Inclusia 2017 Preisverleihung

Am 4. 5. 2017 konnten SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ für ihr Jahresprojekt „Mitanand mobil“ den Inclusia Preis in Klagenfurt in Empfang nehmen.  Nähere Informationen zum Projekt wurden bereits auf der Schulhomepage  (siehe http://bgdornbirn.at/Berichteansicht/oeffentlichkeitsarbeit.html),  sowie in der Presse http://bgdornbirn.at/tl_files/bgdornbirn/Fachgruppen/Modul_SOKO/2016_2017/Oeffentlichkeitsarbeit/VN%20Artikel%201%20Seite.pdf vorgestellt.

 

Herzliche Gratulation den SchülerInnen zur Auszeichnung für ihr Engagement und ihren Einsatz!

 

Hintergrundinformation:

Der „Verein INCLUSIA, Menschen – wie wir sind“ schrieb 2017 zum siebten Mal den Preis „INCLUSIA – Auszeichnung für hervorragende Inclusionsprojekte“ aus. Ausgezeichnet werden Schulklassen, Jugendgruppen, Horte, Kindergärten, Einzelpersonen (bis 25 Jahre) und Vereine für hervorragende Projekte im Bereich der Inklusion von Menschen mit mentaler oder Mehrfachbeeinträchtigung.

 

Eingereicht werden konnten bereits umgesetzte oder geplante Projekte aus Österreich und den benachbarten Staaten. Die Einreichungen wurden von einer unabhängigen Jury bewertet. Der Preis ist in Summe mit € 4.000,- dotiert. Die Gewinnerprojekte wurden im Rahmen der Gala im Landesarchiv Kärnten der Öffentlichkeit vorgestellt (Quelle: http://www.inclusia.at/de/die-auschreibung)

 

Quelle:  Foto vom Landesarchiv Hr. Neureiter

 

Presseinfo-INCLUSIA-Gala 2017

Presseberichte Inclusia 2017

Öffentlichkeitsarbeit

stellt eine wichtige Komponente innerhalb des Projektmanagements dar. Um diesen Aspekt in der Praxis kennenzulernen, erhielten die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ am 31. März Besuch von einer Reporterin der VN, die die SchülerInnen bezüglich ihres Sozialprojektes interviewte. Mit dem umfassenden Artikel in der VN (Heimat Beilage), der am 20. April 2017 in der Druckversion und einige Tage davor auf VOL.at  http://www.vol.at/dornbirn/ein-stueck-unabhaengigkeit-schenken/5239681  in der online Ausgabe erschien, erhoffen sich die Projektbeteiligten nicht nur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung, sondern auch, dass sich Freiwillige melden, die das Projekt tatkräftig unterstützen wollen.

 

Besonders freuen würden sich die SchülerInnen über Interesse aus den Reihen des BGD, sei es von Eltern, Großeltern, Freunden der Schule oder (pensionierten) Lehrkräften. Wer Menschen mit Beeinträchtigungen ein Stück Unabhängigkeit zu schenken  möchte und sich informieren oder  ehrenamtlich für dieses Projekt engagieren will,  möge sich bitte bei Frau Frick (christine.frick@lhv.or.at  Tel. 05523 506) oder Frau Prof. Schuster melden.

 

Herzlichen Dank an Frau Feider, die dieses Projekt mit ihrem Zeitungsartikel unterstützt!

 

VN-Artikel lesen ...

 

Beta-Testing

Normalerweise besteht während des Unterrichts an unserer Schule ein Handyverbot, doch am 21. April 2017 war der Gebrauch von Mobiltelefonen im Modul „Sozialkompetenz“ ausdrücklich erlaubt und erwünscht, denn es ging um die Beta-Testung einer neu entwickelten App.

 

Der Software-Entwickler Jürgen Scharf und Dietmar Übelher vom aha ersuchten die SchülerInnen als Beta-TesterInnen für die „aha plus“ Ehrenamts-Plattform zu fungieren.  In drei Gruppen geteilt, bearbeiteten sie im Rotationssystem das Thema „Rewards“ und testeten die PC online Version, als auch die mobile App Version.

 

Das neue Anerkennungssystem für ehrenamtlich engagierte Jugendliche soll ab Herbst 2017 für alle offen stehen. Auf diese Weise können in Zukunft Punkte gesammelt werden, die dann für Rewards eingetauscht werden können. Das Mobilitätsprojekt, das die SchülerInnen im heurigen Schuljahr umsetzen, soll ebenfalls auf dieser Plattform geführt werde.

 

Mit der Beta-Testung halfen die SchülerInnen nicht nur mit, die App zu optimieren, bzw. wichtiges Feedback für die Weiterentwicklung zu geben, sondern erhielten auch Einblicke in das Projektmanagement bei Software Entwicklung.

 

Special Olympics AthletInnen zu Gast

Mehr als 60 polnische TeilnehmerInnen der Special Olympics besuchten am 14. März 2017 im Rahmen des „Cool School“ Projektes das Bundesgymnasium Dornbirn. Dieses weltweit größte Sport- und Sozialevent für Menschen mit mentaler Beeinträchtigung verfolgt das Ziel, sich intensiver mit Inklusionssport zu befassen. Nachdem sich die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz“ heuer mit Menschen mit Behinderungen als Jahresprojekt beschäftigen, lag es nahe, neben dem Mobilitätsprojekt der Lebenshilfe, Teil der Special Olympics zu werden.

 

In Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Dornbirn und dem RC Vorarlberg gestalteten die SchülerInnen als Teil des „Host Town“ Events ein Nachmittags-Rahmenprogramm, das den AthletInnen Einblicke in unsere Kultur & Lebenswelt ermöglichte.  SchülerInnen des Moduls Sozialkompetenz, sowie der Unesco & Jugendrotkreuz Gruppe  wirkten aktiv mit, Begegnungen der ganz besonderen Art zu ermöglichen. Sie stellten einmal mehr herzliche Gastfreundschaft und soziales Engagement unter Beweis.

 

Im Vorfeld der Special Olympics World Winter Games 2017 wurden die fast 3000 internationalen AthletInnen aus 107 Nationen vom 14.-16. März von den Rotary Clubs in ganz Österreich zu einem interessanten Kennenlernprogramm eingeladen. In Dornbirn weilte die polnische Delegation. Nachdem die internationalen Gäste am Nachmittag des 14. 3. eingelangt waren, bot Raffaela Witzemann, eine Schülerin des BGD, musikalische Highlights in Form eines kurzen Klavierkonzertes dar, bei dem natürlich Chopin nicht fehlen durfte. Danach servierten unsere SchülerInnen im Festsaal selbstgemachte Mehlspeisen und andere Köstlichkeiten im Stile eines „Wiener Kaffeehauses“.

 

Das traumhafte Frühlingswetter lud anschließend zu einem Stadtbummel bzw. Spaziergang durch Dornbirn ein. Zwei Mitglieder des polnischen Vereins in Vorarlberg fungierten als Übersetzer und präsentierten gemeinsam mit Rotary Club Mitgliedern die Sehenswürdigkeiten der größten Stadt Vorarlbergs.

 

Der Abend klang bei einem leckeren Büffet, das vom RC organisiert worden war, im Festsaal unserer Schule aus. Als Souvenirs erhielten die Gäste nicht nur lokale Milka-Schokoladen und lila Kuhmaskottchen, sondern auch ein Lebkuchenherz vom ÖRK. Allen  Sponsoren sei an dieser Stelle gedankt.

 

Den VertreterInnen der Rotary Clubs Dornbirn und Vorarlberg, insbesondere Herrn Mutschlechner, sowie den beiden Übersetzern vom polnischen Verein danken wir für die ausgesprochen angenehme Zusammenarbeit!

 

Last but not least,  ein ganz großes „Dankeschön“ an alle Beteiligten unserer Schule, die zum Gelingen dieser wunderbaren Begegnung einen Beitrag geleistet haben: unserem Schulwart Essed, den SchülerInnen der 6ar für das Decken und Dekorieren des Festsaales, den VertreterInnen der Modulgruppe „Sozialkompetenz“ & 7ar SchülerInnen für die Bewirtung am Nachmittag, sowie Mitgliedern des Jugendrotkreuzes und der UNESCO Gruppe für das Backen der Köstlichkeiten bzw. für das Aufräumen und den Abwasch. Ohne ihren tatkräftigen Einsatz wäre dieser Event nicht möglich gewesen.

 

Eine polnische Betreuerin drückte die Wertschätzung im Namen der gesamten polnischen Delegation beim Abschied mit den Worten “wir werden die Gastfreundschaft und herzliche Aufnahme, die wir in Dornbirn erleben durften, nie vergessen“ aus.

 

Quellenhinweis für die Logos: http://www.austria2017.org/de/mach-mit/schulprojekte

 

Mobilitätsprojekt - Ehrenamt

Unsere 7.Klassen starteten im Modul „Sozialkompetenz“ (SOKO) dieses Schuljahr ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Vorarlberg. Unter der Leitung der Frau Prof. Schuster arbeiten wir schon seit Herbst an dem Vorhaben, Freiwillige zu finden, die beeinträchtigte Personen im öffentlichen Verkehr begleiten und ihnen helfen, mit den Öffis zurechtzukommen. Denn wir meinen, auch sie sollten die Möglichkeit haben, sich frei und unabhängig im Alltag zu bewegen. Dafür haben wir diverse Exkursionen unter anderem zum ÖZIV und vor allem zur Lebenshilfe in Götzis gemacht, welche immer wieder für eine spannende Abwechslung sorgten. Außerdem, haben wir auch zwei Videos gefilmt, die interessante Einblicke in unsere bisherige Arbeit und das Projekt allgemein liefern. Nun liegt es daran, unser Vorhaben bei verschiedenen Institutionen und Organisationen vorzustellen, um möglichst viele engagierte Freiwillige zu finden. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir auch den folgenden Flyer selbst entworfen.

 

Mobilitätsprojekt-Flyer

 

Alles in allem, haben wir in den letzten Monaten schon sehr viel über Projektmanagement gelernt, und die Tatsache, dass ein guter Zweck dahinter steckt, macht es für uns eine noch wertvollere Erfahrung. Falls auch Sie Zeit und Lust haben, sich ehrenamtlich bei unserem Mobilitätsprojekt zu engagieren, freuen wir uns sehr, von Ihnen zu hören! Informationen entnehmen Sie bitte aus dem Flyer oder melden Sie sich einfach bei Frau Christine Fink (Tel. 05523-506 - email christine.frick@lhv.or.at). Vielen herzlichen Dank!

 

Verfasserin: Sara Velic, 7b

Erfolgreiches Networking

und „Der professionelle erste Eindruck" lauteten die beiden Themen der Impulsvorträge an der Fachhochschule Dornbirn, die die SchülerInnen des Moduls BVL sowie SOKO am 20. 1. 2017 besuchten. Als Teil des Rahmenprogramms referierte der Trainer & Rhetorik-Coach Gerald Kern wie man überzeugend präsentiert, erfolgreich netzwerkt und einen professionellen ersten Eindruck erweckt.

 

Zwischen den Vorträgen nutzen die SchülerInnen die Gelegenheit, sich bei einigen der über 90 Unternehmen/Organisationen, die vor Ort auf der Jobmesse vertreten waren, über Ferialjobs, Praktika und Berufsaussichten zu informieren und Kontakte mit den Personalverantwortlichen zu knüpfen.

 

Jugendpreis Verleihung

Heuer wurde erstmals der Österreichische Jugendpreis, der vom Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ) gestiftet wurde, vergeben.

 

Verwenden statt Verschwenden" wurde von einer Fachjury als eines von insgesamt fünf herausragenden Projekten in der Kategorie „EureProjekte" für den Österreichischen Jugendpreis 2016 nominiert!

 

Am 6. Dezember 2016 konnten zwei SchülerInnen des BGD diesen Preis stellvertretend für alle am Projekt beteiligten Jugendlichen der First Lego League und des Moduls Sozialkompetenz im Rahmen der feierlichen Überreichung von Frau Bundesministerin Karmasin in Wien entgegennehmen.

 

Dieses bereits mehrfach ausgezeichnete Projekt ist ein Beispiel für das Engagement unserer SchülerInnen, sowie für die vielschichtigen Aktivitäten am BG Dornbirn im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Sozialkompetenz.

 

Zukunftspreis

Am 18. 11. 2016 fand auf der Kulturbühne AmBach in Götzis im Rahmen der feierlichen Ländle Gala die Verleihung des Zukunftspreises statt.

 

Die Landwirtschaftskammer und Ländle Marketing prämieren mit dem „I luag druf“ Zukunftspreis Projekte in den Kategorien Schulen, Tourismus und Landwirtschaft.

 

Der Hauptpreis in der Kategorie Schulen ging heuer an das Bundesgymnasium Dornbirn für das klassenübergreifende Projekt „Verwenden statt verschwenden“, das im letzten Schuljahr initiiert wurde.

 

Die ‚First Lego League‘- Forschungsgruppe hatte sich intensiv mit der Reduzierung von Biomüll an unserer Schule beschäftigt, erhob Ursprung und Mengen, befragte Experten,  unternahm Exkursionen und führte umfassende Recherchen durch. Darauf aufbauend entwickelten die Unterstufen-SchülerInnen unterschiedliche Lösungsansätze, von denen einige bereits umgesetzt wurden. Ein Vorschlag war, die übriggebliebenen Speisen, die zu Mittag im Schulrestaurant nicht verkauft werden konnten, für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kostenlos zur Verfügung zu stellen, anstatt diese als Biomüll zu entsorgen.

 

Mit Hilfe eines „EureProjekte“ Förderzuschusses vom Bundesministerium wurden ein Kühlschrank und Behälter finanziert, welche eine zeitlich unabhängige Abholung der Speisen auch außerhalb der Betriebszeiten der Küche erlaubten.

 

Oberstufens-SchülerInnen des Moduls Sozialkompetenz setzten das Projekt dann in die Realität um, indem sie den Kühlschrank betreuten. Der mit € 800 dotierte Hauptpreis wird für zukünftige FLL & soziale Projekte verwendet werden.

 

Allen, die an diesem Projekt beteiligt waren und zum Erfolg beigetragen haben ein herzliches DANKESCHÖN!

 

Weiterführende Links:

Videoclip von „Vorarlberg heute“, 19.11.2016, 19.00 Uhr, ORF 2:

http://tvthek.orf.at/profile/Vorarlberg-heute/70024/Vorarlberg-heute/13896225/I-luag-druf-Laendle-Gala-2016-in-Goetzis/13916213

ORF Beitrag  www.vorarlberg.orf.at/tv/stories/2809967/

VN Beitrag http://www.vorarlbergernachrichten.at/markt/2016/11/18/viel-lob-fuer-bauern-mit-faible-fuer-partnerschaft.vn

 

 

Selbsterfahrungstraining

Die Herausforderungen des Lebens mit einer oder mehreren Beeinträchtigungen zu meistern, das konnten die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz" hautnah am 21. Oktober 2016 im Rahmen eines Workshops der Lebenshilfe erfahren. 

Nach einer Einführung, die einen geschichtlichen Abriss der Entwicklungsschritte von der Exklusion zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft umfasste, erhielten die  Teilnehmerinnen künstliche Handicaps verpasst. Unter anderem trugen sie Boxhandschuhe, um zu begreifen, wie mühsam es ist, mit Arthrose oder Gelenksversteifungen einen Löffel zu halten und zu essen. Seh- und Gehörbehinderungen wurden durch das Verbinden der Augen und durch Kopfhörer simuliert, bevor die SchülerInnen (in Begleitung) durch das Schulhaus gingen. Dabei stellte sich der  Stiegenaufgang als besondere Herausforderung dar. Kommunikation mit einem Menschen, der vom Hals abwärts gelähmt ist und nur durch Kopfbewegungen seinen Willen kundgeben kann, erwies sich als die schwierigste Übung. Zum Schluss sollten die SchülerInnen noch eine Zeichnung nach verbalen Anweisungen anfertigen. Da diese relativ schnell gesprochen wurden und keine Möglichkeit für Rückfragen bestand, fielen die Ergebnisse sehr unterschiedlich aus, bzw. resultierten sie in Frustration. Diese verdeutlichten die Schwierigkeiten, die Menschen mit kognitiven Einschränkungen häufig haben, wenn sie zu schnell bzw. zu viele Anweisungen auf einmal erhalten.

 

Die SchülerInnen bekamen auf diese Weise einen kleinen Einblick in die Lebenswelten von Menschen mit Behinderungen. Ziel war es dabei, Vorurteile gegenüber Personen mit Beeinträchtigungen durch Selbsterfahrung und Auseinandersetzung zu reduzieren, indem sie anschließend ihre eigenen Erfahrungen reflektierten.

 

Herzlichen Dank an Herrn Werner Berchthold, der dieses Selbsterfahrungstraining in Zusammenarbeit mit Frau Zettel von der Lebenshilfe durchgeführt hat!

 

Ehrenamt Plattform

Am 14. Oktober 2016 stellte die Projektleiterin, Frau Nicole Manser den SchülerInnen des  Moduls „Sozialkompetenz" die neue Plattform für die Anerkennung von freiwilligem Engagement Jugendlicher vor. Dieses Pilotprojekt, das vom Land Vorarlberg unterstützt wird, befindet sich in der Testphase und soll ab 2017 offiziell  im Ländle eingeführt werden. Die MSOKO SchülerInnen erhielten nun die Möglichkeit, während der Initialphase mit ihrem Feedback zur Optimierung der Plattform beizutragen. Gleichzeitig soll die Einbindung der Lebenshilfe im Rahmen des Mobilitätsprojektes getestet werden.

 

Mobilitätsprojekt Lebenshilfe

Der Fokus des Moduls „Sozialkompetenz - Projektmanagement" der 7. Klassen  liegt heuer auf der Begleitung von Menschen mit Behinderungen.  Dabei wird Praxisbezug und die Zusammenarbeit mit externen Partnern, in diesem Fall vorwiegend mit der Lebenshilfe, aber auch mit dem aha oder dem ÖZIV (Österr. Behindertenverband) groß geschrieben.

 

Ziel des Projektes „Mobilitätnetzwerk" ist es, dass Menschen mit Behinderungen durch zeitlich begrenzte Begleitung und Unterstützung von ehrenamtlichen Freiwilligen lernen, selbständig öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Begleitet wird die Gruppe bestehend aus 12 SchülerInnen des BGD von der Lebenshilfe Vorarlberg, die das Projekt initiiert hat und an die Schule herangetreten ist.

 

Momentan ist das Antrainieren zur selbständigen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sehr zeitintensiv und kann von den MitarbeiterInnen der Lebenshilfe aufgrund fehlender personaler und finanzieller Ressourcen nicht alleine getragen werden. Deshalb haben sich die engagierten SchülerInnen zum Ziel gesetzt, ein Netzwerk von ehrenamtlichen Personen aufzubauen. Diese sollen Menschen mit Beeinträchtigungen von zu Hause zur Bus-/Zughaltestelle begleiten,  ihnen helfen, sich an den Haltestellen zu orientieren oder eilen zur Hilfe, wenn RollstuhlfahrerInnen Probleme haben, in den Bus oder Zug ein- bzw. auszusteigen.

 

Beim ersten externen Projektmeeting im neuen Schuljahr diskutierten die SchülerInnen am 7.  Oktober 2016  in Götzis mit Frau Mag. Petra Zettel als Leiterin des Teams „Zielwärts" vom Geschäftsbereich Mobile Dienste der Lebenshilfe Ideen bezüglich der konkreten Umsetzung des Projektes.

 

 

Rollstuhltraining

Den richtigen Umgang bei der Assistenz von Menschen im Rollstuhl konnten die SchülerInnen des Moduls „Sozialkompetenz" am 30. 9. 2016 durch die fachkundige Anleitung von Frau Karin Stöckler, der Landespräsidentin ÖZIV Vorarlberg, erfahren und selbst ausprobieren. In Teams zu jeweils zwei SchülerInnen hatten sie abwechselnd die Möglichkeit, mit einem Rollstuhl durch Bregenz zu fahren oder diesen zu schieben bzw. geschoben zu werden.

 

Frau Stöckler vermittelte den SchülerInnen  Grundkenntnisse, was sie als Begleitpersonen beim Schieben eines Rollstuhls beachten sollen und gab ihnen Tipps zum Umgang mit betroffenen RollstuhlfahrerInnen.

 

Nachdem im Mittelpunkt des diesjährigen Jahresprojektes die Begleitung von Menschen mit Behinderungen in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe steht,  war diese Erfahrung für die SchülerInnen sehr hilfreich und wertvoll. Vielen Dank an Frau Stöckler vom ÖZIV!