Ist Populismus eine Gefahr für die Demokratie?

Am 2. März veranstaltete der Debattierclub „MISCH DICH EIN“ ein Onlineseminar für Schüler* und Studenten* aus ganz Österreich. Auch einige Lehrer* beteiligten sich an der Onlinedebatte.

 

Der Abend bestand aus einem kurzen Theorieteil, der den Teilnehmern* kurz den Aufbau einer Debatte erklärte.

 

Zusätzlich erläuterte die Politikwissenschaftlerin Frau Dr. Hickersberger in einem Einführungsvortrag Unterschiede zwischen Populismus und Demokratie.

 

 

Anschließend gab es noch einen praktischen Teil, bei dem wir selbst in Kleingruppen debattieren konnten.



Alle Schüler konnten sich online für die verschiedenen Positionen einer Debatte eintragen (Opposition, Regierung, freie Redner, Jury). Das Thema war, ob politische Werbung in den sozialen Medien verboten werden sollte. In verschiedenen Gruppenräumen, wurden je nach Position in der Debatte fleißig Argumente gesammelt. Anschließend wurde dann eine echte Debatte geführt. Anschließend gab es für alle Teilnehmer* ein konstruktives Feedback.

 

Vielen Dank für die Organisation an Herr Prof. Bohle und vielen Dank an den Debattierclub „MISCH DICH EIN“ für die tolle Idee und Organisation.

 

Es war für alle Teilnehmerinnen des BG Dornbirns, Klara Burger und Laura Dür, eine tolle Erfahrung.

 

Laura Dür, 7d

 

Was ist eine OPD?

Wie argumentiere ich überzeugend, was macht eine gute Debatte aus und was für Regeln gelten?

 

Diese Fragen wurden der 7d Klasse beim vierstündigen Online-Debattierworkshop am 19.02.2021 von den zwei engagierten Trainer*innen Elisabeth Vikydal und Ingo Bandhauer vom Debattierclub Wien beantwortet.

 

Nach einem theoretischen Input wurde in zwei Kleingruppen eine Fragestellung genauer betrachtet und gemeinsam Argumente gesammelt. Dann durften wir eine „echte“ OPD (offene parlamentarische Debatte) mit vorgeschriebener Vorbereitungs- und Redezeit durchführen. Den Abschluss bildete ein persönliches Feedback der Trainer*innen, aus dem jede*r von uns etwas für sich mitnehmen konnte, z.B. dass man die in seinem Redebeitrag angeführten Beispiele sehr konkret erklären muss und immer davon ausgehen muss, dass der Juror / die Jurorin nichts weiß.

 

Unser Lernerfolg: Bei einer OPD gibt es eine Regierung, Opposition, freie Redner*innen und die Jury, aber auch: Debattieren hilft anderen zuzuhören, Themen kritisch zu überdenken und sich klar ausdrücken zu können.

 

Ein herzlicher Dank an die beiden Trainer*innen Frau Elisabeth Vikydal und Herrn Ingo Bandhauer und an Herrn Professor Bohle für die Organisation!

 

Mehr Infos zur OPD: https://www.youtube.com/watch?v=jPJOnRnJrYU

 

Klara Burger, 7d

 

Europa Quiz

Das BG Dornbirn blickt auf eine lange und erfolgreiche Tradition bei der Teilnahme am EuropaQuiz zur politischen Bildung zurück.

 

Auch in diesem Schuljahr gingen die aus der schulinternen Ausscheidung hervorgegangenen Besten beim Landesfinale an den Start.

 

Paul Netzer aus der 8c konnte dabei einen weiteren Medaillenrang der stolzen Sammlung des BG Dornbirn hinzufügen. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld klassierte er sich auf dem dritten Rang!

Herzliche Gratulation!

 

Auch Florian Gruber, Aylin Turan, Ronja Paterno und Tobias Wohlgenannt schlugen sich achtbar und sind ein Versprechen für die Zukunft!

 

Zum Bericht der Landespressestelle: https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-61187.html 

 

„Gerichtsbarkeit goes School“

Am Dienstag, 3. Dezember 2019 hatten die Maturantinnen und Maturanten der 8. Klasse die Gelegenheit in sehr persönlicher Atmosphäre mit gleich zwei Richtern des Bezirksgerichts Dornbirn zu sprechen!

 

Bezirksgerichtsvorsteherin, Richterin Mag. Yvonne Summer und Richter Mag. Frank Plasinger gaben unseren zukünftigen Absolventen Informationen aus erster Hand über die österreichische Gerichtsbarkeit, die Ausbildung zur Richterin/zum Richter und Zivil- und Strafrechtsfälle aus der Praxis.

 

Rasch entwickelte sich ein spannendes Gespräch über das breite Spektrum in Fragen des Rechts.

 

Der Nachmittag lohnte sich in hervorragender Weise sowohl für politische Bildung als auch Berufsinformation!

 

Dafür sei beiden herzlich gedankt!

 

Maturaklassen zu Besuch im Europaparlament in Straßburg

Auch im Schuljahr 2019/20 bot das BG Dornbirn den Maturantinnen und Maturanten die Möglichkeit das Europaparlament in Straßburg zu besuchen.

 

Die eintägige Fahrt hatte ihre anstrengenden, aber auch ihre faszinierenden Seiten – fast sinnbildlich für die Arbeit des Parlaments?

 

Am 18. Sept. ging es bereits um 4:00 Uhr los, nach unruhigem Dösen im Bus bis knapp hinter Basel, wo es langsam heller wurde und einigen einführenden Worten von „Reiseleiter“ Christof Bohle, empfing uns die „Hauptstadt Europas“ mit strahlendem Sonnenschein.

Ein Abstecher ins und für die sportlichen auch aufs Münster, Spaziergänge durch das malerische „Petite France“ waren das entspannte Vormittagsprogramm. Dass Straßburg zwar deutsch klingt, aber dort durchaus französisch gesprochen wird und eine Essensbestellung somit für die „Spanier“ und „Lateiner“ zur Challenge werden kann, war auch eine Erkenntnis des Vormittags.

 

Am Nachmittag stand dann die Führung im Parlament und der Besuch der Plenardebatte auf dem Programm. Die Einführung in der Dauerausstellung 'parlamentarium Simone Veil', die über das Parlament und die Abgeordneten auf zeitgemäße Art, in einem 360°-Kinosaal, informierte, war technisch beeindruckend.

 

Das Informationsgespräch mit einem Referenten des Besucherdienstes, John Albrecht, bot einerseits einen spannenden und auch persönlichen Einblick eines Mitarbeiters Vorort, war aber andererseits aufgrund der beengten Raumsituation und des mittlerweile spürbaren frühmorgendlichen Aufbruchs eine konditionelle Angelegenheit.

 

Wachgerüttelt hat dann aber alle der Besuch des Plenarsaals! Im Moment des Platznehmens im riesigen Rund des Parlaments kritisierte Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal, gerade den Europäischen Rat für den Entwurf des Budgets für 2020. Nach ihm taten dies unisono alle sich zu Wort meldenden Parlamentarier quer durch alle Fraktionen! Unterschiedliche Sprachen, unterschiedliche Argumente ließen das EU-Motto, „In Vielfalt vereint“ spürbar werden.

 

Manche hätten sich durchaus einen längeren Aufenthalt im Saal gewünscht. Doch das getaktete Programm des Parlaments und die noch anstehende Rückfahrt verhinderten dies. Aber bereits die Nachbesprechung im Foyer und erst recht am nächsten Schultag bewiesen, dass der Besuch der Europäischen Institutionen für unsere Schülerinnen und Schüler den Aufwand jedenfalls lohnte. Auch wenn der lange Tag mit der spätabendlichen Rückkehr um 23:30 Uhr für das eine oder andere müde Gesicht am nächsten Schultag sorgte.

 

Von politischer Bildung darf man nicht nur reden, man muss sie erlebbar machen. Dazu hat dieser Tag ganz sicher beigetragen!

 

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