Projektfahrt nach Hamburg

Am Sonntag, den 6. Dezember 2015, machten sich 7 Maturant/-innen via Zug im Rahmen des Modules „Naturwissenschaftliches Labor“ auf den Weg nach Hamburg. Dort angekommen waren ersten beiden Highlights die abendliche Lichterfahrt auf der Elbe quer durch die Speicherstadt und der anschließende Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Frühmorgens fanden wir uns schließlich am nächsten Tag im ersten Schülerlabor ein. Zum Thema „Physik des Elektrons“ wurden am DESY – dem Deutschen Elektronen-Synchrotron jeweils in Teams Versuche gemacht und erklärt. Abends stand ein Theaterstück auf dem Programm, das den Genozid in Srebrenica thematisierte. An Tag 3 fuhren wir zum Schülerlabor in Geesthacht. Zum Schwerpunkt „Brennstoffzellen“  führten wir unterschiedliche Versuche, wie beispielsweise die Untersuchung der Wasserzersetzung im Elektrolyseur“ oder die bekannte „Knallgasprobe“ durch.  Am Nachmittag erkundeten wir eigenständig die Stadt, bis wir uns am Abend wieder zusammen im Altonaer Theater trafen und uns (um den Todestag von John Lennon gebührend zu ehren) das Stück  „Backbeat – Die Beatles in Hamburg“ ansahen. Am Mittwoch fand ein weiteres Schülerlabor an der Technischen Universität Hamburg statt. Dabei stand vor allem die Thematik der Flugphysik im Fokus. Am letzten Abend aßen wir im Portugiesischen Viertel in einem typischen Fischrestaurant und spazierten im Anschluss die populäre Reeperbahn in St. Pauli entlang. Als krönender Abschluss besichtigten wir am Donnerstag das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder, was uns besonders imponierte. Schlussendlich ging es dann aber bereits wieder mit der Bahn zurück nach Dornbirn.

 

Ganz besonderer Dank gebührt Frau Prof. Mitterbacher, die diese tolle Reise für uns organisierte und natürlich Herrn Dr. Schneider Anton, der uns ebenfalls begleitete. Es war rundum eine gelungene Fahrt und eine tolle Erfahrung!   

 

Stella Galehr, 8C

 

 

Weitere Bilder finden Sie in der Galerie.

 

Diese Fahrt wurde vom Regionalen-Netzwerk-Naturwissenschaften unterstützt.

 

Naturwissenschaftliches Labor 2014/2015 6bc

Biologie - Gruppe Prof. Birkel

Auszug über die im Zuge des Moduls durchgeführten Projekte.

DNA Analysen:

Am 17. April 2015 besuchten wir die Inatura in Dornbirn, um an einem Pilotprojekt im Bereich DNA Analytik teilzunehmen. Ziel des Projektes war es mittels DNA Analyse herauszufinden, wer besonders ausgeprägte Geschmacksknospen für Bitterstoffe hat.  Dort angekommen wurden wir in einem Raum empfangen, indem wir zum Thema DNA eingeführt wurden. Wir wurden darüber informiert, dass jeder Mensch einen gewissen Bitterstoff anders schmeckt. Entweder ist man ein „Nichtschmecker“, ein „Normalschmecker“ oder ein „Superschmecker. Danach überprüften wir mit Hilfe eines Bitterstreifens, was für ein Schmecker Typ man ist. Nachdem wir diese Daten gesammelt haben, gingen wir ins Labor. Dort wurde uns gezeigt, wie man mit Laborinstrumenten, wie zum Beispiel Mycropipetten, umgeht. Danach nahmen wir eine Speichelprobe, die mit Hilfe verschiedener Analyseschritte zerlegt wurde um daraus Erbinformationsstücke zu gewinnen. Mit diesen Informationen konnten wir herausfinden, ob wir die Geschmackszellen haben, um den Bitterstoff zu schmecken.   Während unsere DNA durch Polymerase Kettenreaktionen vervielfältigt wurde, hatten wir Pause und konnten uns in der Inatura vergnügen. Nach dieser genüsslichen Pause werteten wir die Ergebnisse aus und verglichen unsere Selbsteinschätzungen. Zu guter Letzt wurden wir noch über unser Wissen getestet. Alles in allem waren wir alle sehr zufrieden mit der Exkursion und können sie nur empfehlen.

 

Frühlingsexkursion „mit allen Sinnen“ in den Dornbirner Achauen:

Am Freitag, den 20. März 2015 fuhren wir mit dem Bus in die Achauen um die Eindrücke Geruch, Gesehenes, Gehörtes und Angefasstes zu untersuchen.  Jede Schülergruppe durfte einmal einen Standort auswählen. Die Eindrücke Geruch, Gesehenes, Gehörtes und Angefasstes wurden an 5 verschiedenen Standorten analysiert und stichwortartig wurden diese festgehalten. An jeder Stelle erkannten wir, dass unterschiedliche Merkmale erkennbar sind. Die Teams bestanden jeweils aus 2-3er Gruppen, und für jeden Standort hatten wir jeweils 5 min. Zeit. Das Ziel dieses Projekts war es, die Natur anders zu erleben, und ohne das Smartphone ist uns das sehr gut gelungen. Schlussendlich mussten wir, wie bei jedem Projekt, einen Erfahrungsbericht verfassen, und diesen der Klasse vortragen. Die Exkursion war sehr spannend, wir genossen die Zeit im Freien und durch dieses Projekt konnten wir die Natur besser wahrnehmen.

 

….plötzlich sahen wir einen Frosch, und wir waren sehr überrascht, weil wir ihn, wenn wir nicht so konzentriert auf die Natur gewesen wären, nicht bemerkt hätten…

 

……der Boden ist sehr mit dem Herbstlaub bedeckt, sehr trocken. Die Bäume sind noch sehr kahl, man kann aber in den Baumkronen die Bildung der Knospen erkennen. Und die Bäume wachsen allgemein sehr schmal (aber viele Äste, Zweige)

 

Angefasstes: Moos (fühlt sich sehr fein an), Rinden (fühlen sich sehr unterschiedlich an)

 

Empfindungen: irgendwie hat es etwas sehr beruhigendes wenn man an einer Stelle im Wald sitzt und die Sonne durch die Bäume auf einen scheint. Auch das Zwitschern der Vögel im Hintergrund ist sehr angenehm. Störung: der Autolärm ist leider sehr laut geworden………..

 

Projekt: Erstellung eines Herbariums

Unsere Aufgabe war es, während dem 2. Semester ein Herbarium zu erstellen. Dazu erhielten wir eine Einführungsstunde, in der Martin und Niklas uns etwas über das Pressen und Bestimmen von Pflanzen erzählten. Sie erklärten uns auch, wie wir die Pflanzen beschriften bzw. einkleben sollen. Danach gingen wir gemeinsam unsere erste Pflanze sammeln, wobei wir leider nicht viele verschiedene Pflanzen fanden, da es noch Winter war und noch nicht viele Blumen blühten. Nach der Suchaktion wurden die gefundenen Pflanzen für das Pressen vorbereitet.

 

Mit diesem Wissen überließ man uns selbst und wir hatten die Aufgabe 10 Pflanzen zu suchen und in das Herbarium einzuarbeiten. Alle Schüler suchten eifrig Pflanzen und so wurde jedes Herbarium ein eigenes Kunstwerk.

 

Projektfahrt in das LKH-Rankweil

Im Januar fuhren wir in das LKH-Rankweil um uns über das Gehirn, die Nerven und die verschiedenen Nervenkrankheiten zu informieren.  Zuerst haben wir einen Vortrag von unserer Lehrperson über das Gehirn und dessen Bereichen angehört, damit wir im LKH Rankweil nicht völlig ohne Informationen dastehen.

 

Als wir im LKH- Rankweil angekommen sind, haben wir eine Führung von einer Fachperson bekommen, wo wir viel Neues über das Gehirn und die Nervenkrankheiten gelernt haben. Am Anfang hat die Fachperson uns eine kurze Präsentation über das LKH- Rankweil und dessen einzelnen Behandlungskategorien gehalten. Danach haben wir in der Wachkoma Station noch einmal eine Präsentation über einen kranken Patienten mit dem sie in den Urlaub gehen konnten erhalten.  Zuletzt durften wir noch die Zeichnungen und Handwerke einzelner Patienten betrachten. Nach dem Besuch im Krankenhaus, haben wir als Klasse, gemeinsam, mikroskopiert. Die Materialien wurden uns von der Schule bereitgestellt.

 

Projekt Gewässerkunde und Gewässerökomorphologie

Gewässerkunde beinhaltet die Gewässerökologie (Bestimmung von Gewässergüte anhand von vorhandenen oder fehlenden Lebewesen) und die Gewässermorphologie (Bestimmung von Naturnähe von Fließgewässern anhand von verschiedenen Merkmalen). Im Zuge dieses Projektes sammelten wir praktische sowie theoretische Erfahrungen.

 

Gewässermorphologie: Im November waren wir an der Dornbirner Ach um deren Gewässermorphologie verschiedener Standorte zu bestimmen. Dazu betrachteten und bewerteten wir  zuerst gemeinsam einen Abschnitt der Dornbirner Ach, anschließend durften wir selbst mehrere Gewässerabschnitte beurteilen. Um die Gewässerökomorphologie objektiv betrachten zu können, bekamen wir einen Zettel mit Informationen. Um Gewässer beurteilen zu können, werden ökologisch wichtige Eigenschaften erhoben

 

Gewässerökologie:  Im Dezember fuhren wir zur Stiglbach in Dornbirn, wo uns bereits Frau Mag. Scheyer vom Umweltinstitut/ Abteilung Limologie erwartete. Wir wurden - mit Sieben „bewaffnet“  in zweier Teams eingeteilt. Bereitwillig kletterten wir in den Bach. Mit unseren Füßen wühlten wir den Dreck am Boden auf und siebten alles heraus.

 

Erstaunlicherweise verfingen sich viele krabbelnde Tiere im Netz, was bei manchen MitschülerInnen großes Gekreische auslöste.

 

Anschließend gaben wir diese kleinen Lebewesen in ein Becken. Danach teilten wir die Larven in vier kleinere Becken auf: Art, Größe usw., damit wir die Gewässergüte bestimmen konnten.

 

Diese Exkursion war von großem Nutzen und es hat uns Spaß gemacht.

 

Projekt „Mehr mit Weniger“

Im Zuge des Workshops „Mehr mit Weniger“ setzte sich unsere Klasse des Moduls naturwissenschaftliches Labor kritisch mit unseren Lebensstilen, Energie- und Ressourcenverbrauchen auseinander.

 

Das Projekt begann mit einem zweistündigen Besuch von Christoph Breuer, einem Experten aus der Projektgruppe „Energieautonomie Vorarlberg“, der uns in das Thema einführte. Wir bekamen von ihm den Auftrag, jeweils eine persönliche Maßnahme auszuwählen, mit deren Hilfe Energie eingespart werden kann. Beispielsweise wählten wir Aufgaben wie, mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, mehr regionale Produkte kaufen, weniger zu konsumieren, auf regelmäßiges Fleischessen zu verzichten oder ähnliches. Unsere Erfahrungen dazu beschrieben wir in einem Tagebuch und besprachen sie zwei Wochen später gemeinsam in der Klasse. Einen Monat nach Beginn des Projektes besuchte uns Laura Meusburger, eine weitere Expertin aus dem Projektteam, im Unterricht, mit welcher wir unsere Ergebnisse besprachen. Uns wurde ebenfalls erklärt wie der Co2-Verbrauch mittels eines Punktesystems erfasst werden kann. Hierzu wurde uns eine Broschüre ausgeteilt, in der die verschiedenen Punkte zu den jeweiligen Produkten zugeordnet sind, denn so ist es leichter sich vorzustellen, wie viel Co2 wir wirklich verbrauchen, denn ein guter Tag sollte 100 Punkte haben.

 

Mit dieser Stunde endete dieses Projekt, nun sind wir uns bewusster über den Co2-Verbrauch und der Problematik damit und so erfüllte das Projekt auch seinen Zweck.

 

Projektfahrt nach Hamburg

Am BG Dornbirn wird seit einigen Jahren das Modul „Naturwissenschaftliches Labor“ angeboten. Naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler der achten Klasse verbringen fünf Tage in Hamburg. Dort bieten bekannte Forschungsinstitute hervorragende, professionell geführte Schülerlabors an. Dazu zählen das Deutsche Elektronen Synchrotron (DESY), das Helmholtz-Zentrum an dem Alfred Nobel das Dynamit erfunden hat sowie das Deutsche Luft- und Raumfahrt Zentrum (DLR).

 

Täglich besuchen die Schülerinnen und Schüler ein Labor zu unterschiedlichen Themen. Sie führen physikalische Experimente durch, protokollieren und präsentieren die erarbeiteten Ergebnisse. Die Labors sind dem Alter und der 12. Schulstufe optimal angepasst. Die Teilnehmer können die am BG Dornbirn erarbeiteten naturwissenschaftlichen Kenntnisse anwenden -- ihre strukturierte und logische Denkweise wird gefordert.

 

Geleitet werden die Labors von Wissenschaftlern oder Uni-Professoren. Höher-semestrige Studenten unterstützen zusätzlich das naturwissenschaftliche Arbeiten. Dadurch haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit mit Wissenschaftlerinnen und Studentinnen Gespräche zu führen. Neben den aktuellen Experimenten und naturwissenschaftlichen Themen stehen dabei auch schon die Studienwahl und damit die Zukunft der Schülerinnen und Schüler im Blickpunkt.

 

Neben den Labors, die bis in den Nachmittag hinein dauern, stehen auch Aktivitäten wie ein Besuch des Planetariums, eine Werksführung bei AIRBUS und eine Hafenrundfahrt auf dem Programm.

 

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