Die Übergabefeier der Zertifikate der Chinesisch-Prüfung

Am 3. 12. 2017 fuhr die Modul-Chinesisch-Gruppe vom BGD nach München, um dort eine chinesische Sprachprüfung in HSK Stufe 1 und 2 am Konfuzius-Institut abzulegen und bestand sie erfolgreich. Die Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend: Die Durchschnittsnote bei der HSK 1-Prüfung beträgt stolze 1,1, bei der HSK 2-Prüfung 2,2.

 

Obwohl der Chinesisch-Unterricht am BGD mittlerweile schon zur Tradition der Schule zählt, war es heuer das erste Mal, dass Schüler das Modulfach Chinesisch mit einem Sprachzertifikat abschließen konnten. Um diese Premiere zu feiern, wurden die Sprachzertifikaten, die den Weg zuerst von Peking bis nach Dornbirn finden mussten, am 19. 02. 2018 im Festsaal des BGDs den Schülern feierlich übergeben.

 

Direktor Markus Germann zeigte sich sehr erfreut über den Erfolg der Schüler. Immerhin stellt das Zertifikat eine handfeste Bestätigung für die Qualität des Unterrichts am BGD dar. Gerade weil Chinesisch weltweit den Ruf als eine am schwierigsten zu erlernende Sprache genießt, hat der Erfolg der Jugendlichen gezeigt, was am BGD alles machbar ist.

Direktor Germann lobte in seiner Rede die Schüler, die in diesem Jahr maturieren werden, für ihren Ehrgeiz und Fleiß. Denn für die Jugendlichen war es nicht selbstverständlich, neben einer BVL-Prüfung, einem Maturaball und der Vorwissenschaftlichen Arbeit noch Zeit zu finden, um für die Chinesisch-Prüfung zu büffeln.

 

Unter den Gästen, die eingeladen waren, befanden sich zwei ehemalige Schüler von der Chinesisch-Lehrerin: Amelie Drexel und Christian Gut.

 

Amelie macht gerade den Master in Sinologie in Wien.  Obwohl sie keine Absolventin vom BGD war, hatte sie trotzdem einen Bezug zum Stadtgymnasium, da sie im Jahr 2012 mit der ersten Chinesisch-Gruppe des BGD anlässlich eines Austauschprojektes mit nach China reisen durfte. Neben den eigenen Erfahrungen beim Chinesisch Lernen erzählte Drexel den Maturanten auch davon, welche Türen sich mit Chinesisch öffnen.   

 

Christian Gut ist nicht nur der Geschäftsführer der Firma Monacor, sondern sozial und wirtschaftlich sehr engagiert. Neben dem Bildungssprecher der Sparte Handel bei der WKO kleidet er noch andere wichtigen ehrenamtlichen Positionen. Obwohl sehr beschäftigt, ließ Christian es sich nicht nehmen, persönlich bei der Übergabefeier zu erscheinen und den siegreichen Prüflingen zu gratulieren. Mit ihnen verband Christian ein freundschaftliches Verhältnis, denn im Jahr 2016 hat er mit den BGD-Schülern 10 Tagen zusammen in Nanjing verbracht.

 

Christian, der selber die HSK 2 Prüfung bestanden hatte, wusste, dass diese Leistung von einem einiges abverlangt. Er lobte die Weitsicht des Direktors, den Unterricht auf Kontinente auszudehnen, während viele von uns noch national und europäisch denken und handeln.

 

 Der Geschäftsführer von Firma Amaco und Präsident des Exportclubs Vorarlbergs, Josef Vonach, der ebenfalls wie Christian auch der Bildungssprecher der Sparte Handel bei der WKO ist und Chinesisch gelernt hat, konnte zwar nicht persönlich bei der Feier erscheinen, ließ aber seine Gratulation und Glückwünsche ausrichten.

 

Am Schluss noch ein „Dankeschön“ an Firma Loacker, die uns für die Fahrt nach München einen Bus sehr günstig zur Verfügung gestellt hat.

   

Im Folgenden 2 Texte jeweils von Christian Gut und Josef Vonach mit freundlicher Genehmigung der Auroren:

 

Chinesisch für Vorarlberger/Innen von Josef Vonach

 

Christian Gut, Rede im BG Dornbirn anlässlich der Verleihung der HSK-Zertifikate am 19.2.2018

 

 

 

Die Chinesisch-Sprachzertifikatsprüfung in München

Am Sonntag, den 3. Dezember 2017, unternahm die Chinesisch Klasse der 8ar den Versuch, ihre Zertifikats- und damit auch Abschlussprüfung zu meistern.

 

Zwölf topvorbereitete Schüler und Schülerinnen traten die Reise nach München zur Prüfung an. Schon morgens um sechs Uhr ging die Reise mit dem Bus los. Von Nervosität und Angst geprägte Schüler und Schülerinnen lernten, trotz den frühen Morgenstunden, euphorisch ihre Vokabelkarten. In München angekommen traten die meisten zur ersten von zwei Prüfungen an. Ob es nun gut oder schlecht lief, war später nur noch Nebensache: denn es gab mitgebrachtes Essen von Lao shi (LehrerIn)! Xie xie (Danke)!

 

Nach dem Mittagessen traten nochmals alle Schülerinnen und Schüler zur zweiten Prüfung an. Mit diesem letzten Akt ist die Chinesisch-Karriere für den Großteil von uns zu Ende gegangen. Trotzdem hoffen wir, dass uns das Gelernte noch im Laufe unseres Lebens nützlich sein wird.

 

Die Chinesischgruppe bedankt sich herzlich bei Frau Professor Ye für Ihre Geduld, Ihre Unterstützung in jeglichen Situationen und die Organisation, egal ob es um einen Chinesischaustausch oder um diese Reise nach München handelte. Dank gilt auch Willi Witzemann, der uns als Chauffeur zur Verfügung stand und uns seine Freizeit opferte. Xie xie! Wir wünschen den beiden noch viel Glück und Erfolg in der Zukunft.

 

Ihre Chinesischgruppe 2015/16/17

 

Der offizielle chinesische Sprachtest HSK

Für was steht die Abkürzung HSK?

 Hanyu -Shuiping – Kaoshi = Chinesisch-Niveau-Test

 

Was ist der HSK genau?

 ein zentraler standardisierter Test für Chinesisch als Fremdsprache, der die Sprachkompetenzen prüft.

 

Für wen ist der HSK-Test gedacht?

für alle, die einen qualifizierten Sprachnachweis für einen Beruf erwerben wollen und für Studierende, die ausreichende Sprachkenntnisse nachweisen müssen, um zu einem Fachstudium in China zugelassen zu werden.

 

Wo wird der Test abgenommen?

Der Test wird weltweit in zertifizierten Prüfungszentren abgehalten. Die Bewertung der Prüfungsleistung jedoch erfolgt zentral in China.

Für die Vorarlberger sind die nächsten HSK-Testzentren in München oder in Zürich.

 

Wie oft findet der Test im Jahr statt?

Einmal vierteljährlich. Also viermal im Jahr (in Zürich nur einmal im Jahr)

 

Hat das HSK-Zertifikat ein Ablaufdatum?

Das HSK-Zertifikat selbst ist zeitlich unbeschränkt gültig (z.B. als Nachweis von Sprachkenntnissen bei einem Arbeitgeber oder einer Universität außerhalb Chinas).

Der beigefügte Prüfungsergebnisbericht allerdings ist nur zwei Jahre ab dem Datum der Prüfung als Zertifikat zum Zugang zu einer chinesischen Hochschule gültig.

 

Was sind die Testanforderungen?

Den Leistungen sind sechs Niveaustufen zugeordnet:

 

 HSK 1

150 Vokabeln, Schriftzeichen und Pinyin(die Lautschrift)

Der Prüfling ist in der Lage einfache Ausdrücke und Sätze zu verstehen und anzuwenden.

 HSK 2

300 Vokabeln, Schriftzeichen und Pinyin

Der Prüfling ist in der Lage alltägliche Situationen problemlos zu meistern. Zielgruppe dieses Tests sind Personen, die die erste Elementarstufe von Chinesisch als Fremdsprache bereits erlernt haben.

 HSK 3

600 Vokabeln, nur Schriftzeichen

Der Prüfling ist in der Lage die Inhalte vertrauter Situationen aus den Bereichen Arbeit, Schule, Freizeit usw. zu verstehen.

 HSK 4

1200 Vokabeln, nur Schriftzeichen

Der Prüfling ist in der Lage Gespräche über verschiedene Themen auf Chinesisch zu führen und sich spontan und fließend zu verständigen. Ein Gespräch mit Muttersprachlern ist ohne größere Anstrengung möglich.

 HSK 5

2500 Vokabeln, nur Schriftzeichen

Der Prüfling ist in der Lage chinesische Zeitungen und Zeitschriften zu lesen, sich ohne größere Probleme chinesische Filme anzusehen und eine Rede auf Chinesisch zu halten.

 HSK 6

über 5000 Vokabeln, nur Schriftzeichen

Wer die sechste Stufe des HSK-Tests besteht, kann praktisch alles Gelesene oder Gehörte mühelos verstehen und sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken.

Tai-Ji üben mit Franziska

Wenn die Noten schon feststehen und die Ferien vor der Türe warten, hat verständlicherweise niemand mehr Lust zum Büffeln. Also haben wir, Schüler von der Modulfach-Chinesisch-Gruppe, die letzte Stunde vom Chinesisch-Unterricht nicht mit dem Lernen neuer Vokabeln, sondern dem Üben von Tai-Ji (die deutsche Schreibweise: Tai Chi) verbracht.

 

Die Tai-Ji- Meisterin, die wir eingeladen haben, heißt Franziska Rüscher. Sie kommt aus Übersaxen und ist eine Vorreiterin auf ihrem Gebiet in Vorarlberg. Als sie nämlich vor dreißig Jahren mit Tai-Ji begann, war diese alte Kampf- und Bewegungskunst aus China im Ländle noch völlig unbekannt. Fasziniert von diesen weichen, fließenden, langsamen und doch energiegeladenen Bewegungen reiste sie seit 1987 fast jedes Jahr nach China, um die berühmten Tai-Ji bzw. Qi-Gong-Meister in China aufzusuchen und von ihnen zu lernen. Inzwischen spricht Franziska, die China als ihre zweite Heimat betrachtet, schon recht gut Chinesisch.

 

In ihrer Heimat begann Franziska 1990 Tai-Ji-Kurse zu geben. Nach und nach gründete Franziska in Vorarlberg den Tai-Ji & Qi-Gong-Freundeskreis und das Qi-Zentrum. Mittlerweile wissen auch schon Menschen außerhalb von Österreich von Franziskas Wissen und Können. Deshalb wird sie öfters zum Unterrichten in andere europäische Länder eingeladen.

 

Was Tai-Ji ist, glaubten wir alle zu wissen. Doch wie es im Leben so oft ist, wenn man genau nachfragt, stellen wir fest, dass wir darüber doch gar nichts wissen. Franziska erklärte uns, dass Tai-Ji genau genommen eine innere Kampfkunst ist. Sie dient der Lebenspflege, der Gesundheit sowie der ganzheitlichen Entwicklung von Körper und Geist und der Selbstverteidigung. Wenn man sich mit ihr beschäftigen will, beschäftigt man sich genau genommen mit sich selbst. Denn das Ziel von Tai-Ji ist, die eigene Lebensenergie zu kultivieren und eine innere Harmonie mit dem Universum herzustellen.

 

Damit wir an unserem eigenen Körper spüren, wie das Praktizieren von Tai-Ji sich ungefähr anfühlt, brachte Franziska uns bei, zuerst einen festen Körperhaltung aufzubauen.  Sie ließ uns mal nur auf der Fußspitze, mal nur auf der Ferse, mal wieder nur auf die Fußkante laufen. Am Schluss hatten wir alle tatsächlich schwere Beine bekommen.

 

Dann zeigte Franziska uns, wie man mit beiden Händen die Bewegungen einer Welle imitiert. Dabei betonte sie, dass wir stets immer eine lockere Köperhaltung bewahren sollen. Sie verriet uns auch, wie das Üben bei einem strengen Tai-Ji-Meister in China ausschaut: Eine einzige Bewegung könntest du tagelange wiederholen, bis der Meister zufrieden ist. Wobei der Meister, der oft wortkarg ist, einem gar nicht viel erklärt. Denn er verlangt, dass man selber darauf kommt, wie er es genau haben will. Oft stellt das als eine große Herausforderung für die Lernenden dar. Denn das eintönige Wiederholen und das unendlich lange Warten auf den Meister, bis er nächstes Mal wieder vorbeischaut, und die Ungewissheit, wie lange man sich noch in derselben Haltung ausharren soll, löst in einem unterschiedliche Emotionen aus. Doch genau das ist es, was man mit Tai-Ji erreichen will: die Beschäftigung mit sich selbst.

 

Als Nächste zeigte Franziska uns die Bewegung, die für Tai-Ji typisch ist: die Wolken-Hand. Die Wolke hat in der chinesischen Kultur ein besonderes Symbol. Sie steht für etwas, was sichtbar, aber nicht greifbar ist. Nicht wegen der Höhe, wo sie sich befindet, sondern weil sie eigentlich nur aus Luft besteht. Luft bedeutet Leere, also Nichts. Somit vergleichen die Chinesen die Wolke gerne mit dem Reichtum und Ruhm: nichts als Verblendung.

 

Allmählich begannen wir zu begreifen, dass Tai-Ji nicht nur eine Kampfkunst, sondern auch eine große Philosophie ist.

 

Gemeinsam mit Nikolaus, der einmal Karate gelernt hatte, zeigte Franziska uns noch, wie man im Fall eines Angriffs durch gezieltes Ausweichen und mit nur wenig Aufwand den Angreifer geschickt mit seiner eigenen Gewalt zurückschlägt.

 

Am Schluss zeigte Franziska uns noch die Technik, wie wir unseren Körper vergessen. Das ist eine Übung des Sich-Los-Lassens, um die Körperspannung abzubauen. Die Meisterin ließ uns mit einem Partner üben, dabei ging sie mit ihrer Schülerin Karin, die auch mitgekommen war um sie zu unterstützen, überall durch, um uns zu inspizieren. Das Resultat war für beide sehr zufriedenstellend.  Verwundert stellten sie fest, dass wir alle einen sehr entspannten Körper haben.

 

„Das haben wir selten erlebt, dass gleich die ganze Gruppe so entspannt ist! Warum ist das so?“, stellte die Meisterin erstaunt fest.

 

„Vielleicht weil wir alle gern Sport betreiben?“, hoch erfreut über das Feedback, halfen wir ihr das Phänomen zu ergründen.

 

„Nein, daran muss es nicht unbedingt liegen“, grübelte Franziska nach. Da erhellten plötzlich die Augen von Karin: „Ich hab‘s! Das hat sicher damit zu tun, dass sie alle Chinesisch lernen! Anders ist das nicht zu erklären!“

 

Die 5 am häufigsten zum Chinesischen gestellten Fragen

Kann man diese Sprache überhaupt erlernen?

Natürlich! 1,3 Milliarden Menschen in China beweisen das tagtäglich!

 

Was ist das Chinesische? Mandarin oder Kantonesisch?

Das Kantonesische ist ein Dialekt in der Region Kanton  in Südchina. Bedingt durch die Kolonialgeschichte Chinas und durch die vielen Auswanderer aus dieser Region ist es weltweit bekannt geworden.

 

Mandarin ist eigentlich auch ein Dialekt, der aber von den Menschen aus Nordchina, um Peking herum, gesprochen wird. Allerdings ist seine Aussprache in der Neuzeit zum Standard der Amtssprache Chinas geworden. Somit ist Mandarin dasselbe Wort für das Hochchinesisch. 

 

Wie viel Talent braucht man, um Chinesisch zu lernen?

Gar keines!

Was du aber brauchst, sind Zeit und Ausdauer. Denn Chinesisch ist eine völlig andere Sprache, anders als die meisten Sprachen, die Du bisher kennen gelernt hast: andere Sprachlogik, anderer Wortschatz.

 

Das heißt, wenn du Probleme im Spanischen, Englisch oder Französischen hast, heißt es noch lange nicht, dass du diese auch im Chinesischen haben wirst! 

 

Wie lange dauert es eigentlich, um Chinesisch zu lernen? 

Eine schwierige Frage und lässt sich pauschal nicht beantworten! Es hängt davon ab, wie fleißig du lernst und wie hoch deine Motivation ist und ob du in einer chinesischen Umgebung lebst.

 

Ich kenne Menschen, die nach einem einmonatigen Aufenthalt in China schon Chinesisch sprechen, oder auch solche, die nach 10 Jahren Chinesisch-Studium sich noch nicht trauen, den Mund aufzumachen.

 

Wie viele Wörter gibt es im Chinesischen?

87.000, schätzungsweise. Denn das Schriftsystem gibt es schon seit mehreren tausend Jahren, und im Lauf der Zeit wurden immer wieder neue Zeichen erfunden, so dass es schlussendlich  zu so einer gewaltigen Ansammlung kam. 

 

Doch den größten Teil davon braucht man heutzutage kaum. Für den alltäglichen Bedarf ist die Kenntnis von 3000 bis 5000 Zeichen ausreichend.

 

 

 

6 Gründe, warum man Chinesisch lernen sollte:

1. Der Zukunfts-Faktor:

Chinesisch wird zur Weltsprache 

Mit dem Aufstieg Chinas zur wirtschaftlichen Großmacht wird das Chinesische immer mehr zu einer Weltsprache. 

 

Gerade in Asien, wo China besonders großen Einfluss auf seine Nachbarländer ausübt, entscheiden sich viele junge Menschen mittlerweile lieber für Chinesisch als zweite Fremdsprache als für Englisch. Und auch auf anderen Kontinenten wie Südamerika, Afrika oder Europa wird fleißig Chinesisch gelernt.

 

Sprachforscher gehen davon aus, dass chinesische Wörter in 20 Jahren genauso selbstverständlich zu unserer alltäglichen Umgangssprache gehören werden wie heutzutage englische Begriffe.

 

Wenn du also schon jetzt beginnst, das Chinesische zu lernen, bist du der restlichen Welt  um 20 Jahre voraus.

 

2. Der Kommunikations-Faktor:

Chinesisch ist die meistgesprochene Sprache der Welt

In der Volksrepublik China leben aktuell etwa 1,3 Milliarden Menschen,  die das Hochchinesische  tagtäglich anwenden.

Rechnet man alle Chinesen zusammen, die ihren Wohnsitz außerhalb der VR China haben, kommt man nochmal auf eine Zahl von etwa 60 Millionen Menschen. Damit ist Chinesisch derzeit die am meisten gesprochene Sprache der Welt.

Wer Chinesisch spricht, kann sich mit rund 1/5 der Weltbevölkerung verständigen.

 

3. Der Karriere-Faktor:

Chinesisch bietet Karrierechancen

Mit dem Aufstieg Chinas wird das Land zu einem immer wichtigeren Handelspartner für Europa. Auch in wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Bereichen sind Fachkräfte mit Chinesisch-Kenntnissen sehr heiß begehrt.

Wer in seinem Berufsleben Chinesisch beherrscht, kann wesentlich engere Kontakte zu chinesischen Geschäftspartnern pflegen, und hat allgemein eine bessere Kontrolle über seine Projekte in China als seine Kollegen. 

 

4. Der Kultur-Faktor:

Chinesisch hat eine Jahrtausende alte Kultur

Die chinesische Sprache ist dabei tief verwurzelt in der chinesischen Kultur, so spiegelt sich etwa in den Schriftzeichen eine Jahrtausende alte Philosophie wieder. Wer Chinesisch lernt, wird auf diese Weise auch einen spannenden und interessanten Kulturraum besser verstehen und begreifen lernen.

 

5. Der Chic-Faktor:

Chinesisch liegt voll im Trend

Noch gehören die Europäer, die Chinesisch können, zu den Raritäten. Weil diese Sprache bekanntlich so schwer ist, würde niemand deine Intelligenz in Frage stellen, wenn du fließend Chinesisch sprichst.

 

6. Der Kreativitäts-Faktor:

Chinesisch erhöht das bildliche Denken

Die chinesische Sprache ist voller Metaphern und Symbole. Und dies gilt nicht nur für chinesische Schriftzeichen, sondern auch für das gesprochene Chinesisch im Allgemeinen. Aus diesem Grund denken Chinesen auch vielmehr bildlich als auf der Sachebene. Man könnte behaupten, dass Chinesisch-Lernen die bildliche Vorstellungskraft erhöht und ist in sehr vielen kreativen Bereichen ganz nützlich ist.