Exkursion: KZ-Gedenkstätte Dachau

Am 4. Februar 2019 brachen die Schüler und Schülerinnen der 4c und 4e in Begleitung der KVs Prof. Diem und Prof. Mahringer sowie dem Geschichtelehrer Prof. Schiretz früh morgens auf, um die KZ-Gedenkstätte Dachau zu besuchen. Eine sehr interessante Erfahrung, die nach der intensiven Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in verschiedenen Unterrichtsfächern umso intensiver war.  

 

Eindrücke verschiedener Schüler und Schülerinnen:

Ich finde es gut, dass wir uns das ehemalige KZ angeschaut haben, da es ein wichtiges Thema ist. Vielen ist das nicht bewusst. Weil wir uns im Unterricht damit auseinandergesetzt haben, konnten wir viel verstehen. In vielen Ländern ist es auch heute noch so, dass Leute gefoltert und ermordet werden aufgrund ihrer Religion, Sexualität etc. Dieses Grauen muss uns bewusst sein. Viele sehen nicht, dass so etwas immer wieder passieren kann.

 

Ich würde jedem empfehlen, eine KZ Gedenkstädte zu besuchen. Dass wir das in der Unterstufe schon gemacht haben, finde ich gut, denn wir sprechen ja im Unterricht auch über den Nationalsozialismus und den 2. Weltkrieg. Wenn man anfängt, erwachsen zu werden, sollte man über diese Dinge nachdenken und sich damit auseinandersetzen.

 

Wenn man nur Bilder sieht und Texte liest, die von der Vergangenheit berichten, ist es schwierig, Geschichte nachzuvollziehen und zu verstehen, was sie für uns heute noch bedeutet. Aber es ist wichtig, dass man erfährt, was früher war und wie Menschen miteinander umgegangen sind.

 

Der Besuch im KZ in Dachau war sehr interessant. Man sieht, was andere Menschen durchgemacht haben, nur wegen eines anderen Glaubens oder einer anderen Meinung oder weil sie homosexuell waren. Man sollte sich bewusstwerden, wie viele Menschen deshalb sterben mussten. Und man sollte aus unserer Geschichte lernen, um nicht dieselben Fehler wieder zu machen.

 

Ich finde es sehr gut, dass wir nach Dachau gefahren sind. Manche von uns sind erst 13 oder 14 Jahre alt, aber das ist ja nur eine Zahl... Ich denke, ich werde noch etwas Zeit brauchen, um alle meine Gedanken zu ordnen, da ich viele neue Dinge erfahren habe, aber ich finde, mit der richtigen Vorbereitung und den Erklärungen sind wir mental alle bereit gewesen.

Im Landesgericht

Die SchülerInnen der 6ar besuchten am 4. Dezember 2017 das Landesgericht in Feldkirch, wo sie  im Gerichtssaal zwei Verhandlungen beiwohnten. Im ersten Fall ging es um ein Vergehen des Widerstandes gegen die Staatsgewalt, während in der zweiten Verhandlung gleich drei Vergehen in der Anklage enthalten waren , nämlich ein Verbrechen der schweren Körperverletzung, der falschen Beweisaussage und der Begünstigung. Das Urteil der Richterin wurde vom Beklagte des ersten Falles angenommen.  Im zweiten Verfahren wurden Kläger und Beklagte, sowie Zeugen befragt und im Hinblick auf die Vorladung weiterer Zeugen die Entscheidung auf einen nächsten Gerichtstermin vertagt.

 

Es war interessant, einen Einblick in die Abläufe bei Gericht zu erhalten.   Herzlichen Dank an Prof. Bohle für die Organisation dieser Exkursion!

 

„Wer liegt denn da begraben? – Exkursion ins Vorarlberg Museum

Am 8. Juni tauschte die 2d mit den Begleitlehrern Prof. Bohle und Prof Jäger die Unterrichtsräume am BG Dornbirn mit den Räumlichkeiten des Vorarlberg Museum in Bregenz.

 

„Römer oder so“ lautet der Titel der Dauerausstellung zur Geschichte der Römerzeit in Vorarlberg.

 

Fachkundig geführt schlüpften die SchülerInnen in die Rolle von Römerinnen und Römern, betätigten sich also archäologische Spurensucher, römische Brückenbauer und Handwerker.

 

So macht ein Museumsbesuch Spaß und hoffentlich (noch) mehr Lust an Geschichte!

 

„Kommen und Gehen“

so lautet der Titel der Ausstellung, die zu Herbstbeginn im Festsaal das Thema Arbeits-Migration aus Vorarlberger Sicht dokumentiert. Die von der V.VG zusammengestellten und von Michael Haim präsentierten Wandtafeln zeigen den SchülerInnen der Oberstufe, wie Auswanderungs- und Zuwanderungsbewegungen die Vorarlberger Wirtschaft und damit die Landesgeschichte geprägt haben. Zahlen, Fakten und Biographien dokumentierten das Kommen und Gehen. –  Zahlen und Fakten sind wichtig, schaffen mehr Klarheit in den täglich geführten Diskussionen. Darüber hinaus ist es notwendig, Themen wie Flucht, Integration, Zusammenleben und die damit verbundenen Ängste und Hoffnungen aufzugreifen und erneut zu diskutieren.