Schulgarten

Am 3.5.2018 haben die Schülerinnen und Schüler des Freifachs „Kraut und Unkraut“ ihre selbstgemachten Apfelchips und selbstgebackenes Vollkornbrot mit Butter und Kresse oder mit Kräutertopfenaufstrich verkauft.

 

Aufgrund der Fröste des letzten Frühjahrs gab es weniger Äpfel als sonst. Dies wirkte sich auch auf unseren Apfellieferanten aus, sodass er uns in diesem Jahr keine Äpfel liefern konnte. Der Elternverein bemühte sich um eine Alternative. Die SchülerInnen warteten schon sehnlichst auf die Äpfel und als es so weit war, war die Freude riesengroß. Es wurden im Spätherbst 450 kg Äpfel vom Elternverein bestellt und gezahlt. Nach einiger Zeit bekam der eine oder andere Apfel aber eine braune Stelle und unser Schulwart Esed bemerkte, dass diese liegen blieben oder angebissen im Biomüll landeten. Er sammelte die Äpfel mit braunen Flecken und diese wurden dann zu Apfelchips veredelt, indem die braunen Stellen entfernt, in feine Scheiben von Hand oder mit der Apfelmaschine geschnitten und im Dörrapparat zu leckeren Apfelchips getrocknet wurden.

 

Mit den Einnahmen müssen lediglich die Unkosten für den Topfen und die Kräuter beglichen werden. Der Rest des Geldes wird für den Schulgarten und das Freifach verwendet. Damit Tulpen-, Narzissen-, Krokuszwiebeln, weitere Kräuter, Samen und Pflanzen gekauft werden können.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle die durch einen Kauf dies unterstützen!

 

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Der Kürbis

Das erste Thema, mit dem sich die Gruppe des Freifachs „Kraut und Unkraut“ dieses Jahr beschäftigte, war der Kürbis. Gleich bei unserem ersten Treffen topften die jungen Gärtner und Gärtnerinnen Riesenkürbissamen ein. Am 20.09.2017 durften wir mit Theresia Winder eines ihrer Kürbisfelder besuchen. Sie erzählte allerhand Wissenswertes über das Anpflanzen der Kürbisse und den Schwierigkeiten, die sich im Laufe eines Kürbislebens einstellen können und wie sie diese je nach Möglichkeit auch beheben. So wird zum Beispiel durch eine schwarz gefärbte, abbaubare Maisfolie verhindert, dass Wildkräuter die Jungpflanzen überwuchern. Eine Woche später konnten sich die Schülerinnen und Schüler neben Kürbiskuchen essen, im Kürbisschnitzen üben, was sehr viel Spaß machte, aber auch teilweise anstrengend war, denn die Kürbisse mussten zuerst ausgehöhlt werden. So Mancher und Manche staunte über die Vielzahl an Samen, die sich im Inneren der Kürbisse befanden. An den folgenden zwei Mittwoch Nachmittagen setzten sie sich dann mit der Gestaltung einer Pinwand auseinander, die nicht nur kreative, sondern auch informative Inhalte allen Schülerinnen und Schülern präsentieren sollte.

 

Herzlichen Dank an Frau Theresia Winder für ihre tolle Führung auf dem Kürbisfeld, die Zeit, die sie sich für uns nahm und ihre Geduld unsere vielen Fragen zu beantworten. Ebenso ein Dankeschön an die Mütter, die es uns ermöglichten zum Kürbisfeld zu kommen.

 

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