Projekte im Schuljahr 2016/2017

Jede Stimme zählt bis 31.7. 2017!

Bis Ende dieses Monats sind alle, insbesondere SchülerInnen, Alumni, Eltern, Lehrkräfte & Freunde des BGD eingeladen, das Mobilitätsprojekt „mitanand mobil“  im Rahmen des VCÖ Publikums-Votings tatkräftig zu unterstützen!

 

Dieses Projekt wurde in der Kategorie „Barrierefreiheit und sozial gerechte Mobilität“ für den Mobilitätspreis des Österreichischen Verkehrsclubs (VCÖ)  nominiert und nun entscheidet jede Stimme, ob es zum Sieger gekürt wird.  https://www.vcoe.at/voting 

 

Link zum Voting: https://www.vcoe.at/voting/online-voting-vcoe-mobilitaetspreis-kategorie-barrierefreiheit-und-sozial-gerechte-mobilitaetsdienstleistungen

 

Vielen Dank im Voraus für Ihre/eure Stimme!

 

Auch die Medien haben dieses Projekt aufgegriffen:  http://www.vol.at/dornbirn/unterstuetzung-per-online-publikumsvoting/5375425

 

„ Unterstützung per Online-Publikumsvoting

 

Von Gemeindereporter Edith Rhomberg  am 16. Juli 2017 23:00 Akt.: 17. Juli 2017 11:29

 

Eigenständig mobil zu sein, bedeutet Unabhängigkeit.

 

Beim VCÖ-Mobilitätspreis wählte die Jury auch zwei Beiträge aus Dornbirn aus. 

 

Dornbirn. Beim VCÖ Mobilitätspreis 2017 wurden mehr als 370 Projekte und Konzepte eingereicht. Das diesjährige Motto lautet „klimaverträglich mobil“. Eine insgesamt 41-köpfige Fachjury hat 58 Projekte in elf Kategorien für das Online-Publikumsvoting nominiert. Durch diese Abstimmung können die herausragenden Ideen und Projekte nun zusätzlich Punkte sammeln. Aus Dornbirner Sicht fallen besonders zwei Beiträge auf: „Mitanand mobil“ des BGD und „Wirtschaft MOBIL“ des Energieinstituts Vorarlberg.

 

Eigenständig mobil zu sein, bedeutet Unabhängigkeit. Es ist aber nicht selbstverständlich, dass das für alle gleichermaßen gilt. Das haben auch Schüler des Bundesgymnasiums Dornbirn erkannt und sich in der Folge intensiv damit auseinandergesetzt. Um die Lage von Menschen mit eingeschränkter Mobilität besser zu verstehen, absolvierten zwölf engagierte 16 bis 18-Jährige ein intensives Rollstuhltraining und einen Selbsterfahrungs-Workshop. Sie drehten zwei Filme und klärten ehrenamtliche Freiwillige über das Projekt auf. Bei diversen Gruppen und in der Projektwerkstatt Dornbirn stellten sie das Projekt der Öffentlichkeit vor, um so freiwillige Helfer zum Mitmachen zu akquirieren. Ziel der Kampagne ist es, dass Menschen mit Beeinträchtigung zunächst Hilfe bekommen und mit der Zeit ganz ohne Begleitung mit Öffis fahren können. Dieses Projekt wird von der Lebenshilfe auch nach Ende des Schuljahres weitergeführt und hat somit nachhaltigen Charakter. Das überaus hohe Engagement der Schüler, auch in der Freizeit, verdient Anerkennung und soll ganz speziell hervorgehoben werden. „Diese Leistung ist absolut vorbildlich und bringt Bewegung in eine wichtige Sache“, sagt Manfred Hagen, Landessprecher des Verkehrsclubs Österreich. In der Kategorie „Barrierefreiheit“ kann online für dieses Projekt des BGD noch bis 31. Juli gestimmt werden.

 

„Das Energieinstitut Vorarlberg setzt viele wertvolle Impulse, so Manfred Hagen. Eingereicht wurde das Projekt ‚Wirtschaft MOBIL‘. Dabei handelt es sich um das im Jahr 2013 ins Leben gerufene Netzwerk, bei dem sich neun Unternehmen aus Vorarlberg und Liechtenstein gegenseitig in Fragen des betrieblichen Mobilitätsmanagements unterstützen. Sie beschäftigen in Summe in den beiden Ländern mehr als 10.000 Menschen. Ziel von „Wirtschaft MOBIL“ ist es, gemeinsam eine intelligente Abwicklung betrieblicher Mobilität zu fördern.Dieses Projekt kann beim Online Voting in der Kategorie „Energieeffizienter Güter- und Wirtschaftsverkehr“ unterstützt werden.

 

Weitere Informationen unter: www. vcoe.at“ 

 

Quelle: http://www.vol.at/dornbirn/unterstuetzung-per-online-publikumsvoting/5375425

 

 

e-Mobilität

Am Montag, den 3. Juli 2017 unternahmen die SchülerInnen der 5c unter der Leitung von Herrn Prof. Karu und die 6ar mit Frau Prof. Schuster im Rahmen des erweiterten Bildungsangebotes (EBA)  eine Exkursion zum Mobilitätszentrum der VKW in Bregenz. Im Fokus stand dabei die Elektromobilität. Während des Vortrages erhielten die Jugendlichen ganz unterschiedliche Einblicke in das aktuelle Thema, welche von der Entwicklung des e-Autos bis hin zur Kosten-Nutzen Rechnung reichten. Nach vielen Fakten und Zahlen durften die SchülerInnen verschiedene Fahrzeugtypen selbst ausprobieren. Eine Fahrt mit dem  Segway war äußerst beliebt, aber auch der E-Scooter oder das Elektrofahrrad waren im Dauereinsatz. Eine Runde mit dem Elektroauto konnten lediglich die beiden Begleitpersonen drehen, denn dafür hätte es einen gültigen Führerschein gebraucht, den die SchülerInnen (noch) nicht besaßen.

 

Es war ein lehrreiches & interessantes EBA Angebot und wir danken der VKW für die Ermöglichung dieser Exkursion!

 

Auf Entdeckungsjagd in den Schleienlöchern....

Mit Frau Mag. Ursula Schelling, unserer Leiterin der IRKA-Exkursion, hatte die 1c das Vergnügen, die Gewässer um das Harder Fischerheim unsicher zu machen. Hochmotiviert und mit letztem Einsatz sammelten die SchülerInnen alles, was sich in Ufernähe bewegte, legten die Beute behutsam in die bereitgestellten Behältern. Nach gut einer halben Stunde wurde diese „Proben“ fachgerecht analysiert, deutlich wurde die Vielfalt an Lebewesen in diesem einzigartigen Naturraum. Nass, müde und doch erfreut marschierten wir zur Bushaltestelle „Alte Post“, wo uns öffentliche Verkehrsmittel sicher nach Dornbirn zurück brachten. Der Ausflug und die gemachten Erfahrungen bleiben unvergesslich.

 

Weitere Bilder finden Sie in der Galerie ...

Umweltwoche Teilnahme

Vom 5. Bis 11. Juni 2017 fand in Vorarlberg die Umweltwoche statt.  In der „inatura“ wurden wie jedes Jahr zahlreiche Umweltprojekte von Schulen vorgestellt. Darunter waren auch einige Projekte des BGD vertreten. Der Artikel auf vol.at fasst diese zusammen:

 

Schüler im Einsatz für Natur und Umwelt

Von Gemeindereporter Laurence Feider, am 11. Juni 2017 15:32

 

Dornbirner Schüler präsentierten „große und kleine Schätze“ in der inatura.

Dornbirn. „Wenn ich an die Umwelt denk,…“ mit einem flotten Rap der Schüler der MS Bergmannstraße begannen am Freitag die Präsentationen in der inatura. Es war dies bereits der vierte und letzte Tag der Schulaktionstage im Rahmen der Vorarlberger Umweltwoche.

 

Rekordbeteiligung

Insgesamt 1300 Schüler aus 21 Schulen – so viel wie noch nie – hatten sich dieses Jahr mit teils sehr originellen Projekten an der großen Umweltaktion beteiligt. Seit Wochen hatten sich die Kinder und Jugendlichen auf vielfältige Weise mit dem Thema Umwelt beschäftigt und gemeinsam mit ihren Lehrpersonen an nachhaltigen Projekten gearbeitet. „Dabei ist es egal, wie umfangreich ein Beitrag ist, ob eine Einzelaktion oder ein Ganzjahresprojekt – ganz nach dem Motto der Umweltwoche „Große Schätze-kleine Schätze“. Diese Schätze zeigen sich in Projekten draußen in der Natur, beim Betreuen von Schulgärten, der Gestaltung von Schulhöfen, in Waldprojekten und in der Beteiligung bei der Landschaftsreinigung. Die Schulklassen haben wieder ganze Arbeit geleistet“, freute sich Initiatorin Ingrid Benedikt.

 

Vielseitige Themen

Zu den Schwerpunkten gehörte heuer das Thema „Bienen“, besonders die Gestaltung des Umfeldes für eine wildbienenfreundliche Umgebung. Andere Schulklassen arbeiteten zum Thema Abfall und fragen sich unter anderem, ob Dornbirn ein Aschenbecher ist oder übten sich im Plastikfasten. Was man mit Re- bzw. Upcycling alles machen kann, zeigten die Schüler mit Handyhüllen aus alten Planen, Holzhockern mit Zeitungsüberzug, Rucksäcken aus alten Anzugshosen, mit Garn umhäkelten Glasflaschen und Gefäßen aus PET-Flaschen für den Kräutergarten. Mobilität war auch eines der Themen – eine Klasse hatte sich dem Thema Elterntaxis gewidmet und zum Umstieg auf Öffis oder Zweiräder mobilisiert. Andere Klassen beschäftigten sich mit dem Thema Ernährung in Bezug auf Herkunft, Gesundheit, Umwelt oder Fair-Trade. Es wurde Ziegenkäse hergestellt, eigene Schokolade angerührt und der Nitratwert in Obst und Gemüse bestimmt.

 

Alle Schultypen

Rund 40 Schulklassen präsentierten ihre Projekte bei den traditionellen Schulaktionstagen in der inatura Dornbirn. Zum Abschluss machten sich auch Ehrengäste wie Landesrat Johannes Rauch, Pflichtschulinspektor Wolfgang Rothmund oder Fachinspektorin Angelika Walser ein Bild vom vielfältigen Engagement der Schüler aus Volks- und Mittelschulen, der Schule für Hör- und Sprachbildung, dem Sonderpädagogischen Zentrum, den beiden Dornbirner Gymnasien und der HTL. „Ich bekomme immer wieder Gänsehaut, wenn ich sehe, mit welcher Ernsthaftigkeit sich die Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen mit den verschiedensten Themen rund um die Umwelt auseinandersetzen“, resümierte eine glückliche Ingrid Benedikt.

 

Schulposter ...

 

Zeitungsbericht VN-Heimat ...

 

Zett-Be ...

 

Blühende Straßen

Wir, die 1b des Bundesgymnasium Dornbirn, bemalten den Gehsteig der Realschulstraße und der Schulgasse mit wunderschönen Zeichnungen, in die wir viel Arbeit hineingesteckt haben. Am Montag, den 15.5.2017, fingen wir an, den Gehsteig  zu bemalen. Zwei Wochen später hatten wir jeden Montag 2 Stunden Zeit, den Gehsteig der ganzen Realschulstraße und der Schulgasse zu bemalen. Wir arbeiteten in kleinen Gruppen (2 - 4 Leute) oder auch alleine. Es machte sehr viel Spaß und wir wurden auch viel gelobt, dass es sehr gut aussähe. :-)

 

Jakoba Benjamin, 1b

 

Mobilitätsstudie Ergebnisse präsentiert

Das Regionale Netzwerk Naturwissenschaften Vorarlberg und der Arbeitskreis Schule Energie (ASE) von illwerke vkw veranstalteten im Schuljahr 2016/17 einen Projektwettbewerb zum Thema Mobilität. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden die besten eingereichten Projekte von Volks- & Mittelschulen, BMHS & Gymnasien am  24.05.2017 in Bregenz prämiert.

 

Simon Riedmann, Raul Rümmele und Lukas Stöckler,  drei Schüler der 6ar, präsentierten die Ergebnisse der Mobilitätsstudie, die am BGD im Frühjahr 2017 durchgeführt wurde.

 

Die dreiteilige Analyse umfasst die

  1. Eigene Zählung von Fahrrädern, Mopeds und Elterntaxis
  2. Ermittlung des Fahrrad-Potenzials basierend auf Wohnadresse und Distanz zur Schule in Zusammenarbeit mit dem Energieinstitut
  3. Online Umfrage zum Mobilitätsverhalten mit Hilfe des Fragebogen-Tools von Herry Consult in Zusammenarbeit mit klima.aktiv.

 

Die Ergebnisse sind im Detail auf dem Schulnetzwerk LehrerInnenpool unter „Umweltzeichen\Mobilität“ verfügbar.

 

Das „Elterntaxi“ Projekt der 3b Klasse wurde ebenfalls im Zuge dieser Vorstellung präsentiert und ausgezeichnet.

 

 

Elterntaxi – gut gemeint, aber gefährlich

Am Freitag, den 12. Mai 2017 führte die 3b Klasse eine Aktion zum Thema Elterntaxi durch. Relativ viele SchülerInnen werden mit dem Auto zur Schule gebracht. Diese sog. Elterntaxis stellen eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar.  

 

Unterstützt von der Polizei regten die Schülerinnen und Schüler mit Plakaten Straßenverkehrsteilnehmer zum Nachdenken an – „Elterntaxi – gut gemeint, aber gefährlich“ oder „Achtung Kinder! Hier fahren eure Eltern“ stand auf den Plakaten. An diesem Morgen verteilten die Schülerinnen und Schüler ca. 25 Flyer an Eltern, die gerade ihr Kind mit dem Auto zur Schule brachten. Auf diesem Flyer stellte die 3b Klasse fünf Argumente zusammen, weshalb Schülerinnen und Schüler zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule kommen sollen und die auf dem Flyer nachgelesen werden können.

 

 

(unterstützt wurde diese Aktion von "ASE - Arbeitskreis Schule Energie" und "RN VBG - Regionales Netzwerk Naturwissenschaften Vorarlberg" und mit einem Frühstück von "Sicheres Vorarlberg")

 

Wertstoff(Abfall)konzept von McDonald‘s

Einen Blick hinter die Kulissen von McDonald‘s konnten SchülerInnen der Umweltzeichen-Gruppe am 3. Mai 2017 im Rahmen der Exkursion zur neuen Filiale in Lustenau werfen. Der Fokus lag dabei auf Müllvermeidung und -entsorgung.

 

SchülerInnen der Umweltzeichen-Gruppe befassen sich mit ganz unterschiedlichen Umwelt-Themen, die vom Stromverbrauch über Wärmeenergieverlust bis zu Müllvermeidung reichen.  Sie wählten unter anderem McDonald‘s als ein Interessensgebiet aus, das sie näher untersuchen wollten.

 

Nach Internet-Recherchen, Austausch eigener Erfahrungen & Diskussionen, sowie einem Treffen mit Frau Formanek vom Umweltverband,  trennten die SchülerInnen im Zuge der Flurreinigung den gesammelten Müll entlang der B 190 vom Schwefel bis zur Autobahnkreuzung in zwei Fraktionen: McDonald‘s Müll und anderen Müll. Dabei stellten sie fest, dass ersterer Anteil mengenmäßig relativ gering ausfiel, aber optisch sehr sichtbar war.  

 

Als Vorbereitung auf die Exkursion zu McDonald‘s erarbeiteten die SchülerInnen in Kleingruppen Fragen und Vorschläge zur Müllvermeidung, welche sie bei der Exkursion einbrachten. 

 

Anna, die Filialleiterin von McDonalds Lustenau, ging nach einem allgemeinen Überblick über das Unternehmen speziell auf das Hauptthema Wertstofftrennung & Recycling näher ein. 90% aller Abfälle werden bei McDonalds wiederverwertet. Lediglich 10% müssen als Restmüll entsorgt werden. So wird aus den Bioabfällen Biogas gewonnen, Papier & Karton wird zu neuen Schachteln recycelt, Speiseöl zu Biodiesel umgewandelt und Glas, Aluminium, etc getrennt gesammelt und weiterverkauft. 

 

Der Vorschlag, im Restaurant Glas und Porzellan statt Pappbecher und Plastik zu verwenden, wurde bereits im Pilotbetrieb getestet, jedoch aufgrund der hohen Bruchraten und des erhöhten Reinigungsmehraufwandes wieder eingestellt. Simple Einsparungsmöglichkeiten, wie z.B. keine Plastikdeckel & Strohhalme im Restaurant auszugeben, sondern nur auf Wunsch auszuhändigen, wurden ebenfalls schon probiert. Nachdem aber zu viel von den Kunden verschüttet wurde, bzw. diese unbedingt die Deckel haben wollten, wurde der Versuch wieder rückgängig gemacht.

 

Sehr interessant war im Rahmen der Betriebsführung der Blick hinter den Counter, d.h. in das Lager, die Küche und die Mülltrennräume, wo auch der Shredder, der Lebensmittelabfälle für die Biogaserzeugung zerkleinert, stand. Eine genaue Untersuchung der Burger-Einzelkartons ergab farbige Punkte im Material, welche auf einen hohen Recycling-Materialanteil hinweisen.

 

Fragen wie z.B. nach der Herkunft der Lebensmittel von Rindfleisch, Kartoffel, etc. wurden von Anna ebenso beantwortet, wie die Bemühungen zur Müllvermeidung und bisher erreichte ca. 60% Einsparungen an CO2 Ausstoß im Vergleich zum Bezugsjahr 2010. 

 

Nach knapp drei Stunden Besichtigung verließen die letzten SchülerInnen mit vielen neuen Eindrücken das Restaurant.

 

Herzlichen Dank an Anna und Herrn Versluis für die Ermöglichung dieser Exkursion und die interessanten Einblicke in das Unternehmen, das fünf Standorte in Vorarlberg betreibt und mit über 320 MitarbeiterInnen in der Gastronomie zu den „Großen“ der Branche  zählt.

 

Energie-Akademie Abschluss

Von November 2016 bis April 2017 nahmen Umweltzeichen-VertreterInnen unserer Schule an der 2. Energieakademie des Energieinstituts Vorarlberg, das von der Raiffeisenlandesbank unterstützt wird, teil. Bei fünf verschiedenen Workshops und Exkursionen zu energieverbundenen Unternehmen erlernten die TeilnehmerInnen Zusammenhänge von Energiekonsum und Klimawandel. Ein weitgefächertes Informationenangebot zeigen die Destinationen der Exkursionen: VKW, Energiewerke Ilg, Landbus Unterland, Stadtwerke Feldkirch und das Landhaus Bregenz. Bei Quiz, Fallstudien und Versuchen arbeiteten die buntgemischten TeilnehmerInnen zusammen und bekamen Einblicke in das nachhaltige Leben und Wirtschaften. Der Schwerpunkt lag dabei auf Energieerzeugung und –verbrauch, dem öffentlichen Personennahverkehr und Möglichkeiten einer ressourcenschonenden Energieversorgung im Land Vorarlberg. Im Gesamten sollte dies auch über die Ziele der Energieautonomie Vorarlbergs bis 2050 aufklären.

 

Neben Spaß, neuen Bekanntschaften und einer gefüllten Mappe an Informationen, erhielten die TeilnehmerInnen am 19. April 2017 im Rahmen der Abschlussfeier im Landhaus vom Landesrat Johannes Rauch, der für Umwelt- und Klimaschutz zuständig ist, ein Teilnahmezertifikat. Es erinnert nicht nur an die interessante und ereignisreiche Zeit, sondern kann auch als Anhang bei Bewerbungen, als Beweis für außerordentliches Engagement und Umweltbewusstsein, angefügt werden.

 

Die Umweltzeichen-VertreterInnen Kilian Heisig und Katharina Amann bedanken sich bei Frau Professor Schuster und Frau Professor Sottopietra für die Unterstützung und Teilnahmeermöglichung. Besten Dank auch an die Raiffeisenlandesbank Vorarlberg und das Energieinstitut Vorarlberg für die Organisation.

 

Katharina Amann, 7ar

Uns ist die Umwelt sehr wichtig!

Am Bundesgymnasium Dornbirn  spielt umweltbewusstes Handeln eine große Rolle. Deshalb werden unsere Saftautomaten auch mit Glasflaschen befüllt, die wieder eingesammelt und weiter verwendet werden.

 

Wir aus der 1e Klasse haben, wie viele SchülerInnen an unserer Schule, eigene Glasflaschen, die wir umhäkelt haben. Dazu wurden nur alte Garne verwendet.

Warum? Weil uns bewusst ist, dass man alte Sachen genauso gut verwenden kann wie neue.

So haben wir einen Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet.

 

Felicitas Blank, 1e

 

 

„Saubere Umwelt braucht dich“

Unter diesem Motto findet heuer die Landschaftsreinigung in ganz Vorarlberg statt. Auch zahlreiche SchülerInnen des BGD beteiligten sich tatkräftig an dieser Aktion. Als Umweltzeichen-Schule möchten wir Zeichen setzen und engagieren uns für eine saubere Umwelt - innerhalb und außerhalb der Schule. Eine attraktive, saubere Umwelt ist ein wichtiger Teil der Lebensqualität und diese zu erhalten, ist uns ein Anliegen!

 

41 SchülerInnen sammelten gemeinsam mit drei Lehrkräften am Mittwochnachmittag, den 29. März 2017 achtlos weggeworfenen Abfall an der Dornbirner Ach, sowie entlang der Bundesstraße B190 vom Schwefel bis zum Autobahnkreuz Dornbirn Nord. Als Belohnung wartete am Donnerstag in der großen Pause ein süßes „Dankeschön“ auf die fleißigen SchülerInnen.

 

Dass solche Aktionen auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, beweist einerseits ein Anruf einer Dornbirnerin am nächsten Morgen im Sekretariat. Die Dame  bedankte sich ausdrücklich dafür, dass unsere SchülerInnen, denen sie am Vortag begegnet war,  einen Beitrag dazu leisten, um die Stadt sauber zu halten. Die gelben Sicherheitsjacken, die die SchülerInnen trugen, weckten auch das Interesse eines ORF Reporters von Radio Vorarlberg. Er blieb spontan stehen und interviewte einige unserer Mädchen. Eine Mitarbeiterin vom Umweltverband hörte dieses Interview und gratulierte zur gelungenen Aktion.

 

Herzlichen Dank an alle freiwilligen HelferInnen für euren Einsatz!

 

Gymnasiasten in Umweltmission unterwegs

http://www.vol.at/dornbirn/gymnasiasten-in-umweltmission-unterwegs/5220016

Von Gemeindereporter Laurence Feider am 4. April 2017 07:47 Akt.: 4. April 2017 11:49

 

 

Joggerinnen mit Mission – die Schülerinnen des BGD hatten jede Menge Müll eingesammelt. - © Laurence Feider

 

Schüler des BG Dornbirn beteiligten sich an der großen Landschaftsreinigung in Vorarlberg.

 

Dornbirn. Im Frühjahr kommen nicht nur wunderschöne Frühlingsblumen zum Vorschein, sondern leider auch jede Menge Müll, der sich über den Winter an den Straßenrändern, im Wald und an den Flüssen angesammelt hat.

Abfall sammeln

Diesen zu beseitigen lautete die Mission von rund 40 Schülern und drei Lehrpersonen des BG Dornbirn. Als Umweltzeichen-Schule war es für sie schon fast eine Selbstverständlichkeit einen Beitrag zur landesweiten Landschaftsreinigung unter dem Motto „Saubere Umwelt braucht dich“ zu leisten. Eine Gruppe nutzte den Turnunterricht um nicht nur an der Ach zu joggen, sondern gleichzeitig den Uferbereich von Müll zu befreien. Eine andere Gruppe sammelte entlang der Bundesstraße B190 vom Schwefel bis zum Autobahnkreuz Dornbirn Nord achtlos weggeworfenen Abfall.

Mahlzeit – the story of men and meat

Im Festsaal drehte sich am 7.2.2017 alles um das Thema „men and meat“. Der Moderator Anton Frisch präsentierte die Multivisionsshow von Global 2000 der gesamten Unterstufe. Global 2000 ist die größte unabhängige Umweltorganisation in Österreich, die sich für eine intakte Umwelt incl. Nachhaltigkeit einsetzt.

 

Schulstufenweise wurden die Schülerinnen und Schüler für je zwei Unterrichtsstunden von den Lehrpersonen in den Festsaal begleitet. Nach einer Einleitung zum Thema, die je nach Altersstufe unterschiedlich ausfiel, wurde ihnen ein Film gezeigt. In diesem Film ging es um die Nahrungsbeschaffung von Beginn der Menschheit an bis heute. Er zeigte die Konsequenzen auf, die durch den gestiegenen Fleischverzehr zum einen resultierend aus der ebenfalls gestiegenen Bevölkerungsanzahl zum anderen aber auch durch einen höheren Verbrauch pro Kopf. Er verwies auf die Diskrepanz zur Nahrungspyramide sowie zur artgerechten Tierhaltung und den daraus entstehenden Folgen für die Erde. Der Film zeigte jedoch auch Lösungsansätze für ein Umdenken sei es zum Fleischverbrauch, mit wieder zurück zum Sonntagsbraten genießen, statt jeden Tag das Schnitzel zu verzehren. Er stellte Alternativen zum Fleisch vor, die trotzdem eine ausgewogene Ernährung gewährleisten.

 

Im anschließenden Gespräch waren die Schülerinnen und Schüler angehalten mitzuarbeiten, wobei die ersten beiden Jahrgänge erfreulicherweise sehr aktiv waren und Herr Frisch bei weitem nicht jede Meldung zu Wort kommen lassen konnte. Auch hier differenzierte er bei den unterschiedlichen Schulstufen die Themen zu denen er Denkanstöße gab.

 

So ging es beispielweise bei der 5. Schulstufe vor allem um die Unmenge an Lebensmittel, die nicht genützt werden oder verderben. Dabei gab Herr Frisch auch eine Anregung für zuhause bei der die Schüler und Schülerinnen eine Tabelle einen Monat lang führen sollen. In die Tabelle soll der Tag, die Menge an weggeworfenen Lebensmitteln und deren monetären Wert notiert werden.

 

In der Diskussion mit der 7. Schulstufe ging es um den ökologischen Fußabdruck. Eine Methode mit der berechnet werden kann, wieviel Fläche der Erde benötigt wird, um einen bestimmten bzw. den eigenen Lebensstandard auf Dauer zu gewährleisten. Bei Interesse sind folgende Links zu empfehlen http://www.fussabdrucksrechner.at/de oder http://www.umweltbildung.at/cgi-bin/cms/praxisdb/suche.pl?aktion=erg&typ=Themen&thema=11

 

 

Energieinstitut Messung

Engagierte SchülerInnen, die als Umweltzeichen-Beauftragte am BGD aktiv sind, haben sich zum Ziel gesetzt, Energiesparpotentiale an unserer Schule ausfindig zu machen und diese näher zu untersuchen. Insbesondere interessiert sie dabei der Stand-by Betrieb verschiedener Geräte.  Zu diesem Zweck kam am 1. Februar 2017 Herr Ing. Vith vom Energieinstitut  in die Schule und stellte hochwertige Messgeräte zur Verfügung, mit deren Hilfe er gemeinsam mit Kilian Heisig den Stromverbrauch einzelner Geräte messen konnte. Zuvor illustrierte Herr Vith die Herausforderungen bei der Messung von Wechselstrom und erklärte die verschiedenen Stufen von Stand-by Modi. Die bereits früher mit einfachen Geräten der Schule erhobenen Messwerte wurden mit jenen des Fachmannes verglichen. Als nächster Schritt ist die Messung des Stromverbrauchs einzelner Geräte über einen längeren Zeitraum geplant, jedoch müssen die dafür notwendigen Geräte samt Datenlogger erst organisiert werden. 

 

Herzlichen Dank an Herrn Vith für die fachmännische Unterstützung, sowie den SchülerInnen für ihr Umweltengagement!

 

Quelle Logo Energieinstitut: www.vorarlberg.at

Jugendpreis Verleihung

Heuer wurde erstmals der Österreichische Jugendpreis, der vom Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ) gestiftet wurde, vergeben.

 

Verwenden statt Verschwenden" wurde von einer Fachjury als eines von insgesamt fünf herausragenden Projekten in der Kategorie „EureProjekte" für den Österreichischen Jugendpreis 2016 nominiert!

 

Am 6. Dezember 2016 konnten zwei SchülerInnen des BGD diesen Preis stellvertretend für alle am Projekt beteiligten Jugendlichen der First Lego League und des Moduls Sozialkompetenz im Rahmen der feierlichen Überreichung von Frau Bundesministerin Karmasin in Wien entgegennehmen.

 

Dieses bereits mehrfach ausgezeichnete Projekt ist ein Beispiel für das Engagement unserer SchülerInnen, sowie für die vielschichtigen Aktivitäten am BG Dornbirn im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Sozialkompetenz.

 

Vortrag Land- & Forstwirtschaft

Am 23. 11. 2016 legte die Wanderausstellung mit dem Titel „Land- und Forstwirtschaft in Österreich" einen Zwischenstopp am BG Dornbirn ein. DI Peter Lichtenwöhrer präsentierte den SchülerInnen der 3c, 4e, 5ar und 7c Klassen die von der Landwirtschaftskammer und dem Ländlichen Fortbildungsinstitut mit Unterstützung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft zusammengestellten Informationen.

Zukunftspreis

Am 18. 11. 2016 fand auf der Kulturbühne AmBach in Götzis im Rahmen der feierlichen Ländle Gala die Verleihung des Zukunftspreises statt.

 

Die Landwirtschaftskammer und Ländle Marketing prämieren mit dem „I luag druf“ Zukunftspreis Projekte in den Kategorien Schulen, Tourismus und Landwirtschaft.

 

Der Hauptpreis in der Kategorie Schulen ging heuer an das Bundesgymnasium Dornbirn für das klassenübergreifende Projekt „Verwenden statt verschwenden“, das im letzten Schuljahr initiiert wurde.

 

Die ‚First Lego League‘- Forschungsgruppe hatte sich intensiv mit der Reduzierung von Biomüll an unserer Schule beschäftigt, erhob Ursprung und Mengen, befragte Experten,  unternahm Exkursionen und führte umfassende Recherchen durch. Darauf aufbauend entwickelten die Unterstufen-SchülerInnen unterschiedliche Lösungsansätze, von denen einige bereits umgesetzt wurden. Ein Vorschlag war, die übriggebliebenen Speisen, die zu Mittag im Schulrestaurant nicht verkauft werden konnten, für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kostenlos zur Verfügung zu stellen, anstatt diese als Biomüll zu entsorgen.

 

Mit Hilfe eines „EureProjekte“ Förderzuschusses vom Bundesministerium wurden ein Kühlschrank und Behälter finanziert, welche eine zeitlich unabhängige Abholung der Speisen auch außerhalb der Betriebszeiten der Küche erlaubten.

 

Oberstufens-SchülerInnen des Moduls Sozialkompetenz setzten das Projekt dann in die Realität um, indem sie den Kühlschrank betreuten. Der mit € 800 dotierte Hauptpreis wird für zukünftige FLL & soziale Projekte verwendet werden.

 

Allen, die an diesem Projekt beteiligt waren und zum Erfolg beigetragen haben ein herzliches DANKESCHÖN!

 

Weiterführende Links:

Videoclip von „Vorarlberg heute“, 19.11.2016, 19.00 Uhr, ORF 2:

http://tvthek.orf.at/profile/Vorarlberg-heute/70024/Vorarlberg-heute/13896225/I-luag-druf-Laendle-Gala-2016-in-Goetzis/13916213

ORF Beitrag  www.vorarlberg.orf.at/tv/stories/2809967/

VN Beitrag http://www.vorarlbergernachrichten.at/markt/2016/11/18/viel-lob-fuer-bauern-mit-faible-fuer-partnerschaft.vn

 

 

Mobilitätswoche

Als Umweltzeichenschule beteiligte sich das Bundesgymnasium Dornbirn auch heuer wieder an der alljährlich stattfindenden Europäischen Mobilitätswoche und dem autofreien Tag am 22.9.2016 Ziel ist es, das eigene Mobilitätsverhalten zu reflektieren und Alternativen zum privaten Auto wie zu Fuß gehen, Radfahren, Bus- oder Bahnfahren in Betracht zu ziehen und auszuprobieren.

 

VERPACKTES AUTO

Vom 16.-22.September 2016 war die europäische Mobilitätswoche. Das heißt, dass dein Auto eine Woche lang Pause hat und dein Fahrrad wieder mal zum Einsatz kommt. Wir, die 4a-Klasse, gestalteten Plakate, die die 3b-Klasse an verschiedenen Orten auf dem Schulgelände aufhängten. Zusätzlich wurde noch ein Auto „verpackt". Diese „Verpackung" hatte die Aufschrift: „MEIN AUTO HAT FREI". Darüber klebten Schüler und Schülerinnen selbstgemalte böse Smileys. Dieses Auto stand ein paar Tage auf dem Schulparkplatz. Am Donnerstagabend nahmen wir alles wieder ab und bekamen als kleines Dankeschön, weil wir geholfen hatten eine knusprige Überraschung.

Ein besonderer Dank gilt Frau Professor Schuster und Frau Professor Rigger!

 

Verfasserinnen: Anna-Lena Heinzle, Louise Gössler und Emma Neudecker; 4a

 

Hintergrundinformationen:

„…In Zeiten, in denen die unmittelbaren Folgen des Klimawandels spürbarer werden, ist ein langfristiges Umdenken in Bezug auf unser tägliches Mobilitätsverhalten unverzichtbar. Gerade im innerstädtischen Bereich lässt sich hier sinnvollerweise beim motorisierten Verkehr ansetzen. Die Europäische Kommission legt mit der Mobilitätswoche jedes Jahr im September einen Kommunikationsschwerpunkt auf die Förderung nachhaltiger, energieeffizienter und gesundheitsbewusster Fortbewegung. Denn Bewusstseinsbildung zu umweltfreundlicher Fortbewegung ist der erste Schritt hin zu umfassendem Klimaschutz, zu dem sich Österreich bei der UN- Klimakonferenz vergangenen Dezember in Paris bekannt hat…" Quelle: https://www.fahrradwien.at/2016/09/23/das-war-die-europaeische-mobilitaetswoche-2016/

 

Knusprige Überraschung

Autofreier Schultag

Am 22. September 2016 stieg ich wie gewohnt in der Früh auf mein Fahrrad und radelte los. Heute war aber kein normaler Tag, denn diese Woche war die Mobilitätswoche. Das bedeutet, jeder, der mit dem Fahrrad zur Schule fuhr, bekam einen Gutschein für eine knusprige Überraschung. In der großen Pause konnte sich jeder, der einen solchen Bon hatte, im Erdgeschoss beziehungsweise im 1.  oder 2. Stock ein frisches Brötchen holen. Zur Auswahl gab es Salzstangen, Bio-Vollkornbrötchen, Croissants, Laugenbretzel und noch vieles mehr.

 

Vielen Dank für die großartige Organisation von Frau Professor Schuster und Frau Professor Rigger!

 

Verfasst von:

Anna-Lena Heinzle, Louise Gössler und Emma Neudecker; 4a

 

 

Umweltbewusst einkaufen

Als Umweltzeichen-Schule liegt uns Nachhaltigkeit am Herzen, Deshalb möchten wir für den Einkauf von Schulartikeln auf Produkte hinweisen, die das Umweltzeichen-Siegel tragen.  Die Webseite www.schuleinkauf.at ist eine unabhängige Informationsplattform der Initiative ’’Clever einkaufen für die Schule". Hier finden Sie gut strukturiert:

  • viel Wissen zu Schulartikeln,
  •  die Clever-einkaufen-Produktliste mit Such-Funktion und 
  • alle Materialien im Service-Bereich.

Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Schuljahr!

 

Die Quelle der Bilder und des Textes: https://www.schuleinkauf.at/display/cid/_574/title/_Fotos-Schuleinkauf-2016.html bzw. https://www.schuleinkauf.at/display/cid/_522/title/_MINI-Ratgeber-f__C3__BCr-Schulsachen-2016.html.