„Streitkultur“

Während das gros des BG Dornbirns in Urlaub fuhr, gingen 3 Teilnehmerinnen der Debattiergruppe des BG Dornbirns ON AIR. Und das – wen wundert’s? – an ziemlich intellektueller und prominenter Stelle.

 

Und ziemlich ausführlich! Klara Burger, Katharina Kriz und Lukas Gmeiner sprachen rund 20 Minuten am 4. August 2021 in der Serie „Streitkultur“ über ihre Erfahrungen und Einsichten, die sie durch das Debattieren gewonnen haben!

 

Prädikat: Nachhörenswert! (ab 3:14 min)

 

 

Digitale Brüsselreise der 6ar

Claudia Gamon, Europaparlamentarierin; Wie ist es, Politiker*in zu sein?; Verena Martelanz,  EU Representation Wirtschaftskammer; Wofür lobbyiert die Österreichische Wirtschaftskammer? Wolfgang Burtscher, Generaldirektor der Landwirtschaftskommission; Was tut die Kommission um der Veruntreuung von EU-Landwirtschaftsfördergeldern in Ungarn einen Riegel vorzuschieben? Wird seitens der EU-Kommission genug gegen den Klimawandel getan?; Olivia Mrzyglod, Mitglied im Social Media-Team von Claudia Gamon; Welche Voraussetzungen braucht man, um sich für ein Praktikum bei einer Parlamentsabgeordneten bewerben zu können?



Spannende Persönlichkeiten aus Vorarlberg und Österreich, die die EU auf verschiedenen Ebenen mitgestalten trafen auf interessierte und kritische Schüler*innenfragen. Wo? Auf der digitalen Brüsselreise der 6ar, die am 6. Juli 2021 stattfand. Organisiert wurde diese von Martha Stüttler-Hartmann, Europe Direct Bregenz und Maria Pichlbauer, Verein Europa und Bildung Graz. Allein die Vielzahl der beteiligten Personen und Institutionen lässt erahnen, wie komplex die Europäische Union ist, wie vielschichtig ihre Herausforderungen und wofür sie alles zuständig ist. Die Lust eine echte Reise nach Brüssel zu unternehmen ist jedenfalls geweckt worden und vielleicht auch die Lust einmal Brüsseler Luft als Praktikant*in zu schnuppern.


Herzlichen Dank für die professionelle Organisation, sowie Prof. Annette Illedits und Prof. Matthias Blank für die inhaltliche Vorbereitung im Unterricht.


Prof. Karin Schindler-Bitschnau
 

Auf zu den Staatsmeisterschaften!

Am Montag, dem 19. April 2021, fanden die diesjährigen westösterreichischen Debattiermeisterschaften statt. Aufgrund der derzeitigen Coronasituation wurde der Bewerb über Zoom ausgetragen. Das BG Dornbirn trat mit einer Mannschaft – bestehend aus Klara Burger, Laura Dür, Katharina Kriz, Vedat Demirel, Lukas Gmeiner und Julian Jenny – an. Durch eine hervorragende Debattierleistung konnte das Team des BG Dornbirns den westösterreichischen Meistertitel gewinnen und qualifizierte sich somit für die Staatsmeisterschafften. Diese werden am 28. Mai in Wien stattfinden.

 

Die Debatten standen unter dem Thema #climateofchange. Dabei wurde in zwei Runden debattiert, in welchen wir einmal als Regierung (pro) und einmal als Opposition (contra) argumentierten. In jeder Runde traten je drei Redner:innen pro Team an.

 

Nach Bekanntgabe der Themen durch die Juroren bekamen alle Teams eine 15-minütige Vorbereitungszeit. In dieser mussten wir ohne technische Hilfe Argumente finden, ausformulieren und Reden vorbereiten.  Anschließend begaben wir uns in die zugeteilten Gruppenräume und unsere Debatte wurde eröffnet. In dieser halben Stunde versuchten beide Teams, die Juroren mit ihrer Leistung und ihren Argumenten zu überzeugen. Mit einem deutlichen Abstand konnten wir die Debatten für uns entscheiden und erhielten den westösterreichischen Meistertitel im Debattieren.

 

An dieser Stelle wollen wir uns bei Herrn Professor Bohle bedanken, der uns fürs Debattieren begeistern konnte und uns bei den Meisterschaften unterstützte.

 

Verfasst von Julian Jenny, 7ar, und Laura Dür, 7d.

Ist Populismus eine Gefahr für die Demokratie?

Am 2. März veranstaltete der Debattierclub „MISCH DICH EIN“ ein Onlineseminar für Schüler* und Studenten* aus ganz Österreich. Auch einige Lehrer* beteiligten sich an der Onlinedebatte.

 

Der Abend bestand aus einem kurzen Theorieteil, der den Teilnehmern* kurz den Aufbau einer Debatte erklärte.

 

Zusätzlich erläuterte die Politikwissenschaftlerin Frau Dr. Hickersberger in einem Einführungsvortrag Unterschiede zwischen Populismus und Demokratie.

 

 

Anschließend gab es noch einen praktischen Teil, bei dem wir selbst in Kleingruppen debattieren konnten.



Alle Schüler konnten sich online für die verschiedenen Positionen einer Debatte eintragen (Opposition, Regierung, freie Redner, Jury). Das Thema war, ob politische Werbung in den sozialen Medien verboten werden sollte. In verschiedenen Gruppenräumen, wurden je nach Position in der Debatte fleißig Argumente gesammelt. Anschließend wurde dann eine echte Debatte geführt. Anschließend gab es für alle Teilnehmer* ein konstruktives Feedback.

 

Vielen Dank für die Organisation an Herr Prof. Bohle und vielen Dank an den Debattierclub „MISCH DICH EIN“ für die tolle Idee und Organisation.

 

Es war für alle Teilnehmerinnen des BG Dornbirns, Klara Burger und Laura Dür, eine tolle Erfahrung.

 

Laura Dür, 7d

 

Was ist eine OPD?

Wie argumentiere ich überzeugend, was macht eine gute Debatte aus und was für Regeln gelten?

 

Diese Fragen wurden der 7d Klasse beim vierstündigen Online-Debattierworkshop am 19.02.2021 von den zwei engagierten Trainer*innen Elisabeth Vikydal und Ingo Bandhauer vom Debattierclub Wien beantwortet.

 

Nach einem theoretischen Input wurde in zwei Kleingruppen eine Fragestellung genauer betrachtet und gemeinsam Argumente gesammelt. Dann durften wir eine „echte“ OPD (offene parlamentarische Debatte) mit vorgeschriebener Vorbereitungs- und Redezeit durchführen. Den Abschluss bildete ein persönliches Feedback der Trainer*innen, aus dem jede*r von uns etwas für sich mitnehmen konnte, z.B. dass man die in seinem Redebeitrag angeführten Beispiele sehr konkret erklären muss und immer davon ausgehen muss, dass der Juror / die Jurorin nichts weiß.

 

Unser Lernerfolg: Bei einer OPD gibt es eine Regierung, Opposition, freie Redner*innen und die Jury, aber auch: Debattieren hilft anderen zuzuhören, Themen kritisch zu überdenken und sich klar ausdrücken zu können.

 

Ein herzlicher Dank an die beiden Trainer*innen Frau Elisabeth Vikydal und Herrn Ingo Bandhauer und an Herrn Professor Bohle für die Organisation!

 

Mehr Infos zur OPD: https://www.youtube.com/watch?v=jPJOnRnJrYU

 

Klara Burger, 7d

 

Europa Quiz

Das BG Dornbirn blickt auf eine lange und erfolgreiche Tradition bei der Teilnahme am EuropaQuiz zur politischen Bildung zurück.

 

Auch in diesem Schuljahr gingen die aus der schulinternen Ausscheidung hervorgegangenen Besten beim Landesfinale an den Start.

 

Paul Netzer aus der 8c konnte dabei einen weiteren Medaillenrang der stolzen Sammlung des BG Dornbirn hinzufügen. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld klassierte er sich auf dem dritten Rang!

Herzliche Gratulation!

 

Auch Florian Gruber, Aylin Turan, Ronja Paterno und Tobias Wohlgenannt schlugen sich achtbar und sind ein Versprechen für die Zukunft!

 

Zum Bericht der Landespressestelle: https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-61187.html 

 

„Gerichtsbarkeit goes School“

Am Dienstag, 3. Dezember 2019 hatten die Maturantinnen und Maturanten der 8. Klasse die Gelegenheit in sehr persönlicher Atmosphäre mit gleich zwei Richtern des Bezirksgerichts Dornbirn zu sprechen!

 

Bezirksgerichtsvorsteherin, Richterin Mag. Yvonne Summer und Richter Mag. Frank Plasinger gaben unseren zukünftigen Absolventen Informationen aus erster Hand über die österreichische Gerichtsbarkeit, die Ausbildung zur Richterin/zum Richter und Zivil- und Strafrechtsfälle aus der Praxis.

 

Rasch entwickelte sich ein spannendes Gespräch über das breite Spektrum in Fragen des Rechts.

 

Der Nachmittag lohnte sich in hervorragender Weise sowohl für politische Bildung als auch Berufsinformation!

 

Dafür sei beiden herzlich gedankt!

 

Maturaklassen zu Besuch im Europaparlament in Straßburg

Auch im Schuljahr 2019/20 bot das BG Dornbirn den Maturantinnen und Maturanten die Möglichkeit das Europaparlament in Straßburg zu besuchen.

 

Die eintägige Fahrt hatte ihre anstrengenden, aber auch ihre faszinierenden Seiten – fast sinnbildlich für die Arbeit des Parlaments?

 

Am 18. Sept. ging es bereits um 4:00 Uhr los, nach unruhigem Dösen im Bus bis knapp hinter Basel, wo es langsam heller wurde und einigen einführenden Worten von „Reiseleiter“ Christof Bohle, empfing uns die „Hauptstadt Europas“ mit strahlendem Sonnenschein.

Ein Abstecher ins und für die sportlichen auch aufs Münster, Spaziergänge durch das malerische „Petite France“ waren das entspannte Vormittagsprogramm. Dass Straßburg zwar deutsch klingt, aber dort durchaus französisch gesprochen wird und eine Essensbestellung somit für die „Spanier“ und „Lateiner“ zur Challenge werden kann, war auch eine Erkenntnis des Vormittags.

 

Am Nachmittag stand dann die Führung im Parlament und der Besuch der Plenardebatte auf dem Programm. Die Einführung in der Dauerausstellung 'parlamentarium Simone Veil', die über das Parlament und die Abgeordneten auf zeitgemäße Art, in einem 360°-Kinosaal, informierte, war technisch beeindruckend.

 

Das Informationsgespräch mit einem Referenten des Besucherdienstes, John Albrecht, bot einerseits einen spannenden und auch persönlichen Einblick eines Mitarbeiters Vorort, war aber andererseits aufgrund der beengten Raumsituation und des mittlerweile spürbaren frühmorgendlichen Aufbruchs eine konditionelle Angelegenheit.

 

Wachgerüttelt hat dann aber alle der Besuch des Plenarsaals! Im Moment des Platznehmens im riesigen Rund des Parlaments kritisierte Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal, gerade den Europäischen Rat für den Entwurf des Budgets für 2020. Nach ihm taten dies unisono alle sich zu Wort meldenden Parlamentarier quer durch alle Fraktionen! Unterschiedliche Sprachen, unterschiedliche Argumente ließen das EU-Motto, „In Vielfalt vereint“ spürbar werden.

 

Manche hätten sich durchaus einen längeren Aufenthalt im Saal gewünscht. Doch das getaktete Programm des Parlaments und die noch anstehende Rückfahrt verhinderten dies. Aber bereits die Nachbesprechung im Foyer und erst recht am nächsten Schultag bewiesen, dass der Besuch der Europäischen Institutionen für unsere Schülerinnen und Schüler den Aufwand jedenfalls lohnte. Auch wenn der lange Tag mit der spätabendlichen Rückkehr um 23:30 Uhr für das eine oder andere müde Gesicht am nächsten Schultag sorgte.

 

Von politischer Bildung darf man nicht nur reden, man muss sie erlebbar machen. Dazu hat dieser Tag ganz sicher beigetragen!

 

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