ECHA - European Council for High Ability

ECHA Diplomierung

Diplomverleihung im Bereich Begabtenförderung an Vorarlberger Lehrer*innen

Nach einem ein- bzw. zweijährigen Lehrgang für Begabungs- und Begabtenförderung erhielten 7 Vorarlberger Lehrpersonen aus dem Bereich Primarschule, Sonderschule,  AHS und BHS am 31. August 2020 ihre Diplome als Specialist in Gifted Education in Baden an der PH Niederösterreich.

 

Zwei Tage lang präsentierten sie ihre Abschlussarbeiten einem interessierten Publikum und stellten sich den Fragen der Prüfungskommission.

 

Wir gratulieren!

 

Infos zum Bild:

 

Prüfungskommission:

OSTR Mag.Ulrike Kempter, General Committee Member ECHA International

Mag.Gerald Stachl, Lehrgangsleiter PH NÖ, Vorstand ECHA Österreich

Mag.Verena Chlumetzky-Schmid, Bildungsdirektion für Vorarlberg, Vorstand ECHA Österreich

 

Zertifizierte in Gifted Education aus Vorarlberg:

Mag. Evelyn Mitterbacher

Johanna Morscher, BEd 

Mag. Ulrike Matiz

Selina Nenning, BEd

Marika Amann-Rocha, BEd

Fehlt im Bild: 

Manuela Brown, Dipl. Päd. 

 

Vizerektor PH NÖ /Baden Dr. Norbert Kraker

 

Persons in the shadow

Am Freitagabend, den 6. März 2020 referierte Frau Mag. Ulrike Kempter im Festsaal des Bundesgymnasiums Dornbirn über die stillen und heimlichen Begabtenförderer. In ihrem Vortrag mit anschließender Diskussion gab sie Einblicke in die Begabungsförderung im dualen System.

 

Frau Kempter ist Begabtenförderin der ersten Stunden in Oberösterreich, Leiterin von Begabtenlehrgängen an der Pädagogischen Hochschule OÖ und von Sommerakademien für besonders Begabte, Mitglied des General Committee von ECHA International und Vizepräsidentin von ECHA Österreich.

 

Fotoquelle: https://www.echa-oesterreich.at/cms/index.php/component/contact/contact/13-mag-ulrike-kempter

Beispiele erfolgreicher Begabungsförderung

Im Rahmen der schulübergreifenden Lehrerfortbildung wurden am 6. 3. 2020 am BG Dornbirn gelungene Beispiele umgesetzter Begabungsförderung aus Niederösterreich vorgestellt. Zwei Referentinnen aus Gymnasien in denen Begabungs- & Begabtenförderung seit Jahren erfolgreich praktiziert wird, gaben Einblicke in unterschiedliche Konzepte und Fördermaßnahmen.

 

Frau Mag. Wurzer vom Gymnasium Keimgasse in Mödling präsentierte die Modellklassen. In diesem System können SchülerInnen das Gymnasium in sieben statt acht Jahren absolvieren. Eine weitere Besonderheit ist die Möglichkeit aus einer Vielzahl an „Pluskursen“ wählen zu können. Pro Jahrgang wird eine Modellklasse von der Unterstufe bis zur Matura geführt. Die guten Maturaergebnisse bestätigen diesen Ansatz, der laufend optimiert wird.

 

Frau Mag. Gutsjahr vom Gymnasium in Wieselburg stellte die Aktivitäten an ihrer Schule vor, welche sich erstmals 2012 auf den Weg machte, sich zu einer begabungsfördernden Schule zu entwickeln. Dabei kommt vor allem dem projektbasierten Unterreicht besondere Bedeutung zu. Frau Gutsjahr zog ein Resüme über die vergangenen Jahre und betonte, dass jede Schule für sich ein eigenes Konzept entwickeln sollte, denn ihr ursprünglicher Ansatz des Übernehmens eines Systems einer anderen Schule stellte sich für ihren Standort als nicht zielführend heraus.

 

Herzlichen Dank an Frau Mag.Chlumetzky-Schmid, die diese Lehrveranstaltung organisiert hat!

 

Vortrag Begabungsförderung

Am Donnerstag, den 16. Jänner 2020 lud der Verein „Initiative Begabung“ zum Vortrag mit Diskussion mit Univ.-Prof. Dr. Kai Maaz zum Thema „Begabungsförderung und Chancengleichheit“ in den Festsaal des BG Dornbirn ein. Als Professor für Soziologie an der Goethe Universität Frankfurt am Main und Direktor des Leibniz Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation referierte der Bildungsexperte über soziale Ungleichheiten des Bildungserwerbs und sich daraus ergebende Forderungen an das Bildlungssystem.

 

Herzlichen Dank an Frau Mag. Chlumetzky Schmid für die Organisation dieses interessanten Vortrags!

 

Studienstiftung Aufnahme

Nach einem umfangreichen Auswahlprozess, der neben den Bewerbungsunterlagen samt Empfehlungsschreiben auch ein ganztägiges Assessment in Innsbruck bzw. Wien umfasste, erhielten alle drei KandidatInnen unserer Schule, Anna-Lea Blümel, Ruth Ebenbichler und Daniel Stadler (alle 8ar) kurz vor Weihnachten die erfreuliche Nachricht, dass sie sich als erfolgreiche BewerberInnen durchgesetzt haben.

 

Im Aufnahmeschreiben war zu lesen:  „Aufgrund der exzellenten Bewertung durch das Komitee freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie in die Österreichische Studienstiftung aufgenommen wurden. Wir gratulieren Ihnen zu diesem Erfolg sehr herzlich und laden Sie zur Teilnahme an der 1. Winterschule ein.

 

In die Studienstiftung aufgenommene Schüler/innen werden als Studienstiftler/innen für fünf Jahre während ihrer Studienzeit durch diverse Angebote unterstützt:

 

  • ein- bis zweiwöchige Seminare
  • fallweise finanzielle Unterstützung für Konferenzbesuche, Forschungsreisen und studienbezogene Auslandsaufenthalte
  • extracurriculare Aktivitäten (nicht-akademische Veranstaltungen, Rhetorikseminare, Sprachkurse, etc.)
  • fachliche und intellektuelle Begleitung durch Betreuungsdozent/innen in Gruppen von 12-15 Personen
  • individuelle Begleitung durch das Studium durch junge Wissenschaftler/innen

Die Einführung der Studienstiftung in Österreich erfolgt zunächst in Winter- und Sommer-Schulen für ausgewählte Schüler/innen in Kleingruppen. Die Geförderten sind außergewöhnlich motivierte und engagierte junge Menschen, die bereits zu einem frühen Zeitpunkt die Möglichkeit erhalten, multidisziplinäre Aspekte von Wissenschaft und Forschung zu erfahren. Im Zuge des Ausbaus der Studienstiftung wird auch der Austausch mit Repräsentant/innen aus Kunst, Kultur, Politik und Industrie ermöglicht.

 

Das Ziel der Studienstiftung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist es, junge Menschen zu fördern und zu begleiten, die in Zukunft Verantwortung in unterschiedlichen Bereichen übernehmen wollen. Zu diesem Zweck baut die ÖAW als Koordinatorin der Studienstiftung ein Förder-, Ausbildungs- und Vernetzungsangebot für Schüler/innen aus Maturaklasse in Österreich auf.

 

 

Quelle: https://www.oeaw.ac.at/studienstiftung/foerderung/

 

Bildquellen:

Für das Gebäude: https://www.oeaw.ac.at/studienstiftung/ueber-uns/

Für das Logo https://austria-forum.org/af/Wissenschaft_und_Wirtschaft/Forschungseinrichtungen/%C3%96sterreichische_Akademie_der_Wissenschaften

 

Akademie der Wissenschaft – Winterschule

Am 6. November 2019 besuchten Herr Johannes Fankhauser, PhD Student an der University of Oxford und Herr Dr. Alexander Nagler, als Vertreter der Akademie der Wissenschaft, unsere Schule, um den interessierten MaturantInnen, die neu ins Leben gerufene „Winterschule“ vorzustellen.

 

Während Förderangebote von Studienstiftungen in der Schweiz und Deutschland bereits seit Jahren bestehen, wird in Österreich heuer erstmals ein ähnliches Projekt gestartet.

 

Insgesamt 80 begabte SchülerInnen aus ganz Österreich haben die Möglichkeit, an einem von vier mehrtägigen Forscherseminaren teilzunehmen und Seite an Seite mit erfahrenen ExpertInnen zu forschen.

 

In einem zweistufigen Bewerbungsprozess können sich interessierte MaturantInnen für einen der begehrten Plätze bewerben. Nach Absolvierung des ersten Seminars werden sie für die Zeit ihres Studiums an einer österreichischen Hochschule weiter durch die Akademie der Wissenschaft gefördert. Ziel ist es, Nachwuchswissenschaftler/innen auf ihrem Weg zu einer Karriere in der Forschung zu unterstützen. Die Reisekosten werden zur Gänze aus dem Fördertopf bestritten, sodass keine finanziellen Belastungen für die SchülerInnen entstehen.

 

Dieses Angebot soll im nächsten Jahr noch weiter ausgebaut und für alle MaturantInnen in ganz Österreich zugänglich gemacht werden.

 

Eine Bewerbung ist noch bis zum 17. November 2019 möglich. Nähere Informationen unter https://www.oeaw.ac.at/foerderungen/foerderprogramme/oesterreichische-studienstiftung/, sowie bei Frau Prof. Schuster.

 

Link zum Logo: https://www.oeaw.ac.at/