Projekte 2014/2015

Umweltwoche 2015

Jedes Jahr findet in der Inatura die Umweltwoche statt. Heuer waren wir, die 2b, mit dem Thema: "Verschmutzung der Weltmeere durch Kunststoffe" dabei.

 

Im BE Unterricht beschäftigten wir uns mit dem größten Korallenriff der Welt, dem "Great Barrier Reef", das Heimat für unzählige Meerestiere ist. Bei der Umweltwoche präsentierten wir unsere Baumwolleinkaufstaschen, die wir mit Meerestiermotiven bedruckten.

 

Wir verzichten auf Plastiksäcke und hoffen, dass immer mehr Menschen unserem Beispiel folgen.

 

SchülerInnen der 2b Klasse

 

 

„Schule am Bauernhof“

Im Rahmen „Schule am Bauernhof“ besuchten die Klasse 1b am 1.6.15 mit Fr. Prof. Matiz, die Klassen 1d sowie 4e mit Herrn Prof. Blank am 2.6.15 den im Dornbirner Ried (Im Gsieg 1) gelegene Bauernhof der Familie Ilg. Nach der Busfahrt zum Messegelände und einem halbstündigen Gehweg kamen die Klassen am Bauernhof an, wo sie von der Bäuerin Sabine Ilg herzlich begrüßt wurden. Sie stellte kurz ihren Betrieb vor und dann ging es gleich in die Milchküche, um zu erfahren, wie aus dem Rohstoff Milch allerhand köstliche Milchprodukte hergestellt werden können. So wurde gleich zu Beginn der richtig temperierten Milch Lab zugesetzt, um daraus „Kuhkäsle“ zu gewinnen, wobei die SuS erfuhren, dass alles seine Zeit brauchte und nicht sofort fertig war, denn das Enzym musste erste seine Wirkung entfalten. In dieser Zeit gab Frau Ilg eine Führung durch die Stallungen. Die SuS konnten das Jungvieh, die Milchkühe, die Mastschweine, die Hennen aber auch zwei Hasen hautnah erleben. Zurückgekehrt in die Milchküche wurde die mittlerweile gestockte Milch in die Käslemodel umgefüllt, aus Rahm Butter geschüttelt, Kräutertopfen aus selbsterzeugtem Topfen, wobei die SuS verschiedenste Kräuter unteranderem frisch gepflückte Gänseblümchen mit einem Wiegemesser zerkleinert, hergestellt.

 

Dies alles wurde zu einem leckeren Buffet angerichtet. Fr. Ilg reicherte es durch ihr selbstgemachtes Dinkelvollkornbrot (eigenes Dinkelmehl, das sie auch verkauft), Wasser aber auch Kakao an. Den SuS schmeckte die Jause ausgesprochen gut und so wurden beispielsweise von den SuS der 1b 2 Weggen Brot gegessen und fast 8 Liter Kakao getrunken.

 

Nach der Jause konnten sich die SuS frei am Hof bewegen. Die einen fuhren mit einem der beiden Go-Karts, die andern spielten Volleyball über die Wäscheleine und die dritten gingen nochmals zu den Tieren, wobei sich die Hennen über eine außerordentliche Beliebtheit erfreuen durften. Sie wurden vorsichtig eingefangen, liebevoll gestreichelt und gehalten. Für viele SuS war das eigenhändige Melken der Kuh „Hannah“ sicherlich das Highlight! Frau Ilg zeigte bei Bedarf den SuS wie es bewerkstelligt wird, dass die Kuh Milch gibt.

 

Die von den SuS hergestellten Kuhkäsle wurden von Frau Ilg am Mittwoch zur Jause für alle anlässlich der Jubiläen 25 Jahre Umweltzeichen und ein Jahr Umweltzeichenschule BG Dornbirn mitgebracht und verzehrt.

 

Ein herzliches Dankeschön an Fr. Ilg für ihre Bemühungen, ihrer Vermittlung der Sachkenntnisse über die Milchverarbeitung, die nette Bewirtung und die hautnahen Erfahrungen, die die SuS mit den Tieren sammeln durften.

Gesunde Jause für alle

Den Höhepunkt der Umweltwoche bildete am Mittwoch, den 3. Juni  2015 die Aktion „Gesunde Jause für alle“, die für SchülerInnen und LehrerInnen gratis angeboten wurde.

 

25 Kilogramm  Bio-Vollkornbrote  wurden mit selbst geschüttelter Butter und Topfen bestrichen, sowie mit frischer Kresse, die im von der Freifachgruppe „Kraut und Unkraut“ zuvor angesät worden war, bestreut. Die Bäuerin, Frau Ilg präsentierte den Milchlehrpfad in den beiden Klassen 2b & 1e, die anschließend tatkräftig bei der gesunden Jause mithalfen. Frau Martina Vierhauser vom ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI) Vorarlberg koordinierte und unterstützte dabei von Seiten der Landwirtschaftskammer.

 

Eifrig schüttelten die SchülerInnen Schlagobers in Gläsern zu Butter, strichen diese in Modeln und stürzten sie. Auch Eltern halfen bei der Aktion tatkräftig mit und Frau Amann besorgte noch zusätzliches Brot, als der Andrang die Erwartungen übertraf. Kurz vor der großen Pause brachten die SchülerInnen der 1e in jede Klasse ein Tablett bestückt mit Kostproben von unterschiedlichen Brotsorten und Aufstrichen garniert mit Kresse und umringt von Apfelspalten. Für Nachschub war gesorgt, denn in jedem Stockwerk standen Tische mit gesunder Jause bereit, wo sich die SchülerInnen nach Herzenslust bedienen konnten. Kommentare von SchülerInnen wie „Leckerschmecker“,  „ mmmh, das schmeckt köstlich“  oder „warum gibt es so was nicht öfters“ zeigen, dass Gesundes auch gut schmeckt und bei der Jugend Anklang findet!

 

Dass diese gesunde Jause gratis für alle angeboten werden konnte, verdanken wir den Sponsoren: der Bäckerei Michael Stadelmann, Frau Amann, der Familie Ilg, der Landwirtschaftskammer Vorarlberg und der Comenius Gruppe, sowie der Mithilfe der engagierten SchülerInnen der 2b und 1e, den Eltern und Lehrkräften, die fast 900 Brote an diesem Vormittag strichen – ihnen allen gilt unser Dank für diese gelungene Aktion!

 

Zeitungsartikel (Heimat) als pdf

Zeitungsartikel (VN) als pdf

Zeitungsartikel (Unser Ländle) als pdf

 

 

 

Link: Zeitungsbericht zu der "Gesunden Jause für alle"

Ökoland Vorarlberg

Zum Abschluss des Faches „Naturwissenschaften in der Praxis“ besuchte Herr Dr. Erik Schmid auf Einladung von Frau Prof. Sottopietra die 7ar Klasse. Der Fachtierarzt für Tierhaltung und Tierschutz referierte zu den Themenbereichen Ökoland Vorarlberg, Tierschutz samt artgerechter Tierhaltung, sowie Lebensmittelqualität. Neben interessanten Fakten brachte der Gastreferent den SchülerInnen die Bedeutung der Landwirtschaft in Vorarlberg näher und schnitt auch ethische Fragen an. Herzlichen Dank an Herrn Dr. Schmid für die interessanten Ausführungen!

 

Ausgehend vom geschichtlichen Abriss der Ernährung des Sammlers und Jägers bis zu den heutigen Essgewohnheiten und dem zum Teil übermäßigen Fleischkonsum mit all den gesundheitlichen und weltwirtschaftlichen Folgen spannte sich der Bogen. Die extremen Steigerungen sowohl im Konsum, als auch in der Produktion von Fleisch illustrierten eindrücklich die derzeitige Situation auf den Kontinenten weltweit und stellten die Frage nach der weiteren Entwicklung in den Raum, wenn aufstrebende ehemalige Entwicklungsländer in Zukunft  denselben Lebensstandard, wie ihn Industriestaaten genießen, für sich beanspruchen möchten. Die gesplittete Ethik der Personifizierung von Haustieren und die Anonymisierung der Nutztiere führte abschließend zu einer angeregten Diskussion mit den SchülerInnen.