Smart City Dornbirn Wettbewerb - Siegerprojekt

Am Freitagabend, den 6. 3 2020 fand in der Alten Postgarage in Dornbirn die Siegerehrung des Smart City Dornbirn Wettbewerbs statt. Insgesamt wurden 40 Projekte eingereicht, darunter auch jenes vom BGD Team „Voradlbär“, welches ihr Forschungsprojekt „Light it up – mehr Sicherheit für den öffentlichen Verkehr“ präsentierte.

 

Der Moderator Christian Anselmi von ThingsLogic steigerte die Spannung bis schlussendlich die drei besten Projekte als Sieger des Wettbewerbs bekanntgegeben wurden. Eine vierköpfige hochkarätige Jury hatte zuvor alle Projekte nach verschiedenen Kriterien bewertet, um so die Siegerprojekte zu küren.

 

Frau Bürgermeisterin Andrea Kaufmann überreichte gemeinsam mit Julian Fessler als Stadtrat für Digitalisierung die Preise. Unsere JungforscherInnen waren unter den Top 3 und erhielten neben einer Auszeichnung auch € 1,000 Preisgeld.

 

Nähere Informationen können aus der Projektzusammenfassung entnommen, bzw. auf Youtube gesehen werden. Installationsvideo: https://www.youtube.com/watch?v=S1rvJmJn8GM Video für Smart Dornbirn  Einreichung am 21. 11. 2019 https://www.youtube.com/watch?v=zzF17-WI8uQ

 

Wir bedanken uns bei den Sponsoren: Fa. Blum, Hypobank Immobilien Leasing, Escatec & Bertsch, sowie der FHV und dem Stadt-/Landbus für ihre Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projektes von der Idee bis zum funktionierenden Prototyp!

 

Herzliche Gratulation an das erfolgreiche Team „Voradlbär„– macht weiter so – wir sind stolz auf euch!

 

 

   

Projektkurzbeschreibung:

Problem:  Viele Bushaltestellen an exponierten Stellen sind nicht beleuchtet, da die Stromzuleitung fehlt. Bei Nacht & Nebel kann der Busfahrer Wartende übersehen, die dann bis zu einer Stunde auf den nächsten Bus warten müssen. Manchmal sieht ein Busfahrer Wartende zu spät und bremst stark, was eine Gefahr darstellt

 

Lösung: Nachdem es nur mit sehr hohen Kosten möglich ist, Straßenlaternen in den exponierten Stellen zwecks Beleuchtung zu installieren, haben wir eine stromnetzautarke Photovoltaikleuchte (PV) mit LED Lampen mit Helligkeits- und Bewegungssensor Vandalismus-Schutzgehäuses entwickelt die ohne Veränderungen an den Haltestellensäulen montiert werden können. Die Anforderungen vom Stadtbus sind erfüllt worden:

 

-       KOSTENGÜNSTIG – weil für die Haltestellen kein großes Budget zur Verfügung steht

-       SCHUTZ vor VANDALISMUS  - speziell in entlegenen Gebieten wo keiner hinsieht

-       STROMNETZ-UNABHÄNGIG – da keine Stromleitungen bei den Haltestellen sind

-       EINFACHE MONTAGE & AUSTAUSCH & WARTUNG. ohne Veränderungen an Säule

-       UMWELTFREUNDLICH und NUTZERORIENTIERT, sowie Erhöhung der Sicherheit

 

Die Prototypen wurden bereits erfolgreich im Labor igetestet und befinden sich nun in der Fieldtestungsphase an der Haltestelle „Ziehrergasse“ in Rohrbach.

 

NUTZEN & NACHHALTIGKEIT: Insgesamt gibt es bei uns ca. 200 unbeleuchtete Haltestellen. Diese Lampen benötigen keine Stromzuleitung, weil PV gespeist, sind umweltfreundlich und nachhaltig. Sie könnten auch in anderen Gebieten Anwendung finden, z.B. entlang von Jogging/Fitness Trails an der Dornbirner Ache, in Abschnitten wo keine Stromversorgung vorhanden ist oder entlang von Spazierwegen an exponierten Stellen, etc.

Mit dieser einfachen, praktischen, erprobten & leicht umsetzbaren Lösung wollen wir dazu beitragen, dass Dornbirn noch attraktiver wird und noch mehr Menschen in der Nacht die Öffis sicher benutzen können.

 

Zusammenfassung als pdf

 

Smart City Dornbirn Wettbewerb

Von Gemeindereporter Edith Rhomberg - 9.03.2020 17:39

 

Dornbirn. Wer mitmacht beim Smart City Wettbewerb hat den entscheidenden Vorteil, dass die Idee aufgegriffen und von der Jury auf Herz und Nieren geprüft wird. „Smart City ist ein weitläufiger Begriff. Es muss nicht alles digital sein, was smart heißt“, betonte Christian Anselmi, Vorstand von ThingsLogic, anlässlich der Vorstellung am vergangenen Freitagabend in der Postgarage. Aus über 40 Einreichungen wurden 23 Exponate präsentiert und drei Gewinner ermittelt. Auch beim dritten Smart City Wettbewerb wurde großer Wert auf transparente Kriterien der vier Juroren gelegt. „Es war eine knappe Sache“, informierte Jurymitglied Guido Kempter von User Centred Technologies FH Vorarlberg. Beurteilt wurde einerseits nach dem zentralen Thema Nachhaltigkeit und andererseits nach der Machbarkeit. Ist die Idee technisch umsetzbar und taugt sie als Geschäftsmodell? Besteht Bedarf und kann sich daraus ein Startup entwickeln? Entscheidende Punkte wurden auch für die Dokumentation und den Innovationsgrad vergeben.

 

Dornbirns Bürgermeisterin Andrea Kaufmann war schon gespannt auf die diesjährigen Gewinner. An die Gäste des Abends richtete sie die Bitte, dass sich für den Wettbewerb 2021 wieder Einzelpersonen, Gruppen oder Schulklassen ihre klugen Köpfe für gute Ideen zerbrechen. Und Stadtrat Julian Fässler bedankte sich bei Klaus Lingg, Digitales Management Stadt Dornbirn, sowie Guntram Bechtold, StarsMedia, für die Umsetzung des Wettbewerbs. „Bitte wieder voll in die Pedale treten“, lautete sein Aufruf für das kommende Jahr.

 

Voll in die Pedale getreten wurde direkt vor Ort von Ali Baghdadi. Die Einreichung der offenen Jugendarbeit (OJAD) besteht aus einem Fahrrad aus ihrer Werkstätte Blitzventil. Fahren kann es zwar nicht, muss es auch nicht. Durch das Treten wird Strom erzeugt und damit Handys aufgeladen. Gedacht als Hometrainer oder an der Bushaltestelle, damit der Akku nicht schlapp macht. Acht Schüler der HTL Dornbirn sind mit der von ihnen entwickelten App „Festic“ schon ein gutes Stück vorangekommen. „Unser Startup hat bereits 1000 User landesweit“, sagt Niklas Mischi. Die App bietet an: „Finde coole Events und verfolge, auf welchen Events Freunde waren oder noch gehen“. Mit einem gänzlich analogen Thema befasst sich Stefan Grabher, der sich für die Produktion von nachhaltigen Textilien einsetzt.

 

Die Gewinner des Smart City Wettbewerbs 2020 sind:

 

1. Preis und 3000 Euro: Benjamin Amann und Maximilian Freitag „Livint“ – eine Matching-Plattform, die Mieter und Vermieter kostenlos vernetzt und einen ersten Schritt für leistbares Wohnen darstellt.

 

2. Preis und 2000 Euro: Stefan Lutz „Smart Sport Facilities” – eine sensorgestützte Webanwendung, die die Auslastung von Sportanlagen in Echtzeit anzeigt.

 

3. Preis und 1000 Euro: Bundesgymnasium Dornbirn „Light it up!” – eine autarke Beleuchtung an Bushaltestellen. Projektleitung: Dr. Erika Schuster.

WM Goldmedaille

Sheileen Waibel gelang die Sensation in Asien - sie erreichte im Teamwettbewerb bei der Schützen Weltmeisterschaft in Südkorea die Goldmedaille. Wir gratulieren ganz herzlich – wir sind stolz auf dich!

 

Nähere Informationen im nachfolgenden  Zeitungsartikel

 

Quelle:; https://www.vn.at/sport/2018/09/09/medaillensatz-ist-komplett.vn

 

Medaillensatz ist komplett

von Jochen Dünser

 

WM-Gold im Team für Waibel und Zaisberger und Silber für Diem.

 

Changwon Der Höhenflug von Vorarlbergs Schützen bei der Weltmeisterschaft der International Shooting Sport Federation (ISSF) im südkoreanischen Changwon setzt sich fort. Nach dem Gewinn der Bronzemedaille von Thomas Mathis im Kleinkaliber-Liegendbewerb und den Rängen fünf (Teambewerb KK-Dreistellung) und sieben (Teambewerb KK-Liegend) für den 28-jährigen Hohenemser, der bereits wieder im Ländle weilt, hat die junge Garde des Vorarlberger Schützenbundes (VSB) nun das nächste Kapitel in der Erfolgsgeschichte geschrieben.

 

Nach Mittelfeldplätzen zum Auftakt im Luftgewehrbewerb lieferte das Trio Sheileen Waibel (17), Verena Zaisberger (19) und die Tirolerin Rebecca Köck ein perfektes Feuerwerk ab. Im Kleinkaliber-Liegendbewerb der Juniorinnen sicherte sich das ÖSB-Trio mit 1855 Ringen und acht Zählern Vorsprung auf China den WM-Titel in der Mannschaft. „Im Moment läuft es wirklich super für uns. Wir haben gewusst, dass wir optimal vorbereitet sind. Doch die Dichte an der Weltspitze ist bereits bei den Junioren enorm hoch und der Medaillengewinn war vor allem in dieser Dominanz nicht zu erwarten“, betont National- und Landestrainer Wolfram Waibel stolz.

 

Während es für die Tirolerin Köck zudem mit 619,5 Ringen und 2,7 Ringen hinter der Chinesin Qiaoying Zhang in der Einzelwertung Silber gab, verpassten die beiden Mädchen der Schützengilde Hohenems nur knapp eine weitere Medaille. Waibel erreichte 617,8 Ringe und verpasste als Achte unter 57 Teilnehmern aus 15 Nationen um 1,5 Ringe das Siegerpodest und Zaisberger wurde mit 0,1 Zählern weniger als Waibel Neunte. Für beide Hohenemserinnen war es die erste WM-Medaille (im Team) und die erste Top-10-Platzierung im Einzel in ihrer Karriere.

 

Komplettiert wurde der erfolgreiche Sonntag mit dem Gewinn der Silbermedaille von Patrick Diem (19) in der Junioren-Mannschaft im Kleinkaliber-Liegend. Der 19-Jährige Götzner, der mit 614,5 Ringen Platz 20 in der Einzelwertung belegte, erreichte mit dem Salzburger Stefan Waldegger (617,2) und Andreas Thum (614,4) aus Tirol 1846,1 Ringe und musste lediglich Norwegen (1852,5) den Vortritt lassen. 2017 hatte das Trio Diem, Waldegger und Thum in derselben Disziplin Gold in der Mannschaft gewonnen.