Gesundheitslandesrätin zu Besuch

Wenn Corona für die Schule ganz oft eine Belastung ist, so hat es uns doch auch manch „Digitales“ gelehrt. Und so war es am Dienstag, 19. April technisch beinahe ein Kinderspiel, Frau Landesrätin Martina Rüscher per Video-Schaltung live aus dem Landhaus in den Geschichteunterricht der 7d zu bringen, den die eine Hälfte per Beamer in der Klasse, die andere Hälfte Zuhause an den eigenen digitalen Endgeräten verfolgte.

 

Auf Anfrage der Schülerinnen und Schüler schilderte Frau Rüscher u.a. ihren sehr fordernden Arbeitsalltag, die Herausforderungen der Covid-Pandemie und den geplanten Impfzeitraum für die 16-18-jährigen.

 

Sie beeindruckte mit ihrer sehr persönliche Art und Weise, mit der Sie auf die Fragen der Schülerinnen und Schüler einging. Dass sie 50 Minuten ihres durchgetakteten Arbeitstages für das Gespräch zur Verfügung stellte, ist wohl auch keine Selbstverständlichkeit.

 

Wir danken für einen spannenden und persönlichen Einblick in den politischen Alltag!

 

Christof Bohle und die 7d

"Lie Detectors" zu Besuch

Lügendetektoren im Einsatz! Achtung vor Fake-News, alternativen Fakten und Clickbaits!

 

Am 7. April 2021 (4d) und am 9. April 2021 (2a) erhielten Schüler*innen des BG Dornbirn Online-Besuch von je einem Beauftragten der internationalen Organisation Lie Detectors.

 

Bereits im Vorfeld hatten die Schüler*innen sich an zwei Knobelaufgaben – auf neudeutsch „Challenges“ versucht und dabei ihr Geschick im Umgang mit „Fake-News“ getestet. Methoden wie etwa Quellenchecks und Bilderrückwärtssuche wurden angewendet, um Falschnachrichten zu erkennen.

 

In den 90-minütigen Einheiten, die coronagemäß hybrid durchgeführt wurden, gewährten die beiden Journalisten, Jakob Wirl (Puls 4) und Konstantin Schätz (Universität Salzburg, ehemals SZ) den Teilnehmer*innen dann einen Einblick in die Arbeit eines Journalisten, erklärten die Werkzeuge und beruflichen Standards, die bei seriösen Journalisten Verwendung finden.

 

Während der Workshop mit der 4d aufgrund eines Missverständnisses leider mit etwas Verspätung startet und deshalb unter Zeitdruck litt, funktionierte das Zusammenspiel bei der 2a hervorragend und die jungen „Lügendetektoren zeigten keine Scheu vor dem engagierten Journalisten und stellten neugierig viele schlaue Fragen!

 

Insgesamt ein spannendes Projekt, das in Zeiten der Bombardierung durch Nachrichten in den verschiedenen Medien und Social-Media-Kanälen aktueller und dringender kaum sein könnte!

 

Christof Bohle

 

Exkursion: KZ-Gedenkstätte Dachau

Am 4. Februar 2019 brachen die Schüler und Schülerinnen der 4c und 4e in Begleitung der KVs Prof. Diem und Prof. Mahringer sowie dem Geschichtelehrer Prof. Schiretz früh morgens auf, um die KZ-Gedenkstätte Dachau zu besuchen. Eine sehr interessante Erfahrung, die nach der intensiven Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in verschiedenen Unterrichtsfächern umso intensiver war.  

 

Eindrücke verschiedener Schüler und Schülerinnen:

Ich finde es gut, dass wir uns das ehemalige KZ angeschaut haben, da es ein wichtiges Thema ist. Vielen ist das nicht bewusst. Weil wir uns im Unterricht damit auseinandergesetzt haben, konnten wir viel verstehen. In vielen Ländern ist es auch heute noch so, dass Leute gefoltert und ermordet werden aufgrund ihrer Religion, Sexualität etc. Dieses Grauen muss uns bewusst sein. Viele sehen nicht, dass so etwas immer wieder passieren kann.

 

Ich würde jedem empfehlen, eine KZ Gedenkstädte zu besuchen. Dass wir das in der Unterstufe schon gemacht haben, finde ich gut, denn wir sprechen ja im Unterricht auch über den Nationalsozialismus und den 2. Weltkrieg. Wenn man anfängt, erwachsen zu werden, sollte man über diese Dinge nachdenken und sich damit auseinandersetzen.

 

Wenn man nur Bilder sieht und Texte liest, die von der Vergangenheit berichten, ist es schwierig, Geschichte nachzuvollziehen und zu verstehen, was sie für uns heute noch bedeutet. Aber es ist wichtig, dass man erfährt, was früher war und wie Menschen miteinander umgegangen sind.

 

Der Besuch im KZ in Dachau war sehr interessant. Man sieht, was andere Menschen durchgemacht haben, nur wegen eines anderen Glaubens oder einer anderen Meinung oder weil sie homosexuell waren. Man sollte sich bewusstwerden, wie viele Menschen deshalb sterben mussten. Und man sollte aus unserer Geschichte lernen, um nicht dieselben Fehler wieder zu machen.

 

Ich finde es sehr gut, dass wir nach Dachau gefahren sind. Manche von uns sind erst 13 oder 14 Jahre alt, aber das ist ja nur eine Zahl... Ich denke, ich werde noch etwas Zeit brauchen, um alle meine Gedanken zu ordnen, da ich viele neue Dinge erfahren habe, aber ich finde, mit der richtigen Vorbereitung und den Erklärungen sind wir mental alle bereit gewesen.

Im Landesgericht

Die SchülerInnen der 6ar besuchten am 4. Dezember 2017 das Landesgericht in Feldkirch, wo sie  im Gerichtssaal zwei Verhandlungen beiwohnten. Im ersten Fall ging es um ein Vergehen des Widerstandes gegen die Staatsgewalt, während in der zweiten Verhandlung gleich drei Vergehen in der Anklage enthalten waren , nämlich ein Verbrechen der schweren Körperverletzung, der falschen Beweisaussage und der Begünstigung. Das Urteil der Richterin wurde vom Beklagte des ersten Falles angenommen.  Im zweiten Verfahren wurden Kläger und Beklagte, sowie Zeugen befragt und im Hinblick auf die Vorladung weiterer Zeugen die Entscheidung auf einen nächsten Gerichtstermin vertagt.

 

Es war interessant, einen Einblick in die Abläufe bei Gericht zu erhalten.   Herzlichen Dank an Prof. Bohle für die Organisation dieser Exkursion!

 

„Wer liegt denn da begraben? – Exkursion ins Vorarlberg Museum

Am 8. Juni tauschte die 2d mit den Begleitlehrern Prof. Bohle und Prof Jäger die Unterrichtsräume am BG Dornbirn mit den Räumlichkeiten des Vorarlberg Museum in Bregenz.

 

„Römer oder so“ lautet der Titel der Dauerausstellung zur Geschichte der Römerzeit in Vorarlberg.

 

Fachkundig geführt schlüpften die SchülerInnen in die Rolle von Römerinnen und Römern, betätigten sich also archäologische Spurensucher, römische Brückenbauer und Handwerker.

 

So macht ein Museumsbesuch Spaß und hoffentlich (noch) mehr Lust an Geschichte!

 

„Kommen und Gehen“

so lautet der Titel der Ausstellung, die zu Herbstbeginn im Festsaal das Thema Arbeits-Migration aus Vorarlberger Sicht dokumentiert. Die von der V.VG zusammengestellten und von Michael Haim präsentierten Wandtafeln zeigen den SchülerInnen der Oberstufe, wie Auswanderungs- und Zuwanderungsbewegungen die Vorarlberger Wirtschaft und damit die Landesgeschichte geprägt haben. Zahlen, Fakten und Biographien dokumentierten das Kommen und Gehen. –  Zahlen und Fakten sind wichtig, schaffen mehr Klarheit in den täglich geführten Diskussionen. Darüber hinaus ist es notwendig, Themen wie Flucht, Integration, Zusammenleben und die damit verbundenen Ängste und Hoffnungen aufzugreifen und erneut zu diskutieren.