Mundschutz-Masken für die Volksschüler

SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ (MSOKO) stellten einmal mehr in der Corona-Krise ihr soziales Engagement unter Beweis.

 

Seit Montag, 4. Mai 2020 nähten sie anstelle von distance learning in Kleingruppen (um die Hygienevorschriften und den Sicherheitsabstand einzuhalten) im Werkraum der Schule bunte Mundschutz-Masken für die Volksschule Markt in Dornbirn.

 

Basierend auf einem Gespräch zwischen der VS-Lehrerin Gabi Herburger und Prof. Erika Schuster entstand diese schulübergreifende Kooperation. Die SchülerInnen nähten für alle 230 VolksschülerInnen der gegenüberliegenden VS Markt wiederverwendbare, umweltfreundliche Stoffmasken, die am 7. Mai übergeben wurden.

 

Frau Prof. Christa Bilgeri erteilte den GymnasiastInnen zu Beginn einen Nähmaschinen-Einführungskurs, da die meisten noch nie eine Nähmaschine bedient hatten.

 

Voller Eifer und sehr geschickt gingen die SchülerInnen ans Werk, schnitten die Vorlagen aus, nähten und bügelten die Masken und so manche/r entpuppte sich als wahres Nähtalent.

 

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für ihren Einsatz und Beitrag zum Gelingen des Projektes!

 

 

Zeitungsartikel:

Eine Maske für jedes Kind der VS Markt

Von Gemeindereporter Laurence Feider - 8.05.2020

 

Blumige Ostergrüße fürs Pflegeheim

Nachdem das Messe-Projekt des Moduls „Sozialkompetenz“ aufgrund der Absage der Dornbirner „SCHAU“ nicht präsentiert werden konnte, überlegten sich die SchülerInnen in Zeiten des COVID-19 etwas Besonderes für alte Menschen in Pflegeheimen. Diese Risikogruppe, die nun schon seit Wochen keine Besuche mehr bekommen darf, wird auch Ostern alleine feiern müssen.

 

Um diesen Menschen eine kleine Freude zu bereiten und ihnen zu zeigen, dass wir an sie denken, bastelten die fleißigen SchülerInnen Seidenblumen, Körbchen, Osterhasen und bemalten Eier für die BewohnerInnen des Pflegeheims in der Höchster Straße. In jedem der über 100 Zimmer werden zu Ostern farbenfrohe Blüten in kreativen Vasen aus recycelten Materialien als Osterüberraschung die BewohnerInnen erfreuen. Zudem malte eine Schülerin ein Blumenbild und verfasste einen Text, der gemeinsam mit den Blumengrüßen Ablenkung schenken soll.

 

Als Zeichen der Wertschätzung gab es symbolisch für das Pflegepersonal „Goldhasen“, denn die Leistungen, die im Pflegebereich täglich erbracht werden, sind nicht mit Gold aufzuwiegen. Hannah Schleinitz (7ar) schrieb ein Gedicht für diesen Anlass, um  Dankbarkeit in Worte zu fassen:

 

Gedicht 

 

Die SchülerInnen des Moduls SOKO wünschen allen frohe Ostern und gesund bleiben!

 

Plakate für die Frühjahrsmesse

Am Samstag, den 8. Februar 2020 trafen sich SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ mit der Grafikerin Gabriela Harmtodt in den Räumlichkeiten der Offenen Jugendarbeit Dornbirn (OJAD), um gemeinsam ihre Ideen zum Klimawandel grafisch umzusetzen. Begleitet von Martina Eisendle als Moderatorin, die auch für die Bereitstellung aller Materialien sorgte, gestalteten die kreativen Jugendlichen zahlreiche Posters und Plakate. Diese werden im April im Young Corner der Dornbirner Frühjahrsmesse präsentiert.

 

Es war ein intensiver Samstag und das daraus resultierende Ergebnis ist beeindruckend, wie die Bilder zeigen.

 

Herzlichen Dank an Gabi und Martina für die Begleitung und Unterstützung!

 

Weitere Bilder finden Sie in der Galerie ...

Lunch in the dark

Eine Erfahrung der ganz besonderen Art konnten die SchülerInnen des Moduls Sozialkompetenz machen, als sie am 4. Februar 2020 der Einladung des Obmannes des BSVV (Blinden- & Sehbehindertenverband Vorarlberg) nach Schwarzach ins Haus Ingrüne folgten.

Dort erwartete sie nach der Begrüßung durch Dieter Wolter eine Jause im Dunkelraum. In absoluter Dunkelheit mussten sich die SchülerInnen zurechtfinden, Getränke einschenken, Brötchen streichen und einander unterstützen, wenn jemand etwas nicht fand bzw. ertasten konnte.

 

Der Hörsinn, Fühlsinn und Geschmackssinn standen somit im Mittelpunkt. Zu erfahren, wie es ist, nicht mit den Augen mitzuessen, sondern sich auf andere Sinne zu verlassen, war jedenfalls eine schöne, neue und interessante Erfahrung - da waren sich die Jugendlichen in der Reflexion einig.

 

Zum Abschluss stellte Dieter die verschiedenen Unterstützungsprogramme und Hilfsmittel für Blinde und Sehschwache vor. Ihm ist wichtig, dass die Gesellschaft sensibilisiert wird für das Thema "Blind- und sehbehindert sein"- mit allem, was damit zusammenhängt.

 

Vielen herzlichen Dank an Dieter und sein Team für die Gastfreundschaft und die unvergessliche Erfahrung!

 

Übrigens – wer ein besonderes Geschenk sucht oder ein „Dinner in the dark“, Frühstück oder Brunch im Dunkeln selbst erleben will, kann dies beim BSVV buchen. Nähere Informationen unter https://bsvv.at/haus-in-gruene/dinner/

Denkbar OJAD

Am 14. Jänner 2020 besuchte Andrea Braun die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“, um ihnen das Lernangebot der „Denkbar“ vorzustellen und Gymnasiasten zur Unterstützung dieser Initiative zu motivieren.

 

Im Rahmen des Jahresprojektes in Zusammenarbeit mit der Offenen Jugendarbeit Dornbirn (OJAD) kommen die MSOKO-SchülerInnen mit ganz unterschiedlichen Projekten der Jugendarbeit in Berührung, so auch mit der „Denkbar“, einer unterschwelligen Lernbegleitung für Jugendliche aus der Mittelschule.

 

Die Lernbegleitung findet jeweils mittwochs und donnerstags von 14:00 bis 16:00 Uhr in den Räumlichkeiten der OJAD statt. Neben der professionellen Unterstützung können die Vorteile des Jugendhauses genutzt werden. Für dieses Projekt werden zusätzliche Freiwillige gesucht, welche die Kinder dabei unterstützen, ihre schulischen Ziele zu erreichen und die sie in ihrer persönlichen Entwicklung stärken. Einige Jugendliche aus dem Gymnasium wechseln so ihre Rolle und werden nach Unterrichtsende selbst zu LehrerInnen.

 

Nähere Informationen unter https://www.ojad.at/angebot/denkbar/. Bei Interesse bitte bei Andrea Braun unter +43 676 83 650 813 oder per email  andrea.braun@ojad.at melden.

 

Selbsterfahrung Blindheit

Im Rahmen des Jahresprojektes der heurigen Sozialkompetenzgruppe zum Thema  „Blindheit“ besuchte Herr Dieter Wolter gemeinsam mit seiner persönlichen Assistentin und einem Zivildiener am 28. Jänner 2020 die SchülerInnen. Selbst erblindet und auf Hilfe angewiesen, erklärte der Obmann des Blindenverbandes den SchülerInnen, worauf bei der Begleitung von Blinden zu achten ist.  Nach einer theoretischen Einführung konnten die SchülerInnen das zuvor Gehörte gleich in die Praxis umsetzen und führten im 2-er Team jeweils eine/n Kolleg/in/en, indem sie Blindheit simulierten.

 

Nachdem etliche SchülerInnen Besucher des Erholungsheimes InGrüne auf Wanderungen begleiten werden, bzw. einige dies bereits gemacht haben, betrachteten alle diese Schulung als ausgesprochen hilfreich.

 

Herzlichen Dank an Herrn Wolter, seiner Assistentin & den Zivi für die lehrreiche Unterweisung!

Kekse backen

Jedes Jahr zum Auftakt der Adventszeit verkauft der Blindenverband Vorarlbergs beim Weihnachtsbasar in der Mehrerau selbstgebackene Kekse, die reißenden Absatz finden. Mit dem Erlös werden die Programme und Hilfsmittel des gemeinnützigen Vereins finanziert.

 

Im Zuge der Spendenübergabe der SchülerInnen des Moduls Sozialkompetenz erwähnte der Obmann, dass heuer einige ehrenamtliche BäckerInnen ausfallen und sie notwendig Unterstützung bräuchten. Die Jugendlichen überlegten nicht lange und begaben sich am 19. 11. 2019 zum BVSS Blindenerholungsheim in Schwarzach, wo sie unter der fachkundigen Anleitung der Köchin insgesamt 15 Kilogramm Vanille- & Kürbiskernkipferl in Handarbeit formten.

 

Sehr erfreut zeigte sich der Obmann über die spontane Hilfe und dankte den SchülerInnen herzlich für ihre tatkräftige Unterstützung.

 

Spendenübergabe an Blindenverband

Am 12. November 2019 konnten die SchülerInnen des Wahlmoduls „Sozialkompetenz“ einen Scheck in der Höhe von € 1.100,00 an den Obmann des Blinden- und Sehbehindertenverbandes (BSVV) übergeben. Die Jugendlichen sammelten im Oktober fleißig Spenden und organisierten Anfang November noch einen Kuchenverkauf, um ihr Ziel von € 1,000 zu erreichen, welches sie schlussendlich noch übertroffen haben.

 

 

Herr Dieter Wolter, der Obmann des gemeinnützigen Verbandes nahm die Spende in Anwesenheit von zwei AssistentInnen des BVSS dankend entgegen und war voll des Lobes für das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen. Mit diesem finanziellen Beitrag unterstützen sie sehschwache und blinde Menschen in vielfacher Hinsicht, sei es bei der Anschaffung von Hilfsmitteln, Rehabilitation, Orientierung, Beratung oder pädagogischen Sehfrühförderung. Genauere Informationen sind auf der Webseite des Verbandes ersichtlich: https://bsvv.at/

 

Frau Feider führte für Russ Media Interviews durch und machte im Festsaal noch einige Fotos für einen Bericht, der demnächst in der Lokalpresse erscheinen wird.

 

Herzlichen Dank an unsere engagierten SchülerInnen, die einmal mehr ihre soziale Ader und somit auch ihre Sozialkompetenz eindrücklich unter Beweis gestellt haben. Wir sind stolz auf euch!

Gymnasiasten unterstützen Blindenverband

Ein Artikel auf vol.at von Gemeindereporter Laurence Feider - 17.11.2019

Wie es ist, bei Fremden zu läuten, um Geld zu bitten und dabei nicht immer freundlich empfangen zu werden, konnten Siebtklässler des BG Dornbirn am eigenen Leib erfahren. Den ganzen Oktober über waren sie im Rahmen der landesweiten Sammelaktion des Blinden- und Sehbehindertenverbands Vorarlberg unterwegs.

 

Engagierte Schüler

Die Schüler des Moduls „Sozialkompetenz“ am Bundesgymnasium Dornbirn suchen sich jedes Jahr einen thematischen Schwerpunkt und ein soziales Projekt, das sie unterstützen. „Mein Cousin hat seinen Zivildienst beim Blinden- und Sehbehindertenverband gemacht und uns auf die Idee gebracht. Wir konnten uns gleich an der Landesblindensammlung beteiligen und wurden für bestimmte Gebiete eingeteilt“, erzählt Ideengeberin Anna. Die Schüler bekamen eine kurze Einschulung, wurden mit Sammelmappen ausgestattet und machten sich zu zweit oder dritt auf den Weg.

Zu Beginn kostete es sie einiges an Überwindung, einfach an fremden Türen zu läuten. Mit der Zeit wurde es einfacher und am Ende hatten die Jugendlichen 932 Euro an Spenden gesammelt. Ihr selbst gesetztes Ziel von 1000 Euro hatten sie damit knapp verfehlt. Daher organisierten sie kurzerhand noch einen Kuchenverkauf an der Schule und konnten jetzt die stolze Summe von 1100 Euro an den Obmann des Blinden- und Sehbehindertenverbands überreichen. „Das soziale Engagement der Schüler finden wir klasse. Hut ab vor den Jugendlichen – sie haben sogar auf die 20 Prozent Aufwandsentschädigung verzichtet und die komplette Summe gespendet“, freut sich Dieter Wolter. Das Geld wird vom Verband vorrangig verwendet für die Betreuung, Förderung und Beratung von blinden und sehbehinderten Menschen, deren Angehörige, sowie sehbehinderte und mehrfachbehinderte Kinder im Vorschulalter.

 

Weitere Aktionen geplant

Für die Schüler ist das Projekt mit der Sammelaktion noch nicht beendet. Sie werden sich weiterhin mit der Welt von sehbehinderten Menschen beschäftigen und versuchen, in ihren Alltag einzutauchen. Dazu sind auch noch weitere Aktionen mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband geplant.

 

OJAD – Projekt für die Frühjahrsmesse

In Vorbereitung auf die kommende Frühjahrsmesse arbeiten die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ heuer an einem Projekt mit der Offenen Jugendarbeit Dornbirn (OJAD) zusammen. Ziel ist die jugendgerechte Gestaltung des Young Corners bei der Dornbirner Messe, wobei der Fokus auf  dem Thema Klimawandel und Umweltschutz liegt.

 

Beim Auftakt-Workshop, der am 8. November 2019 im Vismut in der Schlachthausgasse stattfand, entwickelten die SchülerInnen unter Anleitung von Martina Eisendle und Cem Kavakci zahlreiche Ideen und Konzepte für die Ausstellung. Neben Plakaten, Fotobox, Sprüchen, Poetry Slam, einer Schnitzeljagd und einem Müllspiel soll auch ein Maskottchen und die kleinste Disko in einer Telefonzelle gestaltet werden. Bis zum nächsten Projekttermin am 10. Dezember werden die Jugendlichen konkret an der Ausgestaltung ihrer Ideen arbeiten.

 

Dieses für die SchülerInnen ungewohnt offene Arbeiten in einem neuen Umfeld inspirierte die Jugendlichen, eigene Ideen einzubringen und diese in der Folge auch umzusetzen. Unterstützt werden sie dabei von erfahrenen ExpertInnen aus der Offenen Jugendarbeit.

Organisationsentwicklung & Prozessbegleitung

In ihrer Funktion als Organisationsentwicklerin, Coach, Trainerin und Prozessbegleiterin besuchte Frau Martina Eisendle am 15. Oktober 2019 die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ am BG Dornbirn. Grund dafür ist ein Projekt mit dem Schwerpunkt Klimawandel und Umweltschutz, das derzeit in Kooperation mit der Offenen Jugendarbeit Dornbirn (OJAD) angedacht ist. 

 

Als Beauftragte der OJAD stellte Frau Eisendle zuerst sich selbst vor, bevor sie ihren Ansatz bei der Ideenentwicklung und -umsetzung erklärte. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung bei der Moderation von Prozessen, Projektarbeit, Beratung, sowie in der Kinder- und Jugendbeteiligung möchte sie Impulse geben und die Jugendlichen bei der gemeinsamen Durchführung des Projektes unterstützen.  Sie erklärte den SchülerInnen die wichtigsten Unterschiede zwischen der Organisation in der Schule und der offenen Jugendarbeit bzw. der Vereinsarbeit, welche sich grundlegend voneinander unterscheiden.

 

Wir sind alle gespannt, wie sich dieses Vorhaben weiter entwickeln wird und danken Frau Eisendle für ihre Ausführungen und ihr Kommen!

 

BSVV - Sammeln für einen guten Zweck

Die SchülerInnen der 7. Klassen, die das Modul „Sozialkompetenz“ gewählt haben, initiierten ein Projekt mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband Vorarlberg (BSVV). Dabei geht es nicht nur um die Spendensammlung, sondern es sind auch verschiedene andere Aktivitäten im Rahmen dieses Sozialprojektes im Laufe des Jahres geplant.

 

Eine erste Einführung in das Thema erhielten die Jugendlichen durch die Schilderungen von Frau Herta Gächter, die authentisch aus ihrem Leben, ihrer Erblindung und ihren Erfahrungen berichtete. Sie besuchte gemeinsam mit dem Leiter des Hauses Ingrüne, Herrn Elias Milz am Dienstag, den 8. 10. 2019 unsere Schule, um die SchülerInnen für die Anliegen von Blinden zu sensibilisieren.

 

Herzlichen Dank an Frau Gächter und Herrn Milz für ihr Kommen!

Mini Anne JRK Spende

Bei der Aktion „Kids save lives“ geht es vor allem um das Erlernen und das praktische Tun, d.h. das Üben mit Hilfe von Erste-Hilfe Puppen. Um das im Klassenverband mit 20+ SchülerInnen durchführen zu können, stehen nun insgesamt 10 „Mini Anne“ Erste-Hilfe-Puppen , neben einer großen Vorzeigepuppe zur Verfügung. Diese konnten dank der großzügigen Spende der SchülerInnen des Moduls Sozialkompetenz- angeschafft werden. Sie hatten im letzten Schuljahr die Bewirtung während der Volleyball-Schülerbundesmeisterschaft übernommen, eine Woche lang ehrenamtlich gearbeitet und den daraus resultierenden Reinerlös an die UNESCO Gruppe für das Armenien-Schulpartnerschaftsprojekt und an das Jugendrotkreuz gespendet.

 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die großzügige Gruppe!