akademie

Am 18. 4. 2018 fand die Abschlussveranstaltung der JugendEnergieAkademie (JEA)  im Landhaus in Bregenz statt. Fünf SchülerInnen unserer Schule absolvierten im Rahmen des „Umweltzeichen“- Freifaches  mit anderen Jugendlichen aus Vorarlberg diesen Kurs, der sich mit unterschiedlichen Aspekten der angestrebten Energieautonomie Vorarlbergs beschäftigte und neben Workshops auch interessante Exkursionen umfasste.

 

Dabei wurden die klassischen Energie-Themen „Energieverbrauch“, „Mobilität“, „Energie aus Biomasse“ und „Wasserkraft und Naturschutz“ behandelt. Die Jugendlichen lernten Betriebe im Ländle kennen und erfuhren mehr wie man eine eigene Projektidee umsetzen kann. Zum Abschluss trafen sie sich mit den verantwortlichen Politikern im Landhaus, wo jeder teilnehmende Jugendliche ein Zertifikat vom neuen Landesrat Christian Gantner überreicht bekam.

 

Herzlichen Dank an das Energieinstitut und die Raiffeisenbank für die Organisation und Finanzierung der JugendEnergieAkademie! 

 

Auch im nächsten Schuljahr wird es voraussichtlich eine Neuauflage der JugendEnergieAkademie geben. Bei Interesse bitte bei Frau Prof. Schuster melden!

 

Auszug aus dem Folder: https://www.energieautonomie-vorarlberg.at/de/angebote/jugend-energie-akademie

 

„….Umweltschutz sagt dir zu? Du willst mehr wissen und Leute treffen, die sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen? Dann mach mit bei der Jugend Energie Akademie! Geh mit an Orte, an die du sonst nicht kommst, und erfahre, was wir im Ländle für den Klimaschutz tun und was hinter der „Energieautonomie Vorarlberg“ steckt.



Gemeinsam mit der Raiffeisenbank Vorarlberg bietet das Energieinstitut Vorarlberg jedes Jahr von November bis April eine Jugend Energie Akademie an. Dabei fahren wir zu fünf verschiedenen Orten im Ländle und schauen, was hinter der Energieautonomie Vorarlberg steckt und wie es um die Umsetzung im Ländle steht. …“

Flurreinigung mit der Lebenshilfe

am Mittwoch, den 4. April 2018 fand eine gemeinsame Aktion von SchülerInnen des Bundesgymnasiums Dornbirn und der Lebenshilfe Dornbirn statt. Als Umweltzeichenschule ist es uns ein Anliegen neben schulinternen Aktivitäten auch einen Beitrag für das Gemeinwohl im Umweltbereich zu leisten.

 

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Landschaftsreinigung, die unter dem Titel „Saubere Umwelt braucht dich“  läuft, trafen sich alle um 12:45 an der Dornbirner Ach, um die beiden Ufer entlang des Gewässers von achtlos weggeworfenen Gegenständen und Müll zu befreien.  Ausgestattet mit Handschuhen, Müllzangen und Säcken, durchkämmten die Freiwilligen bei strahlendem Sonnenschein die Uferabschnitte und sammelten einige Säcke voll Müll.

 

Nach getaner Arbeit ging es zur Silvretta Eisdiele, wo alle HelferInnen mit einem köstlichen Eis belohnt wurden. Herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben!

Klimawandel

Im Rahmen des Projektwettbewerbs der ASE (Arbeitskreis Schule Energie) zum Thema Klimawandel beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 4b Klasse mit der Frage, wie auch "im Kleinen“ auf die Umwelt und somit auf das Klima geachtet werden kann.

 

In Gruppen erarbeiteten die motivierten SchülerInnen folgende Inhalte:

 

Messung der Raumtemperatur

Auf der Grafik sehen sie verschiedene Raumarten mit unterschiedlichen Temperaturrichtwerten. Wichtig ist aber, dass aus den gemessenen Temperaturen bei den Unterrichtsräumen der Durchschnitt berechnet wurde. Auffallend ist, dass die gemessene Temperatur höher ist, als der Richtwert.

 

 

Messung der Beleuchtungsstärke

Die Schule ist recht hell, das bestätigten die Schülerinne und Schüler mit ihren Messungen, welche nie unter dem Richtwert ausfielen.

 

Freie Wärmeabgabe von Heizkörpern

Die Schülerinnen und Schüler der 4b Klasse kontrollierten an einem Nachmittag im gesamten Schulgebäude die Wärmeabgabe der Heizkörper. Von Heizkörpern, bei denen die freie Wärmeabgabe eventuell nicht gegeben ist, wurden Fotos gemacht und / oder es wurde dokumentiert. Während der Heizperiode sollen folgende Punkte beachtet werden:  Die freie Wärmeabgabe von Heizkörpern ist oft in den Kustodiatsräumen nicht gegeben, da sie durch zu nahestehende Schreibtische und lagernde Gegenstände verstellt werden. Auch in den Klassenräumen werden die Tische und auch Regale zum Teil zu nahe an die Heizkörper geschoben.

 

Umfrage zum Umweltbewusstsein

Eine Schülergruppe der 4b-Klasse wollte herausfinden, wie umweltbewusst die Leute in Bezug auf den Stromverbrauch und das Konsumverhalten sind und haben eine Online-Umfrage gestartet.

 

Insgesamt wurden 164 Personen befragt, davon sind 2/3 weiblich und mehr als die Hälfte unter 20 Jahren. Nur jeder fünfte der befragten Personen stufen sich als wenig oder nicht umweltbewusst ein.

Auf die Energieeffizienz von Elektrogeräten achtet jede zweite, jedoch auf das Abschalten des Standby-Modus nur jeder fünfte der befragten Personen. Sehr positiv ist, dass nur jeder Vierte das Licht beim Verlassen eines leeren Raumes nicht löscht.

Mehr als die Hälfte der befragten Personen kaufen regionale und saisonale Produkte und nehmen zu ihrem Einkauf eine eigene Einkaufstasche mit. Auf eine umweltfreundliche Verpackung von Produkten achtet nur jede vierte Person. Drei von zehn Personen essen öfters als drei Mal in der Woche Fleisch.

 

Exkursion zum Illspitz Kraftwerk

Im Rahmen der Jugend-Energie-Akademie fand am 7. März 2018 eine Exkursion zu den Stadtwerken in Feldkirch statt. Nach einem Quiz über die letzte Exkursion vom Februar  fuhren wir mit dem Sonderbus ins Naturschutzgebiet Illspitz, wo wir das Flusslaufkraftwerk besichtigten. Herr  DI Hans-Jörg Mathis, der Bereichsleiter für Strom, erklärte uns die Geschichte, den Bau und den Betrieb dieses Kraftwerks im Zeitraffer mittels Film & Vortrag, bevor es in das Innere des Kraftwerks ging. Dort konnten wir die riesigen Turbinen, Generatoren und Steuerungen bestaunen.  Zum Schluss führte uns eine kleine Wanderung durch den Auwald entlang der Kleinen Ill, wo wir die Biber-Spuren entdeckten und mehr über die Renaturierungsmaßnahmen und Fischaufstiegshilfen erfuhren.

 

Herzlichen Dank an Herrn DI Mathis für die ausgesprochen interessante Führung und die Bewirtung, sowie an das Energieinstitut und die Raiffeisenbank als Sponsoren der Jugend-Energie-Akademie.

Aktion Wundertüte

Wie schon in den vorangegangenen Jahren hat sich das BG Dornbirn auch heuer wieder an der Aktion „Wundertüte“ beteiligt. Insgesamt wurden in diesem Jahr im Rahmen der vom Österreichischen Jugendrotkreuz, von youngCaritas und Ö3 unterstützten Kampagne „Wundertüte macht Schule“  österreichweit 69.914 Handys gesammelt. Wir steuerten 39 alte Mobiltelefone bei.  Jedes einzelne gespendete Handy wird jetzt in der Ö3-Wundertüte zu wertvoller Hilfe für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen. Nähere Informationen unter https://www.wundertuete-macht-schule.at/.

 

Herzlichen Dank an ALLE, die bis zum 1. Dezember 2017 alte Handys abgegeben haben!

 

Die Klasse mit den meisten gespendeten Handys erhält - wie angekündigt - eine süße Überraschung. Es ist dies heuer die  3d Klasse von Frau Prof. Zambanini.

 

Ergebnis Wundertüte Challenge 2017

 

Handy Fakten

 

Quellenangabe für Logo und Handy Fakten: https://www.wundertuete-macht-schule.at/

Der Kürbis

Das erste Thema, mit dem sich die Gruppe des Freifachs „Kraut und Unkraut“ dieses Jahr beschäftigte, war der Kürbis. Gleich bei unserem ersten Treffen topften die jungen Gärtner und Gärtnerinnen Riesenkürbissamen ein. Am 20.09.2017 durften wir mit Theresia Winder eines ihrer Kürbisfelder besuchen. Sie erzählte allerhand Wissenswertes über das Anpflanzen der Kürbisse und den Schwierigkeiten, die sich im Laufe eines Kürbislebens einstellen können und wie sie diese je nach Möglichkeit auch beheben. So wird zum Beispiel durch eine schwarz gefärbte, abbaubare Maisfolie verhindert, dass Wildkräuter die Jungpflanzen überwuchern. Eine Woche später konnten sich die Schülerinnen und Schüler neben Kürbiskuchen essen, im Kürbisschnitzen üben, was sehr viel Spaß machte, aber auch teilweise anstrengend war, denn die Kürbisse mussten zuerst ausgehöhlt werden. So Mancher und Manche staunte über die Vielzahl an Samen, die sich im Inneren der Kürbisse befanden. An den folgenden zwei Mittwoch Nachmittagen setzten sie sich dann mit der Gestaltung einer Pinwand auseinander, die nicht nur kreative, sondern auch informative Inhalte allen Schülerinnen und Schülern präsentieren sollte.

 

Herzlichen Dank an Frau Theresia Winder für ihre tolle Führung auf dem Kürbisfeld, die Zeit, die sie sich für uns nahm und ihre Geduld unsere vielen Fragen zu beantworten. Ebenso ein Dankeschön an die Mütter, die es uns ermöglichten zum Kürbisfeld zu kommen.

 

Weitere Bilder finden Sie in der Galerie ...

Autofreier Tag

Wie schon in den Vorjahren zog auch dieses Jahr das verhüllte Auto mitten auf dem Schulparkplatz die Aufmerksamkeit von Schülern wie auch Passanten auf sich. Sie bewunderten das blumenübersäte Auto, das anlässlich des autofreien Tages am 22. 9. 2017 von Frau Professor Rigger mit ihren Schülerinnen und Schülern so kunstvoll in Szene gesetzt wurde. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für den tollen Beitrag zur Bewusstseinsbildung im Sinne von umweltfreundlicher Mobilität! 

 

Knackiges Bio-Gemüse für alle

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche, welche vom 16. - 22. September 2017 stattfand, wartete auf alle Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrkräfte, die am autofreien Tag umweltfreundlich zur Schule gekommen waren, in der großen Pause eine gesunde Jause. Diese bestand aus knackigem Bio-Gemüse vom Vetterhof, sowie süßen Bio-Weintrauben vom Weingarten der Familie Sepp aus Dornbirn. Allen, die bei der Vorbereitung mitgeholfen haben, ein herzliches Dankeschön! 

Klimaaktiv Auszeichnung

Am 13. September 2017 fand in Salzburg die Auszeichnung der klimaaktiv Projektpartner statt. Das Bundesgymnasium wurde dabei als einziger Vertreter aus Vorarlberg für die Umsetzung zahlreicher Aktivitäten hinsichtlich nachhaltiger, umweltfreundlicher Mobilität vom Bundesministerium für ein lebenswertes Österreich und klimaaktiv ausgezeichnet.

 

Pressemeldung:  http://www.klimabuendnis.at/aktuelles/schulen-treiben-mobilitaetswende-voran

 

Schulen treiben Mobilitätswende voran

58 Bildungseinrichtungen erhalten klimaaktiv mobil Auszeichnung.

 

Kindergärten und Schulen aus ganz Österreich wurden vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) für ihr Engagement für eine gesunde und klimafreundliche Mobilität ausgezeichnet. Im Rahmen des klimaaktiv mobil Mobilitätsprogramms haben sie zahlreiche innovative Projekte umgesetzt. „Seit 2005 gibt es das klimaaktiv mobil Mobilitätsmanagement für Kinder, Eltern und Schulen. Insgesamt sind schon mehr als 60.000 Kinder und Jugendliche und 3.500 Pädagoginnen und Pädagogen dabei. So machen wir Arbeits- und Schulwege sicher und motivieren zu einem gesunden und klimafreundlichen Lebensstil“, sagte Abteilungsleiter Robert Thaler vom BMLFUW.

 

In den letzten zwei Schuljahren haben 58 Bildungseinrichtungen am Mobilitätsprogramm teilgenommen – vom Kindergarten in Tirol bis zur Musikschule in Niederösterreich. Zu den Projekten gehörten Mobilitätstage, Radreparatur-Workshops, Kilometerfrühstück, oder die Errichtung von Elternhaltestellen und mobilen Fahrradwerkstätten. Für dieses Engagement wurden sie am Mittwoch bei einer Veranstaltung in der Salzburg AG von klimaaktiv mobil als Projektpartner ausgezeichnet.

 

Zahlreiche Erfolge

„Durch das Programm konnten österreichweit bisher rund 800.000 Pkw-Fahrten vermieden und damit mehr als 600 Tonnen CO2 und andere Luftschadstoffe sowie Lärm-Emissionen eingespart werden. Die Schulen engagieren sich mit Probefahrten von E-Fahrzeugen, der Errichtung von mobilen Fahrradwerkstätten oder der Aktion Tempo 30 vor Schulen. Ein Fixpunkt ist meistens auch die Klimabündnis-Aktion Klimameilen. Für jeden umweltfreundlichen Schul- oder Kindergartenweg dürfen sich die Kinder einen Klimameilen-Sticker ins persönliche Sammelalbum kleben. Im vergangenen Jahr wurden so 448.470 Klimameilen gesammelt“, erklärte Markus Hafner-Auinger, Geschäftsführer von Klimabündnis Österreich.

 

Was Kinder bewegt, macht mobil

Laut Umfragen reagieren Kinder und Eltern vor allem auf bewusstseinsbildende und bauliche Maßnahmen mit Verhaltensänderungen. „Mit dem 113-Kilometer-langen Obus-Netz der Salzburg AG können Eltern, Kinder und Jugendliche täglich auf elf Linien umweltschonend an ihren Ausbildungs- sowie Arbeitsplatz gelangen. Als größter Mobilitätsanbieter Salzburgs und klimaaktiv-mobil-Projektpartner ist es uns ein Anliegen, die regionale Mobilitätswende voranzutreiben“, so Leonhard Schitter, Vorstandssprecher Salzburg AG, bei der Auszeichnungsveranstaltung.

 

Über klimaaktiv mobil

Mit dem klimaaktiv mobil Programm unterstützt das BMLFUW Österreichs Städte, Gemeinden, Betriebe sowie Tourismus- und Bildungseinrichtungen mit Förderungen und Beratungsprogrammen bei der Mobilitätswende. Mehr als 8.400 klimaaktiv mobil Partner und Projekte sparen pro Jahr 640.000 Tonnen CO2 und 2.375 GWh Energie. Die österreichweite Gesamteinsparung entspricht ungefähr der CO2-Emission des Südburgenlands und die Energieeinsparung entspricht dem Stromverbrauch eines Jahres im Burgenland. Mit einer Fördersumme von bisher rund 87,5 Millionen Euro wurden Investitionen in die Mobilitätswende von 510 Millionen Euro ausgelöst und rund 6.000 green jobs geschaffen oder gesichert.

 

Bildmaterial Fotomaterial der ausgezeichneten klimaaktiv mobil Projektpartner finden Sie HIER.

Weitere Informationen: klimaaktiv mobil Programm für Mobilitätsmanagement finden Sie HIER.

Informationen für Eltern finden Sie HIER.

 

Rückfragehinweis: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Pressestelle, Tel.: (+43 1) 711 00-606963
E-Mail: presse@bmlfuw.gv.at

 

Klimabündnis-Kontakt: Patrícia Kandler

 

Klimaaktiv Auszeichnung

Plakat Teil 1

Plakat Teil 2

 

Fotos Quelle: Strasser Robert