Besichtigung des Energiewerkes Ilg

Am 16. Oktober 2017 besuchte die Klasse 4e zusammen mit ihrer Physiklehrerin, Frau Professor Sottopietra, die Betriebsanlage „Energiewerk Ilg“ in Dornbirn – Hatlerdorf.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich, dass wir den Betrieb besichtigen durften. Die Führung wurde sehr spannend gestaltet und hat uns sehr geholfen, das Thema „Erneuerbare Energien“ besser zu verstehen. Wir haben einen tollen Einblick in die Praxis zu bekommen.

 

Exkursionsberichte von:

Burtscher Leonie

Lenz Florian

Überbacher Sarina

 

 

Schuljahr 2016/2017

Exkursion zum Energiewerk Ilg

Die Klasse 3c besuchte am 28. Juni 2017 mit ihrer Physik-Lehrerin Prof. Dagmar Sottopietra das Energiewerk Ilg im Hatlerdorf.

 

Bericht von Julian Jenny

 

Bericht von Julius Amann

 

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Exkursion zu Illwerke VKW

Am 13. März 2017 besuchten wir, die 4e, zusammen mit Frau Prof. Sottopietra den Hauptsitz der Illwerke VKW in Bregenz.

 

Wir versammelten uns um 13:25 am Bahnhof Dornbirn und fuhren anschließend mit Zug und Bus nach Bregenz, wo wir bereits von unserem Führer Norbert Slappnig erwartet wurden.

 

Frau Prof. Sottopietra hatte uns im Voraus schon einen Film gezeigt, in dem es um die Entstehungsgeschichte der VKW ging. Friedrich Wilhelm Schindler war der Gründer des ganzen Betriebs. Er erkannte schon früh die Bedeutung der Elektrizität und begann Geräte wie das Bügeleisen oder den Staubsauger zu entwickeln. Außerdem baute er ein kleines Kraftwerk und etwas später folgte das leistungsstärkere Kraftwerk Rieden zur Stromversorgung von Bregenz. Dies war die Geburtsstunde der VKW. Heute werden rund 1300 Mitarbeiter, aufgeteilt auf die Zentralen im Montafon und in Bregenz, in diesem Betrieb beschäftigt. Außerdem hat sich die VKW 2001 mit den Illwerken zusammengeschlossen und der Betrieb Illwerke-VKW ist entstanden. Dieser kümmert sich um die Stromversorgung. Vorarlberg Netz (Netzkontrolle) und Vorarlberger Erdgas (Gasverteilung) gehören auch zu den Illwerke-VKW.

 

Norbert Slappnig führte uns zuerst in das alte Krafthaus Rieden welches heute als kleines Museum besichtigt werden kann. Dort erzählte er uns über  eine weitere Erfindung Schindlers, die Bogenlampe und was der Begriff „Energieautonimie 2050“ bedeutet. Vorarlberg möchte nämlich bis 2050 übers Jahr gesehen so viel Energie produzieren wie benötigt wird und dies nur mit erneuerbaren Energien.

 

Anschließend haben wir den 1915 erbauten Generator mit zugehöriger Turbine besichtigt.

 

Auf dem Weg zum Umspannwerk haben wir noch eine Peltonturbine, welche sagenhafte 7 Tonnen wog und eine Doppelfrancisturbine besichtigt. Die Kaplanturbine, welche senkrecht und waagrecht eingebaut werden kann, war gerade bei Reparaturarbeiten und deshalb konnten wir sie leider nicht besichtigen.   

 

Das Umspannwerk stellt wegen der sehr hohen Spannungen eine große Gefahr dar und ist deshalb sehr gut gesichert und wird durch zahlreiche Kameras überwacht. Diese 110kV Spannungen konnten wir anhand von Blitzen sehen. Im Umspannwerk gibt es zwei Transformatoren. Einer davon in Betrieb und der andere als Nottrafo. Außerdem wurde uns berichtet, dass der Mindestabstand zwischen zwei 110kV Leitern 1,1 Meter beträgt.

 

Im Anschluss besichtigten wir das neue Laufkraftwerk Rieden. Norbert Slappnig erzählte uns, dass dieses Kraftwerk 1000 Haushalte versorgt und hier sagenhafte 4000 Liter Wasser pro Sekunde ganze 7m hinunterströmt und dies mit ziemlich hohen Geschwindigkeiten.

 

Anschließend besuchten wir die Hauptschaltwarte, wo das gesamte Stromnetz Vorarlbergs gesteuert wird und Norbert Slappnig erzählte uns von den Sicherheitsvorkehrungen rund um die  Schaltzentrale. Es gibt Sicherheitstüren die nur von Befugten geöffnet werden können. Außerdem arbeitet in der Zentrale rund um die Uhr jemand. Im Falle einer Zerstörung der Hauptschaltleitung gibt es auch noch eine zweite, geheime Schaltzentrale.

 

Nach dem spannenden Besuch in der Hauptschaltwarte ging es weiter zu der Lehrlingswerkstatt. In Bregenz werden ca. 50 Lehrlinge ausgebildet und in ganz Vorarlberg sind es mehr als 110 Auszubildende. Diese können verschiedene Module wählen, die auch unterschiedlich lange dauern. Außerdem wurden wir von dem Lehrlingsausbilder Florian Alpert über die Bezahlung der Lehrlinge und über die so genannten Prämien, wie z.B. die Nichtraucherprämie von 50€ pro Semester, informiert.

 

Nach dem Vortrag besichtigten wir die einzelnen Räume, wie den Arbeitsraum oder den Erholungsraum. Im Arbeitsraum sahen wir einen Lehrling, die anderen waren in der Berufsschule, welche man im 1. Lehrjahr 2mal pro Woche und ab dem 2. Lehrjahr 1mal pro Woche besucht. Außerdem besuchten wir einen Erholungsraum mit Tischfußballtisch der von den Lehrlingen in den Pausen genützt wird.

 

Schließlich gingen wir wieder zurück zum Krafthaus, wo uns eine köstliche Jause erwartete und fuhren dann mit dem Zug wieder zurück nach Hause.

 

Ich bedanke mich bei Norbert Slappnig für die interessante Führung und bei Frau Prof. Sottopietra für die Organisation und die gute Vorbereitung mit uns auf die Exkursion.

 

Sabrina König, 4e

 

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Ein Tag in der Lehrwerkstätte der Firma Blum

Am 27. Februar besuchte die Klasse 5ar aus dem Fach Physik die Lehrwerkstätte der Firma Blum im Wallenmahd. Einen Vormittag lang hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit die unterschiedlichen Ausbildungsbereiche Maschinenbautechnik, Zerspanungstechnik, Elektrotechnik, Kunststofftechnik, Konstruktionstechnik, Prozesstechnik, Werkzeugbautechnik, Werkstofftechnik kennenzulernen.

 

Wir danken herzlich Herrn Stefan Gallaun, dem Verantwortlichen für Aus- und Weiterbildung, für den Einblick in die Welt der Technik!

 

Schülerinnenbericht:

 

Am Montag, 27.2.2017 besuchten wir das Weltunternehmen - die Firma Blum. Als erstes hat man uns einen Film über die Firma gezeigt, anschließend machten wir mit Herrn Gallaun einen Rundgang durch das Werk 7. Danach erkundigten wir in Gruppen das Ausbildungscenter. Wir durften die verschiedenen Berufe näher kennenlernen und ich war vor allem fasziniert, wie die Lehrlinge nicht nur untereinander, sondern auch mit den Ausbildnern eine ausgezeichnete Teamarbeit haben. In der Abteilung Konstruktionstechnik durften wir selber einen Würfel fertigen, das hat mir sehr gut gefallen. Mit freundlichen Gesten wurden wir empfangen und wieder entlassen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Firma näher kennenzulernen. Vielen Dank dafür!

 

 

Besuch im Technorama

Am 7. Juni 2016 besuchten die Klassen 4c und 7b das Swiss Science Center Technorama in Winterthur. Hunderte von Probierstationen konnten die Schülerinnen und Schüler berühren und begreifen. Auch das neue Exponat machte den SchülerInnen sichtlich Spaß:

 

 „Air Fountain“ – dieses Exponat im Innenhof erlaubt verblüffende Begegnungen mit der Luft – leichte Materialien wie Seidentücher, Papierschnipsel, Federn oder Blätter werden vom Luftstrom erfasst und zum Schweben gebracht. (Weitere Informationen unter: http://www.technorama.ch/)

 

 

Besichtigung der Fa. Loacker Recycling, Götzis

Am 24.05.2016 stand unsere Exkursion zur Firma Loacker an. Dort angekommen wurden wir freundlich begrüßt. Dann wurden uns die Sicherheitsvorschriften vorgelesen und uns Warnwesten (die wir behalten durften), Helm und ein Headset gegeben.

 

Die Führung durch Marco Ortner begann im Metallschrottbereich. Nach einigen Informationen über die Gründung der Firma wurden wir im Gelände an den getrennten Lagerplätzen für den verschiedenen Schrott vorbei geführt, bis wir zum Shredder gelangten. Unser Führer erklärte uns, wie Autos geshreddert werden und leitete uns weiter zur Elektro-Altgeräte-Zerlegung. Drei Mitarbeiter schraubten alte Drucker, Fernseher und Monitore auseinander und zerlegten sie in Einzelteile. Danach führte er uns zur Papierverwertung. In riesigen Haufen lagen weiße und bunte Fetzen. Wir erfuhren, wie das Papier wiederverwertet wird. Einerseits wird weißes Papier, andererseits buntes Papier zu neuen Papierbögen verarbeitet. An den großen Halden von Glasflaschen vorbei gelangten wir zu einem ruhigeren Platz, wo wir ein Klassenfoto machten.

 

Zum Schluss gab es noch eine Jause und anschließend fuhren wir mit dem Zug zurück nach Dornbirn.

 

verfasst von Giesinger Lena, 4d

 

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Illwerke VKW in Bregenz

Protokoll von Lara Bregenzer (4a)

 

Am Mittwoch, den 30.03.2016, besuchten wir mit unserer Physik Professorin Frau Professor Sottopietra die Illwerke VKW in Bregenz. Unser Führer hieß Norbert. Er zeigte uns alles ganz genau und gab uns viele Informationen zum Mitschreiben.

 

Programm: Einleitung, Image Film, Umspannleitungen, neue Hauptschaltleitung, Lehrwerkstätte, Jause.

 

Norbert erzählte uns sehr viel über die VKW:

 

Die VKW wurde von Friedrich Wilhelm Schindler gegründet und wurde vor nicht allzu langer Zeit als Museum umgebaut, sodass sich jeder die VKW ganz genau anschauen kann. 2001 schlossen sich die Illwerke und die VKW zu einem gemeinsamen Konzern zusammen, der ca. 1370 Mitarbeiter hat. Die VKW hat 14 Kleinkraftwerke und ist für den Vertrieb und die Buchhaltung zuständig, während die Illwerke für die Erzeugung des Stromes zuständig ist. Die Vorarlberg Netz-AG ist die Tochterfirma der VKW und ist für die ganzen Leitungen zuständig. Die VKW besitzt seit neuesten eine neue Mobilitätszentrale, mit der sie Energiesparen wollen.

 

Film: In dem Film erfuhren wir unter anderem, dass hierzulande schon seit 100 Jahren Strom mit Wasserkraft erzeugt wird und dass ca. 90% aller Stromleitungen unterirdisch verlaufen. Die VKW erzeugt Strom in eigenen Kraftwerken, ist auch für Erdgas zuständig und hat 2000 Trafostationen. Die Kunden der VKW begrenzen sich nicht nur auf Vorarlberg und das Allgäu sondern z.B. auch Lindau ist Kunde der VKW. Die VKW haben auch ein Projekt namens ,,Vlotte“ das helfen soll den CO2 Ausstoß auf den Straßen zu verringern.

 

Nach dem Film besichtigten wir die 3 Arten von Turbinen:

  1. Francisturbine: wurde 1914 erbaut, 150 U/min, Leistung von bis zu 630 kW, Wirkungsgrad ca. 85-92%
  2. Kaplanturbine: wurde 1925 erbaut, 187 U/min, Leistung von bis zu 295 PS, Wirkungsgrad ca. 80-95% (ähnelt einer Schiffschraube)
  3. Peltonturbine: wurde 1953 erbaut, 500 U/min, Leistung von bis zu 30 MW, Wirkungsgrad: ca. 92,5%

 

In einem Wasserkraftwerk ist alles mit 2 Farben unterteilt: Rot und Blau. Rot ist alles was mit Generator und Strom zu tun hat und blau ist alles was mit Turbine und Wasser zu tun hat.

 

Umspannwerk: Es gibt 21 Umspannwerke in ganz Vorarlberg. In einem Umspannwerk gibt es Spannungen von bis zu 110.000 Volt. So eine hohe Spannung deswegen, weil diese weiter transportiert werden kann, ohne große Spannungsverluste zu machen. Ein Transformator regelt die Spannung.

 

Hauptschaltleitung: In der Hauptschaltleitung können die Mitarbeiter das ganze Land mit Strom versorgen. Es sitzen rund um die Uhr 2 Mitarbeiter in der Zentrale und regeln Störungen, Ereignisse und Stromausfälle die das Netz betreffen. Die häufigsten Ursachen für Stromausfälle sind Blitze und/oder beschädigte Geräte.

 

Lehrwerkstätte: Von den ca. 1300 Mitarbeiter sind davon 113 Lehrlinge (Illwerke VKW). Die Ausbildungsstandorte sind Bregenz und das Montafon. Die Lehrlinge können dort eine Ausbildung zum Bürokaufmann oder zum Elektrotechniker machen. Die Lehrzeit beträgt bei beiden Berufen 4 Jahre.

 

Jause: Als wir mit der Besichtigung fertig waren, gab es noch eine Jause. Wir bedankten uns bei unserem Führer Norbert und dann war der Vormittag bei der VKW vorbei und wir gingen nach Hause.

 

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Besuch der VKW/Illwerke

Schülerinnenbericht von Alina Vigl

Am Montag, den 29. Februar 2016 besuchten wir, die 4b Klasse, mit unserer Physiklehrerin Frau Prof. Dagmar Sottopietra, den Hauptsitz der VKW-Illwerke Gruppe in Bregenz. Mit dem Bus, welcher um 7:35 Uhr vom Bahnhof Dornbirn abfuhr, ging es gemeinsam los nach Bregenz, wo wir um 8:15 ankamen. Vor Ort wurden wir freundlich begrüßt und in einen ehemaligen Kraftwerksraum geführt, den man nun für verschiedene Zwecke nutzt. Zunächst zeigte man uns einen Film, der uns  die Grundprinzipien der Firma näherbrachte.

 

Friedrich W. Schindler ist der Gründer. Er war dafür verantwortlich, dass es 1901 das erste Wasserkraftwerk gab.

Heute gibt es zwei Werke des Unternehmens, eines in Bregenz und eines im Montafon, die insgesamt ca. 1300 Arbeiter eingestellt haben, die sich um die Stromgewinnung, die Gasverteilung und um die Netzkontrolle kümmern. Von den Filmen lernten wir, dass sich die VKW-Illwerke hauptsächlich um Wasserkraftwerke kümmern.

Außerdem gibt es insgesamt 28 Umspannwerke in Vorarlberg, die problemlos den Strom in unsere Häuser liefern.

 

Man erzählte uns von unserem Ziel, bis zum Jahre 2050 energie-autonom zu werden. Das bedeutet, dass in Vorarlberg im gleichen Ausmaß Energie aus erneuerbaren Energieträgern bereitgestellt, sowie verbraucht wird. Sie wollen die Straßenlaternen auf LED umstellen, und vieles Weitere, um dieses Ziel zu erreichen. Auch wir können viel dazu beitragen.

Neben vielen anderen Projekten gibt es auch Vlotte – ein Elektroauto.

 

Um 9:00 besichtigten wir das erste Kraftwerk, das sie hatten. Es handelt sich um eine doppelte Francis-Turbine, welche 90 Jahre in Betrieb war und von Hand betrieben wurde. Heute wird sie nur mehr als Ausstellungsstück verwendet.

Im Anschluss sahen wir draußen eine Schaufel von einer Pelton-Turbine. Wir alle waren überrascht, als wir erfuhren, dass sie 6,7 Tonnen schwer ist.

Wir besichtigten auch eine Kaplan-Turbine und lernten, dass man sie je nach Bedarf senkrecht oder waagrecht einsetzen kann.

 

Dann ging es weiter zum Umspannwerk Bregenz-Rieden, welches den Bürgern ermöglicht, Strom zu nutzen. Dort wurde uns die gewaltige Spannung an Hand von verblüffenden Blitzen demonstriert.

 

Danach folgte die Besichtigung der Hauptschaltleitung um ca. 9:40 Uhr. Dort befanden sich zwei Männer, die auf vielen Computern und auf großen Monitoren die Kraftwerke, die Gasverteilung und Netzführung von ganz Österreich überwachen. Jeder kleine Fehler muss sofort festgestellt und behoben werden.

 

Im Anschluss liefen wir zur Lehrlingswerkstätte, bei der ca. 50 Lehrlinge zurzeit ausgebildet werden. Sie lernen Theorie und Praxis und sind mitten in der Arbeitswelt der Stromerzeugung dabei. Uns wurde erzählt, dass noch über die Hälfte der ehemaligen Lehrlinge bei der VKW-Illwerke angestellt sind.

Wir hatten eine kleine Führung in der Lehrwerkstätte, und lernten den Alltag der Auszubildenden besser kennen.

Außerdem erhielten wir auch einen Überblick über die Bezahlung von den Lehrlingen, und welche Anforderungen sie mitbringen sollten, wie z.B. eine gute Ausdauer und viel Ehrgeiz.

 

Zum Schluss gingen wir zurück zum ehemaligen Kraftwerksraum wo wir am Anfang waren. Dort erhielten wir eine leckere Verpflegung.

 

Wir bedankten uns bei unserem Führer und verließen die VKW-Illwerke mit vielen neuen Eindrücken, und fuhren mit dem Bus wieder zurück nach Dornbirn.

 

Im Namen unserer Klasse bedanke ich mich recht herzlich bei allen, die sich die Zeit für uns nahmen, ihre Firma und ihre Arbeit sehr informativ vorzustellen.

Einen besonderen Dank gilt natürlich auch Frau Prof. Sottopietra, die diesen interessanten Ausflug für uns organisierte, um uns vieles was wir in der Theorie gelernt hatten, auch in der Praxis näher zu bringen.

 

Exkursion zum CERN

Die Exkursion der 7ar Klasse zum CERN, unterstützt von einigen Achtklässlern sowie Frau Prof. Mitterbacher und Herr Prof. Schneider, fand am 5.11.2015 statt.

 

Als sich unsere Gruppe um 3:30 Uhr vor der Schule traf und den Bus bestieg, der uns nach Genf bringen sollte, herrschte eine allgemeine Müdigkeit. Als Konsequenz daraus verbrachte der Großteil der Schüler die Hinfahrt damit, zu schlafen. Doch als wir uns dem Forschungszentrum in Genf näherten, kam plötzlich Leben in die Gesellschaft. Bei der Einrichtung wurden wir dann von einem Urgestein der Teilchenphysik abgeholt, in einen Hörsaal geführt und über die Teilchenphysik sowie die Forschung am CERN aufgeklärt. Da CERN ein großes Areal umfasst, ging es im kleinen Bus zur nächsten Station. Dort sahen wir diverse Teile des LHC, unter anderem einen Supraleiter, einen Beschleuniger und das Kühlsystem des LHC. Zum besseren Verständnis der Geschichte des CERN wurde uns noch eine Multimedia-Show präsentiert, die zum Beispiel eine Lichtshow beinhaltete.

 

Nächste Station: Museum. Im Museum nahmen wir das Angebot an interaktiver Informationsvermittlung in Anspruch, die uns mit vielen neuen Informationen versorgten. Danach genossen wir noch den Anblick von Bauteilen von Vorgängern des LHC, bis uns die Kantine mit ihren zahllosen Verlockungen zu sich rief. Derartig gestärkt machten wir uns danach an die lange Heimfahrt.

 

In der anschließenden Physikstunde sammelten wir Rückmeldungen unserer SchülerInnen. Diese fielen sehr positiv aus, vor allem wurden die Multimedia-Show und die Führungen im CERN gelobt. Kritische Stimmen gab es bezüglich des Vortrages am Anfang, denn er wurde von manchen Personen als zu kompliziert wahrgenommen. Doch alles in allem lässt sich sagen: ein toller und sehr lehrreicher Ausflug! Wir bedanken uns herzlich bei unseren BetreungslehrerInnen!

 

Von Christoph Moll und Guido Steurer

 

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Schuljahr 2014/2015

Klangmaschinen-Bewerb

Das Regionale Netzwerk Vorarlberg und der Arbeitskreis Schule Energie (ASE) haben einen Klangmaschinen-Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem aus Altmaterialien eine Klangmaschine oder eine Klangskulptur gebaut werden soll.

Am Mittwoch, den 24. Juni 2015 präsentierte die 4e Klasse im Siechenhaus in Bregenz ihre Klangmaschine, die sie im Physik-Unterricht mit viel Engagement gebastelt hat. Durch die gute Zusammenarbeit der Klasse und kreative Ideen der Schülerinnen und Schülern konnte die Klangmaschine die Jury überzeugen und die 4e-Klasse gewann den 2. Platz!

 

Beschreibung:

Im Grunde funktioniert die Klangmaschine wie eine Kugelbahn, bei der zur Klangerzeugung in erster Linie Metallteile wie beispielsweise Metallröhrchen, Besteck und leere Sahnekapseln verwendet werden.

Zu Beginn, wenn die Kugel nach oben gebracht wird, sind „Quietsch-Geräusche“ zu hören. Anschließend erzeugen das Rollen auf unterschiedlichen Materialien und das Fallen der Metallkugel unterschiedliche Klänge, die durch Stöße mit Klangkörpern ergänzt werden. Am Ende sind Spritzgeräusche zu hören.

Die Klangmaschine besteht größtenteils aus Holz. Die beiden Obstkisten wurden mit Bahnen aus Karton und Kunststoffflaschen ausgekleidet und mit Comics verziert.

 

Der Mechanismus:

Zu Beginn wird die Metallkugel mit einem händisch betriebenen Seilzug und einem Magneten nach oben gebracht. Die Kugel rollt, nachdem sie am höchsten Punkt von einem Metallloch abgestreift wurde, über Bahnen aus Karton und Metall durch zwei Obstkisten und anschließend durch eine Holzkugelbahn. Während die Kugel rollt, bringt sie unterschiedliche Metallteile zum Schwingen und Tönen. Zum Schluss fällt die schwere Kugel auf eine Gummimatte, wodurch „Mentos“ in eine Cola-Flasche fallen und durch den hohen Druck eine Fontäne erzeugt, die sich in einer darüber liegenden größeren Flasche ergießt.

 

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... mehr zum Klangmaschinen-Bewerb unter http://vorarlberg.orf.at/tv/stories/2717958/

 

 

Sonnenfinsternis 2015

 

Am Freitag, 20. März zwischen 9:27 und 11:48 Uhr konnte man über Dornbirn eine partielle Sonnenfinsternis beobachten. Das Maximum der partiellen Sonnenfinsternis (69 % der Sonne wurden durch den Mond verdeckt) war um 10:36 Uhr zu sehen.

Ungefähr zu dieser Zeit fand die große Pause am BGD statt, so dass sich viele Schülerinnen und Schüler am Schulhof versammelten um dieses Himmelsspektakel zu beobachten. Mit selbstgebastelten Filtern, mitgebrachten Sofi-Brillen und einer Camera Obscura bewunderten die interessierten Schülerinnen und Schüler das Naturschauspiel.

Kooperation zwischen SPZ und BGD

Anfang November besuchten uns Schülerinnen und Schüler des SPZ im Physiksaal des BG Dornbirn, wo wir Versuche zum Thema Elektrizität durchführten. Am Mittwoch, 5. November 2014 waren wir vom SPZ zu einem Gegenbesuch eingeladen:

 

Die Lehrerinnen Rosemarie Farmer und Antonette Schwärzler studierten mit ihren Schülerinnen und Schüler die bekannte Ballade von Johann Wolfgang von Goethe „Der Zauberlehrling“ ein. Mit tollem Gesang und vielsagender Gestik trugen die Schülerinnen und Schüler die berühmten Verse vor. Anschließend durften wir das Schulgebäude mit den freundlichen und hellen Klassenräumen besichtigen. Von der Darbietung des Theaterstücks und den freundlichen Klassenräumen waren SchülerInnen und LehrerInnen gleichermaßen beeindruckt!

SchülerInnen des SPZ zu Besuch im Physiksaal des BGD

Am Mittwoch, den 5. November 2014 besuchten zwei Mädchen und vier Buben vom Sonderpädagogischen Zentrum (SPZ) mit ihren Lehrerinnen Rosemarie Farmer, Antonette Schwärzler und der Praktikantin Monika Fitz den Physiksaal des BG Dornbirn. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der 4e Klasse untersuchten sie im Stationsbetrieb mithilfe von Experimenten Phänomene der Elektrizität:

  • durch große elektrische Ströme wurde ein Draht erhitzt, mit dem Papier geschnitten werden konnte,
  • ein elektrisches Feld lenkte einen Wasserstrahl ab,
  • aus einem Apfel, einer Zink-Elektrode und einer Kupfer-Elektrode stellten die Schülerinnen eine Batterie her,
  • der Unterschied zwischen einer Serien- und einer Parallelschaltung wurde untersucht,
  • die Abhängigkeit der Stromstärke vom Widerstand wurde durch eine Glühbirne und einem Schiebewiderstand verdeutlicht,
  • die Wirkung eines einfachen Elektromagneten wurde getestet,
  • und mit einer Influenzmaschine konnten so große Spannungen erzeugt werden, dass sie sich durch laut knisternde Blitze wieder entluden.

Abschließend durften alle Schülerinnen und Schüler noch zusehen, wie ein 5 mm dicker Nagel durch große elektrische Ströme verglüht wurde und große Spannungen über den sog. Hörner Blitzableiter durch einen Funken abgeleitet wurden.

 

Es war für alle Beteiligten ein spannender und interessanter Vormittag, das auch die Zitate von den SchülerInnen der 4e Klasse zeigen:

 

„Es hat uns gut gefallen mit den Jugendlichen vom SPZ zu arbeiten. Es war cool, interessant, lustig, spannend und neu.“

„Wir haben neue Erfahrungen gemacht. Die Jugendlichen haben sich sehr über die elektrischen Vorgänge gefreut. Wir waren positiv überrascht.“

„Die Jugendlichen haben sehr gut mitgearbeitet. Sie sind leicht zu beeindrucken und es hat ihnen sehr viel Spaß gemacht. Es war toll Lehrer zu spielen.“

„Wir würden uns freuen, wenn sie wiederkommen. Sie sind sehr sympathisch und angenehm, wissen viel, denken logisch – (fast) kein Unterschied zu uns.“

Raumschiff Erde – Der Mensch, sein Lebensstil und wie viel davon die Erde aushält

Dies war das Thema des zweijährigen Projektes vom Arbeitskreis Schule Energie (ASE) und dem Regionalen Netzwerk Naturwissenschaften Vorarlberg in Zusammenarbeit mit der Firma Kairos gemeinnützige GmbH; Bregenz.

Alles was der Mensch in seinem Leben tut, hat weitreichende Auswirkungen. Diese Themen wurden u. a. im Physikunterricht besprochen, um ein Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit den begrenzten Ressourcen auf unserem Planeten zu wecken. Dankend haben wir Messgeräte wie ein Raumluftmessgerät und ein Energiekostenzähler von der ASE erhalten, mit denen die Schülerinnen und Schüler interessante Messungen durchführen konnten.

Die 8C beschäftigte sich im Schuljahr 2012/2013 mit der Frage: Was gehört für dich zu einer guten Lebensqualität? Die Antworten waren sehr umfangreich und reichten von guter Luftqualität bis zu Beziehungen pflegen. Wir beschränkten uns auf folgende Themen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen beschäftigten: Luftqualität, Energieverbrauch, „Ein guter Tag hat 100 Punkte“, Vergleich von Nahrungsmitteln, Vergleich von Kleidungstücken und Fahrradwege zur Schule. Die Gruppen recherchierten in Büchern und im Internet, führten Messungen durch und werteten diese aus. Außerdem besuchte uns Simon Vetter von der Firma Kairos und hielt einen spannenden Vortrag über „Ein guter Tag hat 100 Punkte“, über dessen Inhalt eine Schülergruppe einen Zeichentrickfilm drehte. Die Ergebnisse waren vielseitig, interessant und auch sehr spannend, da es auch zu sog. Aha-Erlebnissen kam. Beispielsweise wurde herausgefunden, dass viele ArbeiterInnen in der Bekleidungsindustrie unter sehr schlechten Bedingungen arbeiten müssen, und nicht nur ArbeiterInnen von „Billig-Marken-Firmen“, sondern auch von Firmen großer und bekannter Marken. Bei der Messung des Kohlendioxid- Gehaltes im Klassenzimmer wurde festgestellt, dass sich der Messwert bereits nach 20 Minuten verdoppelt hat. Deshalb ist es wichtig, nicht nur in den Pausen zu lüften, sondern auch während des Unterrichts.

 

Im Schuljahr 2013/2014 ging dieses Projekt der ASE mit der 3e Klasse weiter. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit dem Thema Strom und führten so wie die 8c Klasse zuvor Messungen zum Stromverbrauch durch. Außerdem befassten sie sich mit den Gefahren von Strom, mit den erneuerbaren Energiequellen, mit Stromspartipps und aber auch mit den physikalischen Größen wie Strom und Spannung, die sie auf Plakaten gestalteten.

 

Bei der Abschlussveranstaltung des Projektes „Raumschiff Erde“ am 6. Juni 2014 im  Siechenhaus in Bregenz präsentierten vier Schülerinnen der 3e souverän ihr Projekt und die Plakate. Anschließend konnten wir in einer Ausstellung die Projekte anderer Schulen bestaunen und jede Menge Ideen für weitere Projekte mitnehmen. Eine großzügige Jause im Freien rundete diese Abschlussveranstaltung ab.

Industriedenkmäler in Dornbirn

Nicht einmal eine Viertelstunde Fußweg vom BGD entfernt, kann das einzige Original einer Woolf`sche Balancier-Dampfmaschine in Österreich in der Schmelzhütterstraße besichtigt werden. Diese Dampfmaschine und weitere Industriedenkmäler am Industrielehrpfad Müllerbach im inatura-Park – ein Schmiedehammer, ein Wasserrad und eine Francis-Turbine - besuchten die 8. Klassen im Februar und März 2014 in einer Exkursion aus dem Fach Physik.

Energieautonomie 2050

 

und der Beitrag der VKW (Vorarlberger Kraftwerke), dieses Ziel zu erreichen, war eines der zentralen Themen der Exkursion der 4c am 24. 6. 2014  im Rahmen des Physikunterrichts mit Frau Prof. Sottopietra.  Neben interessanten Einblicken in die Geschichte der Stromerzeugung im Ländle erfuhren die aufmerksamen SchülerInnen viel Wissenswertes über erneuerbare Energien. Die Klasse bedankt sich herzlich für die interessante Exkursion, sowie die Bewirtung am Ende der Besichtigung.