Exkursionen

Im Rahmen des Unterrichtsfaches „ Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ finden zahlreiche Exkursionen statt, die das Ziel verfolgen, einen direkten Praxisbezug zur Wirtschaft herzustellen. Über Anregungen freuen wir uns, ebenso über mögliche Exkursionsziele!

Nachfolgend einige Einblicke in bisherige Exkursionen:

 

 

Vision Days

Am 26. November 2019 hatten die SchülerInnen der 7ar die Möglichkeit, einen Tag lang im Wifi im Rahmen der Vision Days ihr Wirtschaftswissen unter Beweis stellen, sowie interessante Persönlichkeiten der Vorarlberger Wirtschaft näher kennenzulernen.

 

Nach der Begrüßung durch den Moderator Eberhard Stimpel ging es mit einem Quiz los, wobei unsere SchülerInnen in gemischten Teams mit SchülerInnen des BG Blumenstraße, BG Bludenz und HLW Marienberg zusammenarbeiteten, um das Thema „Teamwork“ hautnah zu erleben.

 

Nach der Pause folgte die Expertenrunde, bei der sich Frau Karin Peer (Peerfect Eventagentur), Herr Willi Bonsjak (Coca Cola West) und Günter Schwarzmann (MRM Mountain Resort Management)  für die Diskussionen mit den SchülerInnen zur Verfügung stellten. Im Vorfeld hatten die SchülerInnen ihre Gedanken zum Thema Selbständigkeit in den jeweiligen Teams vorbereitet und zu Papier gebracht. Diese Fragen und Ansichten nahmen die UnternehmerInnen als Grundlage für die Diskussionen, nachdem sie sich selbst und ihren Werdegang vorgestellt hatten.

 

Nach dem Mittagessen gab es eine spannende Runde mit verschiedenen Teamwettbewerben, bestehend aus Vorarlberg Puzzle und Fragen zur Geografie Vorarlbergs. Vor der Siegerehrung erzählte Herr Christian Häusle über seinen Lebensweg nach der Fußamputation und das Überwinden von Herausforderungen.

 

Den Abschluss des abwechslungsreichen Vision Days  bildete die Preisverleihung, wobei sich die drei besten Teams über Gutscheine im Wert von insgesamt € 400 freuen durften.

 

Herzlichen Dank an die VVG für die Organisation des Vision Days, sowie den UnternehmerInnen, die den SchülerInnen Impulse für ihre Zukunft gaben!

 

Exkursion zur Fa. Grass

Am Montag, dem 25. November 2019, besuchten die Klassen 6ar und 6br das Unternehmen Grass in Höchst, welches Bewegungssysteme für Schubladen herstellt. Begrüßt wurden wir von Dominik Volkert, der uns einen Überblick über die von Grass produzierten Produkte gab. Stephanie Schaffgotsch führte uns in das Projektmanagement des Unternehmens ein.

 

Grass verwendet im Gegensatz zu beispielsweise Omicron ein klassisches Projektmanagement, in dem allerdings ein großer Kommunikationsrahmen vorherrscht. Sie vertiefte die im Informatik- und Projektmanagement-Unterricht erworbenen Kenntnisse und rundete ihre Präsentation mit Fallbeispielen ab, wobei auch die Schülerinnen und Schüler gefordert waren, ein Gantt-Diagramm für ein neuerworbenes Gerät zu erstellen und dieses anschließend zu präsentieren. Nach rund eineinhalb Stunde wechselten wir auf die andere Straßenseite, wo sich die Produktionsstätte befindet. Vier Lehrlinge (im ersten bzw. zweiten Lehrjahr) führten jeweils Zehnergruppen durch die Produktion und erläuterten uns die einzelnen Schritte in der Erzeugung. Diesen konnten wir jederzeit Fragen zum Unternehmen, der Produktion oder der Lehre stellen. Nach der Führung gab es noch eine kleine Stärkung und wir wurden mit einer Tasche voller Präsenten verabschiedet.

 

Alles in allem war es eine gelungene Exkursion, Dank gilt Dominik Volkert, Stephanie Schaffgotsch und den vier Lehrlingen, die uns einen Einblick in diese Firma gewährten, und Frau Professor Schuster, die diese Exkursion erst möglich gemacht hat und bei den logistischen Problemen einen kühlen Kopf bewahrte und eine zufriedenstellende Lösung fand.

 

Verfasser: Julian Jenny (6ar)

Scrum & Agiles Projektmanagement Exkursion zu Omicron

Am Montag, dem 21. Oktober 2019, gegen 14:00 Uhr besuchten die Klassen 6ar und 6br das Unternehmen Omicron in Klaus. Einer Klasse gab der Personalchef Harald Dörler eine Führung durch die Firma, die den Mitarbeitern unter anderem einen Fußballplatz, einen Beachvolleyballplatz, verschiedene Rückzugsorte (wie ein Lehmhaus) bietet, die andere Klasse bekam von Lukas Bachmann eine Einführung in das Projekt-Management der Firma, das sich durch eine agile Führungsmethode auszeichnet, das heißt, eine Aufgabe wird verstärkt in Zusammenarbeit mit anderen Mitarbeitern und schrittweise angegangen. Das Ziel dieser Projektmanagementmethode ist es, eine möglichst gute Software (in diesem Fall für Geräte, die u.a. Hochspannungsleitungen und Transformatoren auf Schäden prüfen) dem Kunden zu liefern, dieser wird auch in den Entwicklungsprozess eingebunden. Nach einer Stunde gab es eine kurze Pause mit Verköstigung, danach wurde gewechselt. Bemerkenswert ist auch, dass die ganzen Mitarbeiter quasi eine „Familie“ sind, so wird teils zusammen gekocht oder im Fitnessraum trainiert. Omicron engagiert sich auch für die Umwelt, Mitarbeiter, die nicht mit dem Auto anreisen, können Punkte sammeln und diese dann beispielsweise gegen Tickets für Öffis einlösen, auch bietet das Unternehmen den Mitarbeitern die Möglichkeit, ihr Fahrrad in der beheizten Tiefgarage abzustellen und sich danach zu duschen.

 

Alles in allem war es eine gelungene Exkursion, Dank gilt Harald Dörler und Lukas Bachmann, die uns einen Einblick in dieses spezielle Unternehmen gewährten, und Frau Professor Schuster, die diese Exkursion erst möglich gemacht hat.

 

Verfasser Julian Jenny, 6ar

 

Wie bewerbe ich mich richtig?

Die SchülerInnen der 6ar und 6br absolvierten am 25. September 2019 im Bifo, dem Institut für Beratung für Bildung und Beruf, einen Bewerbungs-Workshop. Die erfahrene Referentin, Frau Elfriede Fa verstand es, die Jugendlichen aktiv miteinzubeziehen und ihnen sehr praxisnah die wichtigsten Punkte zur Bewerbung und zum Bewerbungsgespräch zu vermitteln. Nachdem alle SchülerInnen des Realgymnasiumzweiges für „Kultur und Ökonomie“ ein obligatorisches Praktikum absolvieren, stellen diese Workshops – neben anderen schulischen Aktivitäten – eine hilfreiche Unterstützung für den Bewerbungsprozess dar.

 

Herzlichen Dank an Frau Fa vom Bifo für ihren interaktiven Vortrag!

Schuljahr 2018/2019

Wienwoche

Am 24.06.2019 fuhren wir, d.h. alle sechsten Klassen, mit dem Zug um 05:57 Uhr von Dornbirn nach Wien. Als wir in der Bundeshauptstadt ankamen, trafen wir die „Vorankömmlinge“, die das Donauinselfest am Wochenende genossen hatten, vor der JUFA in der Myrthengasse. Am Nachmittag erkundeten wir zu Fuß die Innenstadt und am Dienstagmorgen begannen die Besichtigungen  der Sehenswürdigkeiten samt Führungen. Als erstes besuchten wir das Hundertwasser Museum und darauf folgte am Nachmittag die UNO-City. Am Abend genossen wir die Vorstellung „Die Stühle“ im Burgtheater. Am nächsten Tag stand zuerst  eine Führung in den Kaiser Appartements auf dem Programm und anschließend wohnten wir der Morgenarbeit der Spanischen Hofreitschule bei. Am Nachmittag erhielten wir im Rahmen einer Busrundfahrt einen Überblick über die wichtigsten Bauten von Wien. Bei einem Zwischenstopp testeten wir als kleines Highlight das Echo im Ernst-Happel-Stadion. Ein paar Stunden später stand die Staatsoper auf dem Programm. Es war eine überragende Vorstellung von „Aida“. Am vorletzten Tag besuchten wir gemeinsam die Schatzkammer und den Prunksaal der Nationalbibliothek bevor wir am Nachmittag in den Tierpark Schönbrunn gingen. Am Abend konnte man sich im Prater bei etlichen Aktivitäten austoben. Am letzten Tag fuhren wir um halb neun mit dem Bus nach Mauthausen los. Dort hatten wir zu Mittag eine Führung durch das ehemalige Konzentrationslager. Bedingt durch die ungeplante Vorverlegung des Sonderzuges benutzen wir den Bus und kamen um halb zehn wieder wohlbehalten in Dornbirn an.
Vielen Dank an alle LehrerInnen, die uns begleiteten und vor allem ein großes Dankeschön an unsere Klassenvorstände Frau Prof. Schuster und Herr Prof. Dietrich.

 

Verfasst von Anna-Lena Heinzle & Pius Fußenegger (beide 6ar)

Brennendes Eis

Am 25. März 2019 erhielten die SchülerInnen der 6ar einen Einblick in die Forschung an der Fachhochschule Vorarlberg. Mag. Stefan Arzbacher, welcher als Doktorand an der FHV ein neues Energiespeicherverfahren für Gas entwickelt hat, gab einen Überblick über seine Forschungsarbeit, sowie mögliche praktische Anwendungsgebiete. Er schnitt auch kurz potentielle Auswirkungen auf die Umwelt an, wenn das im Meeresboden und Permafrost natürlich vorkommende, eingeschlossene Gas kommerziell gewonnen werde würde. Durch sein entwickeltes Verfahren im Labor könnten Gashydrate als neuartigen Energiespeicher die wechselhafte Stromerzeugung von Wind- und Solargeneratoren deutlich kostengünstiger ausgleichen als etwa Großbatterien.

 

Abschließend konnten die Jugendlichen im Labor die Einrichtungen für diese Experimente besichtigen und auch Fragen stellen.

 

Herzlichen Dank an Herrn Mag. Arzbacher für die interessante Präsentation und viel Erfolg bei der Patentierung des Verfahrens!

„i2b“ ideas to business

Die jährliche Veranstaltung für potentielle UnternehmensgründerInnen fand heuer am 12. März 2019 an der Fachhochschule Vorarlberg statt.  

 

Nach der Vorstellung der Projektpartner wurden zu Beginn die drei besten Vorarlberger Businesspläne prämiert. Darunter war auch ein 16-jähriger AHS Schüler aus Feldkirch, der mit Paying Aging, einem Fleischreifungssystem, den dritten Platz erreichte.  Das „Kräuternest“ schaffte es auf den zweiten Platz und als Sieger ging „PillBase“ hervor.

 

Dr. Thomas Metzler, Hochschuldozent für Marketing & Innovation, hielt nach der Preisverleihung einen Impulsvortrag mit dem Titel Survival Guide für Gründerinnen und Gründer“, in dem zahlreiche Tipps für die Praxis vermittelt wurden.

 

Mit Markus Schwarzenbacher kam ein erfolgreicher Gründer zu Wort, der über seine Erfahrungen bei der Unternehmensgründung von „Einkaufsberater F&B GmbH“ berichtete.

 

Im Anschluss daran gab es Raum für Vernetzung und Austausch.

Data is the new oil

Exkursion zu crate.io

Am 07.03.2019 besuchten wir, die 7ar, das weltweit erfolgreiche Dornbirner Startup Crate.io. Gleich beim Hineingehen merkten wir, dass diese Firma etwas ganz besonderes war, denn im Büro erwartete uns nicht nur moderne Architektur mit offenen Räumen und vielen Pflanzen, sondern auch Pizza und Limo für alle Schüler. Wir durften einen Vortrag über die Firma vom Gründer Christian Lutz persönlich genießen, der nach dem Vortrag auch noch unsere Fragen beantwortete. Das Vorarlberger Startup ist ein weltweit erfolgreiches Unternehmen mit Geschäftssitzen in Berlin, San Francisco und New York. Außerdem hat es Crate.io auf den zweiten Rang in die Liste der Top 25 Start-ups der amerikanischen Zeitschrift Forbes geschafft. Crate.io ist ein Unternehmen, das sich mit der Entwicklung einer hochklassigen Open-Source-Datenbank für den IoT-Bereich einen Namen gemacht hat. Zu ihren Kunden zählen nicht nur namhafte Vorarlberger Unternehmen wie Alpla, Gantner oder Blum, sondern auch internationale IT-Giganten wie McAfee, die mit der Datenbank arbeiten. Nachdem Herr Lutz uns einiges über seine Software erzählt hatte, erfuhren wir auch noch einiges über die sehr moderne Arbeitsweise des Unternehmens. Es gibt unbegrenzten Urlaub und die Arbeitszeiten kann man sich nach Belieben selbst einteilen, gearbeitet wird in Teams, außerdem wird die Rechnung für die Öffis der Mitarbeiter bezahlt, und im Büro kann selbst gekocht werden. Etwas Unvorstellbares und wir konnten gar nicht glauben, dass so etwas funktioniert, doch Herr Lutz versicherte uns, dass dieses Konzept sehr effizient sei. Auch wenn wahrscheinlich nicht alle von uns ins IT-Business einsteigen wollen, verspürten wir doch irgendwie den Wunsch in so einer tollen Firma zu arbeiten wie dieser. Wir erfuhren viel Neues über Gründungen und alternative Firmenführung, was uns allen sehr imponierte. Dieses Unternehmen zeigt uns, dass man auch vom Ländle aus die Welt erobern kann.

 

Ruth EBENBICHLER, 7ar

 

Link zum Logo & Bild von Herrn Lutz: www.crate.io

Vision Day

Am Dienstag dem 26. Februar 2019 besuchte die 7ar-Klasse des BGD den Vision Day im Wifi Dornbirn, welcher von der VVG organisiert wurde. Der Ablauf des Vision Days war folgendermaßen: Zuerst gab es einen Vortrag von Wolfgang Seidler, bei dem er einige topografische und wirtschaftliche Fakten und Zahlen über Vorarlberg präsentierte. Dieser Vortrag wurde mit einem kleinen Quiz über Vorarlberg abgeschlossen. Danach gab es eine kurze Pause und nach dieser sprachen drei Referenten über ihre bisherigen Berufserfahrungen, in dem Unternehmen, in dem sie tätig sind und gaben uns auch Ratschläge für unsere berufliche Zukunft. Nach den Referenten und den Gesprächen mit diesen gab es eine Mittagspause und daraufhin eine Gruppenarbeit, die man in Gruppen von vier Personen zusammen mit Schülern anderer Schulen bewältigen durfte, nämlich ein Quiz und ein Puzzle. Am Ende gab es für die Mitglieder der drei Gruppen, die beim Quiz und Puzzle am besten abgeschnitten hatten, Büchereigutscheine im Wert von je 22€ bis 44€.

 

Verfasst von Daniel Stadler, 7ar

 

Quelle für Poster; https://www.wko.at/site/vorarlberger-volkswirtschaftliche-gesellschaft/Vision_Days.html

 

Marke Vorarlberg

Am Freitag den 22. Februar 2019 wurden wir, die BVL-Modulgruppe, von der Marke Vorarlberg ins Designforum Dornbirn eingeladen. Die Marke Vorarlberg beschäftigt sich mit dem Image von Vorarlberg. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Initiatoren ist die Zukunft Vorarlbergs. Wie sieht die Zukunft aus und was bringt sie? Sie suchten 30 Vorarlberger/innen aus verschiedensten Bereichen. Diese trafen in zahlreichen Diskussionen aufeinander und formulierten schlussendlich folgendes Ziel: 2035 soll Vorarlberg der chancenreichste Raum für Kinder werden.

 

Zusammen mit Herrn Lambert, einem Mitarbeiter des Marke Vorarlberg Teams von der WISTO gingen wir durch die Austellung im Designforum. Er fragte uns, was wir mit Vorarlberg in Verbindung bringen. Antworten wie Natur, Berge oder Sicherheit stimmten mit den Antworten der anderen Befragten überein. Gegen Ende diskutierten wir noch über Themen wir Integration, Mobilität, Chancen und vieles mehr. Sein Abschlusssatz lautete: „Bleibt offen für alles, jeder kann etwas verändern, auch wenn man sich noch so klein und nutzlos vorkommt.“

 

Verfasst von Lorenz Kanonier, 8c

Kooperation mit der FHV

Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Informatik und Projektmanagement“ beschreitet das Bundesgymnasium Dornbirn heuer neue Wege. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Vorarlberg wurde ein Programm entwickelt, das die SchülerInnen in die Welt der Technik von den Grundlagen der Elektrotechnik & Mikrocomputer über die Programmierung  in C/C++ und Python bis hin zu Robotern einführen soll.

 

Über einen  Zeitraum von acht Wochen werden die 27 SchülerInnen der 6ar jeden Montagnachmittag geblockte Lehrveranstaltung im Ausmaß von vier Unterrichtseinheiten an der Fachhochschule absolvieren.

 

Der erste Workshop startete am 18. Februar 2019 mit Prof. (FH) DI Dr. techn. Franz Geiger, dem Studiengangsleiter für Elektrotechnik und MMag. Dr. Verena Fastenbauer, der designierten Studiengangsleiterin für Informatik – Digital Innovation. Nach einigen theoretischen Grundlagen im Hörsaal folgte ein Laborrundgang bei dem die verschiedenen Forschungseinrichtungen der Fachhochschule vorgestellt wurden, bevor es dann in den Computerraum ging.

 

Die SchülerInnen erhielten eine Einführung in die Elektrotechnik und bauten anschließend selbst in Zweierteams je einen kleinen Arduino Nano Mikrocomputer, den sie auch programmierten.

 

Für die meisten SchülerInnen war es das erste Mal, dass sie mit dieser Materie in Berührung kamen. Umso erfreulicher ist das Ergebnis der Feedback-Runde am Ende des ersten Workshops, welches ausgesprochen positiv war. Nun sind die SchülerInnen gespannt, welche Aufgaben nächsten Montag auf sie warten….

 

Data Analytics & Controlling

Im Rahmen des Moduls „Betriebs- & Volkswirtschaftslehre“ stand am 19. Februar 2019 der Besuch des Abendvortrags zum Thema „Data Analytics & Controlling. Herausforderungen der digitalen Transformation“ auf dem Programm.

 

In der Serie „Blickpunkt Wirtschaft“ werden an der Fachhochschule Vorarlberg aktuelle Wirtschaftsthemen aufgegriffen und von FachexpertInnen präsentiert. In diesem Vortrag von Professor Dr. Markus Ilg ging es vor allem um das Controlling in Unternehmen. Controlling wie es vor 40 Jahren aussah und wie es sich im Wandel der Zeit, mit Hilfe der Technologie und Digitalisierung, verändert hat. Der Job des Controllers sieht auch heute wesentlich anders aus wie damals.

 

Dr. Ilg ging unter anderem auch darauf ein, dass viele Unternehmen noch sehr konservativ in Sachen Digitalisierung denken und jene, die weit fortgeschritten sind, haben laut einer Studie eine hohe Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.

 

Ein weiterer Aspekt der Ausführungen beschäftigte sich mit den Chancen und wie Daten und automatisierte Systeme im Geschäftsbereich helfen und ganz neue Geschäftsfelder erschließen können.

 

Prof. (FH) Dr. Markus Ilg ist Studiengangsleiter der betriebswirtschaftlichen Masterstudiengänge an der FH Vorarlberg und Hochschullehrer für Controlling. Er hat bis 2009 als Controlling-Experte der Unternehmensberatung zeb/ zahlreiche nationale und internationale Banken im Controlling beraten. Als Softwareentwickler konzipierte Markus Ilg Standard- und Individualsoftware. Quelle: https://sites.google.com/site/markusilg/  

 

Verfasst von Theo Götze (8c)

 

Quelle des Fotos der Einladung: https://www.fhv.at/veranstaltungen/?no_cache=1

Industrie trifft Forschung

Am 18.02.2019 besuchten Schüler der MBVL-Gruppe den Vortrag „Industrie trifft Forschung“. Als Gruppe gingen wir zur Fachhochschule in Dornbirn, wo der Vortrag am 17 Uhr in der Aula startete.

 

Die Präsentation war in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil des Vortrags handelte ganz allgemein vom Forschungsteam der FHV und ihren Forschungstätigkeiten. Wir bekamen viele Infos über die Arbeit und die Partner der FH Dornbirn.

  • 5 Mil. € Forschungsvolumen
  • Rund 60 F&E Projekte
  • 15% internationale Partner
  • 30% Hochschulpartner
  • 55% regionale Unternehmen

Der Vortrag war sehr interessant, jedoch fokussierte dieser eher auf potentielle Industriepartner, da die FHV immer auf der Suche nach neuen Betrieben ist, mit welchen sie kooperieren können. Die FH Dornbirn forscht an zukunftsträchtigen Technologien und entwickelt umsetzbare Lösungen. Sie unterstützen Unternehmen in ihrer Forschungsprojekten, sowie bei Entwicklungsfragen.

 

Im zweiten Teil des Vortrags erfuhren wir mehr über Gashydrate.  Als wir dies hörten, stellte sich gleich die Frage, was dies sein könnte. Gashydrate sind Gase, welche sehr langsam verfallen bei hohem Druck und tiefer Temperatur.

 

Gas kann als Energieerzeuger bzw. Energiespeicher verwendet werden. Der große Vorteil von Gas ist, dass es überall vorkommt. Gashydrate können noch in vielen weiteren Bereichen verwendet werden und stellen zudem eine mögliche Übergangslösung auf den Weg zu einer regenerativen Energieversorgung dar.

 

Die Vorträge waren sehr interessant, jedoch waren wir zu Beginn ein wenig überfordert mit den technischen Details von Gashydraten. Dennoch war es sehr lehrreich und ich bin froh,  den Vortrag besucht zu haben.

 

Verfasser:  Elias Mersnik, 8b

Silicon Savannah

Die Veranstaltung am 13. Februar 2019 an der FHV mit dem Titel  „Silicon Savannah – What we can learn from Digital Africa“  war ein sehr informativer und aufschlussreicher Abend. Der Vortrag, welcher in englischer Sprache präsentiert wurde,  handelte speziell vom Politik- und Wirtschaftsraum Afrikas und wie dieser auch einige Vorteile im Gegensatz zu unserem bieten kann. Der Referent Franz Stoisser ist ein österreichischer Forscher aus Wien, der ein führender Experte in diesem Gebiet ist. Er lebte auch selbst einige Jahre in den verschiedensten Teilen Afrikas. Die Grundaussage des Vortrags war, dass die wichtigsten Firmen in Afrika, die Telekommunikationsfirmen sind, da auf Märkten und kleinen Dörfern hauptsächlich mit Freiminuten von Wertkartentelefonen bezahlt wird. Dieses System förderte auch die Globalisierung und Vernetzung in ganz Afrika, wie der Referent sagte: „Heutzutage geht in Afrika ohne Smartphones nichts mehr“. Die wichtigste Essenz des Vortrags war aber, dass Afrika wirtschaftlich sehr viel weiter ist, als wir alle glauben.

 

Verfasst von Fabio Schneider, 8c

Exkursion zu Blum

Die SchülerInnen der 6ar erhielten im Zuge der Exkursion zur Fa. Blum, welche im Rahmen des Projektmanagement-Unterrichts am 21. 1. 2019 stattfand, Einblicke in unterschiedliche Bereiche des Projektmanagements im IT Bereich.

 

Nach der Begrüßung durch Wolfgang Heinzle stellte Frau Bianca Zudrell von der Personalabteilung das Unternehmen anhand eines Kurzfilms, sowie interessanter Unternehmensdaten vor. Eva Füssing erklärte den SchülerInnen die verschiedenen Arten von Projekten, wobei die Jugendlichen in interaktiven Phasen eingebunden wurden und selbst Beiträge lieferten.  Dabei lernten sie unter anderem auch die Unterschiede zwischen Projektmanagement Office und Projekt Office kennen.

 

Nach einer Pause mit Muffins und Getränken zur Stärkung ging es weiter mit einem Kahoot Quiz über die Firma Blum gefolgt von Ausführungen zum Werdegang als Projektmanagerin.

 

Die Exkursion wurde durch eine Betriebsbesichtigung von der Verpackung über die Logistik bis zur Produktion abgerundet, bevor im Schauraum die verschiedenen Produkte besichtigt und ausprobiert werden konnten.

 

Herzlichen Dank an Anna Lena Heinzle, sowie Wolfgang Heinzle für die Organisation dieser interessanten Exkursion!

Geld und Digitalisierung

Mit der Frage: „Wie werden wir in Zukunft zahlen?“ beschäftigte sich der Vortrag von Dr. Martin Summer, der am 18. Dezember 2018 an der FHV im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Blickpunkt Wirtschaft“ stattfand und von Schülern des Moduls „Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ besucht wurde.

 

Der promovierte Volkswirt, der bereits für die Bank of England und die London School of Economics tätig war, sowie an mehreren Universitäten lehrte, leitet derzeit die Abteilung für volkswirtschaftliche Studien bei der Österreichischen Nationalbank. In seinem Referat analysierte er die verschiedenen Formen des Geldes und beleuchtete die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von digitalem Geld.  Ob wir in Zukunft kein Bargeld mehr verwenden werden und Innovationen wie Bitcoin und andere Kryptowährungen die uns vertrauten Münzen und Geldscheine ersetzen werden,  konnte auch der Fachexperte nicht eindeutig sagen.

 

Bildquelle: https://www.fhv.at/ueber-die-fh/hochschulorganisation/fachbereich-wirtschaft/veranstaltungen/blickpunkt-wirtschaft/2018/geld-und-digitalisierung-wie-werden-wir-in-zukunft-bezahlen  

Wieviel Manipulation ist ok?

So lautete der Titel der 47. Innovation night, die am 29. November 2018 im Competence Center Rheintal in Lustenau stattfand und von Schülern des Moduls „Betriebs- und Volkswirtschaft“ besucht wurde. In diesem spannenden Vortrag ging es um fake news, künstliche Intelligenz, social bots und hyperaktive Poster im Social Media Zeitalter.

 

Orestis Papakyriakopoulos, ein Political Data Science Analyst und Hochschullehrer an der TU München erklärte das sehr komplexe soziale Phänomen und die Auswirkungen auf die Gesellschaft, insbesondere auf die Politik. Gerade vor dem Hintergrund der amerikanischen Wahlen, dem Brexit oder der deutschen Bundestagswahlen wird versucht, die Einflüsse der sozialen Medien zu quantifizieren, was sich jedoch als äußerst schwierig herausstellt.

 

Am Ende seiner Ausführungen beantwortet der Referent die Frage „Wieviel Manipulation ist ok?“ mit der Gegenfrage „Was ist überhaupt Manipulation und ist nicht Wahlwerbung auch Manipulation?“. Dass der Gesetzgeber gefordert ist, die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, bzw. den  fake news entgegenzutreten stellte er außer Frage, jedoch ist unklar in welcher Form dies geschehen soll.

 

Quelle: https://www.prisma-zentrum.com/events/47-innovationnight/

Exkursion zu Grass

Trotz des ÖBB Warnstreiks, der am 26. 11. 2018 zu Mittag alle Züge von 12 bis 14 Uhr lahmlegte, erreichten die SchülerInnen der 6ar dennoch fast pünktlich um 14 Uhr das Werksgelände der Fa. Grass in Götzis. Ermöglicht wurde dies durch den ausgesprochen netten Bus-Chauffeur von Bischof Reisen, der als Lenker des Schienenersatzverkehr-Buses die SchülerInnen bis direkt vor die Haustür des Unternehmens brachte.

 

Dort wurden sie von Herrn Alexander Bitschnau, dem Projektleiter der Industrial Engineering Abteilung empfangen, der sie in die Praxis des Projektmanagements bei Grass einführte. Anschließend wurden die SchülerInnen in Kleingruppen von vier Lehrlingen durch die verschiedenen Abteilungen der Produktionsstätte geleitet. Es war beeindruckend von der Stanzerei bis hin zum Versand alle Stationen eines Industriebetriebes hautnah zu erleben. Besonders die Roboter-gesteuerten Anlagen übten eine gewisse Faszination auf die Jugendlichen aus.

 

Am Ende der Werkstour wartete noch eine Stärkung auf die SchülerInnen, bevor sie den Heimweg antraten. 

 

Herzlichen Dank an Herrn Bitschnau und sein Team für die interessante Exkursion bei Grass!

Ecopolicy® - Future Lectures an der FHV

„Bildung für eine zukunftsorientierte Gesellschaft braucht neue Wege und Methoden um junge Menschen zu begeistern.“

 

Die FH Vorarlberg bot am 16. November 2018 im Rahmen der "Future Lectures" des Forums für Umweltbildung ein vielfältiges Programm an. Unter dem Titel „Zukunft spielen“ waren Schulklassen, Studierende und interessierte Spielerteams eingeladen, sowohl neue Planspiele als auch klassische Systemspiele zum Thema Nachhaltigkeit auszuprobieren. Durch den interdisziplinären Ansatz des Projekts boten sich für die Teilnehmenden eine Vielzahl von Wahlmöglichkeiten. Das Ziel dieses Tages war es, auf spielerische Weise den Zusammenhang zwischen den eigenen alltäglichen Entscheidungen und globalen Auswirkungen hautnah zu erleben und zu verstehen.

 

Den OrganisatorInnen war es wichtig, junge Menschen an komplexe Themen heranzuführen und auf spielerische Weise erleb- und begreifbar zu machen und damit anwendbares Wissen zu vermitteln.

 

15 SchülerInnen der BGD Oberstufe (Modul BVL und der 7ar Klasse) erlebten mit dem Computerspiel ecopolicy®, wie sie als kleine Teams mit „Systemdenken“ ein Phantasieland so steuern können, dass es sich erfolgreich und nachhaltig für die Zukunft entwickelt. Dabei verwendeten sie erstmals die eben fertig gestellte Online-Version von ecopolicy®. Nach einer interaktiven Einführung sammelten die Jugendlichen eigene Erfahrungen und tauschten sich zu ihren Erfolgen oder Scheitern aus. Danach traten die Teams im Wettbewerb gegeneinander an. Die ersten drei Plätze gingen souverän an Teams des BG Dornbirn.

 

Herzliche Gratulation an Jakob Albrecht, Paul Hollenstein &  Daniel Stadler (7ar) welche als Sieger hervorgingen, sowie an Lorenz Kanonier& Nicolas Haberlandt (2. Platz) und Benedikt Gunz & Theo Götze (3. Platz) aus der 8c!

 

Quellen: https://www.fhv.at/fileadmin/user_upload/fhv/files/veranstaltungen/18_Flyer_Future_Lectures_und_internationaler_Planspieltag.pdf

 

https://www.fhv.at/veranstaltungen/detail/calendar/2018/11/15/event/tx_cal_phpicalendar/future-lectures-und-internationaler-planspieltag/?no_cache=1&tx_cal_controller%5Bstart_day%5D=15.11.2018&tx_cal_controller%5Bend_day%5D=15.12.2018

 

Wie Veränderung gelingt

Am Freitagnachmittag, den 9. November 2018 fand auf der Kulturbühne AmBach in Götzis der EPU Erfolgstag statt, den die SchülerInnen des Moduls „Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ besuchten.

 

Ein-Personen-Unternehmen (kurz EPU), d.h. Betriebe bestehend nur aus einem Chef und ohne MitarbeiterInnen, stellen die Mehrheit aller Unternehmen in Österreich dar. Insgesamt 307. 883 Unternehmen werden in Österreich ohne unselbständig Beschäftigte geführt, Bei einem WKO-Gesamtmitgliederstand von 517.477 Unternehmen (Stand 12/2017) ergibt sich ein EPU Anteil von 59,5%.

 

Nach dem „come2gether“ startete das Programm mit der Begrüßung unter dem Titel „Die Lust am selbstständigen Arbeiten“ durch die EPU-Sprecherin Susanne Rauch-Zehetner.


In seinem Vortrag „The Se7en Summits of Change“ erklärte Christian Oberleiter den ca. 300 Anwesenden,  wie EinzelunternehmerInnen Ihre Chancen als EPU um ein Vielfaches erhöhen können. Anschließend gab der Vorstand der Raiffeisenbank  Vorarlberg,  Wilfried Hopfner Tipps zum erfolgreichen Investieren und Finanzieren. Abgerundet wurde der Nachmittag mit dem Referat von Ralph Goldschmidt über „Arbeit 4.0. – kraftvoll in die VUKA-Welt“. VUKA beschreibt die heutige Welt anhand der Begriffe Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. In dieser Welt gibt es keine festen Regeln, keine Gewissheiten oder klar zu erkennende Zusammenhänge mehr: Alles ist möglich. Während die unsichere und komplexe Welt manchen  Angst und Sorge bereitet, bietet sie anderen jede Menge an Chancen. Diese zu erkennen und zu nutzen ist der Schlüssel zum Erfolg in der Zukunft.

 

Beim kulinarischen Ausklang bot sich die Möglichkeit zur Vernetzung und für interessante Gespräche mit UnternehmerInnen.

 

Pecha Kucha

Bereits zum 15. Mal fand in Dornbirn  am 25. Oktober 2018 die Pecha Kucha Night statt, welche SchülerInnen des Moduls „Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ besuchten, um diese Art der Präsentation kennenzulernen.

 

Unter Pecha Kucha versteht man ein spezifisches Präsentationsformat bei dem ein Projekt oder eine Idee anhand von 20 Bildern in jeweils 20 Sekunden vorgestellt wird. Ursprünglich aus Japan stammend, werden Pecha Kucha Nights mittlerweile weltweit in insgesamt 1087 Städten durchgeführt. Ziel ist die Inspiration anderer mit frischen Ideen, spannenden Themen und aufregenden Geschichten, sowie das Netzwerken miteinander.  Neben Dornbirn waren an diesem Tag auch noch acht weitere Pecha Kucha Nights in verschiedenen Teilen der Welt anberaumt, so z.B. in Glasgow, Paris, Edmonton,  Bahrein  oder Ubud, um einige zu nennen.

 

Das  abwechslungsreiche Programm war vielfältig und der Bogen spannte sich von der kritischen Hinterfragung unseres Bildungssystems über Handwerk & Design bis hin zu FairApps als Alternativen zu den „Datenkraken“ Google, Skype, Doodle, Whatsapp & Co.  

 

 

Lernen, wie Wirtschaften funktioniert

oder kurz „gschäfta lerna“ lautete der Titel des ganztägigen Workshops im Wifi, welchen die 6ar Klasse am 15. Oktober 2018 im Rahmen des Unterrichtsfaches „Projektmanagement“ besuchte.

 

Das von Frau Mag. Angelika Radl-Walser entwickelte Planspiel, das mit dem Constantinus Award ausgezeichnet wurde, hatte die Planung eines fiktiven Konzert-Events zum Inhalt. In fünf Gruppen geteilt, bearbeiteten die Jugendlichen die Bereiche Konzeption & Planung, Marketing, Sponsoring und Bewilligungen. Auch das Budgetieren und die laufende Abgleichung der Einnahmen und Ausgaben der vier Spielperioden waren Teil des Workshops.

 

Zwischen den Inputphasen, die auch Theorieblöcke umfassten, waren die Jugendlichen vor allem aktiv eingebunden. Sie mussten sich selbst in Teams organisieren und die gestellten Aufgaben bestmöglich gemeinsam lösen. Teamwork stellte den Schlüssel zum Erfolg dar.

 

Am Ende präsentierten alle Teams ihre Ergebnisse vor der Klasse und reflektierten ihre Erfahrungen des Tages.

 

Herzlichen Dank an die die Vorarlberger Volkswirtschaftliche Gesellschaft (VVG) für die Übernahme der Kosten für  das Planspiel und das Mittagessen in der „Wirtschaft“. Ein Dankeschön auch an die Kursleiterin für den interessanten Workshop!

 

Trumpolitics & Trumponomics – Eine Gefahr für Europa?

Am 12. Oktober 2018 besuchten SchülerInnen des Moduls „Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ den Vortrag „Trumpolitics & Trumponomics – Eine Gefahr für Europa?“ von Univ. Prof. Dr. David Stadelmann.  Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Blickpunkt Wirtschaft" hielt der renommierte Bayreuther Universitätsprofessor an der FH Vorarlberg eine interessante Vorlesung, die den Jugendlichen einen Einblick in Amerikas Wirtschaft verschaffte.

 

Trumps Haltung ist „America First“

Prof. Stadelmann sprach nicht von den Fake News oder den skandalösen Tweets von Donald Trump, sondern viel mehr über die Politik und deren Auswirkung auf Europa. Zunächst wurde die Einstellung von Donald Trump zur restlichen Welt erwähnt, denn diese ist ganz klar „America First“. Der Austritt aus der Transpazifischen Partnerschaft (Handelsabkommen) und aus der NAFTA (Nordamerikanisches Freihandelsabkommen) verstärken diesen Gedanken. Prof. Stadelmann vergleicht Amerika und Europa und sieht, dass es in der Politik auch Gemeinsamkeiten gibt. Denn die USA wollte eine Mauer bauen, welche dann aber zu teuer und zu ineffektiv gewesen wäre. Doch in Europa gibt es ebenfalls solche „Mauern“ wie beispielsweise Schengen/Dublin oder die virtuelle Mauer mit der Türkei. Er sieht auch Verbesserungsmöglichkeiten in Sachen Gesundheitssystem, aber es sei nicht alles so negativ, wie es in den Medien dargestellt wird. Das sieht man an der Arbeitslosigkeit, denn diese liegt in Europa bei ca. 7%, in Amerika dagegen nur bei ca. 4%. Abschließend lässt sich sagen: Man sollte trotz bzw. wegen Trump von den USA lernen, denn geht es Amerika gut, geht es der restlichen Welt auch besser.

 

Verfasserin Julia Jeremic (8c)

 

Hintergrundinformationen:

Viele verbinden mit dem Namen Donald Trump Begriffe wie Fake News, Mauerbau, Protektionismus, Freund Putins, Untreue zu Europa, Diskriminierung, Klimawandel, etc. Dies ist aus europäischer Sicht verständlich, sind doch Trumps Reden höchst ungewöhnlich, oft widerlich und brandgefährlich. Gewisse Inhalte von Trumps Politik deutet Prof. Stadelmann allerdings anders und dieser Vortrag nimmt eine vergleichende Perspektive ein. Gleichzeitig erörtert er Konsequenzen für die europäische Politik und Wirtschaft. Europäische Politiker, Interessengruppen und die Presse täten gut, sich weniger an Trumps Aussagen zu stören, denn »Trumpolitics« und »Trumponomics« sind nicht das wahre Problem Europas. Vielmehr ist die in zahlreichen Ländern herrschende Reformunfähigkeit eine der Hauptherausforderungen für Europas Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.

 

Quelle: https://www.fhv.at/veranstaltungen/detail/calendar/2018/10/12/event/tx_cal_phpicalendar/trumpolitics-trumponomics-eine-gefahr-fuer-europa/?no_cache=1&tx_cal_controller[start_day]=09.09.2018&tx_cal_controller[end_day]=30.12.2018

 

Bilderquelle: Julia Jeremic und Veranstaltungsankündigung auf der Webpage der FHV 

Wie bewerbe ich mich richtig?

Als Vorbereitung für das verpflichtende Praktikum, das im Realgymnasium-Zweig für Kultur und Ökonomie vorgeschrieben ist, besuchten die 6ar SchülerInnen  am 4. Oktober 2018 das bifo (Beratung für Bildung und Beruf) in Dornbirn.  Dort besuchten sie einen Bewerbungs-Workshop, der von Frau Fa professionell durchgeführt wurde. Neben zahlreichen hilfreichen Tipps erhielten die Jugendlichen auch Vorlagen für Lebenslauf und Bewerbungsschreiben als Unterstützung für die Erstellung der eigenen Bewerbungsunterlagen. 

 

Herzlichen Dank an Frau Fa für den interessanten Workshop!

 

Vortrag von Herrn Dr. Hengstschläger

Am 1. Oktober 2018 besuchten Schüler der 8ar den Vortrag von Univ. Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Unternehmersein heute“ im vollbesetzten Otten-Areal seine Sicht der wichtigsten Zutaten für den Erfolg von morgen präsentierte.

 

Der Autor von drei Platz 1 Bestsellern,  „Die Macht der Gene“, „Endlich unendlich“ und „Die Durchschnittsfalle“ referierte über die Faktoren, die seiner Meinung nach in Zukunft wichtig sein werden, um für den sich immer rascher ändernden Markt und den schwer vorhersehbaren Wandel der Wirtschaftsbedingungen gerüstet zu sein.  Es müssen neue Wege beschritten und Talente unterschiedlichster Art gefördert werden, um die Herausforderungen der Zukunft, die wir heute noch gar nicht kennen, erfolgreich bewältigen zu können. Der größte Feind von Innovation ist der Trend zum Durchschnitt und das Bekämpfen von Schwächen, wenn dies zu Lasten des Ausbaus von Talenten geht. Das Gebot der Stunde gilt dem Entdecken von Talenten und der Förderung derselben. Dass dabei zusätzlich zum Talent das Üben unumgänglich ist, stellte er außer Frage.

 

Er forderte die Einführung der verpflichtenden Schulfächer „Kommunikation“ und „Sozialkompetenz“, sowie die Einführung von externen Talente-Scouts in Schulen, wie sie im Sport und in der Musik üblich sind, um Spitzenleistungen zu erreichen.

 

Brexit - Scheidung mit Hindernissen

Am 24. September 2018 besuchten SchülerInnen des Moduls „Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ das Designforum Vorarlberg, wo zwei hochkarätige Referenten zum bevorstehenden Brexit interessante Insider-Einblicke gaben.

 

Brexitannia - Eine Entfremdung und ihre Folgen
Christian Kesberg, Österreichs Wirtschaftsdelegierter in London, der in der Hauptstadt Großbritanniens für die Wirtschaftskammer arbeitet, lieferte gute Einblicke in das Mindset der Briten. Warum wer wie gewählt hat beim Brexit Referendum und vor allem, dass es den Briten weniger um den wirtschaftlichen Aspekt geht, sondern viel mehr um das Denken, das Unabhängig-sein-wollen von Europa. Auch die Politik sprach er an, wie sich Premierministerin May versucht, aus dem Schlamassel zu retten, eventuell auch mit Neuwahlen.

 

Scheiden tut weh – Bericht über die Brexit-Verhandlungen
Gregor Schusterschitz, der österreichische Botschafter in Luxembourg führt stellvertretend für Österreich die Brexit Verhandlungen. Er erzählte über die Schwierigkeiten, die die Verhandlungen mit sich bringen und wie alle Parteien versuchen, das Beste für sich herauszuholen. Hierbei muss man sehr viel beachten, wie z.B. auch die Briten, die im EU-Ausland leben oder arbeiten, die Universitäten und auch Großbritannien als Wirtschaftsstandort, denn alles was einmal Binnenmarkt war,  ist dann plötzlich Ausland und es muss deswegen eventuell alles verzollt werden. Auch versuchen beide Parteien zu verhindern, dass es zu einem sogenannten „No-Deal“ kommt, d.h. ein kalter Abschied Großbritanniens ohne eine Übergangszeit, ohne Verträge. Die Zeit drängt, denn im März 2019 soll es dann endgültig so weit sein. Fakt ist: Die Briten wussten und wissen nicht wirklich was sie wollen, möchten aber, dass alles nach ihren Vorstellungen geht.

 

Verfasser: Theo Götze (8c)

 

Link für Fotos: https://events.wkv.at/index.php?eid=1672&WKV#formInfo

Elevator pitch & whatchado

Ein spannender Abend rund um das Thema Unternehmensgründung und Unternehmertum erwartete die SchülerInnen des Moduls Betriebs- und Volkswirtschaft am 2. Oktober 2018 im Montforthaus in Feldkirch. In der vom WKO Gründerservice organisierten Veranstaltung erhielten die  Jugendlichen viele Informationen und Tipps für eine erfolgreiche Unternehmensgründung und die Arbeitswelt.  Daneben hatten sie Gelegenheit zum Networken, die einige Schüler nutzten, um mit den Vortragenden in Kontakt zu treten.

 

Den Auftakt machte Gerald Kern, der über den „Elevator Pitch“ referierte, d.h. wie man jemanden in 60 Sekunden von seiner Geschäftsidee überzeugen kann.  Danach folgten Start-up-Tipps aus erster Hand.

 

Der keynote speaker Ali Mahlodji  stammte aus Persien, war Flüchtling, Schulabbrecher, hatte über 40 Jobs – von der Putzhilfe zum Manager – und ist nun erfolgreicher Unternehmer und Mitgründer von whatchado (https://www.whatchado.com/de/),  einer Video Plattform für Jugendliche, die auf der Suche nach einem Job sind. Er schilderte seine Lebensgeschichte und machte den Anwesenden Mut,  flexibel zu sein und Veränderungen positiv gegenüber zu stehen.   

 

 

EnergieLounge 2018

Am 19.9. 2018 besuchten die SchülerInnen des Moduls „Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ die Auftaktveranstaltung der „EnergieLounge 2018“, einer Veranstaltungsreihe, die heuer unter dem Titel „Machbares denken -Denkbares tun … auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft“ läuft.

 

Nach den beiden Impulsreferaten „Warum wir eine neue Ökobewegung brauchen“ und „Warum wir ein neues Wirtschaften brauchen“  folgte eine Podiumsdiskussion mit den  beiden Impulsreferenten Prof. Dr. Harald Welzer und Alexander Abbrederis, sowie der Naturschutzanwältin DI Katharina Lins und Dr. Kriemhild Büchel-Kapeller vom Büro für Zukunftsfragen. Dabei wurde das Spannungsfeld zwischen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft aufgezeigt, sowie mögliche Lösungsansätze diskutiert.