Schuljahr 2018/2019

Spendenübergabe

Zum Abschluss des Schuljahres 2018/19 spendeten die OrganisatorInnen des Maturaballs einen Teil des Reinerlöses in Höhe von € 2,000 für das Armenien-Schulprojekt. Die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ überreichten ebenfalls einen Spendenscheck über € 1,500,  welcher aus den Erlösen der Bewirtung während des Bundes-Volleyballturniers stammte.

 

Frau Prof. Schmölz und Prof. Nindl nahmen als UNESCO Verantwortliche unserer Schule die großzügigen Spenden gerne entgegen und werden sie zweckgebunden für die Armenien-Schulpartnerschaft und den SchülerInnen-Austausch verwenden.

 

Herzlichen Dank an unsere SchülerInnen, die ihr soziales Engagement durch diese großartigen Spenden einmal mehr unter Beweis gestellt haben!

 

 

Quelle der Fotos: Laurence Feider

Bewirtung des Bundesfinales der Volleyball Schülerliga

Durch unser Modul Sozialkompetenz (MSOKO) erhielten wir, SchülerInnen der 7. Klassen, die Möglichkeit, die Bewirtung und den Auf- und Abbau der Spielfelder beim Finale der Schulbundesmeisterschaft Volleyball, die vom 29. April – 03. Mai 2019 in der Messehalle in Dornbirn stattfand, zu organisieren und zu betreuen.

 

Schon Wochen zuvor haben wir im Rahmen des Moduls gemeinsam ein Projekthandbuch erarbeitet, das alle Schritte von Anfang bis Ende genau dokumentiert. Anhand dieses Handbuchs gelang uns die Planung und Durchführung aller Aufgaben, wie Personaleinsatz oder Einkaufsliste, reibungslos. Unser Angebot reichte von Getränken über Kuchen, Toast bis hin zu Obstbecher. Das eingenommene Geld spendeten wir an das Armenien Schulprojekt.

 

In dieser Woche haben wir viele schöne Erfahrungen gesammelt. Wir lernten in stressigen Situationen den Überblick zu behalten und ruhig zu bleiben. Soweit uns bekannt ist, waren alle „Kunden“ zufrieden und haben unsere frischen Produkte geschätzt. Auch die Organisatoren waren froh, über den zeitgerechten und verlässlichen Auf- und Abbau der Felder.

 

Somit wurden alle unsere Ziele, die wir im Vorhinein definiert hatten, erreicht.

 

Lukas Brändle, 7ar

Urkundenverleihung

Am Montag, den 22. Oktober 2018 besuchten zwei VertreterInnen der Aktion „72h ohne Kompromiss“ unsere Schule, um den SchülerInnen des Moduls “Sozialkompetenz“ für ihren tatkräftigen Einsatz bei der Renovierung des Jugendferienheims „Lohorn“ zu danken. Als Nachweis ihres sozialen Engagements und Ausdruck der Wertschätzung erhielten die Jugendlichen ein Zertifikat überreicht. 

 

72h ohne Kompromiss

Am Mittwoch, den 17. Oktober 2018 startete Österreichs größte Jugendsozialaktion: „72h – ohne Kompromiss“ an der sich auch die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ beteiligten.

 

Ihr Projekt umfasste die Innen- & Außenrenovierung des Jugendferienheims „Lohorn“ am Pfänderhang in Lochau. Gleich nach dem Countdown um 16 Uhr ging es mit dem Zug nach Bregenz, wo die Aktion mit einer Lagebesprechung und Teambildung samt Arbeitseinteilung begann. Die SchülerInnen schleiften Holzwände, Stiegen, Türen und Holzverkleidungen ab, bevor sie gestrichen werden konnten und auch die Wände benötigten dringend einen neuen Anstrich. Die Outdoor-Crew war damit beschäftigt, die alte Feuerstelle abzutragen und eine neue an einer anderen Stelle aufzubauen, sowie das Umfeld um das Gebäude auf Vordermann zu bringen. Der angrenzende Wald mit kleinem Bach wurde gesäubert und von achtlos weggeworfenem Müll befreit.  Währenddessen kochte das Küchenteam mit biologischen, regionalen und saisonalen Produkten und bereitete köstliche Gerichte für alle zu. Nach getaner Arbeit fand der Tagesausklang am Lagerfeuer, bzw. nach einer Runde Tischtennis oder einer Jassrunde statt.

 

Am Donnerstagvormittag besuchte die Bundesministerin für Frauen, Familie & Jugend,  Dr. Juliane Bogner.Strauß die Jugendlichen bei der Arbeit und würdigte ihr soziales Engagement. Auch Presse und Fernsehen waren  vor Ort zu Gast.

 

Ein herzliches Dankeschön und großes Kompliment an die  engagierten Jugendlichen für ihren ehrenamtlichen Einsatz!

 

72h Medienberichte

 

Vorarlberg heute vom 18.10.2018

 

Ein Video von SchülerInnen über das  72h ohne Kompromiss Projekt: https://www.youtube.com/watch?v=ckXHAfuHt1M

Jugendprojektwettbewerb Sieg

Am Samstag, 20. Oktober 2018 fand das Landesfinale des Jugendprojektwettbewerbs im ORF Studio in Dornbirn statt. Neun der im Vorfeld ausgewählten Einreichungen erhielten die Chance, sich und ihr Projekt in Anwesenheit des Landeshauptmanns auf der Bühne möglichst kreativ der siebenköpfigen Jury zu präsentieren. Den Besten winkte ein Preisgeld von insgesamt € 4,500 + € 2,000 in Form von Einkaufsgutscheinen.

 

Unter den erfolgreichen TeilnehmerInnen waren zwei Einreichungen von SchülerInnen des Bundesgymnasiums Dornbirn:  Eva Drozd war mit ihrem selbstkomponierten Song „She“ vertreten, und Katharina Burtscher mit ihrem MSOKO Team stellte das Buchprojekt „Alte Schätze – Lebensgeschichten aus Vorarlberg“ vor. Letzteres wurde zum Siegerprojekt gekürt! Mit dem ersten Platz war nicht nur ein stattliches Preisgeld verbunden, sondern es wurde auch der Weg zum interregionalen Finale am 17. November 2018 in Liechtenstein geebnet, wo wiederum attraktive Preise auf die Gewinner warten.

 

Herzliche Gratulation allen Jugendlichen, die am Projektwettbewerb teilgenommen haben und ganz besonders natürlich den SiegerInnen!

 

 

Jugendprojektwettbewerb - Weiterführende Links & Presseberichte

 

Schuljahr 2017/2018

Lesung im Pflegeheim

Am Freitag, den 11. Mai 2018 besuchten wir, die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“,  das Pflegeheim Höchster Straße in Dornbirn.

 

Wir bereiteten uns Tage davor auf die Lesung vor und erledigten verschiedene Aufgaben. Die Dekoration wurde selbst gebastelt und nach der Lesung den HausbewohnerInnen als Geschenk übergeben.

 

Ein Büffet mit von uns selbstgebackenen Torten und Mehlspeisen sorgte für eine echte Bereicherung im Pflegeheim. Zwei SchülerInnen und ein Schüler lasen ausgewählte Anekdoten aus dem Buch „Alte Schätze“ vor. Zudem wurden einige musikalische Stücke von zwei Schülerinnen vorgespielt bzw. vorgesungen, welche die Lesung musikalisch umrahmten.  Im Anschluss daran unterhielten sich die Jugendlichen mit den HeimbewohnerInnen.

 

Zum Schluss übergaben die SchülerInnen an das Pflegepersonal hübsch dekorierte Schokokuchen in Herzform als „Dankeschön“ für ihre Fürsorge und liebevolle Betreuung der alten Menschen.

 

Verfasserinnen: Büsra Özdemir, 7ar und Ülkü Özcan, 7c

 

„Alte Schätze“

Wir, die diesjährige MSOKO-Gruppe (Modul: Sozialkompetenz), haben uns in diesem Schuljahr mit dem Thema „alte Menschen“ beschäftigt und auseinandergesetzt. Nach vielen Diskussionsrunden haben wir uns dazu entschlossen, Interviews mit alten Vorarlberger/innen zu führen und ihre Erlebnisse und Erfahrungen in Form eines Buches festzuhalten. Um uns auf die Arbeit mit den Interviewpartner/innen vorzubereiten, haben wir im ersten Semester den Pflegefitkurs absolviert und das Pflegeheim Birkenwiese besucht. Frau Dr. Unterthurner von der Stadtbibliothek gab uns zudem wertvolle Tipps bei der Planung des Buchprojektes. Nach der Führung der Interviews und der Transkription arbeiteten wir mit der Modulgruppe „Medien, Gestaltung und Kunst“ bei der Erstellung der Druckvorlage zusammen. Danach ließen wir unser Buch „Alte Schätze – Lebensgeschichten aus Vorarlberg“ lokal drucken. Schlussendlich bereiteten wir eine Lesung im Pflegeheim Höchster Straße vor und konnten vielen Menschen eine Riesenfreude bereiten.

 

Vielen Dank an Prof. Schuster und Prof. Luger für ihre Unterstützung und an „Eure Projekte“ für die finanzielle Unterstützung.

 

Verfasst von Camilla Paloma Oberweger, 7c

"Pflege das Leben"

lautet der Titel der aktuellen Ausstellung im Frauenmuseum Hittisau die sich rund um das Thema „Betreuung*Pflege*Sorgekultur" dreht. Frau Andrea Schwarzmann führte durch die Ausstellung, die in drei Teile gegliedert ist: einen historischen Abriss, einen regionalen Teil, sowie eine künstlerische Installation. Nach einer Partnerübung erkundeten die SchülerInnen des Modulfaches „Sozialkompetenz“ anhand von Tafeln eigenständig verschiedene Stationen, welche sie anschließend ihren MitschülerInnen erklärten.

 

Den Abschluss der Exkursion am 23. Februar 2018 bildete ein Workshop, bei dem die SchülerInnen ihre eigene Pflegecreme herstellen konnten, wobei verschiedene ätherische Öle wie Lavendel, Wildrose, Arnika und Zitrone zur Auswahl standen.

 

Das Frauenmuseum Hittisau wurde im Jahr 2000 gegründet und ist das erste und einzige Frauenmuseum Österreichs. Seit Herbst 2017 wird die Ausstellung zu diesem aktuellen und brisanten Thema gezeigt. Es handelt sich dabei um ein Projekt, an dessen Entwicklung zahlreiche Pflege- und Betreuungsorganisationen im Bregenzerwald beteiligt waren.

 

Pflege-fit Kurs

13 Schülerinnen und ein Schüler der 7. Klasse haben erstmals im Rahmen des Modulfaches „Sozialkompetenz“ am 1. Dezember 2017 den 16-stündigen „Pflege-fit“ Kurs erfolgreich absolviert. Nachdem in diesem Schuljahr der Fokus auf Begegnungen mit alten Menschen liegt, stellt die Pflege einen wesentlichen Aspekt dar.  „Pflegefit sein heißt, helfen zu können, wenn ein Familienmitglied nach einem Unfall oder durch eine Krankheit oder im Alter Unterstützung braucht. Es bedeutet aber auch, sensibler mit seiner eigenen Gesundheit umzugehen und sich in vielen Fällen selber helfen zu können.“ (Quelle: Auszug aus dem Pflegefit Buch)

 

Durch diesen vom Österreichischen Jugendrotkreuz angebotenen Kurs erlangten die SchülerInnen Sicherheit im Umgang mit betreuungsbedürftigen Personen, konnten dabei in soziale Berufe hineinschnuppern und Selbstkompetenz erlangen. Die Themen, die behandelt wurden waren vielfältig und reichten von Veränderungen im Alter über Demenz bis hin zur Körperpflege und Ernährung, sowie Kommunikation und Organisation von Hilfe.

 

Herzlichen Dank an die Kursleiterin Sandra Grabher, die mit vielen praktischen Übungen am Pflegebett, im Rollstuhl oder Rollator, sowie theoretischen Inputs den Kurs sehr abwechslungsreich und praxisnah gestaltete! 

 

Pflegeheim Birkenwiese Exkursion

Am 20. Oktober 2017 besuchten die Schüler/innen des Moduls Sozialkompetenz das Pflegeheim Birkenwiese, wo sie von Bernhard Spiegel, dem Leiter der Demenzabteilung herzlich empfangen wurden. Der Absolvent unserer Schule (Maturajahrgang 2001)  gab einen umfassenden Überblick über das Pflegeheim, welcher vom Bau des modernen Gebäudes über die Pflegestufen bis hin zur Finanzierung  reichte. Auch Berufsbilder im Sozialbereich stellte er kurz vor, ebenso die Option des Zivildienstes.  Im Hinblick auf das  Thema des Jahresprojekts, das heuer die ältere Generation beinhaltet, gab er hilfreiche Tipps zur Kommunikation mit alten Menschen und Demenzerkrankten. 

 

Anschließend führte Herr Spiegel die Schüler/innen durch das Haus, wo sie Einblicke in die verschiedenen Räume und Freizeitangebote erhielten. 

 

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Herrn Spiegel für die interessante Exkursion und an Aida für die Organisation! 

 

 

Jugend Projektwettbewerb Sieg

Am 14. Oktober 2017 fand im ORF Publikumsstudio  in Dornbirn der 23. Vorarlberger Jugend –Projektwettbewerb statt. Katharina Amann (8ar) erreichte mit dem Projekt „Peer Beratung – Alumni Frühstück“  nicht zuletzt auch aufgrund ihrer kreativen Präsentation einen der begehrten vier Siegerplätze. Damit hat sie sich für den 13. Interregionalen Jugendprojektwettbewerb qualifiziert, der am Samstag, den 11. November 2017 im Spielboden in Dornbirn über die Bühne geht. Beim Jugend-Projektwettbewerb, zu dem alle Jugendlichen im Alter von 13-24 Jahren eingeladen waren ihre Projekte zu präsentieren, liegt der Fokus vor allem auf den Themen Innovation, Nachhaltigkeit und Beteiligung Jugendlicher.

 

Ziel des von Katharina initiierten Projektes war es, im Rahmen des „Alumni Frühstücks“  ehemalige MaturantInnen (Alumni) unserer Schule, sowie SchülerInnen des Maturajahrgangs einzuladen, um Tipps bezüglich „Studiengänge, Studium Beginn/Anmeldung,  Gap Year", Eigenverantwortung und „Mindset" als StudentIn, Wohnen und Leben als StudentIn, etc., auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Stattgefunden hat diese Aktion am Samstag, 25. Februar 2017 in den Räumlichkeiten des Schulrestaurants bei einem gemütlichen Frühstück, das die SchülerInnen-Vertretung organisierte.  Finanziert wurde dieses Projekt durch eine Initiative des Bundesministeriums für Familien & Jugend. Bei „Eure Projekte“   hatte Katharina einen Projektantrag für Unterstützung gestellt und so kam dieses Projekt in die engere Auswahl. 

 

Aufgrund des Erfolgs und der zahlreichen positiven Rückmeldungen soll auch im heurigen Schuljahr das Alumni-Treffen durchgeführt werden, voraussichtlich am 23. Februar 2018, jedoch dieses Mal am frühen Abend statt am Morgen, um sich den Lebensgewohnheiten der StudentInnen anzupassen ;-). 

 

Das soziale Engagement der Jugendlichen wurde von LH Wallner geehrt und mit € 4,500 Euro für die vier Siegerprojekte belohnt.  Alle neun teilnehmenden Projektgruppen erhielten zusätzlich Gutscheine der WKV von insgesamt  € 2000.  

 

Neben Katharina Amann war noch eine weitere Schülerin unserer Schule bei dieser Festveranstaltung vertreten: Sara Velic sorgte für die perfekte musikalische Umrahmung mit der Band „Soloflair“ .

 

Wir danken für das Engagement und gratulieren ganz herzlich zum tollen Erfolg!

                                                                     

 

Medienbericht onlinehttp://www.vol.at/dornbirn/jugendprojektwettbewerb-2017/5511928 (als pdf)

Jugendprojektwettbewerb 2017 

Von Gemeindereporter Sigrid Juen am 16. Oktober 2017 14:31 

 

Im ORF-Publikumsstudio ging am Samstag der 23. Jugendprojektwettbewerb über die Bühne. 

Dornbirn  Die Jury bestehend aus Ines Mäser (ORF Vorarlberg), Martin Hundertpfund (Leiter Marketing WKO Vorarlberg) und der freien Texterin Lena Hopp sowie den Jugendlichen Johannes Buchner, Viviana Frager, Pius Himmer und Magdalena Stocker ermittelte aus neun Finalisten die vier Gewinnerprojekte:

 

Das Jugendteam der Walserbibliothek leistete unter dem Motto “Plastiktaschen RAUS – Stofftaschen REIN“ in Geschäften und Haushalten viel Überzeugungsarbeit und brachte 1.500 handgefertigte Stofftaschen aus Altkleidern und Altstoffen in Umlauf.


Katharina Amann organisierte eine Plattform – ein Alumni Frühstück – bei der sich Maturantinnen und Maturanten mit Studierenden ungezwungen über Studienrichtungen und Erfahrungen austauschen konnten. Sophia Juen organisierte den 1. U20 Poetry Slam in Vorarlberg und ermöglichte damit Jugendlichen ihre Themen und Anliegen, sowie ihr literarisches Können auf der Bühne vor Publikum zu präsentieren. 


Das Hello … Eventteam – Verein der Jugend e.V. – belebt die Jugendkulturen im Kleinwalsertal und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Die Veranstaltungspalette ist breit – vom Nachtflohmarkt über Knigge-Seminar bis zu Konzerten. Nach der ersten Veranstaltung “Hello … Winter-Party” konnten 700 Euro an einen wohltätigen Zweck übergeben werden. 

 

Landeshauptmann Markus Wallner zeigte sich bei der Prämierung von den originellen und erfrischenden Projektideen begeistert: “Jahr für Jahr macht der Wettbewerb sichtbar, mit wie viel Herz und Leidenschaft junge Menschen in Vorarlberg ihr Umfeld gestalten”. Den Einsatz gelte es gebührend wertzuschätzen, so der Landeshauptmann weiter: “Entscheidend ist, die junge Generation ernst zu nehmen und ihr auf Augenhöhe zu begegnen. Die Projekte sind eine gute Möglichkeit, mehr über Werthaltungen, Wünsche und Bedürfnisse der Jugendlichen in Erfahrung zu bringen”.

 

Der musikalische Höhepunkt des Abends waren die Auftritte der Vorarlberger Band “Soloflair“.
Die vier Gewinnerprojekte sind für Vorarlberg am 11. November 2017 beim großen interregionalen Finale des Jugendprojektwettbewerbs am Start. Dort messen sie sich mit den Jugendprojekten aus St. Gallen und Liechtenstein. Das große interregionale Finale findet in diesem Jahr am Spielboden in Dornbirn statt. SIE

 

Nähere Informationen

https://www.vorarlberg.at/vorarlberg/jugend_senioren/jugend/jugend/weitereinformationen/laufendeprojekte/jugendprojektwettbewerb/jugendprojektwettbewerb20.htm

 

https://www.facebook.com/svbgd/photos/pb.247922928670765.-2207520000.1488123090./1103792313083818/?type=3&theater

 

http://bgdornbirn.at/Sch%C3%BClerinnen-Vertretung.html

Schuljahr 2016/2017

Inclusia 2017 Preisverleihung

Am 4. 5. 2017 konnten SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ für ihr Jahresprojekt „Mitanand mobil“ den Inclusia Preis in Klagenfurt in Empfang nehmen.  Nähere Informationen zum Projekt wurden bereits auf der Schulhomepage  (siehe http://bgdornbirn.at/Berichteansicht/oeffentlichkeitsarbeit.html),  sowie in der Presse http://bgdornbirn.at/tl_files/bgdornbirn/Fachgruppen/Modul_SOKO/2016_2017/Oeffentlichkeitsarbeit/VN%20Artikel%201%20Seite.pdf vorgestellt.

 

Herzliche Gratulation den SchülerInnen zur Auszeichnung für ihr Engagement und ihren Einsatz!

 

Hintergrundinformation:

Der „Verein INCLUSIA, Menschen – wie wir sind“ schrieb 2017 zum siebten Mal den Preis „INCLUSIA – Auszeichnung für hervorragende Inclusionsprojekte“ aus. Ausgezeichnet werden Schulklassen, Jugendgruppen, Horte, Kindergärten, Einzelpersonen (bis 25 Jahre) und Vereine für hervorragende Projekte im Bereich der Inklusion von Menschen mit mentaler oder Mehrfachbeeinträchtigung.

 

Eingereicht werden konnten bereits umgesetzte oder geplante Projekte aus Österreich und den benachbarten Staaten. Die Einreichungen wurden von einer unabhängigen Jury bewertet. Der Preis ist in Summe mit € 4.000,- dotiert. Die Gewinnerprojekte wurden im Rahmen der Gala im Landesarchiv Kärnten der Öffentlichkeit vorgestellt (Quelle: http://www.inclusia.at/de/die-auschreibung)

 

Quelle:  Foto vom Landesarchiv Hr. Neureiter

 

Presseinfo-INCLUSIA-Gala 2017

Presseberichte Inclusia 2017

Öffentlichkeitsarbeit

stellt eine wichtige Komponente innerhalb des Projektmanagements dar. Um diesen Aspekt in der Praxis kennenzulernen, erhielten die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ am 31. März Besuch von einer Reporterin der VN, die die SchülerInnen bezüglich ihres Sozialprojektes interviewte. Mit dem umfassenden Artikel in der VN (Heimat Beilage), der am 20. April 2017 in der Druckversion und einige Tage davor auf VOL.at  http://www.vol.at/dornbirn/ein-stueck-unabhaengigkeit-schenken/5239681  in der online Ausgabe erschien, erhoffen sich die Projektbeteiligten nicht nur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung, sondern auch, dass sich Freiwillige melden, die das Projekt tatkräftig unterstützen wollen.

 

Besonders freuen würden sich die SchülerInnen über Interesse aus den Reihen des BGD, sei es von Eltern, Großeltern, Freunden der Schule oder (pensionierten) Lehrkräften. Wer Menschen mit Beeinträchtigungen ein Stück Unabhängigkeit zu schenken  möchte und sich informieren oder  ehrenamtlich für dieses Projekt engagieren will,  möge sich bitte bei Frau Frick (christine.frick@lhv.or.at  Tel. 05523 506) oder Frau Prof. Schuster melden.

 

Herzlichen Dank an Frau Feider, die dieses Projekt mit ihrem Zeitungsartikel unterstützt!

 

VN-Artikel lesen ...

 

Beta-Testing

Normalerweise besteht während des Unterrichts an unserer Schule ein Handyverbot, doch am 21. April 2017 war der Gebrauch von Mobiltelefonen im Modul „Sozialkompetenz“ ausdrücklich erlaubt und erwünscht, denn es ging um die Beta-Testung einer neu entwickelten App.

 

Der Software-Entwickler Jürgen Scharf und Dietmar Übelher vom aha ersuchten die SchülerInnen als Beta-TesterInnen für die „aha plus“ Ehrenamts-Plattform zu fungieren.  In drei Gruppen geteilt, bearbeiteten sie im Rotationssystem das Thema „Rewards“ und testeten die PC online Version, als auch die mobile App Version.

 

Das neue Anerkennungssystem für ehrenamtlich engagierte Jugendliche soll ab Herbst 2017 für alle offen stehen. Auf diese Weise können in Zukunft Punkte gesammelt werden, die dann für Rewards eingetauscht werden können. Das Mobilitätsprojekt, das die SchülerInnen im heurigen Schuljahr umsetzen, soll ebenfalls auf dieser Plattform geführt werde.

 

Mit der Beta-Testung halfen die SchülerInnen nicht nur mit, die App zu optimieren, bzw. wichtiges Feedback für die Weiterentwicklung zu geben, sondern erhielten auch Einblicke in das Projektmanagement bei Software Entwicklung.

 

Special Olympics AthletInnen zu Gast

Mehr als 60 polnische TeilnehmerInnen der Special Olympics besuchten am 14. März 2017 im Rahmen des „Cool School“ Projektes das Bundesgymnasium Dornbirn. Dieses weltweit größte Sport- und Sozialevent für Menschen mit mentaler Beeinträchtigung verfolgt das Ziel, sich intensiver mit Inklusionssport zu befassen. Nachdem sich die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ heuer mit Menschen mit Behinderungen als Jahresprojekt beschäftigen, lag es nahe, neben dem Mobilitätsprojekt der Lebenshilfe, Teil der Special Olympics zu werden.

 

In Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Dornbirn und dem RC Vorarlberg gestalteten die SchülerInnen als Teil des „Host Town“ Events ein Nachmittags-Rahmenprogramm, das den AthletInnen Einblicke in unsere Kultur & Lebenswelt ermöglichte.  SchülerInnen des Moduls Sozialkompetenz, sowie der Unesco & Jugendrotkreuz Gruppe  wirkten aktiv mit, Begegnungen der ganz besonderen Art zu ermöglichen. Sie stellten einmal mehr herzliche Gastfreundschaft und soziales Engagement unter Beweis.

 

Im Vorfeld der Special Olympics World Winter Games 2017 wurden die fast 3000 internationalen AthletInnen aus 107 Nationen vom 14.-16. März von den Rotary Clubs in ganz Österreich zu einem interessanten Kennenlernprogramm eingeladen. In Dornbirn weilte die polnische Delegation. Nachdem die internationalen Gäste am Nachmittag des 14. 3. eingelangt waren, bot Raffaela Witzemann, eine Schülerin des BGD, musikalische Highlights in Form eines kurzen Klavierkonzertes dar, bei dem natürlich Chopin nicht fehlen durfte. Danach servierten unsere SchülerInnen im Festsaal selbstgemachte Mehlspeisen und andere Köstlichkeiten im Stile eines „Wiener Kaffeehauses“.

 

Das traumhafte Frühlingswetter lud anschließend zu einem Stadtbummel bzw. Spaziergang durch Dornbirn ein. Zwei Mitglieder des polnischen Vereins in Vorarlberg fungierten als Übersetzer und präsentierten gemeinsam mit Rotary Club Mitgliedern die Sehenswürdigkeiten der größten Stadt Vorarlbergs.

 

Der Abend klang bei einem leckeren Büffet, das vom RC organisiert worden war, im Festsaal unserer Schule aus. Als Souvenirs erhielten die Gäste nicht nur lokale Milka-Schokoladen und lila Kuhmaskottchen, sondern auch ein Lebkuchenherz vom ÖRK. Allen  Sponsoren sei an dieser Stelle gedankt.

 

Den VertreterInnen der Rotary Clubs Dornbirn und Vorarlberg, insbesondere Herrn Mutschlechner, sowie den beiden Übersetzern vom polnischen Verein danken wir für die ausgesprochen angenehme Zusammenarbeit!

 

Last but not least,  ein ganz großes „Dankeschön“ an alle Beteiligten unserer Schule, die zum Gelingen dieser wunderbaren Begegnung einen Beitrag geleistet haben: unserem Schulwart Essed, den SchülerInnen der 6ar für das Decken und Dekorieren des Festsaales, den VertreterInnen der Modulgruppe „Sozialkompetenz“ & 7ar SchülerInnen für die Bewirtung am Nachmittag, sowie Mitgliedern des Jugendrotkreuzes und der UNESCO Gruppe für das Backen der Köstlichkeiten bzw. für das Aufräumen und den Abwasch. Ohne ihren tatkräftigen Einsatz wäre dieser Event nicht möglich gewesen.

 

Eine polnische Betreuerin drückte die Wertschätzung im Namen der gesamten polnischen Delegation beim Abschied mit den Worten “wir werden die Gastfreundschaft und herzliche Aufnahme, die wir in Dornbirn erleben durften, nie vergessen“ aus.

 

Quellenhinweis für die Logos: http://www.austria2017.org/de/mach-mit/schulprojekte

 

Mobilitätsprojekt - Ehrenamt

Unsere 7.Klassen starteten im Modul „Sozialkompetenz“ (SOKO) dieses Schuljahr ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Vorarlberg. Unter der Leitung der Frau Prof. Schuster arbeiten wir schon seit Herbst an dem Vorhaben, Freiwillige zu finden, die beeinträchtigte Personen im öffentlichen Verkehr begleiten und ihnen helfen, mit den Öffis zurechtzukommen. Denn wir meinen, auch sie sollten die Möglichkeit haben, sich frei und unabhängig im Alltag zu bewegen. Dafür haben wir diverse Exkursionen unter anderem zum ÖZIV und vor allem zur Lebenshilfe in Götzis gemacht, welche immer wieder für eine spannende Abwechslung sorgten. Außerdem, haben wir auch zwei Videos gefilmt, die interessante Einblicke in unsere bisherige Arbeit und das Projekt allgemein liefern. Nun liegt es daran, unser Vorhaben bei verschiedenen Institutionen und Organisationen vorzustellen, um möglichst viele engagierte Freiwillige zu finden. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir auch den folgenden Flyer selbst entworfen.

 

Mobilitätsprojekt-Flyer

 

Alles in allem, haben wir in den letzten Monaten schon sehr viel über Projektmanagement gelernt, und die Tatsache, dass ein guter Zweck dahinter steckt, macht es für uns eine noch wertvollere Erfahrung. Falls auch Sie Zeit und Lust haben, sich ehrenamtlich bei unserem Mobilitätsprojekt zu engagieren, freuen wir uns sehr, von Ihnen zu hören! Informationen entnehmen Sie bitte aus dem Flyer oder melden Sie sich einfach bei Frau Christine Fink (Tel. 05523-506 - email christine.frick@lhv.or.at). Vielen herzlichen Dank!

 

Verfasserin: Sara Velic, 7b

Erfolgreiches Networking

und „Der professionelle erste Eindruck" lauteten die beiden Themen der Impulsvorträge an der Fachhochschule Dornbirn, die die SchülerInnen des Moduls BVL sowie SOKO am 20. 1. 2017 besuchten. Als Teil des Rahmenprogramms referierte der Trainer & Rhetorik-Coach Gerald Kern wie man überzeugend präsentiert, erfolgreich netzwerkt und einen professionellen ersten Eindruck erweckt.

 

Zwischen den Vorträgen nutzen die SchülerInnen die Gelegenheit, sich bei einigen der über 90 Unternehmen/Organisationen, die vor Ort auf der Jobmesse vertreten waren, über Ferialjobs, Praktika und Berufsaussichten zu informieren und Kontakte mit den Personalverantwortlichen zu knüpfen.

 

Jugendpreis Verleihung

Heuer wurde erstmals der Österreichische Jugendpreis, der vom Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ) gestiftet wurde, vergeben.

 

Verwenden statt Verschwenden" wurde von einer Fachjury als eines von insgesamt fünf herausragenden Projekten in der Kategorie „EureProjekte" für den Österreichischen Jugendpreis 2016 nominiert!

 

Am 6. Dezember 2016 konnten zwei SchülerInnen des BGD diesen Preis stellvertretend für alle am Projekt beteiligten Jugendlichen der First Lego League und des Moduls Sozialkompetenz im Rahmen der feierlichen Überreichung von Frau Bundesministerin Karmasin in Wien entgegennehmen.

 

Dieses bereits mehrfach ausgezeichnete Projekt ist ein Beispiel für das Engagement unserer SchülerInnen, sowie für die vielschichtigen Aktivitäten am BG Dornbirn im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Sozialkompetenz.

 

Zukunftspreis

Am 18. 11. 2016 fand auf der Kulturbühne AmBach in Götzis im Rahmen der feierlichen Ländle Gala die Verleihung des Zukunftspreises statt.

 

Die Landwirtschaftskammer und Ländle Marketing prämieren mit dem „I luag druf“ Zukunftspreis Projekte in den Kategorien Schulen, Tourismus und Landwirtschaft.

 

Der Hauptpreis in der Kategorie Schulen ging heuer an das Bundesgymnasium Dornbirn für das klassenübergreifende Projekt „Verwenden statt verschwenden“, das im letzten Schuljahr initiiert wurde.

 

Die ‚First Lego League‘- Forschungsgruppe hatte sich intensiv mit der Reduzierung von Biomüll an unserer Schule beschäftigt, erhob Ursprung und Mengen, befragte Experten,  unternahm Exkursionen und führte umfassende Recherchen durch. Darauf aufbauend entwickelten die Unterstufen-SchülerInnen unterschiedliche Lösungsansätze, von denen einige bereits umgesetzt wurden. Ein Vorschlag war, die übriggebliebenen Speisen, die zu Mittag im Schulrestaurant nicht verkauft werden konnten, für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kostenlos zur Verfügung zu stellen, anstatt diese als Biomüll zu entsorgen.

 

Mit Hilfe eines „EureProjekte“ Förderzuschusses vom Bundesministerium wurden ein Kühlschrank und Behälter finanziert, welche eine zeitlich unabhängige Abholung der Speisen auch außerhalb der Betriebszeiten der Küche erlaubten.

 

Oberstufens-SchülerInnen des Moduls Sozialkompetenz setzten das Projekt dann in die Realität um, indem sie den Kühlschrank betreuten. Der mit € 800 dotierte Hauptpreis wird für zukünftige FLL & soziale Projekte verwendet werden.

 

Allen, die an diesem Projekt beteiligt waren und zum Erfolg beigetragen haben ein herzliches DANKESCHÖN!

 

Weiterführende Links:

Videoclip von „Vorarlberg heute“, 19.11.2016, 19.00 Uhr, ORF 2:

http://tvthek.orf.at/profile/Vorarlberg-heute/70024/Vorarlberg-heute/13896225/I-luag-druf-Laendle-Gala-2016-in-Goetzis/13916213

ORF Beitrag  www.vorarlberg.orf.at/tv/stories/2809967/

VN Beitrag http://www.vorarlbergernachrichten.at/markt/2016/11/18/viel-lob-fuer-bauern-mit-faible-fuer-partnerschaft.vn

 

 

Selbsterfahrungstraining

Die Herausforderungen des Lebens mit einer oder mehreren Beeinträchtigungen zu meistern, das konnten die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz" hautnah am 21. Oktober 2016 im Rahmen eines Workshops der Lebenshilfe erfahren. 

Nach einer Einführung, die einen geschichtlichen Abriss der Entwicklungsschritte von der Exklusion zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft umfasste, erhielten die  Teilnehmerinnen künstliche Handicaps verpasst. Unter anderem trugen sie Boxhandschuhe, um zu begreifen, wie mühsam es ist, mit Arthrose oder Gelenksversteifungen einen Löffel zu halten und zu essen. Seh- und Gehörbehinderungen wurden durch das Verbinden der Augen und durch Kopfhörer simuliert, bevor die SchülerInnen (in Begleitung) durch das Schulhaus gingen. Dabei stellte sich der  Stiegenaufgang als besondere Herausforderung dar. Kommunikation mit einem Menschen, der vom Hals abwärts gelähmt ist und nur durch Kopfbewegungen seinen Willen kundgeben kann, erwies sich als die schwierigste Übung. Zum Schluss sollten die SchülerInnen noch eine Zeichnung nach verbalen Anweisungen anfertigen. Da diese relativ schnell gesprochen wurden und keine Möglichkeit für Rückfragen bestand, fielen die Ergebnisse sehr unterschiedlich aus, bzw. resultierten sie in Frustration. Diese verdeutlichten die Schwierigkeiten, die Menschen mit kognitiven Einschränkungen häufig haben, wenn sie zu schnell bzw. zu viele Anweisungen auf einmal erhalten.

 

Die SchülerInnen bekamen auf diese Weise einen kleinen Einblick in die Lebenswelten von Menschen mit Behinderungen. Ziel war es dabei, Vorurteile gegenüber Personen mit Beeinträchtigungen durch Selbsterfahrung und Auseinandersetzung zu reduzieren, indem sie anschließend ihre eigenen Erfahrungen reflektierten.

 

Herzlichen Dank an Herrn Werner Berchthold, der dieses Selbsterfahrungstraining in Zusammenarbeit mit Frau Zettel von der Lebenshilfe durchgeführt hat!

 

Ehrenamt Plattform

Am 14. Oktober 2016 stellte die Projektleiterin, Frau Nicole Manser den SchülerInnen des  Moduls „Sozialkompetenz" die neue Plattform für die Anerkennung von freiwilligem Engagement Jugendlicher vor. Dieses Pilotprojekt, das vom Land Vorarlberg unterstützt wird, befindet sich in der Testphase und soll ab 2017 offiziell  im Ländle eingeführt werden. Die MSOKO SchülerInnen erhielten nun die Möglichkeit, während der Initialphase mit ihrem Feedback zur Optimierung der Plattform beizutragen. Gleichzeitig soll die Einbindung der Lebenshilfe im Rahmen des Mobilitätsprojektes getestet werden.

 

Mobilitätsprojekt Lebenshilfe

Der Fokus des Moduls „Sozialkompetenz - Projektmanagement" der 7. Klassen  liegt heuer auf der Begleitung von Menschen mit Behinderungen.  Dabei wird Praxisbezug und die Zusammenarbeit mit externen Partnern, in diesem Fall vorwiegend mit der Lebenshilfe, aber auch mit dem aha oder dem ÖZIV (Österr. Behindertenverband) groß geschrieben.

 

Ziel des Projektes „Mobilitätnetzwerk" ist es, dass Menschen mit Behinderungen durch zeitlich begrenzte Begleitung und Unterstützung von ehrenamtlichen Freiwilligen lernen, selbständig öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Begleitet wird die Gruppe bestehend aus 12 SchülerInnen des BGD von der Lebenshilfe Vorarlberg, die das Projekt initiiert hat und an die Schule herangetreten ist.

 

Momentan ist das Antrainieren zur selbständigen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sehr zeitintensiv und kann von den MitarbeiterInnen der Lebenshilfe aufgrund fehlender personaler und finanzieller Ressourcen nicht alleine getragen werden. Deshalb haben sich die engagierten SchülerInnen zum Ziel gesetzt, ein Netzwerk von ehrenamtlichen Personen aufzubauen. Diese sollen Menschen mit Beeinträchtigungen von zu Hause zur Bus-/Zughaltestelle begleiten,  ihnen helfen, sich an den Haltestellen zu orientieren oder eilen zur Hilfe, wenn RollstuhlfahrerInnen Probleme haben, in den Bus oder Zug ein- bzw. auszusteigen.

 

Beim ersten externen Projektmeeting im neuen Schuljahr diskutierten die SchülerInnen am 7.  Oktober 2016  in Götzis mit Frau Mag. Petra Zettel als Leiterin des Teams „Zielwärts" vom Geschäftsbereich Mobile Dienste der Lebenshilfe Ideen bezüglich der konkreten Umsetzung des Projektes.

 

 

Rollstuhltraining

Den richtigen Umgang bei der Assistenz von Menschen im Rollstuhl konnten die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz" am 30. 9. 2016 durch die fachkundige Anleitung von Frau Karin Stöckler, der Landespräsidentin ÖZIV Vorarlberg, erfahren und selbst ausprobieren. In Teams zu jeweils zwei SchülerInnen hatten sie abwechselnd die Möglichkeit, mit einem Rollstuhl durch Bregenz zu fahren oder diesen zu schieben bzw. geschoben zu werden.

 

Frau Stöckler vermittelte den SchülerInnen  Grundkenntnisse, was sie als Begleitpersonen beim Schieben eines Rollstuhls beachten sollen und gab ihnen Tipps zum Umgang mit betroffenen RollstuhlfahrerInnen.

 

Nachdem im Mittelpunkt des diesjährigen Jahresprojektes die Begleitung von Menschen mit Behinderungen in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe steht,  war diese Erfahrung für die SchülerInnen sehr hilfreich und wertvoll. Vielen Dank an Frau Stöckler vom ÖZIV!

 

 

Schuljahr 2015/2016

Fahrräder für Flüchtlinge

Einmal mehr stellten die SchülerInnen des Moduls „SOKO“ im Rahmen des Flüchtlingsprojektes ihre Sozialkompetenz in Form einer Sachspende von acht Fahrrädern für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unter Beweis.

 

Im Rahmen eines Mail-Updates ersuchte Frau Margaritha Matt, Caritas Stellenleiterin des Hauses Said in Bregenz (Einrichtung für 37 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge), um Unterstützung in Form von Fahrrädern für die Flüchtlinge.

 

„….Falls jemand noch ein Fahrrad für uns hätte, würde uns das sehr freuen. Wir benötigen aktuell noch 15 Räder. Diese werden gemeinsam mit Freiwilligen und den Jungs repariert und dann jeweils einem Jugendlichen zugeordnet. Regelmäßige Instandhaltungs-Workshops unterstützen bei kleinen Reparaturen und schaffen so den Bezug zum eigenen Fahrrad. Eine Kaution von 10 Euro erhöht zudem noch die Wertigkeit…“

 

Nachdem bereits Kontakte zum Haus Said bestanden, lag es nahe, einen Beitrag zur sanften Mobilität der Jugendlichen zu leisten. Am Freitag, den 3. Juni 2016 begaben sich sechs SchülerInnen des Modulfaches „Sozialkompetenz“ zur Dependance der Stadtpolizei Dornbirn und erwarben aus dem Fahrradlager der Fundgegenstände acht Fahrräder.  Der in regelmäßigen Abständen stattfindende Verkauf ermöglichte es, den Jugendlichen kostengünstige Räder zu erwerben. Anschließend wurden diese von motivierten Jungs der 6ar geputzt, bevor sie noch am selben Tag vom Zivildiener per Auto nach Bregenz zum Haus Said transportiert wurden.

 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Herrn Leitner von der Polizei Dornbirn, der uns bei der Auswahl der Fahrräder entgegengekommen ist.  Ebenso  ein Danke an die SchülerInnen des Moduls Sozialkompetenz für die technische Begutachtung & Überstellung, sowie den fleißigen Schülern der 6ar für das Putzen der Räder!

 

Von Frau Matt kam folgende Rückmeldung nach Übernahme der Räder:

 

„Liebe Frau Schuster!

 

Sie und Ihre SchülerInnen sind einfach großartig! Von ganzem Herzen danke!!! Naser - er hat sich das BMX Rad gewünscht - freut sich sehr!  Es tut so gut tatkräftige Partner zu haben, die uns helfen.

 

Alles Gute auch für Sie

 

Margaritha Matt
Stellenleitung Haus Said Bregenz

 

Integration UMF

Die Jugendlichen, die sich im Rahmen des Moduls „Sozialkompetenz“ für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) engagieren,  wurden kürzlich von Frau Bettina Maier-Ortner interviewt.  Nachfolgend der Bericht, der in der Zett-Be Beilage, sowie auf www.vol.at erschien:

 

Integration einfach leben und ermöglichen

23. Mai 2016 14:03 Akt.: 23. Mai 2016 14:05  

Quelle: http://www.vol.at/integration-einfach-leben-und-ermoeglichen/4731012

Zeitungsbericht als pdf

 

Selbst ist die Jugend: Schüler engagieren sich für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Integration. Hier wird nicht lange über Möglichkeiten und Schwierigkeiten von Integration diskutiert, sondern die Initiative ergriffen: Am BG Dornbirn haben sich Schüler im Modulfach „Sozialkompetenz“ in diesem Schuljahr dem Thema Integration gewidmet. Und das auf einfache und persönliche Weise. Die Gymnasiasten der 7. Klasse haben Jugendliche, die vor Krieg, Zerstörung und Verfolgung sowie ohne Eltern oder Verwandte nach Österreich geflohen sind, zu Freizeitaktivitäten mitgenommen. „Im Haus Karim, das von der Caritas betreut wird, sind etwa 30 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht. „Wir sind durch unsere Lehrerin Prof. Schuster, die sich bei der Caritas engagiert, auf das Haus Karim im Oberdorf aufmerksam geworden und waren sofort einverstanden, uns zu engagieren“, berichtet Noa (17).

 

Erste Kontakte knüpfen

„Wir haben im Vorfeld den Flüchtling Manaf angesprochen, der schon länger in Dornbirn lebt, wie es ihm hier geht und wie er sich eingelebt hat“, so Elisabeth (17). Er habe erzählt, ergänzt Anna, warum er vor dem IS flüchten musste und wie er nach Dornbirn kam. Seit dem 30. September leben junge Flüchtlinge im Haus Karim. „Wir haben Ankunftsgeschenke vorbereitet und in kleineren Gruppen von vier bis sechs Personen zusammen gekocht und gegessen“, erzählt Elisabeth. Es sei wie in jeder neuen Gruppe, manche sind aufgeschlossener, manche zurückhaltender, berichtet Alexander (17). „Daher haben wir im Anschluss mit ihnen Tischfußball gespielt, um Kontakte zu knüpfen“, sagt er und fügt hinzu: „Außerdem haben wir ein Willkommensfest organisiert.

 

Wir haben sie zu Stadterkundungen, zum Eislaufen, Kegeln, einer Ufer- und Flurreinigung oder zum Kekse backen mitgenommen.“ Im Rahmen des Projekts hat das Fundraising Team mit einer Kinder-Schminkaktion im Messepark Spenden gesammelt. Der Reinerlös kam den Flüchtlingen zugute. „Wir haben bei vielen Aktivitäten das gute Herz der Menschen erlebt: So mussten wir für die Flüchtlinge weniger oder keinen Eintritt zahlen“, sagt Beate. Rückblickend würden die Schüler die jungen Flüchtlinge am Wohnheim eher spontan zu Aktivitäten einladen und abholen. Der erste Weg mit Einladungen via Mails etc. und Listen, in denen sich die Flüchtlinge eintragen konnten, erschwerte unnötig die Kommunikation. „Es war schön, mit den Flüchtlingen viel zu unternehmen und sie und ihre Kultur näher kennenzulernen. Viele haben erzählt, was sie früher gemacht haben, in welche Schule sie gegangen sind, was ihre Hobbys waren. Man lernt sie kennen und betrachtet das Thema aus einer anderen Perspektive“, berichtet Daniel.

 

Viktualia Award

Im Rahmen der Initiative „Lebensmittel sind kostbar!“ zeichnete Bundesminister Andrä Rupprechter gemeinsam mit Staatssekretärin Sonja Steßl Vorzeige-Projekte gegen Lebensmittelverschwendung mit dem „VIKTUALIA Award“ aus. Die europaweit einzigartige Auszeichnung holt Best practice-Beispiele vor den Vorhang und schafft so Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln.

 

Das Bundesgymnasium Dornbirn wurde mit dem Projekt „Save & share“  von der Jury unter den zahleichen Einreichungen zu den vier besten Schulprojekten nominiert und am 18. 4. 2016 in Wien zum Siegerprojekt gekürt.

 

SchülerInnen des First Lego League Teams befassten sich seit Juni 2015 mit dem Thema „Trash trek“ und stellten den Biomüll, der an unserer Schule anfällt, in den Mittelpunkt ihres Forschungsprojektes. Sie erhoben unter anderem Mengen und Quellen und verfolgten den Kreislauf, den der Biomüll durchläuft. Im Anschluss daran entwickelten sie Ideen, wie man diese Menge reduzieren könnte. Eine davon resultierte im Projekt „Save & share“: Essen aus dem Schulrestaurant, das nach Betriebsschluss übrig ist, wird in Behälter gefüllt und in einem Kühlschrank außerhalb der Küche aufbewahrt, wo es am späteren Nachmittag abgeholt und ins Flüchtlingsheim gebracht wird. Drei SchülerInnen der Oberstufe haben im Fach Sozialkompetenz die Aufgabe übernommen, die Behälter mit Datum & Inhalt zu beschriften, den Kühlschrank regelmäßig zu kontrollieren, sowie diesen sauber zu halten.  Auf diese Weise kann vermieden werden, dass hochwertige Speisen im Müll landen. 

 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen, die am Projekt beteiligt waren bzw. noch immer sind und auf diese Weise einen Beitrag zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung leisten.

 

Quelle & Link zu Fotos: https://www.bmlfuw.gv.at/fotoservice/pressekonferenzen-veranstaltungen-Fototermine/2016/viktualia_award/BMLFUW-0206.html

 

Video Beiträge https://www.bmlfuw.gv.at/service/video.html

 

Schüler für weniger Müll (ORF "heute konkret", 28.4.2016)

Besuch im Haus „Said“

Das Haus „Said“ in Bregenz ist ein von der Caritas geführtes Heim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF), welches die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ am 15. April 2016 besuchten. Eingebettet in das Jahresthema „Flüchtlinge“ erhielten die Jugendlichen Einblicke in den typischen Tagesablauf eines Flüchtlings, die Organisation, sowie Herausforderungen bei deren Betreuung. Nach der Führung durch das Haus und einigen Runden Tischfußball mit den Flüchtlingen wurden die von den SchülerInnen mitgebrachte Kuchen & Muffins verzehrt, bevor es wieder zurück nach Dornbirn ging.

 

Herzlichen Dank an Dennis und seine Kollegin für die kompetente Einführung und die herzliche Aufnahme im Haus Said!

Flurreinigung

Die traditionelle Landschafts- und Uferreinigung, die seit vielen Jahren von ehrenamtlichen HelferInnen durchgeführt wird, fand heuer stadtweit am 2. April in Dornbirn statt.

 

Früh morgens um 8 Uhr am Samstag den 2. 4. 2016 trafen sich die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ beim BGD ein, um sich an der Dornbirner Landschaftsreinigung zu beteiligen.  Das weitläufige Gebiet umfasste die beiden Ach-Ufer von der Eisenbahnbrücke im Schoren bis zur Furt. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei auch von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) aus dem Haus Karim im Oberdorf.  Die Jugendlichen sammelten zahlreiche Säcke voller Müll. Neben Flaschen, Dosen und Plastikabfällen fanden sie sich darunter auch verrostete Räder, Pfannen, Teppichstücke, etc.  

 

Ein herzlichen Dankeschön den engagierten Jugendlichen, die sich in den Dienst einer guten Sache gestellt und so ihren Beitrag für eine saubere Umwelt geleistet haben!

Computer für die Caritas

Als Umweltzeichenschule versucht das BGD den Grundsatz „reduce, reuse & recycle“ in den verschiedensten Bereichen umzusetzen. Dazu zählt auch die IT Ausstattung, die laufend erneuert wird, um unseren SchülerInnen moderne Geräte auf dem letzten Stand der Technik für den Unterricht bereitzustellen. Im Zuge der Aktualisierung wurden neue Computer angeschafft und einige gebrauchte Geräte dem Haus „Said“, das die Caritas für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Bregenz betreibt, zur Verfügung gestellt. Prof. Hartmann, seines Zeichens IT Experte der Schule konfigurierte diese Computer neu und stellte sicher, dass sie für den beabsichtigten Einsatz voll funktionsfähig sind. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für seinen Einsatz! Frau Matt konnte am 12. 1. 2016 die PCs in Empfang nehmen und freute sich sichtlich über die Desktop Computer.

Aufs Eis geführt

wurden etliche unbegleitete minderjährige Flüchtlinge von SchülerInnen des Moduls Sozialkompetenz – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Am 19. 12. 2015 organisierten engagierte SchülerInnen einen Nachmittag mit den Flüchtlingen und gingen gemeinsam in die Eishalle im Messeareal, um etwas Abwechslung in deren Alltag zu bringen. Anfangs bewegten sie sich noch wackelig und etwas unsicher auf der glatten Fläche, doch mit Unterstützung der EisläuferInnen lief es mit der Zeit immer besser. Zwischendurch gab es Tee zum Aufwärmen, den die Mädchen in der Thermoskanne mitgebracht hatten.

Willkommensfest für UMF

Nachdem sich die 30 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) einigermaßen im Caritas Haus „Karim“ eingelebt haben, fand ein Willkommensfest im Oberdorf am Sonntagnachmittag, den 20. 12. 2015 statt. Die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ hatten dieses gemeinsam mit einer Gruppe von Ehrenamtlichen organisiert. Obwohl es kein „Weihnachtsfest“ in unserem Sinne war, so sollte es die UMF doch auch in unsere Kultur und Traditionen ein wenig einführen. Die Bewirtung wurde von allen gemeinsam bestritten. So steuerten die Flüchtlinge selbstgebackene afghanische Spezialitäten, sowie belegte Brote bei, während Kuchen & Kekse, sowie Getränke von den Einheimischen mitgebracht wurden. Die Tische wurden festlich gedeckt, das Büffet mit Köstlichkeiten bestückt und ein Christbaum aufgestellt. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Schulbandquartett bestehend aus Sarah Velic, Elias König, Julian Häusle und Simon Rusch. Auch die Flüchtlinge gaben einige Beiträge zum Besten und trugen so zur Unterhaltung bei.

Daneben war ausreichend Zeit für Gespräche und den zahlreichen erschienenen Sponsoren, die zur Ausstattung des Caritas Hauses einen wesentlichen Beitrag geleistet haben, zu danken. Auch Frau Bürgermeisterin Kaufmann beehrte die internationale Runde mit ihrem Besuch.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches „Dankeschön“ an alle Mitwirkenden für die tatkräftige Unterstützung - es war ein wirklich gelungenes Fest unterschiedlicher Kulturen!

 

Weitere Bilder finden Sie in der Galerie.

Weihnachtsduft liegt in der Luft

Einen kleinen Vorgeschmack auf Weihnachten und die damit verbundene Tradition „Krömle“ zu backen erhielten unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, als sie am 16. 12. 2015 gemeinsam mit SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“, sowie der 4S Klasse des Sonderpädagogischen Zentrums in deren Küchen süßes Kleingebäck zubereiteten. Es machte allen sichtlich Spaß, sich als Zuckerbäcker zu versuchen. Die köstlichen Kekse werden als Beitrag des BGD zum Willkommensfest der Flüchtlinge, das am Sonntag im Oberdorf stattfindet, beigesteuert. Herzlichen Dank an die Lehrerinnen des SPZ, Rosemarie, Ursula & Antoinette für die gute Zusammenarbeit!

 

Kinderschminken für Flüchtlingshilfe

In den Dienst einer guten Sache stellten sich SchülerInnen der 7. Klasse im Modulfach „Sozialkompetenz“, als sie am Samstagnachmittag (12.12.2015) im Messepark Kinder schminkten. Der Reinerlös der freiwilligen Spenden kommt den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zugute, die im Caritas Haus Karim in Dornbirn untergebracht sind. Im Rahmen des Flüchtlingsprojektes hat sich das Fundraising Team entschieden, in ihrer Freizeit durch die Schminkaktion Spenden zu sammeln.

Kochen mit Flüchtlingen

An drei Nachmittagen (13., 14. & 15.Oktober 2015) kochten die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ gemeinsam mit den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) im Haus Karim im Oberdorf. Dieses von der Caritas geleitete Heim bietet 30 Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren, die ohne ihre Eltern oder Verwandte aus ihrer Heimat flüchten mussten und Ende September in Dornbirn angekommen sind, eine Bleibe. Die 14 sozial engagierten SchülerInnen der 7. Klassen wurden im Haus Karim sehr freundlich aufgenommen und erfuhren beim anschließenden gemeinsamen Abendessen und einer Tasse Tee mehr über das Leben der Flüchtlinge in Österreich. Wie wichtig es ist, Fremdsprachen zu lernen erfuhren sie dabei aus erster Hand, speziell, wenn die Kommunikation aufgrund von fehlenden Sprachkenntnissen für so manchen eine Hürde darstellte.

 

Für das laufende Schuljahr sind verschiedene gemeinsame Aktivitäten geplant, um den jugendlichen Flüchtlingen das Leben in ihrer neuen Heimat zu erleichtern.

Erfahrungen eines Flüchtlings

Im Rahmen des Besuches von Manaf Al Saffar, einem irakischen Flüchtling, erhielten die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ am 30. September 2015 Eindrücke aus erster Hand von der Schreckensherrschaft der IS Terrormiliz in der Millionenstadt Mossul im Nordirak und der gefährlichen Flucht nach Österreich. Begleitet wurde er von Beate Fässler, einer engagierten Helferin, die Flüchtlinge ehrenamtlich unterstützt und von ihren bisherigen Erfahrungen erzählte. Gemeinsam werden die SchülerInnen die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die an diesem Tag im Haus Karim in Dornbirn angekommen sind, durch verschiedene Aktivitäten und Aktionen unterstützen.

Geschenkschachteln für Flüchtlinge

Die SchülerInnen der 7. Klasse, die das Modul „Sozialkompetenz“ gewählt haben, werden sich im heurigen Schuljahr mit dem Thema „Flüchtlinge“ eingehender beschäftigen. Anhand von verschiedenen Projekten werden sie durch „learning by doing“ die Grundlagen des Projektmanagements gemeinsam hands-on erarbeiten.

 

Nach einer Brainstorming Session zu Beginn des Semesters starteten die engagierten SchülerInnen mit ihrer ersten Aktion, nämlich der Vorbereitung von Geschenkboxen für die 30 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die am 30. September in das Caritas Haus „Karim“ im Oberdorf in Dornbirn einziehen werden. Bei deren Ankunft wartet auf jeden Jugendlichen eine hübsch verpackte Überraschung mit frischem Obst und Süßigkeiten als Willkommensgruß. Diese Aktion erfolgt in Kooperation mit dem Jugendrotkreuz und der Caritas.

Schuljahr 2014/2015

Abschlussausflug SPZ – BGD

Um das Projekt des Moduls Sozialkompetenz (SOKO) abzuschließen, unternahmen wir SchülerInnen der 7ar/b/c mit der S4 Klasse des SPZ Dornbirn am 17. Juni 2015 einen Ausflug. Wir trafen uns um 11:00 Uhr am Bahnhof Dornbirn und fuhren gemeinsam nach Bludenz, um anschließend auf dem Muttersberg Mittag zu essen. Nach leckeren Kässpätzle, Schnitzel und Gemüsewok, entspannten wir uns auf der Sonnenterasse. Dort konnten wir noch verschiedene Eisbecher genießen, bevor wir wieder hinunter nach Bludenz fuhren. Im Fohrencenter erwartete uns dann eine spaßige Partie Bowling. Der Ausflug nach Bludenz war ein krönender Abschluss eines tollen Projekts des BG Dornbirn und dem SPZ!

 

Vielen Dank an alle Beteiligten, vor allem Prof. Erika Schuster, Rosemarie Farmer und Antonette Schwärzler.

 

Katharina Gradischar 7c, Florentina Mender 7ar

Therapiestation Lukasfeld

Am 24.4.2015 unternahmen die Schüler/Innen der SOKO Gruppe der 7. Klasse im Rahmen des Unterrichtsfaches „Modul Sozialkompetenz“ eine Exkursion nach Meiningen, um mehr über die Therapiestation Lukasfeld zu erfahren.

 

Zunächst schilderte uns Frau Rosalinde Fetz Grundsätzliches zu Süchten und deren Entstehung, die verschiedene Gründe haben kann. Danach erfuhren wir mehr über die sogenannten Säulen einer Einrichtung und dass eine Therapie „Knochenarbeit“ sei. Es sei ein langer Weg mit vielen Hürden, denn oft seien Suchtmittel eine Möglichkeit, aus dem realen Leben zu fliehen. Zwei PatientInnen, die im Gesprächskreis anwesend waren, erzählten offen von ihren Erfahrungen und Plänen für die Zukunft. Anschließend erhielten wir eine Führung durch das Haus.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Fetz für die interessanten und beeindruckenden Einblicke in die Therapiestation. 

 

Verfasser: Marc Friedrich, 7b

Exkursion ins Sozialzentrum Weidach

 

Am Freitagnachmittag, dem 27.3.2015, besuchten wir, die Soko-Gruppe, das Benevit Sozialzentrum in Weidach (Bregenz). Nachdem wir freundlich von Herrn Dorin Limbean in Empfang genommen wurden, begaben wir uns in einen Konferenzraum in welchem uns der Heimleiter sehr ausführliche Informationen zum Sozialzentrum, der Geschichte und den sozialen Berufen gab. Anschließend führte er uns durch das Haus und wir konnten, unter anderem, eine der sieben Wohngemeinschaften, die jeweils 12 Einzelbetten, eine Küche und ein Wohnzimmer umfasst, besichtigen. Insgesamt beherbergt das Sozialzentrum Weidach 86 Betten und ist somit das viertgrößte Altersheim im Ländle. Einzigartig in diesem Altersheim ist, dass es eine Demenzstation gibt, die „Anderswelt“, wie sie von den MitarbeiterInnen genannt wurde. Nach der darauffolgenden Fragerunde wurden uns alle Fragen beantwortet und wir gingen mit vielen neuen Eindrücken nach Hause. Herzlichen Dank an Limbean für die interessante Exkursion!

 

 Linda Fässler, 7c

Exkursion - Caritas Werkstätte Ludesch

Am Freitag, den 13.März 2015 besuchten wir, die SOKO – Gruppe, die Caritas Werkstätte in Ludesch. Wir fuhren gemeinsam mit dem Zug nach Ludesch, wo uns Steffie, eine Mitarbeiterin der Werkstätte herzlich in Empfang nahm. Zwei Stunden lang führte sie uns durch die Räumlichkeiten und erklärte uns alles genau. Die Werkstätte Ludesch ist eine Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung, in der die Menschen in betreuten Gruppen arbeiten können. Insgesamt sind im Haus derzeit 38 KlientInnen, im Alter von 19-75 Jahren und 16 MitarbeiterInnen, darunter auch Zivildiener und junge Frauen, die ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren. Manche stellen Produkte her, die im eigenen Laden verkauft werden, zum Beispiel Sachen aus Holz, Selbstgebasteltes und vieles mehr, einige dürfen auch zweimal die Woche in einer Tankstelle oder auf einem Bauernhof arbeiten. Ich war sehr berührt und begeistert von der Lebensfreude dieser Menschen, diese Exkursion hat mich darin gestärkt, dass ich unbedingt ein freiwilliges soziales Jahr machen will.

Katharina Gradischar (7c)

Ein Projekt das Schulen verbindet

Heimat Zeitungsbericht 20150115.pdfVon Gemeindereporter Laurence Feider, am 12. Januar 2015 00:38

(Online Link: http://www.vol.at/dornbirn/ein-projekt-das-schulen-verbindet/4200093)

 

Die Modulgruppe „Sozialkompetenz“ des BGD startete ein Vernetzungsprojekt mit dem SPZ. Dornbirn. So nah und doch so fern – obwohl das Sonderpädagogische Zentrum (SPZ) und das Bundesgymnasium Dornbirn fast Tür an Tür liegen, gibt es wenige Kontakte zwischen den Schülern beider Schulen. Dies zu ändern ist Inhalt eines Schülerprojektes im Rahmen der Modulgruppe „Sozialkompetenz“ (SOKO) des BG Dornbirn.

 

 

 

Austausch der Jugendlichen

„Jedes Jahr macht sich die SOKO Gruppe Gedanken über ein Projekt, welches im zweiten Lernjahr des Moduls umgesetzt wird. Heuer kamen wir auf die Idee, uns einmal mit den Schulen und Menschen im Umkreis auseinanderzusetzen. Dadurch bemerkten wir, dass das SPZ sozusagen unser Nachbar ist, wir jedoch keinen oder kaum Kontakt zu ihnen haben“, erzählt Gymnasiastin Florentina Mender. So entstand die Idee zum Sozialprojekt  „SPZ – BG Dornbirn, Schulen verbinden“ mit dem Ziel die SPZ-Schüler und ihre Schule besser kennen zu lernen. „Hauptpunkt unseres Projektes ist der Austausch der Jugendlichen. Die Schüler beider Schulen sollen sich kennenlernen und im Idealfall neue Freundschaften bilden“, betont Schülerin Hannah Fetz.

 

Gemeinsame Aktionen

Beim Sonderpädagogischen Zentrum stieß die Idee der Schüler der SOKO-Modulgruppe auf großes Interesse. In der Vorweihnachtszeit traf man sich im SPZ um gemeinsam mit den Schülern der S4 Klasse und der BVK (Berufsvorbereitungsklasse) gemeinsam zu backen und zu basteln. Die Produkte wurden gemeinsam unter anderem bei der Rorate und beim Christkindlemarkt verkauft. Auch in der Raiffeisenbank Im Rheintal, die das Projekt überdies finanziell unterstützt, konnte ein Verkaufsstand aufgestellt werden. Außerdem waren die SPZ-Schüler zu Besuch im BGD wo ein gemeinsames Mittagessen in der Schulkantine auf dem Programm stand. Berührungsängste gab es dabei wenige. „Für uns ist es ganz wichtig, dass während unserer verschiedenen Unternehmungen und Aktionen die Freude am Gemeinsamen nicht zu kurz kommt, alle sollten zusammen Spaß haben können“, erzählt Florentina.

 

Nachhaltige Vernetzung

Als vorläufiger Projektabschluss ist geplant, den Erlös der Verkaufsaktionen für einen gemeinsamen Ausflug aller Teilnehmer zu nutzen. Den Kontakt möchten die Schüler aber auch in Zukunft pflegen und ihre Mitschüler im Sinne einer nachhaltigen Vernetzung mittels Plakaten und Infotexten über ihre gesammelten Erfahrungen informieren.  

 

Kompetenzen stärken

Das Modul „Sozialkompetenz“ wird für Schüler der sechsten bis achten Klassen am BGD angeboten. Teilnehmer des Moduls erhöhen ihr „Selbst-Bewusstsein“ und ihre Kompetenz in Hinblick auf die eigene Person und die Kommunikation in Beziehungen, die Kommunikation und Kooperation in einer Gruppe, die Organisation eines Projektes, die praktische Arbeit in einer Sozialinstitution und „Sozial-Arbeit“ in der Gesellschaft.

 

Heimat Zeitungsbericht 20150115.pdf

Projektkonzept BGD-SPZ.pdf

VN Bericht 20150114.pdf

 

noch mehr Bilder gibt es in der Galerie