Land- & Forstwirtschaft in Österreich

Die SchülerInnen der 3d, 3e, 3f,  4d, 6ar und 7c Klassen erfuhren in den Fächern Geografie und Wirtschaftskunde, Biologie und Umweltkunde, sowie Betriebs- und Volkswirtschaftslehre  im Rahmen der fächerübergreifenden Wanderausstellung mit dem Titel „Land- und Forstwirtschaft in Österreich – Ernährung und Umwelt“ viel Wissenswertes über diesen Wirtschaftszweig. Die Inhalte umfassten die Nutzung der Flächen und Produktion, Wirtschaftsbedingungen, Wandel der Betriebsstruktur, gemeinsame Agrarpolitik der EU, ländliche Entwicklung, Forstwirtschaft, Energie, biologischer Landbau und Gütesiegel, Ernährung und Verbrauch von Lebensmitteln,  als auch die wirtschaftliche Bedeutung dieses primären Wirtschaftssektors.

 

Herzlichen Dank an Herrn Meusburger, der die Wanderausstellung kommentierte und den SchülerInnen näher brachte.

Exkursion zur ARA in Dornbirn

Am vergangenen Montag den 25.09.2017 machten meine Klasse und ich mit unserer Biologielehrerin Frau Professor Sottopietra eine Exkursion zur Abwasserreinigung in Dornbirn.

 

Wir waren alle sehr gespannt was auf uns warten würde. Als alle mit dem Bus oder Fahrrad dort eintrafen wurden wir schon von unserem heutigen Führer Reinhard Blank erwartet.

 

Als erstes schauten wir uns den groben Rechen an, der alle Sachen die eigentlich nicht in das Abwasser gehören, herausfiltert. Wir sahen zum Beispiel Taschentücher, Windeln und viele weiteren Sachen die sehr eklig ausgesehen haben. Als wir weiter zum Sandfang gegangen sind hat es sehr gestunken. Doch wir wollten es trotzdem ansehen. Unser Führer erklärte uns, dass vor allem Wattestäbchen ein sehr großes Problem der Reinigung seien, denn wenn sie sich längs hinstellen passen sie durch diesen Rechen und können so nicht getrennt werden. Nun sahen wir uns den Mischkanal an in dem Regen – und Haushaltswasser zusammen zu den Schneckenpumpen fließen, die das Wasser dann zum Vorklärbecken transportieren. In diesen Kanälen setzen sich dann der Sand und das Kies ab.

 

Am Vorklärbecken angekommen sah man eigentlich nicht viel, doch unser Führer erklärte uns, dass hier die feinen organischen Stoffe mithilfe einem Rechen der ganz langsam aber die ganze Zeit läuft herausgefiltert werden. Somit war die mechanische Stufe abgeschlossen und wir gingen weiter zur biologischen Stufe. Diese Stufe ist die wichtigste der drei. So wie in vielen anderen Kläranlagen auch reinigt man auch in Dornbirn mit Belebtschlamm in der Biologischen Stufe. Das heißt, dass mithilfe von Bakterien das Wasser gesäubert wird. Die Bakterien nisten sich in dem Schlamm ein und haben mithilfe von Luftpumpen ausreichend Sauerstoff zum Leben. Diese ziehen als erstes den Phosphor aus dem Wasser. Würden Menschen in diese Becken fallen, würde man wahrscheinlich nicht überleben, denn wegen den Luftpumpen würden wir unter die Wasseroberfläche gezogen werden. Deswegen steht auch neben diesem Becken ein Not – Stromausschaltknopf den man in so einem Fall betätigen könnte. Dann erklärte uns Herr Blank, dass hier in Dornbirn keine chemische Reinigungsstufe mehr durchgeführt wird, da es umweltschädlich ist und man mit der biologischen Stufe eigentlich alles durchführen kann was man braucht.

 

Nun waren wir mit den drei Stufen fertig und wir durften noch durch den Raum gehen in dem die getrockneten Sachen aus den Faultürmen durch Rohre liefen und anschließend nach draußen geführt wurden. In dieser Halle war es sehr laut, heiß und es stank. Ich glaube es waren alle froh, dass wir dort nur ganz kurz waren. Draußen standen wir dann vor dem fertig getrockneten Material. Es stank ganz schön.

 

Als fast letzte Station gingen wir noch in das Labor und die Werkstatt der Anlage. In den wenigen Minuten die wir in der Werkstatt verbrachten erklärte man uns, dass sie eigentlich alles selber reparierten was ging. Später im Labor sahen wir aus verschiedenen Becken Proben. An diesen sah man auch genau wie sich das Wasser unter anderem auch an der Farbe verändert hatte. Trinken sollte man es aber immer noch nicht.

 

Als allerletztes schauten wir uns noch in dem Arbeitsraum der „Überwachung“ um. An der Wand war die ganze Fläche der Abwasserreinigung in Miniformat aufgezeichnet. Dort sah man was gerade angeschaltet ist oder ob etwas kaputt ist. Außerdem wurden wir noch darüber informiert, dass in der ganzen Reinigung nur zehn Leute arbeiten. 

 

Die eineinhalb Stunden waren wie im Flug vorbei und so fuhren wir wieder zurück zur Schule.

 

Mir hat die ganze Expedition sehr gut gefallen. Ich fand es sehr interessant alles einmal anschauen zu dürfen. Vielen Dank noch an unseren Führer Reinhard Blank und Frau Professor Sottopietra!

 

verfasst von Pauline Thaler, 4e

 

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Schuljahr 2016/2017

Exkursion zu ARA Dornbirn

Die Klasse 5c besuchte am 27. Juni 2017 mit Frau Prof. Dagmar Sottopietra die Abwasserreinigungsanlage Dornbirn.

 

Lesen Sie folgende Berichte von:

 

Katja Spatzek

 

Mara Gössler

 

Katharina Peter

 

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2b ist Gewinner des Luftsprung-Award 2015/16

Nicht nur die zwei Riesenseifenblasen-Sets ist der Gewinn, den die 2b durch ihre Teilnahme am Schulwettbewerb Luftsprung erhielt. Denn den Spaß und die Freude Riesenseifenblasen zu produzieren war „riesengroß“. Auch dieses Jahr wurden wieder über 10 000 Luftsprungpässe bei der unabhängigen Plattform für eine gesunde Luft in Innenräumen bestellt. Es waren zwei Aufgaben zu erfüllen. Zum einen mussten die Schülerinnen und Schüler eine Woche lang ihr Lüftungsverhalten in der Schule und zu Hause dokumentieren, zum anderen erarbeiteten sie in Gruppen eine umweltfreundliche Verpackung für Luft. Die vielfältigen Beiträge der 2b wurden neben denen von neun weiteren Schulen gekürt.

 

nachzulesen auf der Seite http://www.meineraumluft.at/raumluft/schule---bro/schulaward-luftsprung.html

„Schule am Bauernhof“

Im Rahmen „Schule am Bauernhof“ besuchten die Klasse 1b am 1.6.15 mit Fr. Prof. Matiz, die Klassen 1d sowie 4e mit Herrn Prof. Blank am 2.6.15 den im Dornbirner Ried (Im Gsieg 1) gelegene Bauernhof der Familie Ilg. Nach der Busfahrt zum Messegelände und einem halbstündigen Gehweg kamen die Klassen am Bauernhof an, wo sie von der Bäuerin Sabine Ilg herzlich begrüßt wurden. Sie stellte kurz ihren Betrieb vor und dann ging es gleich in die Milchküche, um zu erfahren, wie aus dem Rohstoff Milch allerhand köstliche Milchprodukte hergestellt werden können. So wurde gleich zu Beginn der richtig temperierten Milch Lab zugesetzt, um daraus „Kuhkäsle“ zu gewinnen, wobei die SuS erfuhren, dass alles seine Zeit brauchte und nicht sofort fertig war, denn das Enzym musste erste seine Wirkung entfalten. In dieser Zeit gab Frau Ilg eine Führung durch die Stallungen. Die SuS konnten das Jungvieh, die Milchkühe, die Mastschweine, die Hennen aber auch zwei Hasen hautnah erleben. Zurückgekehrt in die Milchküche wurde die mittlerweile gestockte Milch in die Käslemodel umgefüllt, aus Rahm Butter geschüttelt, Kräutertopfen aus selbsterzeugtem Topfen, wobei die SuS verschiedenste Kräuter unteranderem frisch gepflückte Gänseblümchen mit einem Wiegemesser zerkleinert, hergestellt.

 

Dies alles wurde zu einem leckeren Buffet angerichtet. Fr. Ilg reicherte es durch ihr selbstgemachtes Dinkelvollkornbrot (eigenes Dinkelmehl, das sie auch verkauft), Wasser aber auch Kakao an. Den SuS schmeckte die Jause ausgesprochen gut und so wurden beispielsweise von den SuS der 1b 2 Weggen Brot gegessen und fast 8 Liter Kakao getrunken.

 

Nach der Jause konnten sich die SuS frei am Hof bewegen. Die einen fuhren mit einem der beiden Go-Karts, die andern spielten Volleyball über die Wäscheleine und die dritten gingen nochmals zu den Tieren, wobei sich die Hennen über eine außerordentliche Beliebtheit erfreuen durften. Sie wurden vorsichtig eingefangen, liebevoll gestreichelt und gehalten. Für viele SuS war das eigenhändige Melken der Kuh „Hannah“ sicherlich das Highlight! Frau Ilg zeigte bei Bedarf den SuS wie es bewerkstelligt wird, dass die Kuh Milch gibt.

 

Die von den SuS hergestellten Kuhkäsle wurden von Frau Ilg am Mittwoch zur Jause für alle anlässlich der Jubiläen 25 Jahre Umweltzeichen und ein Jahr Umweltzeichenschule BG Dornbirn mitgebracht und verzehrt.

 

Ein herzliches Dankeschön an Fr. Ilg für ihre Bemühungen, ihrer Vermittlung der Sachkenntnisse über die Milchverarbeitung, die nette Bewirtung und die hautnahen Erfahrungen, die die SuS mit den Tieren sammeln durften.

 

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Ein guter Tag hat 100 Punkte

Im fächerübergreifenden Unterricht von Betriebs- und Volkswirtschaftslehre (Prof. Schuster) mit Biologie und Umweltkunde (Prof. Dönz) schärften die SchülerInnen der 6ar am 24. 1. 2014 ihr Bewusstsein für den CO2 Verbrauch unseres Lebensstils. Simon Vetter und Laura Meusburger von der Organisation Kairos führten die interessierten Jugendlichen tiefer in das Thema ‚Nachhaltigkeit‘ ein. Auch der ORF war vor Ort.

Im Rahmen des Vortrages beleuchtete Simon Vetter die Grundlagen des CO2 Ausstoßes und die damit verbundenen Konsequenzen für unsere Umwelt, während Laura Meusburger das Lernspiel zum klimaverträglichen Leben  "100 gewinnt„ vorstellte. Das niveauvolle Strategiespiel ist als Impuls für das Thema Klimaschutz für Jugendliche und Erwachsene geeignet. Weiterführende Links: http://www.eingutertag.org/

 

Herzlichen Dank an Simon Vetter und Laura Meusburger für ihr Kommen und die interessanten Ausführungen!

 

Weitere Bilder zu "Ein guter Tag hat 100 Punkte" in der Galerie.

 

Projekte am BGD

zu den Themen Landwirtschaftliche Produktion Fleischkonsum, Ernährung und Tierschutz im Sommersemester 2012:

Wahlpflichtfachgruppe  
Biologie: 2011/ 12 
Exkursion Sennhof

7 ar Klasse NWP 2011/12

Heimatabend Theatergruppe und Spielmusik 2012


Die Grundidee ist die Bewusstmachung der Diskrepanz zwischen Produzent und Konsument im Bereich Fleischkonsum. Ziel ist es den Schülern eine verantwortungsvolle und nachhaltige Einstellung zum Umgang mit Lebensmittel anzubieten. Neben den Exkursionen, dem Film, der in Zusammenarbeit mit Tierleben, Medienzoo und den Schülern der 7ar entstand wurde das Thema in kabarettistischen Beiträgen an zwei „ Heimatabenden“ im Gasthof Schwanen im Juni 2012 behandelt. An dieser Art der Vermittlung waren die Theatergruppe und die Gruppe kreatives Schreiben beteiligt.
 
Ziel:
Vermittlung der Kette Produktion – Handel – Konsument. Auseinandersetzung mit dem Fleischverzehr und der Fleischproduktion.
 
Vermittlungsarten:
Exkursionen, Tierschutz- Workshop, Theater, Erstellen vo0n Kabaretttexten zu dem Thema. Diskussion, Filmische Aufarbeitung.
 
Beteiligte Klassen:
Klasse  7ar im Fach Naturwissenschaft in der Praxis.  Wahlpflichtfachgruppe der 6. Klassen in Biologie Theatergruppe Oberstufe, Gruppe kreatives Schreiben.
 
Beteiligte Institutionen / Firmen:
Gutshof Rheinauen (Martin Ott) Biologisch dynamischer Landbau ( Zürich Umgebung)
Sennhof, Schweinemastbetrieb, Rindermastbetrieb, Stiermast König, Metzler Egg,  Sutterlütti ( KDW)
 
Eingesetzte Medien:
Filme zu Fleischkonsum, Wee feed the world, Vegetarier…
 
Nachhaltigkeit:
Die Fächer Wahlpflichtfach Biologie, NWP und Theater bieten eine Plattform für Themen im Landwirtschaftsbereich. Je nach Motivation der Schüler werden immer wieder solche Themen angesprochen und bei Interesse der Schüler durchgeführt.
 
Filmerstellung:
Zusammenarbeit mit Tierleben und Medienzoo.