3. Treffen: Portugal: „Muito Giro!” „Echt cool” (Faro 21.-26.4.2018)

Nach drei Stunden Flug von Memmingen nach Faro wurde unsere kleine Reisegruppe, bestehend aus den Schülerinnen Lisa Loy, Clea Lehner und Hannah Drexel sowie den Lehrerinnen Frau Prof. Schmölz und Frau Prof. Nindl, mit Willkommensgrüßen überschüttet. Das nachfolgende Kennenlernen in den jeweiligen Gastfamilien dauerte trotz allgemeiner Müdigkeit bei gutem portugiesischen Essen noch lange an. Am nächsten Tag erschienen die portugiesischen, spanischen, italienischen, griechischen, zypriotischen und österreichischen Schüler- und LehrerInnen der typisch lockeren Mentalität folgend nicht unbedingt pünktlich am Treffpunkt. Eine von tausend noch folgenden Zählaktionen unserer riesigen Gruppe seitens der Lehrpersonen startete und später wurden wir von zwei Schülern einer Tourismusklasse in der Altstadt herumgeführt. Nach einer kurzen Busfahrt zu einer der vorgelagerten Inseln, aßen wir am Strand, den die Mutigen später noch aus einem Kanu in einem Nebenbecken des Meeres, Rio Formosa, betrachten konnten. Am Abend erhielten wir, inzwischen getrennt in den Gastfamilien,  noch einen Crash-Kurs in portugiesischen Formulierungen, Städten und Shoppingcentern.

 

Am nächsten Tag vermissten wir einen solchen bezüglich des Schulgebäudes, welches an allen Ecken und Enden gleich aussah. Im Auditorium der Schule wurde die gesamte Gruppe vom Direktor empfangen. Nach dem Verkosten einer typischen Süßspeise, Pastel Nata, passierte unsere Nationalitätenmischung die Universität und den größten Mercado der Stadt. In einem Gebäude nahe des Hafens empfing uns der Bürgermeister zu einer kurzen Präsentation und Fragerunde. An Tag drei machten sich „always the Austrians“ auf eigene Faust auf Erkundungstour durch Faro und insbesondere durch die Shops und Cafés.

 

Den Mittwoch verbrachte die große Truppe hauptsächlich im Bus an der Küste der Algarve. Zuerst genossen wir einen schönen Spaziergang entlang des Hafenbeckens des Ortes Vila Moura, welcher für die Jungs aufgrund zahlreicher hochkarätiger Jachten und Autos zu einem Highlight wurde. Danach setzten wir die Reise in Richtung Albufeira fort, wo wir unsere Füße in der frischen Strömung des Meeres abkühlen konnten. Das Mittagessen bei Portimão war aufgrund der angebotenen portugiesischen Spezialitäten ein Erlebnis für sich. Eine weitere halbe Stunde später landeten wir im westlichsten Ort ganz Europas, Cabo de São Vicente. Geziert von einem Restaurant und einem idyllischen Leuchtturm stand die ganze Truppe am Rand von riesigen Klippen und wurden gleich mehrere Male ermahnt, ja nicht zu nah an den Abgrund zu gehen. Begleitet von peitschendem Wind, erkundeten wir die Gegend. Unser letzter Stopp, wahrscheinlich auch der bekannteste, war der Küstenabschnitt  Ponte de Piedade, welcher vom National Geographic Magazin zu einem der schönsten Strände der Welt gekürt wurde. Nach sehr vielen Fotos von staunenden Schülerinnen und Schülern machten wir uns, sehr müde und mit den üblichen zwei Stunde Verspätung wieder auf den Rückweg zur Schule, wo wir von unseren Gastfamilien abgeholt wurden.

 

Am Donnerstag, unserem letzten Tag in Portugal, besuchte die Gruppe den Ort Estoi und die dort gelegenen Ruinen von Milreu, die Überreste einer römischen Villa. Den Abschluss krönte der Besuch einer Korkmanufaktur, in welcher die Gruppe interessante Fakten über dieses außergewöhnliche Material, welches nicht nur für die Herstellung von typischen Flaschenkorken genutzt wird, sondern auch für vielfältige Dinge, wie zum Beispiel Schirme, Schuhe oder Hüte, lernen konnte und die Herstellung mit eigenen Augen beobachten durfte.

 

Nach einem letzten Mittagessen in der Schulkantine mussten wir uns auch schon von den meisten verabschieden, von unseren Gastschwestern und -familien jedoch erst am Flughafen. Wir danken ganz herzlich den beiden Begleitpersonen Frau Professor Schmölz und Frau Professor Nindl, sowie den OrganisatorInnen des ERASMUS-Programmes und natürlich allen Gastfamilien für die wundervolle Zeit und die tollen Erinnerungen!

 

Interview ein Beispiel einer Unternehmerin, Kornelia Häfele

Link: https://youtu.be/R7JuUL4AbuU

 

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