Jugend Innovativ Sieg

Light it up“ ist eine funktional, konstruktiv und gestalterisch überzeugende Lösung für ein konkretes Problem, entstanden in Kooperation von Teammitgliedern mehrerer Schulen. Wir sind begeistert!“ 

 

So lautete die Begründung der Fachjury, die das Projekt „Schluss mit Dunkelheit – Light-it-up“ am 24. 6. 2020 zum Siegerprojekt in der Kategorie „Design“ im Rahmen des Jugend Innovativ Wettbewerbes gekürt hat. 

 

Jugend Innovativ ist der größte österreichweite Schulwettbewerb für innovative Ideen. Über 1.400 Jugendliche haben in der diesjährigen 33. Runde 420 Projekte eingereicht. Der Wettbewerb ermöglicht jungen Menschen, ihre eigenen Ideen weiterzuentwickeln, zu verwirklichen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Wettbewerb wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort sowie des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung von der Austria Wirtschaftsservice GmbH abgewickelt.

 

Herzliche Gratulation an Katja & Sara Mitterbacher & Claudia Thal, die mit ihrer umfassenden Einreichung den 1. Preis errungen haben!

 

Nähere Informationen zum Siegerprojekt sind unter https://www.jugendinnovativ.at/projekt-teams/videos/ zu finden, sowie in den Pressemeldungen

 

https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-61711.html

 

https://www.vol.at/innovativ-wettbewerb-vorarlberger-jugendliche-trumpften-auf/6657043

 

https://vorarlberg.orf.at/stories/3054742/

 

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200624_OTS0109/jugend-innovativ-siegerinnen-und-sieger-2020-gekuert

 

https://www.bmdw.gv.at/Presse/AktuellePressemeldungen/Jugend-Innovativ-Juni-2020.html

 

 Kategorie-Clip DESIGN (2020), Jugend Innovativ Bundes-Finale von jugendinnovativ101

ÖKOLOG Award

Im Rahmen des Matura-Valets der 8ar Klasse wurde am 24. 6. 2020 erstmals der ÖKOLOG Award für Vorarlberg verliehen. Anna-Lea Blümel erhielt für ihre hervorragende Vorwissenschaftliche Arbeit mit dem Thema „Mikroplastik in fließenden Gewässern am Beispiel der Bregenzerach in Vorarlberg“ diesen Umweltpreis für ihre empirischen Untersuchungen.

 

Ihre Ergebnisse wurden im Rahmen einer Studie des Instituts für Umwelt und Lebensmittelsicherheit 2020 veröffentlicht. Neben den Probenahmen und zeitaufwendigen Laboranalysen hatte sie das Thema umfassend mit 40 Literaturquellen recherchiert, vorwiegend basierend auf aktuellen internationalen englischsprachigen Fachartikeln aus wissenschaftlichen Journalen und Publikationen.

 

Wir gratulieren Anna-Lea ganz herzlich und wünschen ihr, sowie allen MaturantInnen alles Gute für die Zukunft!

Die sauberste Klasse

Liebe Leserinnen und Leser!

 

Es freut uns sehr, dass wir diesen Artikel schreiben dürfen, und wir hoffen, dass er euch auch gefällt!

 

Im Februar 2020 wurde ja ein Sauberkeitswettbewerb ausgeschrieben, vielleicht könnt ihr euch daran noch erinnern. Wir, die 1e, waren gleich begeistert und sahen es als Chance, etwas Neues auszuprobieren. Nach jedem Schulschluss sind noch ein paar von uns in der Klasse geblieben und haben sauber gemacht. Es war vielleicht nicht immer leicht, den Müll richtig zu trennen, die Tafel nach jeder Stunde zu putzen und aufzupassen, dass der Boden halbwegs sauber bleibt, aber mit jedem Tag, der verging, wurde es ein bisschen mehr zur Gewohnheit. Am aufwändigsten war wahrscheinlich, den Müll richtig zu trennen. Doch mit Teamgeist und dem ein oder anderen genervten Seufzer haben wir diese Zeit eigentlich ganz gut gemeistert. Als wir erfuhren, dass wir den Wettbewerb gewonnen hatten, waren wir zunächst sprachlos und ein wenig überrascht, doch danach freuten wir uns mordsmäßig! Wegen der Corona-Krise konnten wir den Kino-Gutschein leider noch nicht einlösen, aber der richtige Zeitpunkt wird sicher noch kommen.

 

Im Namen der ganzen 1e danken wir unserer Klassenvorständin Frau Professor Karoline Wetzel-Hammerl für ihre Unterstützung.

 

Jana Rümmele und Carla Kostner, 1e

Überleben – Du brauchst die Natur

Am Dienstag, 18. Februar 2020 fand im Festsaal des BG Dornbirn die Multivisionsschau „Überleben – Du brauchst die Natur“ für alle Schülerinnen und Schüler statt.

 

Ein Bericht von Anna Häfele, 4e

 

Ein Bericht von Carina Tusch, 4e

 

Jugend Innovativ

Schon seit mehreren Jahren machen Claudia Thal (6d), Sara Mitterbacher (3bha, HTL Bregenz) und ich beim FLL-Wettbewerb mit. Dieses Jahr hatten wir ein großartiges Forschungsprojekt, weshalb uns Frau Professor Schuster vorschlug noch bei anderen Wettbewerben damit mitzumachen, wie zum Beispiel bei Jugend Innovativ. Da es eine Altersvorgabe gab, machten nur wir drei mit. Wir sind ein ganz besonders Team bei diesem Wettbewerb, da wir nur aus Mädchen bestehen und zum Großteil von einer AHS kommen. Beides ist bei Jugend Innovativ nicht so häufig. Doch wir waren motiviert. Und diese Motivation brauchten wir auch, denn wir mussten einen sehr langen Bericht schreiben. Also schrieben wir los und beschrieben unser Projekt und uns selbst ganz genau. Unser Projekt ist eine smarte Bushaltestellenleuchte. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

Das Schreiben war manchmal vielleicht etwas anstrengend, aber wir haben dabei viel gelernt und wie sich später herausstellte, hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Nachdem wir unser Projekt eingereicht hatten, hieß es warten. Und dann bekamen wir eine entscheidende Mail, welche eine Urkunde zum Aufstieg ins Halbfinale angehängt hatte. Wir haben uns sehr gefreut und sind bereit fürs Halbfinale!

 

verfasst von Katja Mitterbacher, 6br

 

 

Smart City Dornbirn Wettbewerb - Siegerprojekt

Am Freitagabend, den 6. 3 2020 fand in der Alten Postgarage in Dornbirn die Siegerehrung des Smart City Dornbirn Wettbewerbs statt. Insgesamt wurden 40 Projekte eingereicht, darunter auch jenes vom BGD Team „Voradlbär“, welches ihr Forschungsprojekt „Light it up – mehr Sicherheit für den öffentlichen Verkehr“ präsentierte.

 

Der Moderator Christian Anselmi von ThingsLogic steigerte die Spannung bis schlussendlich die drei besten Projekte als Sieger des Wettbewerbs bekanntgegeben wurden. Eine vierköpfige hochkarätige Jury hatte zuvor alle Projekte nach verschiedenen Kriterien bewertet, um so die Siegerprojekte zu küren.

 

Frau Bürgermeisterin Andrea Kaufmann überreichte gemeinsam mit Julian Fessler als Stadtrat für Digitalisierung die Preise. Unsere JungforscherInnen waren unter den Top 3 und erhielten neben einer Auszeichnung auch € 1,000 Preisgeld.

 

Nähere Informationen können aus der Projektzusammenfassung entnommen, bzw. auf Youtube gesehen werden. Installationsvideo: https://www.youtube.com/watch?v=S1rvJmJn8GM Video für Smart Dornbirn  Einreichung am 21. 11. 2019 https://www.youtube.com/watch?v=zzF17-WI8uQ

 

Wir bedanken uns bei den Sponsoren: Fa. Blum, Hypobank Immobilien Leasing, Escatec & Bertsch, sowie der FHV und dem Stadt-/Landbus für ihre Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projektes von der Idee bis zum funktionierenden Prototyp!

 

Herzliche Gratulation an das erfolgreiche Team „Voradlbär„– macht weiter so – wir sind stolz auf euch!

 

 

Projektkurzbeschreibung:

Problem:  Viele Bushaltestellen an exponierten Stellen sind nicht beleuchtet, da die Stromzuleitung fehlt. Bei Nacht & Nebel kann der Busfahrer Wartende übersehen, die dann bis zu einer Stunde auf den nächsten Bus warten müssen. Manchmal sieht ein Busfahrer Wartende zu spät und bremst stark, was eine Gefahr darstellt

 

Lösung: Nachdem es nur mit sehr hohen Kosten möglich ist, Straßenlaternen in den exponierten Stellen zwecks Beleuchtung zu installieren, haben wir eine stromnetzautarke Photovoltaikleuchte (PV) mit LED Lampen mit Helligkeits- und Bewegungssensor Vandalismus-Schutzgehäuses entwickelt die ohne Veränderungen an den Haltestellensäulen montiert werden können. Die Anforderungen vom Stadtbus sind erfüllt worden:

 

-       KOSTENGÜNSTIG – weil für die Haltestellen kein großes Budget zur Verfügung steht

-       SCHUTZ vor VANDALISMUS  - speziell in entlegenen Gebieten wo keiner hinsieht

-       STROMNETZ-UNABHÄNGIG – da keine Stromleitungen bei den Haltestellen sind

-       EINFACHE MONTAGE & AUSTAUSCH & WARTUNG. ohne Veränderungen an Säule

-       UMWELTFREUNDLICH und NUTZERORIENTIERT, sowie Erhöhung der Sicherheit

 

Die Prototypen wurden bereits erfolgreich im Labor igetestet und befinden sich nun in der Fieldtestungsphase an der Haltestelle „Ziehrergasse“ in Rohrbach.

 

NUTZEN & NACHHALTIGKEIT: Insgesamt gibt es bei uns ca. 200 unbeleuchtete Haltestellen. Diese Lampen benötigen keine Stromzuleitung, weil PV gespeist, sind umweltfreundlich und nachhaltig. Sie könnten auch in anderen Gebieten Anwendung finden, z.B. entlang von Jogging/Fitness Trails an der Dornbirner Ache, in Abschnitten wo keine Stromversorgung vorhanden ist oder entlang von Spazierwegen an exponierten Stellen, etc.

Mit dieser einfachen, praktischen, erprobten & leicht umsetzbaren Lösung wollen wir dazu beitragen, dass Dornbirn noch attraktiver wird und noch mehr Menschen in der Nacht die Öffis sicher benutzen können.

 

Zusammenfassung als pdf

 

Forscherwoche Hamburg

Am Sonntag, den 8. Dezember 2019 begaben sich die SchülerInnen des Wahlmoduls „Naturwissenschaftliches Labor“ auf eine Physik- & Chemie-Forscherreise nach Hamburg.

 

Nach einer ersten Orientierungsphase zu Wasser vorbei an riesigen Containerschiffen und Werften, folgte am Montag die Exkursion zu Airbus in Finkenwerder. Das doppelstöckige A380 Flugzeug beeindruckte nicht nur mit der Flügelspannweite, sondern auch mit den riesigen Triebwerken. Die Fertigung und der Zusammenbau der einzelnen Teile, die Innenausstattung, sowie die Lackierung der Flugzeuge bis zur Auslieferung wurden im Detail erklärt und konnten hautnah erlebt werden.

 

Die technischen Hintergründe wurden am Dienstag im Rahmen der Flugphysik-Workshops an der Technischen Universität Hamburg genauer untersucht, wo die SchülerInnen am Deutschen Institut für Luft- & Raumfahrt (DLR) Experimente mit Luftströmung und -widerstand, sowie Schall durchführten. Am Flugsimulator konnten sie zudem im Cockpit in die Rolle eines Piloten bzw. einer Pilotin schlüpfen und ein Flugzeug eigenständig steuern und sicher landen.

 

Der Mittwoch war den erneuerbaren Energien, der Brennstoffzelle und dem Wasserstoffauto gewidmet. Im Helmholtz Forschungslabor in Geesthacht experimentierten die SchülerInnen unter fachkundiger Anleitung mit Photovoltaikzellen, erzeugten Wasserstoff mittels Elektrolyse und brachten damit via Brennstoffzelle ein kleines Wasserstoffauto zum Fahren.

 

Im Anschluss daran bestand die Möglichkeit entweder im Planetarium Einblicke in die Entstehung der Nordlichter zu erhalten oder das weltgrößte Modelleisenbahnmuseum anzusehen.

 

Den Abschluss der Forscherwoche bildete am Donnerstag die Führung durch das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY). Diese Forschungsinstitution, welche in ein Netzwerk mit fast 40,000 Mitarbeitern eingebunden ist, fokussiert sich auf das Gebiet der Teilchenbeschleuniger. Nach physikalischen Erläuterungen folgte ein Rundgang mit Einblicken in die unterirdisch verlaufende kreisförmige Bahn, sowie die verschiedenen Forschungsprojekte.

 

Neben naturwissenschaftlichen Highlights zählte der Besuch eines Klavierkonzerts in der Elbphilharmonie und die Aufführung von Rossinis Oper „La Cenerentola“ in Originalsprache in der Hamburger Staatsoper zu den kulturellen Höhepunkten der Reise.

 

Biber der Informatik

Der Biber der Informatik ist ein internationaler Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler, der seit 2007 auch in Österreich angeboten wird. Heuer war das Bundesgymnasium Dornbirn erstmalig dabei: Schülerinnen und Schüler der Freifächer Robotics und BMR Basteln-Mint-Robotics nahmen in der Kategorie Benjamin (5. - 6. Schulstufe) teil.

 

Die Teilnahme ist online und hat das Ziel, Schülerinnen und Schüler mit den Konzepten und Denkweisen der Informatik vertraut zu machen. Die Fragen werden in Form von Rätseln präsentiert. Dadurch macht das Lösen der Aufgaben mehr Spaß und die Informatikkonzepte werden leicht zugänglich gemacht.

 

Weitere Informationen unter https://www.ocg.at/de/biber-der-informatik

 

 

 

Sind wir noch zu retten?

Das Bundesgymnasium Dornbirn veranstaltete am Freitag, dem 25. Oktober, in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck eine rollenbasierte Podiumsdiskussion zum Thema Antibiotikaresistenzen mit Schülerinnen und Schülern der 6ar, als Zuhörer fungierten die achten Klassen.

 

Dornbirn. Die Universität Innsbruck kooperierte mit dem Bundesgymnasium Dornbirn, um die Schülerinnen und Schülern der 6ar und den achten Klassen über die Gefahren von Antibiotikaresistenzen aufzuklären. In insgesamt zwei Treffen konnten die Jugendlichen einen Einblick in das Thema erhalten und ihre Plakate, die im Zuge der Podiumsdiskussion vorgestellt wurden, mit Hilfe der Mentorinnen und Mentoren der Universität gestalten. Des Weiteren erhielten sie eine Einführung in die Argumentationstechnik und konnten sich auf die Diskussion vorbereiten. Dabei wurden den Jugendlichen Werte wie Argumentationsfreudigkeit und zweckbezogene Recherche vermittelt.

 

Lukas Gmeiner, Vertreter eines großen Pharmakonzerns, Andjela Mladenovic von Greenpeace, Landwirt Jakob Wehinger, Yannis Franke von der EU, die Humanmedizinerin Paula Maser und Sila Bülbül, Forscherin im Bereich Antibiotika, diskutierten bei der Podiumsdiskussion zum Thema Antibiotikaresistenz am BG Dornbirn lebhaft. Das Besondere daran - die Podiumsteilnehmer waren Schüler, die in die jeweiligen Rollen geschlüpft waren.

 

Die Vorbereitung wurde in Kleingruppen durchgeführt, von denen jeweils ein Abgeordneter zur Podiumsdiskussion eingeladen wurde. Es wurde diskutiert, wie der Supergau, dass im Jahr 2050 jedes Jahr rund zehn Millionen Menschen weltweit auf Grund von Antibiotikaresistenzen sterben werden, verhindert werden kann und welche Maßnahme von wem übernommen werden müssen. Auch das Publikum band sich hervorragend mit Fragen in die Diskussion ein.

 

Initiiert wurde das dreiteilige Seminar von Mag.a Manuela Dönz und Dr. Elisabeth Lukasser-Vogl vom Verein klasse!forschung, organisiert von Mag.a Ulrike Matiz und Dr. Christoph Schinagl. Ebenfalls beteiligt waren die Gruppenmentoren, viele engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Innsbruck und des Bundesgymnasiums Dornbirn. Ziel dieses Projekt war es, die Jugendlichen für die Gefahren der Antibiotikaresistenzen zu sensibilisieren und wie jede und jeder beispielsweise durch einen sorgsamen Umgang mit Antibiotika beitragen kann, dass wir nicht bald die vielleicht größte Krise der Menschheit erleben müssen, bei der wir aus medizinischer Sicht wieder im Mittelalter wären.

 

Forderungen und Lösungsansätze

Forderungen wurden vor allem an die EU gestellt, so sollten Forschern mehr Geldmitteln in die Hand geben werden, um an neuen Antibiotika und alternativen Behandlungsmöglichkeiten zu forschen. Ärzte müssen beginnen, mehr Zeit für ihre Patienten aufzuwenden. Die Pharmaindustrie muss aufhören, Ärzten und Apothekern Vorteile zu versprechen, wenn diese vermehrt Produkte aus ihrem Haus verschrieben. Lukas Gmeiner stritt dies zwar ab, allerdings kommen solche Fälle immer wieder an die Öffentlichkeit. Die Landwirte fordern mehr Geld, damit sie die Haltungsbedingungen verbessern können, und appellieren gleichzeitig an Konsumenten, für tierische Produkte mehr Geld auszugeben.

 

Aber wie kann der Antibiotikaresistenz Einhalt geboten werden? Stoppen kann man sie nicht, denn die Evolution lässt sich nicht aufhalten. Aber man kann versuchen, ihre Ausbreitung zu verhindern. Um Dr. Christoph Schinagl vom Institut der Mikrobiologie Innsbruck zu zitieren: „Die Demokratie zeigt sich an der Kassa. Kaufe ich das Billigfleisch in einem Discounter oder gehe ich auf den Markt, um regionales und biologisch produziertes Fleisch zu kaufen?“. Es zeigt sich also: Jede und jeder kann mithelfen, diese Krise nicht zu verstärken: vom Arzt oder der Ärztin keine Antibiotika bei einer Erkältung fordern, Antibiotika richtig entsorgen (in der Apotheke), den Anweisungen medizinischer Personen Folge leisten und das Thema der Öffentlich bekannt machen. Letzterer Punkt wurde mit diesem Projekt erfolgreich umgesetzt.

 

Julian Jenny, Julius Amann, Julia Richter (6ar)

Zumtobel Exkursion

Das Forschungsteam der First Lego League besuchte gemeinsam mit weiteren interessierten SchülerInnen am 13. November 2019 den Leuchtenhersteller Zumtobel im Hartlerdorf. Initiiert wurde der Unternehmensbesuch von Philipp Allgeuer, einem Mitarbeiter der Zumtobel Gruppe. In seiner Funktion als IT Spezialist wird er die Jugendlichen dabei unterstützen, ihre Ideen für den Smart City Wettbewerb in digitaler Form umzusetzen.

 

Nach der Begrüßung durch Herrn Allgeuer führte Herr Walch die Jugendlichen durch das Licht Forum, wo die SchülerInnen selbst erleben konnten, wie Licht unsere Wahrnehmung beeinflusst. Die LED Technologie, die auch beim Prototypen der Forschergruppe eine wichtige Rolle spielt, wurde im Detail erklärt, ebenso wie diverse Anwendungsgebiete in Büros, im Handel oder in Industriebetrieben. Beeindruckend waren auch die verschiedenen Designerleuchten und Produktinnovationen.

 

Herzlichen Dank an Herrn Walch und Herrn Allgeuer für die interessanten Lichtblicke!

Lehrausgang zur Abwasserreinigungsanlage in Dornbirn/Schwarzach

Am Freitag, den 20.09.2019 besuchte die 4d Klasse die Abwasserreinigungsanlage Dornbirn-Schwarzach. Die Führung wurde von Herr Seidl, welcher schon 21 Jahre in der ARA arbeitet und 40h pro Woche dort verbringt, geleitet. Die Exkursion war sehr spannend und interessant! Vielen lieben Dank an Frau Prof. Sottopietra, dass sie uns diese Führung ermöglicht hat, und Herrn Dieter Seidl, dass er seine Freizeit für uns geopfert hat.

 

Protokoll von Linda Scheifinger

 

Protokoll von Vera Kügel

 

Protokoll von Zoe Linta Pfanner

 

Protokoll von Nicolas Jenny

 

 

Weitere Bilder finden Sie in der Galerie ...

Mobiles Planetarium

Am Dienstag, 22.10.2019 hatten fast alle Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen das Vergnügen ein mobiles Planetarium zu besuchen. Die Rheticus-Gesellschaft und das Regionale Netzwerk Naturwissenschaften Vorarlberg haben im Jahr der Physik ein Pilotprojekt eingerichtet. Dabei sollen Schulklassen und Lehrpersonen die Möglichkeit haben das Planetarium zu erleben.

 

Die Astronomin Frau Dr. Ruth Grützbauch erläuterte überaus interessant und faszinierend den aktuellen Nachthimmel mit Sternbildern und die unvorstellbaren Weiten des Alls. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert und stellten dementsprechend viele Fragen.

 

Ein herzliches Dankeschön an die Astronomin Ruth Grützbauch für den spannenden Vortrag, an Herrn Richard Werner von der Rheticus-Gesellschaft, der dieses Projekt initiiert hat und an das Regionale Netzwerk Naturwissenschaften Vorarlberg für die finanzielle Unterstützung!

Photovoltaik im Detail

Am 23. 10. 2019 machte sich das ForscherInnen-Team der First Lego League auf den Weg, um im Energieinstitut mehr über Photovoltaik zu erfahren. Für ihr Forschungsprojekt ist es wichtig, nicht nur online zu recherchieren, sondern sich auch mit ExpertInnen zu treffen, um die Details der Umsetzung ihres Prototypen zu erörtern.

 

Herr Schlader vom Energieinstitut erwies sich als ausgezeichneter Experte, der auf die vielen Fragen nicht nur fachkundige Antworten geben konnte, sondern auch Lösungsansätze für die Bewältigung der Herausforderungen wie Kälteeinfluss auf die Batterieleistung während der Wintermonate, Schutz vor Vandalismus oder Dimensionierung der PV-Oberfläche und Batteriegröße, anbot.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Schlader für seine Zeit und die ausgesprochen interessanten, praxisnahen Informationen, die die SchülerInnen mitnehmen konnten!

 

Scrum & Agiles Projektmanagement Exkursion zu Omicron

Am Montag, dem 21. Oktober 2019, gegen 14:00 Uhr besuchten die Klassen 6ar und 6br das Unternehmen Omicron in Klaus. Einer Klasse gab der Personalchef Harald Dörler eine Führung durch die Firma, die den Mitarbeitern unter anderem einen Fußballplatz, einen Beachvolleyballplatz, verschiedene Rückzugsorte (wie ein Lehmhaus) bietet, die andere Klasse bekam von Lukas Bachmann eine Einführung in das Projekt-Management der Firma, das sich durch eine agile Führungsmethode auszeichnet, das heißt, eine Aufgabe wird verstärkt in Zusammenarbeit mit anderen Mitarbeitern und schrittweise angegangen. Das Ziel dieser Projektmanagementmethode ist es, eine möglichst gute Software (in diesem Fall für Geräte, die u.a. Hochspannungsleitungen und Transformatoren auf Schäden prüfen) dem Kunden zu liefern, dieser wird auch in den Entwicklungsprozess eingebunden. Nach einer Stunde gab es eine kurze Pause mit Verköstigung, danach wurde gewechselt. Bemerkenswert ist auch, dass die ganzen Mitarbeiter quasi eine „Familie“ sind, so wird teils zusammen gekocht oder im Fitnessraum trainiert. Omicron engagiert sich auch für die Umwelt, Mitarbeiter, die nicht mit dem Auto anreisen, können Punkte sammeln und diese dann beispielsweise gegen Tickets für Öffis einlösen, auch bietet das Unternehmen den Mitarbeitern die Möglichkeit, ihr Fahrrad in der beheizten Tiefgarage abzustellen und sich danach zu duschen.

 

Alles in allem war es eine gelungene Exkursion, Dank gilt Harald Dörler und Lukas Bachmann, die uns einen Einblick in dieses spezielle Unternehmen gewährten, und Frau Professor Schuster, die diese Exkursion erst möglich gemacht hat.

 

Verfasser Julian Jenny, 6ar

 

IMST Award Verleihung

Am 4. Oktober 2019 fand die feierliche Verleihung des IMST-Awards im Audienzsaal des Bildungsministeriums in Wien statt. IMST ist eine Initiative des BMBWF und steht für „Innovationen Machen Schulen Top“

 

Das BG Dornbirn reichte das Projekt „Technik beGREIFEN“ ein, das im Unterrichtsfach Informatik & Projektmanagement in der 6AR in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Vorarlberg im Schuljahr 2018/19 erstmals durchgeführt wurde. Die beiden Hauptverantwortlichen für das Projekt, Prof. Dr. Franz Geiger von der FHV und Prof. Dr. Erika Schuster vom BGD nahmen den Award in Empfang.

 

Das Projekt IMST prämiert herausragende innovative Unterrichts- und Schulprojekte für  MINDT Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Deutsch und Technik sowie in verwandten Fächern) im österreichischen Schul- und Bildungswesen mit bis zu sechs IMST-Awards in den Kategorien Schulklassen, schulstufen-bzw. schultypenübergreifenden Projekte, sowie institutsübergreifende Projekte in Kooperation mit Universitäten, Hochschulen oder Unternehmen.

 

Die Auswahl der PreisträgerInnen erfolgte durch eine Fachjury bestehend aus ExpertInnen, die die eingereichten Projekte nach folgenden Kriterien beurteilte:

  • Innovativer Charakter der Initiative/des Projekts
  • Steigerung der Attraktivität des Unterrichts
  • Verbreitung der Initiative/des Projekts
  • Nachhaltigkeit
  • Berücksichtigung von Gender Sensitivity und Gender Mainstreaming
  • Begleitende oder/und abschließende Evaluation

 

Nähere Informationen unter https://www.imst.ac.at/

 

Beschreibung des prämierten Projekts

 

Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Informatik und Projektmanagement“ beschritt das Bundesgymnasium Dornbirn im Schuljahr 2018/19 neue Wege. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Vorarlberg wurde ein Programm entwickelt, das die SchülerInnen in die Welt der Technik von den Grundlagen der Elektrotechnik & Mikrocomputer über die Programmierung in C/C++ und Python bis hin zu Robotern einführte.

 

Über einen Zeitraum von sieben Wochen absolvierten die 26 SchülerInnen der 6ar jeden Montagnachmittag geblockte Lehrveranstaltungen im Ausmaß von vier Unterrichtseinheiten an der Fachhochschule. 

 

Für die meisten SchülerInnen war es das erste Mal, dass sie mit dieser Materie in Berührung kamen. Umso erfreulicher ist das Ergebnis der Feedback-Runde am Ende, welches ausgesprochen positiv war und das Projekt im heurigen Schuljahr mit zwei weiteren Klassen fortgesetzt wird.

 

Neben den fachlichen Inhalten waren auch die Informationen über mögliche technische Studienrichtungen nach der AHS Matura wichtig. Ebenso war das Kennenlernen der tertiären Institution als Teil der Studienoptionen für die SchülerInnen von Vorteil. Sie bauten durch dieses Projekt Vorurteile gegenüber technischen Studienrichtungen ab und insbesondere Mädchen konnten bisher unentdeckte Talente erkennen.

 

Allen Beteiligten, die dieses Projekt ermöglichten an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“!

 

Fotos Copyright: Froese

IMST-Award für das BG Dornbirn

ein Bericht von Laurence Feider - 14.10.2019

 

Link: https://www.vol.at/imst-award-fuer-das-bg-dornbirn/6389311

Exkursion zum Landbus

Am Mittwoch, den 9. Oktober 2019 unternahm das ForscherInnen-Team der First Lego League eine Exkursion zur Landbus-Zentrale.  Dort trafen sie sich mit dem Geschäftsführer, Herrn Michael Stabodin, um die Idee ihres diesjährigen Forschungsprojektes zu präsentieren und wichtige Fragen für die Realisierung abzuklären. Herr Stabodin war vom Projektentwurf der Jugendlichen angetan und sagte seine volle Unterstützung bei der konkreten Umsetzung zu.

 

Herzlichen Dank an den Leiter vom Landbus für seine Zeit und die hilfreichen Tipps!

Herausforderung Umwelt

Am 18. September 2019 besuchte das Forscherteam der heurigen First Lego League Herrn DI Martin Machnik, den Leiter der Abteilung für Umwelt, Land- und Forstwirtschaft der Stadt Dornbirn. Mit ihm diskutierten sie die unterschiedlichen Herausforderungen, mit denen die Stadt im Bereich Umwelt konfrontiert ist. Speziell bei Littering und Abfall sind vermehrt Anstrengungen notwendig und neue Lösungen gefragt, an denen die Jugendlichen arbeiten könnten.

 

Herzlichen Dank an Herrn DI Machnik für seine Zeit und die interessanten Einblicke in sein Arbeitsgebiet!

Schau auf Dornbirn

Am 25. September 2019 erfuhr das ForscherInnen-Team der First Lego League bei einem Treffen im Rathaus mit Frau Thurnher und Herrn Gunz nähere Einzelheiten über die „Schau auf Dornbirn“ App (https://schau.auf.dornbirn.at/).

 

Mit diesem Tool können die BürgerInnen der Stadt Dornbirn bequem aktiv dazu beitragen, die größte Stadt Vorarlbergs noch lebenswerter zu machen. Schnell und einfach kann man über das Handy Anliegen an die richtige Stelle im Rathaus Dornbirn weiterleiten, wo sich kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Anregung kümmern und die Anfragen beantworten.
Anhand einer statistischen Auswertung konnten die SchülerInnen erkennen, wo der Schuh drückt und welche Anregungen am häufigsten vorkommen. Diese Unterlagen stellen für die SchülerInnen eine Ausgangsbasis für die Definition eines konkreten Problems dar, welches sie im Anschluss bearbeiten und nach möglichen Lösungsansätzen suchen werden.

 

Herzlichen Dank an Frau Thurnher und Herrn Gunz für die Auswertung und die Erklärungen!

 

Smart City

„Dornbirns Zukunft ist smart“ Dieser Slogan auf der Webseite https://smartcitydornbirn.com/ steht für digitalen Fortschritt und eine lebendige, frische Innovationskultur. Da sich die SchülerInnen der FLL heuer mit dem Thema „City Shapers“ befassten und ihre Umwelt analysieren, durfte die digitale Umwelt keinesfalls fehlen.  Daher war es naheliegend, mit dem Verantwortlichen der Abteilung für „Digitales Management“ der Stadt Dornbirn, Herrn Klaus Lingg, zu sprechen.

 

Im Rahmen einer Exkursion besuchten die Jugendlichen am 25. September 2019 diese neugeschaffene Abteilung und erfuhren, was überhaupt unter dem Begriff einer „smart city“ verstanden wird. Des Weiteren machte Herr Lingg auf den Wettbewerb aufmerksam, der großes Interesse bei den SchülerInnen weckte. In einem nächsten Schritt sind sie damit beschäftigt, eine kreative Lösung für ein konkretes Problem in der smart city zu entwickeln.

 

Herzlichen Dank an Herrn Lingg für die interessanten Einblicke in die smart city Dornbirn!

Exkursion zum Architektur Institut

Auf der Suche nach einer Problemstellung, die es im Rahmen des Forscherauftrages bei der First Lego League zu finden gilt, begaben sich die JungforscherInnen am 18. September 2019 zum Vorarlberger Architekturinstitut. Der Kurator, Herr Clemens Quirin, führte die interessierten SchülerInnen in das Thema ‚öffentlicher Raum‘ und Baukultur ein. Dabei erläuterte  er drei Problemfelder, die im Spannungsfeld von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt stehen: das räumliche Platzproblem in Vorarlberg und damit zusammenhängend die Mobilität, der Landesgrünraum und die Allmende.

 

Herzlichen Dank an Herrn Quirin, der die Probleme auf den Punkt brachte und Einsichten in die Raumplanung gab.