Leitbild

Unser Bildungsziel

Das Bundesgymnasium Dornbirn ist eine allgemein bildende höhere Schule mit langer Tradition. Ziel unserer Schule ist es, die jungen Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und ihnen sowohl Werthaltungen als auch ein vertieftes Allgemeinwissen zu vermitteln. Angestrebt werden Schlüsselqualifikationen wie die Fähigkeit zum selbständigen und vernetzten Denken sowie zur Teamarbeit, die Förderung der sozialen Kompetenz und der Mut zur Selbstbehauptung.

 

Der fundierten Auseinandersetzung mit der Kunst und der Entfaltung der eigenen Erlebnisfähigkeit fühlen wir uns ebenso verpflichtet wie den Werten einer pluralistischen Gesellschaft, etwa der Toleranz, dem Verantwortungsbewusstsein und der Kritikfähigkeit, dem Umweltbewusstsein und der Freiheit.

 

 

Sozialkompetenz und soziales Engagement

 

Wir geben der Entfaltung von Sozialkompetenz mit einem eigenen Fach „Soziales Lernen und Handeln“ in allen vier Unterstufenklasse besondere Bedeutung.

 

Unter dem Motto „Schüler helfen Schülern“ betreuen „Helferlein“ unsere Erstklässler/innen, damit sie sich leichter an unserer Schule einleben.  Darüber hinaus gibt es am BGD verschiedene Schüleraktivtäten im sozialen Bereich: eine Jugendrotkreuzgruppe, eine Schülergruppe „DrBus“ veranstaltet Aktionen für Schüler, Lernbetreuung beim ambulanten Familiendienst, aktuelle Spendenaktionen.

 

Für schwierige Entscheidungen, Konflikte oder belastende Situationen bestehen differenzierte Beratungsmöglichkeiten: Bildungsberater, Beratungslehrer, Schulärztin, Beratungsnetz „Plan C“, externe Psycholog/inn/en.

 

 

Umwelt, Nachhaltigkeit und soziales Engagement

Als Umweltzeichenschule wollen wir alle am Schulleben Beteiligten, also Schüler/innen, Mitarbeiter/innen und Eltern, aber auch den Schulerhalter dazu anregen, für sich und ihr Handeln Verantwortung zu  übernehmen und über den Schulalltag hinaus im Sinne einer nachhaltigen Zukunft aktiv zu werden. Bei Entscheidungen stellen soziale und nachhaltig orientierte Aspekte  wesentliche Einflussfaktoren dar.

 

 

Unesco-Schule

Das BG Dornbirn gehört seit 2010 als einziges Gymnasium Vorarlbergs dem weltweiten Netzwerk der UNESCO-Schulen an. Weltoffenheit und die Fähigkeit zu einem friedlichen Zusammenleben zu vermitteln, gehören zu den wichtigsten Zielen, die die UNESCO-Schulen weltweit verfolgen. Bildung soll mit Tun verbunden werden, um Handlungs- und Gestaltungskompetenz zu vermitteln.

 

Menschenrechte, Demokratie, Kultur und nachhaltige Entwicklung sind die Kernthemen der UNESCO-Schulen, die durch projektbezogenen Unterricht und internationale Kooperationen (Comenius/ Erasmus-Projekte, Schulpartnerschaften u.a.) in die Praxis umgesetzt werden. Die  partizipative UNESCO-Gruppe (bestehend aus Schüler/innen der Oberstufe sowie Lehrpersonen verschiedener Fachgruppen) vertieft diese Themen im Schulleben des BG Dornbirn.

 

 

Schule in der Innenstadt

Unsere Schule liegt im Zentrum Dornbirns und ist daher mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Neben den üblichen Unterrichts-und Fachräumen stehen unseren Schülerinnen und Schülern eine Schulbibliothek, drei Informatiksäle, drei Turnhallen, eine Schulgalerie und ein Schulrestaurant zur Verfügung.

 

 

Gymnasium mit sprachlich-humanistischer Ausrichtung

Die Ausbildung umfasst zwei Fremdsprachen in der Unterstufe. Englisch wird ab der ersten, Latein oder Französisch oder Spanisch ab der dritten Klasse unterrichtet. In der fünften Klasse kommt eine dritte Fremdsprache hinzu: Jene, die in der Unterstufe Latein gewählt haben, lernen in der Oberstufe Spanisch. Alle anderen Schüler erhalten nun Latein, da diese Sprache fester Bestandteil der gymnasialen Ausbildung ist.

 

Eine vierte Fremdsprache kann im Rahmen unseres Wahlpflichtangebotes ab der sechsten Klasse gelernt werden (Spanisch, Italienisch, Französisch, Chinesisch, Russisch).

 

 

Realgymnasium in der Oberstufe

Neben der gymnasialen Oberstufe mit ihrem Sprachenschwerpunkt führen wir seit dem Schuljahr 2009/2010 auch das „Realgymnasium für Kultur und Ökonomie“ (mit Schulversuch). Dieser Zweig misst durch seine Schwerpunktsetzung besonders den Aspekten Internationalität, Wirtschaft und Naturwissenschaft größeres Gewicht bei. Dies geschieht durch die Fächer Informatik und Projektmanagement (6. Klasse, 2 Stunden), Betriebs- und Volkswirtschaftslehre (6.-8. Klasse, insgesamt vier Stunden), Naturwissenschaft in der Praxis (7. Klasse, drei Stunden) sowie Internationale Kultur- und Wirtschaftsräume (8. Klasse, zwei Stunden), die die in unserer autonomen Stundentafel des Gymnasiums vorgesehenen elf Stunden der dritten Fremdsprache in der Oberstufe ersetzen.

 

Überdies haben alle Schüler/innen fortlaufend zwischen der 5. und 8. Klasse ein Gesamtportfolio zu führen. Dieses soll Beiträge aus möglichst vielen Fächern beinhalten, um auch die Allgemeinbildung zu dokumentieren. Alle neuen Fächer und eine Fremdsprache müssen mit mindestens einem Beitrag vertreten sein. Das Portfolio dokumentiert auch Exkursionen, Praktika, Projekte, Kulturveranstaltungen und Gastreferate.

 

 

Lernen nach persönlichen Neigungen

In der Oberstufe bieten wir  für beide Zweige ein Modul- und Wahlpflichtfachangebot, das es erlaubt, individuelle Schwerpunkte zu setzen. Folgende Module werden und wurden angeboten:  Around the World – Multikulturelle Welt; Betriebs- und Volkswirtschaftslehre (Unternehmerführerschein); Chinesisch; Gestaltung.Medien.Kunst; Italienisch; Les.seh.kom (Lesen, Sehen, Kommunizieren); Menschen_Mythen_Macht; Praktische Philosophie; Naturwissenschaftliches Labor; Russisch; SchauSpiel&Film; SOKO – Sozialkompetenz; Spanisch; Sprachen und Kultur.

 

Neben einer großen Anzahl von Wahlpflichtgegenständen, die ein vertiefendes Angebot zu den Fächern der Stundentafel darstellen, werden auch Vorbereitungskurse für Sprachzertifikate angeboten und Angebote wie Modedesign, Junior Company (Übungsfirma), etc. gemacht. Durch die Wahl von Darstellender Geometrie (als Wahlpflichtfach) kann auch die Studienberechtigung für technische Studien erworben werden.

 

Zu den Pflicht- und Wahlpflichtfächern kommt ein breites Angebot an Freifächern und Unverbindlichen Übungen: Bühnenspiel; Blasmusik; Chor; Filmstudio; Geometrisches Zeichnen; Jugendrotkreuz; Kochen; Qi Gong;  Lernen lernen; Computer und neue Medien; Politische Bildung; Robotics; Schach; Unesco; Vorbereitung auf Fremdsprachenwettbewerbe und Sprachzertifikate; Werkerziehung; Zeitungslayout mit Indesign; Basketball;  Fußball (und Eishockey); Handball; Trampolin; Volleyball.

 

 

Wege nach der Matura

Das Reifeprüfungszeugnis des Gymnasiums berechtigt zum Besuch von Hochschulen, Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Akademien, weiterführenden Kollegs und Speziallehrgängen.

 

Für eine Reihe von Studien ist nach wie vor Latein Studienvoraussetzung, so etwa für alle Sprachstudien, Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie, Theologie, Pharmazie, Medizin und Rechtswissenschaften.

 

Das an einer allgemein bildenden höheren Schule erworbene breite Allgemeinwissen stellt zwar keine Berufsausbildung dar, es erleichtert aber den Maturanten ein rasches Einarbeiten in die verschiedensten Berufe und erhöht ihre Aufstiegschancen. Sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst (als B-Posten) werden unsere Maturanten gerne angestellt.