2. Treffen: Frenaros (Zypern, 25.02.2018 – 03.03.2018)

Am frühen Sonntagmorgen brachen wir (Amrei Schwärzler, Luna Kajany und Marie Kanonier mit Frau Prof. Schuster und Frau Prof. Schmölz) nach Zürich auf, um unsere Reise nach Zypern anzutreten. Am Flughafen von Larnaka angekommen, wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien willkommen geheißen und fuhren gleich weiter nach Frenaros.
Am Montag gingen wir dort das erste Mal in die Panos Ioannou Junior High School und trafen die restlichen Teilnehmer des Erasmus Projekts. Nach zwei Stunden Schule, der offiziellen Begrüßung mit zypriotischen Liedern und Tänzen und einem köstlichen zypriotischen Frühstück, verbrachten wir den restlichen Tag mit Kennenlernaktivitäten und Präsentationen der einzelnen Länder und Schulen.

 

Den Dienstag beschäftigten wir uns am Vormittag mit dem eTwinning Programm, besuchten u.a. das Environmental Centre in Kavo Greco, das Open Air Handwerksmuseum sowie die Landwirtschaftsschule in Avgorou. Schließlich wurden wir vom Bürgermeister von Deryneia, einem Ort an der Demarkationslinie (Green line) empfangen.
Als 1974 die türkische Armee den Norden Zyperns besetzte, flohen viele griechische Zyprioten in den südlichen Teil des Landes. Vom Kulturzentrum View Point aus hatten wir die Gelegenheit mit Ferngläsern die Geisterstadt Varosha (im Bezirk Famagusta) zu betrachten und erhielten Informationen über Flucht und Vertreibung.
Besonders gefiel uns am Nachmittag der botanische Garten, welcher voll von tollen Pflanzen und einem abenteuerlichen Labyrinth war.

 

Am Mittwoch: Larnaca (Tour und Einkaufsbummel), Alexander College (in Kooperation mit englischen Unis – Frau Prof. Schuster hat Prospekte!), Metallfabrik MESCO, Mittagessen (meist gegen 14:30!) am Finikoudes Strand – langweilig wurde uns nie!

 

Am Donnerstag entdeckten wir Nikosia. Europas einzige geteilte Hauptstadt wird im Norden von türkischen und im Süden von griechischen Zyprioten bewohnt. Am Ende unserer Stadtführung landeten wir beim Fußgängergrenzübergang Checkpoint Ledra Street, von wo aus wir einen guten Blick in den türkischen Teil hatten. An das Café mit Sandsackbegrenzung vor dem Niemandsland muss man sich aber gewöhnen.
Weiter ging es nach Athienou, ins Kallinikeio Museum, wo man uns zeigte, wie man den berühmten Halloumi Käse zubereitet - Kostprobe inklusive!

 

Am Freitag besichtigten wir die moderne Getreidemühle von Xatjigiorki. Danach präsentierten wir Tänze und ein von uns einstudiertes Potpourri von Liedern aus allen Ländern.  Eine tolle Fete und ein Farewell Dinner rundeten das Programm ab. Neben vielen Tränen wurde auch viel gelacht. So verabschiedeten wir uns am letzten Tag schweren Herzens von unseren neugewonnenen Freunden.

 

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